Marvel

Thunderbolts*

Hmm… Ich habe mir gestern Thunderbolts* angeschaut. Die Messlatte für Marvel Studio Filme lag durch die „Werke“ der jüngsten Vergangenheit sehr weit unten. So ist es kein Wunder, dass dieser Mal darüber lag. Man könnte fast sagen, dass es statistisch bedingt ist, dass bei so vielen schlechten Veröffentlichungen auch mal eine gute dabei sein muss.

Es ist kein typischer Superheldenfilm. Nicht nur weil die Protagonisten Antihelden sind, sondern weil keine extradimensionale Macht von sonstwoher und auch keine übermächtige, weltumspannende kriminelle Organisation bekämpft wird. Es geht um Depression und Isolation. Und das lässt den Film aus der Masse des Superheldenbreis herausstechen.

Die Charaktere sind keine Unbekannten und wurden in vorangegangenen Filmen oder Serien eingeführt, und man hat von Anfang an einen Einblick in ihre Tragik. Gerade John Walker, der aus The Falcon and the Winter Soldier geradezu als der Archetyp des Arschlochs herausgekommen ist.

Ob allein dieser Film das verirrte MCU wieder auf Spur bringen kann, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall gibt es Hoffnung, dass es wieder gute Filme in dieser Reihe geben könnte. Vielleicht ist ja der nächste The Fantastic Four: First Steps, der erste gute Fantastic 4. Ich habe damals The Rise of The Silversurfer im Kino gesehen, und direkt die ersten Worte im ersten Dialog des Films haben unmissverständlich gesagt: Das ist nix und das wird nix!

Morbius

Manchmal, wenn ich einen Film schauen möchte, suche ich kurz im Blog, um zu prüfen, ob ich den vielleicht schon mal gesehen habe. Und deshalb muss ich schnell diesen Post zu Morbius schreiben, damit es auf keinen Fall vorkommt, dass ich mir das Fiasko noch einmal anschaue.

Ich fand an dem Film alles dünn: die Darsteller, die Story, das CGI, die Spannung. Einfach alles. Der Film war nicht mal auf eine ungewollte Weise witzig, sodass ich hätte drüber lachen können.

The Marvels

Was war das denn für ein buntes Fiasko?

Ich habe mir Heute den Spaß gegönnt und mir The Marvels angeschaut. Auf dem iPad. Ich wollte meinem alten Fernseher diese Bürde nicht aufladen. Also langsam fängt man an sich für Disney fremdzuschämen. Nach Endgame hat mir eigentlich kein Film aus dem MCU mehr gefallen, aber das Filmchen stellt ja den bisherigen Tiefpunkt dar. Dankenswerter Weise lief der Film „nur“ eine dreiviertel Stunde.

Es sieht aus wie das verzweifelte Ringen nach ein wenig Humor. Dabei wird der Film nie wirklich amüsant werden sondern eher peinlich. Die dürftig gestalteten Charaktere und die holprige Storyline helfen auch nicht dem Firlefanz irgendwas abgewinnen zu können.

Vermutlich habe ich Morgen schon wieder vergessen worum es überhaupt ging. Hat das überhaupt eine Rolle gespielt. War Nick Fury nicht irgendwann mal eloquent?

Wenn ich mir vorstelle, ich hätte dafür Eintritt im Kino bezahlt, wäre mir der Freitot als einzige Konsequenz geblieben...

Reichhaltige Serien

Zwei Serien gleichzeitig und ein Lückenfüller. Zum einen verfolge ich gerade mehr oder weniger in Echtzeit Secret Invasion und Strange News Worlds Staffel 2. Und während ich tagsüber auf ulkige Build-Scripte warte, schaue ich noch einmal Supernatural. Nicht das erste Mal. Aber es ist schon eine Weile her, dass ich die ersten Staffeln gesehen habe. Zurzeit bin ich mitten in der zweiten Staffel. Die coolen Staffeln kommen erst noch.

Anfangs konnte ich mit Secret Invasion nur wenig anfangen, aber mit der zweiten Folge nahm das Ganze schon etwas Gestalt an und fing an, spannend zu werden. Ganz ähnlich bei Strange New Worlds. Die S02E01 war nicht so mein Dings. Aber dann wurde es besser.

Loki (Folge 1)

Ich habe letzten Abend die erste Folge von Loki gesehen. Sechs Wochen zu warten bis alle Folgen online sind, fand ich zu unmenschlich. Ich bin jetzt neugierig.

Trotz der großen Vorfreude und hohen Erwartungen bin ich nicht enttäuscht worden. Tom Hiddleston sowieso aber auch Owen Wilson als Mobius M. Mobius konnte überzeugen, ganz ohne ein Wow in der ersten Folge. Die Darstellung der TVA finde ich auch ziemlich klasse.

Liegt auf meiner Linie und macht Lust auf (viel) mehr.

Und sonst so (KW12)

Donnerstag und Freitag hat mich eine akute migräneartige Heimsuchung überfallen. Ich bin ganz froh, dass ich meine Wohnung vollkommen abdunkeln kann. Naja, bis auf die Küche. Als ich Vorgestern in die Küche trat, wüßte ich nicht recht ob mir noch Zeit zum Kotzen bleibt bevor mein Kopf platzt. Vielleicht wäre dort eine Jalousie auch noch ganz praktisch.


Ich habe mir in der vergangenen Woche Capture One 21 angeschaut. Einen Lightroom Katalog importiert und ein bisschen damit rumgespielt. Vielleicht könnte ich damit leben. Ich habe allerdings keine Funktion zur Korrektur von lila Farbsäumen in den nicht fokussierten Bereichen gefunden. Grün ja, lila nein. Das verstehe wer will.
Das allein ist jetzt vielleicht kein Dealbreaker. Wenn ich allerdings den Abo Preis von 24 Euro im Monat oder der Kaufpreis von 349 Euro und den schmerzhaften Verlust von Photoshop und der Nik Collection hinzuziehe, wird es allerdings einer.

