Nikon Z7

Fingerkraut

Blüte des Himalaya-Fingerkrauts mit fünf blutroten Kronblättern und dunklen Staubblättern vor grünem Hintergrund.
Potentilla atrosanguinea

Blüte des Himalaja-Fingerkrauts mit blutroten, dunkel geaderten Kronblättern und purpurfarbenen Staubblättern, aufgenommen im Botanischen Garten Bochum.

Na ja, ich nehme stark an, dass es sich um ein Himalaja-Fingerkraut handelt. Die Bildersuchen bei Bing und Google sind sich einig. Auch Claude kam mit diesem Ergebnis einher. Wobei sich Claude bei Pflanzenbestimmung bisweilen auch bei hoher Konfidenz etwas täuschen kann. Würde ich nur daran denken, die kleinen Schilder im Botanischen Garten zu fotografieren, müsste ich mir Wochen später nicht den Kopf darüber zerbrechen.

From Outer Space

Blaue Iris vor schwarzem Hintergrund, mit gelb und violett geäderter Zeichnung in der Blütenmitte.
Iris

Eine Makroaufnahme einer blauen Iris vor schwarzem Hintergrund. Die geschwungenen Blütenblätter mit ihrer gelb und violett gezeichneten Mitte erinnern an ein fremdartiges Wesen, das aus dem Dunkel auftaucht.

Ja, manchmal läuft einem die Fantasie davon. Fotos, die die Fantasie beflügeln, sind IMHO die schönsten Fotos.

Abwärts

Rolltreppe nach unten zwischen dunklen Wänden, am unteren Ende ein heller Ausgang Richtung Bootsanleger, Schwarz-Weiß-Aufnahme.
Abwärts

Streng symmetrische Schwarz-Weiß-Aufnahme der Rolltreppe zu den Bootsanlegern am Flughafen Venedig Marco Polo. Dunkle Wände führen den Blick zum hellen Ausgang Richtung Wasserbus.

Ganz unüblich habe ich bei diesem Foto das 2:3-Format aus der Kamera beibehalten, da die Höhe des Bildes zur Trichterwirkung beiträgt.

Wassertropfen

Makroaufnahme eines klaren Wassertropfens auf der Längsrippe eines grünen Blattes. Der Tropfen ist scharf gestellt, dahinter eine zweite, unscharfe Perle und ein dunkler, fast schwarzer Hintergrund mit weichem Bokeh.
Wassertropfen

Ein Wassertropfen ruht auf der Rippe eines grünen Blattes, das sich vor einem fast schwarzen Hintergrund abhebt. Und weiter hinten liegt noch ein verschwommener Tropfen.

Leicht und luftig.

Eine einzelne blau-violette Blüte des Wiesen-Storchschnabels in Nahaufnahme. Fünf zart geaderte Blütenblätter umgeben ein helles Zentrum mit dunklen, violettschwarzen Staubbeuteln. Der Hintergrund ist weich und grünlich verschwommen.
Wiesen-Storchschnabel

Eine einzelne blau-violette Blüte eines Wiesen-Storchschnabels als Nahaufnahme.

Heute war ich mit leichtem Equipment unterwegs. Die kleine Z7 und ein 50-mm-Makro. Es war auch mehr Einkaufen als Fototour. Und ich wollte, dass das Foto die Leichtigkeit widerspiegelt. Bei der Bearbeitung habe ich auf starken Kontrast verzichtet, um diesen eher luftigen und verträumten Look zu erreichen.

Es hat sich bei mir eingespielt, dass ich beim Hochformat gern zu einem Seitenverhältnis von 4:5 greife. Das ist nicht ganz so hoch wie das originale Seitenverhältnis von 2:3.

Hoffmannscher Ringofen

Blick durch die niedrigen Brennkammern eines Ziegelei-Ringofens. Hintereinander gestaffelte Rundbögen aus rotem Ziegelmauerwerk, die Gewölbe heller verfärbt von Flugasche und Brennrückständen. Durch seitliche Schüröffnungen fällt Tageslicht ein.
Ringofen

Vor ein paar Jahren war ich das letzte an dem Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten. Und damals habe ich die westliche Seite des Ringofen der Ziegelei fotografiert. Die Doppel-Ringofenanlage wurde zwischen 1897 und 1899 vom Bauunternehmer Wilhelm Dünkelberg auf dem Gelände der 1892 stillgelegten Zeche Nachtigall errichtet. (Zeche Nachtigall, Wikipedia)

Gebrannt wurden bis zu elf Millionen Ziegel pro Jahr, Rohstoff war Schieferton aus dem Ruhrtal, der dort direkt unter den Kohleflözen lagert. Die Ziegelei lief bis 1964. Heute ist die Anlage Teil des LWL-Industriemuseums. Im östlichen Ofen ist eine Ausstellung zum Arbeitsalltag der Ziegler eingerichtet, der westliche ist – wie man auf dem Foto sehen kann – begehbar. (Wikipedia)

Der Hoffmannsche Ringofen wurde 1858 von Friedrich Eduard Hoffmann patentiert (die Grundidee stammt eigentlich schon von 1839, von einem Maurermeister namens Arnold aus Fürstenwalde. Das Patent wurde Hoffmann in Preußen später wieder aberkannt).
Revolutionär war das kontinuierliche Brennen: Statt jede Ofenfüllung einzeln aufzuheizen, abzubrennen und abzukühlen, ordnet man 14–20 Kammern in einem geschlossenen Ring an, durch die das Feuer wandert. Ungefähr ein bis zwei Wochen braucht es für eine Runde. Die heißen Abgase trocknen die Rohlinge in den nächsten Kammern vor, die Zuluft wird durch die bereits gebrannten Ziegel hinter dem Feuer erwärmt – die Abwärme wird also zweifach genutzt, Brennstoffersparnis bis zu 60 Prozent. Die Seitenöffnungen in deinem Bild sind die Eingänge zu den einzelnen Kammern von der Schürebene aus; die dunklen Stellen im Deckengewölbe sind die Schürlöcher, durch die von oben Kohle nachgeworfen wurde. (Ziegelmuseum Westerholt)

