Nikon Z7

Primel

Rosa Primelblüte mit gekerbten Blütenblättern und weißem Zentrum vor unscharfem blauem Hintergrund.
Primel

Wenn du den Hintergrund als türkisblau wahrnimmst, hast du eine evtl. Farbschwäche.

Oder jemand hat bei Color Efex an der Kurbel gedreht.

Tillandsia Usneoides

Nahaufnahme der fädigen, korkenzieherartig gewundenen Triebe von Tillandsia usneoides mit silbrig-grauer Behaarung vor unscharfem grünem Hintergrund.
Tillandsia Usneoides

Makroaufnahme von Tillandsia usneoides, dem Louisianamoos. Die dünnen, korkenzieherartig gewundenen Triebe mit dem silbrig-grauen Schimmer sind typisch für diese wurzellose Hängepflanze.

Der graue Flaum sind die Saugschuppen (Trichome), über die die Pflanze Wasser und Nährstoffe direkt aus der Luft aufnimmt. Wurzeln braucht sie ja praktisch keine. Die feine Behaarung ist an den schärfsten Trieben gut zu erkennen.

Das Foto habe ich in einem der Gewächshäuser im Botanischen Garten der RUB aufgenommen. Louisianamoos, wie der Name schon vermuten lässt, hängt in unserer Region kaum einfach so herum.

Dach

Eine Schwarz-Weiß-Aufnahme geometrischer Betondächer, die sich vor einem stark bewölkten Himmel erhebt.
Dach

Ein Ausschnitt des Daches vom Audimax Bochum vor dramatischen Wolken.

Ein Schuss aus der Hüfte. Als ich vor Wochen im Botanischen Garten war, habe ich das Foto auf dem Rückweg gemacht. Normalerweise betrete ich den Garten über die Uni und verlasse ihn am Eingang bei den Teichen. An dem Tag nicht, der Heimweg zu Fuß über Haarmannsbusch, Kemnader Straße und Natorpstraße war mir zu lang, und ich bin mit dem Bus zurück von der Uni Richtung Weitmar gefahren.

Fingerkraut

Blüte des Himalaya-Fingerkrauts mit fünf blutroten Kronblättern und dunklen Staubblättern vor grünem Hintergrund.
Potentilla atrosanguinea

Blüte des Himalaja-Fingerkrauts mit blutroten, dunkel geaderten Kronblättern und purpurfarbenen Staubblättern, aufgenommen im Botanischen Garten Bochum.

Na ja, ich nehme stark an, dass es sich um ein Himalaja-Fingerkraut handelt. Die Bildersuchen bei Bing und Google sind sich einig. Auch Claude kam mit diesem Ergebnis einher. Wobei sich Claude bei Pflanzenbestimmung bisweilen auch bei hoher Konfidenz etwas täuschen kann. Würde ich nur daran denken, die kleinen Schilder im Botanischen Garten zu fotografieren, müsste ich mir Wochen später nicht den Kopf darüber zerbrechen.

From Outer Space

Blaue Iris vor schwarzem Hintergrund, mit gelb und violett geäderter Zeichnung in der Blütenmitte.
Iris

Eine Makroaufnahme einer blauen Iris vor schwarzem Hintergrund. Die geschwungenen Blütenblätter mit ihrer gelb und violett gezeichneten Mitte erinnern an ein fremdartiges Wesen, das aus dem Dunkel auftaucht.

Ja, manchmal läuft einem die Fantasie davon. Fotos, die die Fantasie beflügeln, sind IMHO die schönsten Fotos.

Abwärts

Rolltreppe nach unten zwischen dunklen Wänden, am unteren Ende ein heller Ausgang Richtung Bootsanleger, Schwarz-Weiß-Aufnahme.
Abwärts

Streng symmetrische Schwarz-Weiß-Aufnahme der Rolltreppe zu den Bootsanlegern am Flughafen Venedig Marco Polo. Dunkle Wände führen den Blick zum hellen Ausgang Richtung Wasserbus.

Ganz unüblich habe ich bei diesem Foto das 2:3-Format aus der Kamera beibehalten, da die Höhe des Bildes zur Trichterwirkung beiträgt.

Wassertropfen

Makroaufnahme eines klaren Wassertropfens auf der Längsrippe eines grünen Blattes. Der Tropfen ist scharf gestellt, dahinter eine zweite, unscharfe Perle und ein dunkler, fast schwarzer Hintergrund mit weichem Bokeh.
Wassertropfen

Ein Wassertropfen ruht auf der Rippe eines grünen Blattes, das sich vor einem fast schwarzen Hintergrund abhebt. Und weiter hinten liegt noch ein verschwommener Tropfen.

Leicht und luftig.

Eine einzelne blau-violette Blüte des Wiesen-Storchschnabels in Nahaufnahme. Fünf zart geaderte Blütenblätter umgeben ein helles Zentrum mit dunklen, violettschwarzen Staubbeuteln. Der Hintergrund ist weich und grünlich verschwommen.
Wiesen-Storchschnabel

Eine einzelne blau-violette Blüte eines Wiesen-Storchschnabels als Nahaufnahme.