Hmm... Ich habe eine Hand voll älterer Linsen, die zum Teil markante Lila Farbsäume haben. Hat mich bisher gestört, da der Fehler in Lightroom mit ein bis zwei Klicks korrigiert werden kann.


Apropos Chromatische Aberration: Ich habe gerade die zweite Folge von The Falcon and the Winter Soldier geschaut. Zur Abwechslung mal nicht auf dem einige Meter entfernten TV sondern auf einem Monitor, der nur etwas mehr als einen halben Meter vor meiner Nase steht. Aus der Nähe betrachtete sind die grünen und lila Farbsäumen so stark ausgeprägt, dass es keinen Spaß mehr gemacht hat noch hinzusehen. Ich bin ins Wohnzimmer umgezogen um die Folge auf dem Fernsehern zu schauer. Bei größerer Entfernung fällt es nicht mehr so stark ins Auge. Aber wenn man es einmal weiss...

Wie kommt das. Das ist ja nun keine so unglaublich billig produzierte Serie. Ist das Korrigieren von CA im Film so viel aufwändiger als im Foto? Warum werden keine aufwändig korrigierten Optiken benutzt. Das ist Disney! Die können sich so ziemlich alles leisten. Sogar schlechte Star Wars Sequels.

Schafft man es diese optischen Unzulänglichkeiten zu ignorieren, bleibt die Serie trotzdem richtig gut.


Auf der Desktop-Startseite gibt es zZ. ein Foto im Kopf. Ich weiss noch nicht, ob mir das wirklich gefällt. Es widerspricht völlig dem minimalistischen Design der Seite. Mal sehen, ob das Bestand haben wird.


Früher war ich in einer der letzten beiden März Wochen oder über Ostern in Venedig. Letztes Jahr und dieses Jahr ist daraus offensichtlich nichts geworden. Das vermissen ich fast noch mehr als alle sonstigen Trips.

Gestern Abend habe ich direkt die erste Folge von The Falcon and the Winter Solidier geschaut. Wenn die nächsten Folgen der Mini Serien halten was diese verspricht, wird das bestimmt noch ganz witzig. Optimale Action um sich abends auf der Couch zurückzulehnen und zu sagen: „Oh ja, mehr davon…“

Und sonst so

Wenn ich vom Morgen auf den Tag schließe, wird das Heute wohl wiedermal ein verregneter Sonntag.


Es liegt so ziemlich auf der Hand woher die Nackenschmerzen kommen. Da weder mein Schreibtisch noch mein Stuhl hohlverstellbar sind, schaue ich zwangsweise leicht noch oben um auf die oberen Kante des Monitor zu sehen. Idealerweise sollte diese auf Augenhöhe sein, damit man entspannt etwas nach unten blickt. Schätze über kurz oder lang benötige ich eine ergonomischere Sitzgelegenheit oder zumindest ein Stuhl, der in der Sitzhöhe verstellbar ist.


Neulich bin ich nicht über die erste Folge von Wandavision hinausgekommen. Aber nun habe ich mich der Macht der berichtenden Medien (Twitter) gebeugt und die Serie an Stück weggebinged, wie man so schön sagt.

Nach den ersten Folgen wird es tatsächlich spannend und ich bin ganz froh, dass ich es nochmal versucht habe.


Nach einem halben Jahr HomeOffice war ich vergangen Montag mal wieder im Büro und habe mein neues Firmennotebook abgeholt. Es war leer. Vier Leute habe ich angetroffen. Es ist ein Apple 13 Zoll MacBook mit M1 Chip. So weit macht es einen angenehmen Eindruck. Ich habe was für den 13 Zoll Formfaktor übrig. Später werde ich vielleicht nochmal ausführliche berichten.


Hmm... Ich hatte gehofft, die Leselampe im Wohnzimmer würde mich ein wenig mehr zum Lesen motivieren - gerade in den Abendstunden. Leider ist der gewünschte Effekt bisher ausgeblieben. Die Lampe fristet ein weitestgehend unbenutztes Dasein.

Spider-Man: Far From Home

Ich konnte mich bisher noch nie für irgendeine Inkarnation der Spider-Man Filme begeistern. Wobei die mit Tom Holland mit Sicherheit die am wenigsten unangenehmen sind.

Ja, ich weiß, Peter Parker ist noch recht jung, aber müssen die Filme denn immer diesen College-/Teen-Movie Flair haben. Da kann ich nicht so gut drauf.

Far From Home fand ich im weitesten Sinne ja noch unterhaltsam, aber leider nur so, dass ich nicht das Gefühl habe, dass ich den Film hätte gesehen haben müssen, nur weil er Teil der MCU: Phase 3 ist.

Glass

Gestern Abend habe ich Glass geschaut. Ich war mir zuvor nicht bewusst, dass der Film zusammen mit Unbreakable und Split den letzten Teil einer Trilogie bildet. Insofern schade, dass ich Split nicht gesehen habe.

Na ja, wie auch immer ist Glass im weitesten Sinne ein „Superhelden“ Movie. Aber erfrischend anders als die Marvel- und DC-Verfilmungen der letzten Jahre. Nicht dass mir die nicht gefallen hätten, aber nun reicht es auch. Wenn ich Endgame denn dann endlich mal gesehen habe, will ich auch erstmals eine Weile nichts mehr von Marvel sehen.

Auch wenn die Filme für die Studios eine Gelddruckmaschine sind, wird es den Zuschauern doch langsam etwas langweilig.