Schneeeule

Porträt einer Schneeeule vor dunklem Hintergrund. Das weiße Gefieder mit den charakteristischen dunklen Flecken wird von seitlichem Licht modelliert, ein bernsteinfarbenes Auge blickt ruhig zur Seite.
Schneeeule

Ein Porträt einer Schneeeule vor dunklem Hintergrund. Das weiße Gefieder mit den charakteristischen dunklen Flecken wird von seitlichem Licht modelliert, ein bernsteinfarbenes Auge blickt ruhig zur Seite.

Leider liegt der Fokus nicht so 100%ig auf dem Auge.

Scharlachsichler

Ein leuchtend roter Scharlachsichler sitzt auf einem Ast vor dunklem Hintergrund. Der charakteristische lange, gebogene Schnabel und das intensive Rot des Gefieders stechen aus dem düsteren Geäst hervor.
Scharlachsichler

Das Foto habe ich im letzten Jahr in der Australienvoliere im Dortmunder Zoo am Romberpark aufgenommen. Man kann die Gitter des Käfigs noch im Foto erkennen.

Der Scharlachsichler (Eudocimus ruber) ist in den Tropen Südamerikas und der Karibik heimisch.

Das leuchtende Scharlachrot entsteht durch die Nahrung. Die Vögel fressen Krebstiere und andere Wirbellose, die Carotinoide enthalten, ähnlich wie beim Flamingo. Im Zoo muss das gezielt über das Futter sichergestellt werden, sonst verblasst das Gefieder ins Weißliche.

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Eine Schildkröte spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Schildkröte

Im vergangenen Jahr war ich zweimal im Grugapark in Essen. Bei einem der Besuche habe ich diese Schildkröte aufgenommen.

An sich gefällt mir das Foto, oder viel mehr die perfekte Spiegelung im Wasser. Ich hatte es bisher nicht gepostet, weil man die Schildkröte von der falschen Seite zieht. Der Blick in die Augen fehlt. Ich bin zwar mal zur anderen Seite des Teichs, aber die Spiegelung von der Seite war weniger schön. Dort lag zu viel an Blättern und Gestrüpp im Wasser und die Sonne stand dafür auch nicht richtig.

Steiler Zahn

Zwei Fotos aus dem Februar 2020 vom Abriss des alten Amtsgerichts am Husemannplatz. Der Anblick wird sich auch nie wieder bieten. In meiner Zeit als Selbstständiger war ich dort ein oder zwei Mal in der Kantine essen. Da ich mich nicht mehr erinnern kann, was ich gegessen habe, hat es mich wohl nicht gerade umgehauen.

Heute steht dort das Husemann-Karree.

Ein Foto zum Miträtseln

Ein Detailfoto der Voralpen im Vordergrund ein Traktor dahinter ein Kirchturm und in der Ferne ein Berg. Das Foto wurde kurz vor Sonnenuntergang aufgenommen. Der Himmel hat schon eine leicht orange Färbung.
Voralpen

Ja, ich habe einen Traktor fotografiert, um das gleich mal aus der Welt zu schaffen. Denn um den geht es nicht.

Das Foto hat alles um zumindest die nächste Stadt zu bestimmen und gewiefte Leute können sogar bis auf wenige Meter meine Geolocation bei der Aufnahme bestimmen. Und „hinter der Kamera“ ist nicht die gesuchte Antwort… 

Aufgenommen habe ich das Foto mit einer Brennweite von 100 mm und einem horizontalen Bildwinkel von 21°.

Wer es herausfindet, kann es gern in die Kommentare schreiben. (◣∀◢)ψ

Spannung

Eine Seitengasse oder ein kleiner Platz auf Burano mit bunten Häusern. Quer über den Platz ist eine Wäscheleine gespannt, die von einem Stock gespannt wird, der gegen einen roten Stein und der Leine lehnt.
Spannung

Auch heute gibt es wieder ein Foto aus dem Archiv. Ein kleiner Platz auf Burano. Quer über den Platz ist eine Wäscheleine gespannt. Und ein Stock, der an einem Stein lehnt, spannt die Leine. Ich fand die Konstruktion sehr recht pragmatisch.

Neulich habe ich mir für die Z 8 eine CFexpress-Karte zugelegt die mit 1400 MB/s schnell genug schreiben kann, damit ich endlich in höherer Auflösung filmen kann, ohne, dass die Aufnahme wegen zu langsamer Karte abbricht. Die alten XQD Karten, die ich mit der Z 7 benutzt habe, können lediglich mit 400 MB/s beschrieben werden.

Ich muss wohl nicht weiter erwähnen, dass mein gut acht Jahre alter XQD Kartenleser keine CFexpress-Karten lesen kann. Wäre ja auch ein Ding. Also habe ich mir einen zeitgenössischen Kartenleser bestellt. Und auf den warte ich nun. Vorher lade ich auch keine Fotos oder Videos von der Kamera herunter. Ich könnte, aber ich will nicht. Ist ein bisschen wie auch die Entwicklung eines Films zu warten…