Movies

Borderlands

Manchmal fällt es mir schwer, die Bewertungen von Filmen nachzuvollziehen. Borderlands hat eine Bewertung von 4,7 bei IMDb, was mich fast davon abgehalten hätte, den Film zu schauen. Zumindest hatte ich keine Eile, reinzuschauen. Und gegen jede Erwartung habe ich mich nach den ersten paar WTFs köstlich amüsiert. Allerdings kenne ich die Spielreihe auch nicht und so war es mir reichlich egal ob es Adaption eines Spiels ist und könnte den Film ohne Erwartungshaltung sehen.

Predator: Badlands

Gesternabend habe ich mir Predator: Badlands angeschaut. Was für ein hässliches Kerlchen! Der Film lässt sich nur mit viel Geduld in die Predator Reihe einsortieren und hätte auch ohne Referenz zu der Filmreihe auskommen können. Lässt man das mal beiseite, war der Film ganz unterhaltsam und hatte eine beinahe humoristische Seite. War OK, und hat beim Hinschauen nicht wehgetan. Und manchmal reicht das ja schon, wenn man keine zu hohen Erwartungen an einen Film hat. Und das habe ich derweil bei Disney File nicht.

Die nackte Kanone (2025)

Puh… Gestern habe ich mir Die nackte Kanone (2025) angeschaut und war einigermaßen enttäuscht. 

Das Timing der Gags wollte einfach nicht stimmen. Slapstick im Original war auf den Punkt. Der Film von 2025 bietet Tik‑Tok‑artige Schnitte (ich habe in letzter Zeit eine Menge TikTok geschaut) und CGI-Bums. Ich denke, manche Sachen lassen sich nicht einfach modernisieren, ohne dass nachher die Luft raus ist. 

Liam Neeson ist nicht Leslie Nielsen und er verfügt leider nicht über die trockene Mimik wie Leslie Nielsen. Und so manches wirkt eher etwas gezwungen als spontan. Leslie Nielsen bleibt vollkommen ernst, während um ihn herum das Chaos ausbricht.

Der Running Gag mit den Kaffeebechern war nicht lustig. 

Ich bin aufgrund des Originals mit einer gewissen Erwartung an den Film gegangen. Und wollte auf die gleiche Weise unterhalten werden. Das klappt nicht so. Allerdings musste ich zwischendurch schon mal loslachen. 

Heads Of State

Was für ein hirnloser Action-Klamauk. Und das meine ich nicht mal im negativen Sinne. Idris Elba und John Cena können zusammen halbwegs witzig sein. Um die Seele baumeln zu lassen und hier und da mal herzlich zu lachen, war der Film eine gute Wahl.

Und John Cena wäre bestimmt die bessere Wahl als Präsident als der aktuelle Zustand.

The Final Reckoning

Ich habe mir gestern Mission: Impossible - The Final Reckoning angeschaut, was wohl (endlich) den letzten Teil der Mission Impossible Reihe bedeutet.

Ja, unterhaltsam, nicht zuletzt aufgrund der haarsträubenden Stunts. Aber mit zu viel Selbstreferenz auf die vorangegangenen Filme. Ich muss sagen, das hat schon ein wenig genervt. Und 170m oder so ohne Sauerstoff aufzutauchen, kommt mir als Laie auch stark unrealistisch vor.

Da ich mich kaum mehr an den vorigen Teil (Mission: Impossible - Dead Reckoning) erinnern konnte, habe ich den zuvor geschaut. Und im direkten Vergleich hat mir der etwas besser gefallen.

Zeit für Star Wars.

Es ist mal wieder Zeit für Star Wars. Beim letzten Mal habe ich alles in chronologischer Reihenfolge geschaut: Episoden I bis III, Solo, Andor, Rogue One und Episoden IV bis VI. Nach Return Of The Jedi habe ich immer das Gefühl, das Ganze könnte noch durch eine weitere Trilogie abgerundet werden. Aber da kommt einfach nichts Gescheites. Spaß beiseite, der Spaß hat bis dahin so lange gedauert, dass meine Haare gut gewachsen sind und ich mir diese bei den Episoden VII bis IX verzweifelt raufen konnte.

Dieses Mal geht’s in Reihenfolge des Erscheinens: Gestern habe ich mit Episode IV (1977) angefangen und ab heute geht es mit den Episoden V (1980) und VI (1983) weiter. Dann I (1999), II (2002) und III (2005), gefolgt von Episode VII (2015), Rogue One (2016), Episode VIII (2017), Solo (2018) und Episode IX (2019). Serien lasse ich vermutlich mal außen vor und VII bis IX evtl. auch.

Und dann sollte ich den Herrn der Ringe auf keinen Fall ignorieren. Ist auch schon eine Weile her.

Hardcore (Henry)

Ein Film komplett in First-Person-Shooter-Perspektive. Erst weiß man nicht so recht, worum es geht, und später wird klar, dass es auch nicht wichtig ist. Auf Amazon Prime muss ein FSK-18-Code eingegeben werden. Liegt wohl daran, dass der Name Programm ist.

Wegen Rückenschmerzen habe ich im Bett gelegen und den Film auf einem iPad mit Kopfhörern geschaut. Hat sich als gute Idee herausgestellt.