Heute war ich mit leichtem Equipment unterwegs. Die kleine Z7 und ein 50-mm-Makro. Es war auch mehr Einkaufen als Fototour. Und ich wollte, dass das Foto die Leichtigkeit widerspiegelt. Bei der Bearbeitung habe ich auf starken Kontrast verzichtet, um diesen eher luftigen und verträumten Look zu erreichen.

Es hat sich bei mir eingespielt, dass ich beim Hochformat gern zu einem Seitenverhältnis von 4:5 greife. Das ist nicht ganz so hoch wie das originale Seitenverhältnis von 2:3.

Hoffmannscher Ringofen

Blick durch die niedrigen Brennkammern eines Ziegelei-Ringofens. Hintereinander gestaffelte Rundbögen aus rotem Ziegelmauerwerk, die Gewölbe heller verfärbt von Flugasche und Brennrückständen. Durch seitliche Schüröffnungen fällt Tageslicht ein.
Ringofen

Vor ein paar Jahren war ich das letzte an dem Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten. Und damals habe ich die westliche Seite des Ringofen der Ziegelei fotografiert. Die Doppel-Ringofenanlage wurde zwischen 1897 und 1899 vom Bauunternehmer Wilhelm Dünkelberg auf dem Gelände der 1892 stillgelegten Zeche Nachtigall errichtet. (Zeche Nachtigall, Wikipedia)

Gebrannt wurden bis zu elf Millionen Ziegel pro Jahr, Rohstoff war Schieferton aus dem Ruhrtal, der dort direkt unter den Kohleflözen lagert. Die Ziegelei lief bis 1964. Heute ist die Anlage Teil des LWL-Industriemuseums. Im östlichen Ofen ist eine Ausstellung zum Arbeitsalltag der Ziegler eingerichtet, der westliche ist – wie man auf dem Foto sehen kann – begehbar. (Wikipedia)

Der Hoffmannsche Ringofen wurde 1858 von Friedrich Eduard Hoffmann patentiert (die Grundidee stammt eigentlich schon von 1839, von einem Maurermeister namens Arnold aus Fürstenwalde. Das Patent wurde Hoffmann in Preußen später wieder aberkannt).
Revolutionär war das kontinuierliche Brennen: Statt jede Ofenfüllung einzeln aufzuheizen, abzubrennen und abzukühlen, ordnet man 14–20 Kammern in einem geschlossenen Ring an, durch die das Feuer wandert. Ungefähr ein bis zwei Wochen braucht es für eine Runde. Die heißen Abgase trocknen die Rohlinge in den nächsten Kammern vor, die Zuluft wird durch die bereits gebrannten Ziegel hinter dem Feuer erwärmt – die Abwärme wird also zweifach genutzt, Brennstoffersparnis bis zu 60 Prozent. Die Seitenöffnungen in deinem Bild sind die Eingänge zu den einzelnen Kammern von der Schürebene aus; die dunklen Stellen im Deckengewölbe sind die Schürlöcher, durch die von oben Kohle nachgeworfen wurde. (Ziegelmuseum Westerholt)

Schneeeule

Porträt einer Schneeeule vor dunklem Hintergrund. Das weiße Gefieder mit den charakteristischen dunklen Flecken wird von seitlichem Licht modelliert, ein bernsteinfarbenes Auge blickt ruhig zur Seite.
Schneeeule

Ein Porträt einer Schneeeule vor dunklem Hintergrund. Das weiße Gefieder mit den charakteristischen dunklen Flecken wird von seitlichem Licht modelliert, ein bernsteinfarbenes Auge blickt ruhig zur Seite.

Leider liegt der Fokus nicht so 100%ig auf dem Auge.

Scharlachsichler

Ein leuchtend roter Scharlachsichler sitzt auf einem Ast vor dunklem Hintergrund. Der charakteristische lange, gebogene Schnabel und das intensive Rot des Gefieders stechen aus dem düsteren Geäst hervor.
Scharlachsichler

Das Foto habe ich im letzten Jahr in der Australienvoliere im Dortmunder Zoo am Romberpark aufgenommen. Man kann die Gitter des Käfigs noch im Foto erkennen.

Der Scharlachsichler (Eudocimus ruber) ist in den Tropen Südamerikas und der Karibik heimisch.

Das leuchtende Scharlachrot entsteht durch die Nahrung. Die Vögel fressen Krebstiere und andere Wirbellose, die Carotinoide enthalten, ähnlich wie beim Flamingo. Im Zoo muss das gezielt über das Futter sichergestellt werden, sonst verblasst das Gefieder ins Weißliche.

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Eine Schildkröte spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Schildkröte

Im vergangenen Jahr war ich zweimal im Grugapark in Essen. Bei einem der Besuche habe ich diese Schildkröte aufgenommen.

An sich gefällt mir das Foto, oder viel mehr die perfekte Spiegelung im Wasser. Ich hatte es bisher nicht gepostet, weil man die Schildkröte von der falschen Seite zieht. Der Blick in die Augen fehlt. Ich bin zwar mal zur anderen Seite des Teichs, aber die Spiegelung von der Seite war weniger schön. Dort lag zu viel an Blättern und Gestrüpp im Wasser und die Sonne stand dafür auch nicht richtig.