
Bio Shibushi Gyokuro – mein Tee zum Sonntagmorgen.
Ein alter Bekannter, den ich immer wieder gern mal trinke.







Bei meinem heutigen Sonntagsspaziergang entlang der Gräfin-Imma-Straße bis zum Leinpfad, habe ich die Burg Blankstein aus verschiedenen Perspektiven festgehalten.
Ich hatte keine Lust, direkt zur Burg nach Blankenstein zu laufen. Seitdem die Burg als Restaurant herhält, ist das Gelände nicht mehr so spektakulär. Vor knapp 40 Jahren, als ich noch ein Kind war, sah das anders aus. Wenn die Langeweile zu groß war und man mit sich in Holthausen nichts anfangen konnte, ging es mit dem Rad zur Burg. Damals ein eher wildes Gelände mit Zäunen, die man geflissentlich ignoriert hat.

Nicht von heute, aber zumindest aus diesem Jahr.
Ein Grünspecht läuft nach Nahrung pickend auf der Wiese hinter dem Haus umher.
Ich habe mir sagen lassen, dass Vögel zu den wenigen Kreaturen zählen, die fliegen können. Vielleicht versuche ich irgendwann auch mal, einen Vogel beim Fliegen zu fotografieren.

Wenn nicht schwarz, wie sonst?
Vermutlich eine Rabenkrähe (Corvus corone), die auf der Wiese hinter dem Haus nach Nahrung sucht.
Als ich gestern vom Sonntagsspaziergang nach Hause kam, habe ich mir als Erstes ein paar Handschuhe bestellt und meine dicken Wintermützen herausgekramt.
Ich hatte mal Fingerhandschuhe, bei denen man die Kuppen entfernen konnte. Anglerhandschuhe sozusagen. Keine Ahnung, wo die geblieben sind.
Nach Fotohandschuhen zu suchen, ist eine ziemliche dumme Idee. Wenn irgendwo „Foto“ dransteht, werden die Sachen gleich x-mal so teuer. Nicht nur Taschen und Rucksäcke, auch Handschuhe. Selbst eine „Fotomütze“ hätte wohl einen üppigen Aufpreis gegenüber dem normalen Modell.
Also habe ich mir wieder sog. Anglerhandschuhe gekauft. Meine Kamera wird das schon nicht bemerken.




Wie jedes Jahr wird die Bochumer Innenstadt während des Weihnachtsmarktes von den verdrahteten Rentieren bevölkert. Am Weihnachtsmarkt ist so manches recht verdrahtet.
Ich will nicht sagen, dass die ernsthaft hässlich sind, aber das ist, als ob Familie Shtopottneck jedes Jahr den gleichen, gehegten und verstaubten Weihnachtsschmuck aus dem Keller holt und ihn zum x-ten Mal in Folge aufstellt.
Ich habe es ja gesagt: Wenn ich das nächste Mal in die Stadt fahre, sind schon Stände vom Weihnachtsmarkt aufgebaut. Das Dings, das jedes Jahr auf dem Dr.-Ruer-Platz steht, steht schon.
Der Markt in Bochum beginnt übrigens am 20. November.

erste Stände auf dem Weihnachtsmarkt

Es scheint, als würde auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten wieder über den Dr.-Ruer-Platz „fliegen“. Naja, ist ja auch schon November, da kann man das Gedöns ja schon mal aufhängen. Wenn ich das nächste Mal in der Innenstadt bin, werden bestimmt auch schon die Hütten für den Weihnachtsmarkt aufgebaut sein.
Aufgenommen mit 50 mm und nur ein gaaaaanz kleines bisschen beschnitten.
Das Wochenende mit den zwei Sonntagen. Das Wetter am ersten Sonntag hat nicht eingeladen, einen Fuß vor die Tür zu tun, aber heute am zweiten Sonntag ist allerschönstes Herbstwetter. Also bin ich zum Botanischen Garten gefahren. In der Regel fahre ich dorthin, um Blumen zu fotografieren oder zu schauen, was es Neues an den Lottentaler-Teichen gibt. Heute hatte ich kein langes Makro oder Tele in der Tasche, sondern habe das einfach mal zu Hause gelassen.
Mit dem Bus fahre ich in der Regel bis zur Uni und von dort laufe ich dann runter zum Botanischen Garten. Dann und wann und heute mache ich einen Umweg über die Terrasse an der Mensa. Dort kann man bei klarem Wetter den fantastischen Ausblick über das Ruhrtal genießen.

Panorama: Aufgenommen von der Terrasse an der Mensa der Ruhruni Bochum.
Etwas mehr Details hat das Original (17804 × 5792 / 18,2 MB)
Ich will nicht sagen, dass der Ausblick allein einen Ausflug wert wäre, aber wer aus der Gegend kommt und noch nie dort war, dem sei das wärmstens ans Herz gelegt.
Der Tertiärteich bietet Einblick in die Vegetation während des Tertiärs vor etwa 66–2,6 Millionen Jahren.
Ich hatte weder Filter noch Stativ dabei. Aber die Kamera kann man gut auf ein Geländer legen, und mit Blende F22 und ISO 31 bin ich bei dem Foto vom Wasserfall immerhin auf eine Belichtungszeit von 3 Sekunden gekommen. Na ja, ich muss halt ein wenig Diffraktion bei geschlossener Blende in Kauf nehmen. Zumal ich keine Lust hatte, die Filtertasche mit durch die Gegend zu schleppen.
Den roten Ahornen gab es hier schon mal aus anderer Perspektive und aus fast doppelt so weiter Entfernung.

Zweizähne gibt es quasi überall.
Ab und an, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Augen besonders gut mitspielen, nehme ich das Makro-Planar anstelle des Nikon Z 105 mm. Und die Belohnung ist ein besonders weiches Bokeh.

Ein Löffler. Genaugenommen ein Rosalöffler im Dortmunder Zoo.