The Gorge

Da ich zurzeit noch ein AppleTV+ Abo habe, schaue ich ab und an mal, was es dort an Filmen gibt. Gestern bin ich über The Gorge gestolpert. Die ersten Minuten haben zwei entspannte Stunden versprochen, in denen ich etwas lesen oder mich um Hausarbeiten kümmern könnte. Was man bei einem Film so macht. Aber etwas später ging es dann los.

Interessante Kulisse, schöne Stimmung und äußerst spannend.

Thunderbolts*

Hmm… Ich habe mir gestern Thunderbolts* angeschaut. Die Messlatte für Marvel Studio Filme lag durch die „Werke“ der jüngsten Vergangenheit sehr weit unten. So ist es kein Wunder, dass dieser Mal darüber lag. Man könnte fast sagen, dass es statistisch bedingt ist, dass bei so vielen schlechten Veröffentlichungen auch mal eine gute dabei sein muss.

Es ist kein typischer Superheldenfilm. Nicht nur weil die Protagonisten Antihelden sind, sondern weil keine extradimensionale Macht von sonstwoher und auch keine übermächtige, weltumspannende kriminelle Organisation bekämpft wird. Es geht um Depression und Isolation. Und das lässt den Film aus der Masse des Superheldenbreis herausstechen.

Die Charaktere sind keine Unbekannten und wurden in vorangegangenen Filmen oder Serien eingeführt, und man hat von Anfang an einen Einblick in ihre Tragik. Gerade John Walker, der aus The Falcon and the Winter Soldier geradezu als der Archetyp des Arschlochs herausgekommen ist.

Ob allein dieser Film das verirrte MCU wieder auf Spur bringen kann, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall gibt es Hoffnung, dass es wieder gute Filme in dieser Reihe geben könnte. Vielleicht ist ja der nächste The Fantastic Four: First Steps, der erste gute Fantastic 4. Ich habe damals The Rise of The Silversurfer im Kino gesehen, und direkt die ersten Worte im ersten Dialog des Films haben unmissverständlich gesagt: Das ist nix und das wird nix!

Morbius

Manchmal, wenn ich einen Film schauen möchte, suche ich kurz im Blog, um zu prüfen, ob ich den vielleicht schon mal gesehen habe. Und deshalb muss ich schnell diesen Post zu Morbius schreiben, damit es auf keinen Fall vorkommt, dass ich mir das Fiasko noch einmal anschaue.

Ich fand an dem Film alles dünn: die Darsteller, die Story, das CGI, die Spannung. Einfach alles. Der Film war nicht mal auf eine ungewollte Weise witzig, sodass ich hätte drüber lachen können.

The Old Guard 2

Spoiler

Cliffhänger am Ende eines Films finde ich ja super.

Bei diesem wirkt es allerdings so, als hätte man einfach das Finale des Films unter den Tisch fallen lassen. Ansonsten wird man von nichts Neuem überrascht. Ein paar weitere Unsterbliche und es wird ein wenig am Hintergrund herumgesponnen. Wirkt so, als würde die „Übertagung“ an den Haaren herbeigezogen, um dem Hauptcharakter ihre Unsterblichkeit zurückzugeben.
Die Antagonistin wird von Uma Thurman dargestellt, was keine so schlechte Wahl ist.

Insgesamt eine nette Fortsetzung, die es vielleicht nicht unbedingt hätte geben müssen. Aber wenn sie schon mal da ist, kann man sie auch schauen.

The November Man

Nach den jüngsten Schlappen habe ich heute mal einen Film eher per Zufall ausgewählt: The November Man – der wurde mir halt bei Amazon prime recht prominent angeboten.

Ich war erstaunt, aber auch ein wenig schockiert, wie jung Pierce Brosnan rübergekommen ist. Ist ja nun auch schon in seinen Siebzigern. Dann habe ich gesehen, dass der Film von 2014 ist. Beruhigend.

Der Film selbst ist so eine eher mittelmäßige Spionagegeschichte. Hätte ich nebenbei nicht gegessen, hätte ich ihn vermutlich nicht bis zum Ende geschaut. Manches wirkte so ein wenig wie auf dem Hut gezaubert.

A Working Man

Ich habe gestern A Working Man angeschaut, damit ihr das nicht über Euch ergehen lassen müsst.

Was soll man dazu sagen. Kennt man einen Jason Statham Film, kennt man alle. Falls einem das reicht, kommt man mehr oder weniger auf seine Kosten. Aktion ist oberes Mittelfeld, die Story ist nach dem gleichen Strickmuster gemacht wie bei vorangegangenen Filmen mit Statham wie bspw. The Beekeeper

The Accountant 2

Soo… Ich habe mir diesen Abend The Accountant 2 angeschaut. Ich will nicht sagen, dass ich enttäuscht bin. Der Film ist unterhaltsam, kann aber mit dem Original nicht mithalten. Den Plot finde ich sehr dünn und die Action-Choreografie liegt weit hinter den Erwartungen zurück, die man nach dem Original haben könnte.

Bei diesem Film liegt der Fokus weniger auf den Eigenarten von Christian Wolff, sondern eher auf der Verbindung zu seinem Bruder. Gespielt von Jon Bernthal, der Ben Affleck nicht selten locker die Show stiehlt. Und vielleicht gibt es eine Brise mehr Humor.