Venedig
Salute!

Sonnenuntergang hinter Santa Maria della Salute. Im Vordergrund ein Wassertaxi in der Mündung des Canale della Giudecca.
Es gibt noch eine Version ohne Wassertaxi. Aber diese finde ich einfach interessanter. Und ein weiteres Foto mit Personen am Ufer von San Giorgio Maggiore. Beide sind im Abstand von ein paar Minuten aufgenommen worden.
Die kleine Insel mit der Kirche ist der ideale Ort, um den Sonnenuntergang abzuwarten. Ob man nun auf den Stufen der Basilica sitzt und das Schauspiel genießt, wenn die Sonne hinter den Kuppeln von Santa Maria della Salute vorbeihuscht, oder mit der Kamera in der Hand auf einen schönen Augenblick wartet.
Hinter der nächsten Kurve ist der Sonnenuntergang

Auf einem Vaporetto mitten auf dem Canal Grande dem Sonnenuntergang entgegen, der gleich hinter der nächsten Kurve wartet.
Das denkt sich jeder Tourist. Man kann sich kaum vorstellen, wie voll so ein Boot in der Hauptsaison werden kann. Im Winter, Frühling und späten Herbst ist es etwas entspannter.
Frühling in Venedig.

Blick durch einen Arkadenbogen über Erbaria auf den Canal Grande. Hinter dem Durchgang stehen links leere Caféstühle und Tische, rechts sitzen mehrere Gäste.
Nach Sonnenuntergang auf San Giorgio Maggiore

Der Leuchtturm der Darsena von San Giorgio Maggiore vor der Silhouette von Campanile und Dogenpalast zur blauen Stunde auf San Giorgio.
Es wird mal wieder Zeit für ein Foto aus Venedig.

Ein kleines Boot als Verkaufsfläche. Es ist sogar auf OpenStreetMap als Obst- und Gemüsehändler eingetragen. Vielleicht habe ich den Händler auch nicht zum ersten Mal fotografiert.
Ich mag diese Ecke von Venedig. Der Stadtteil Castello ist weit genug vom Piazzale Roma entfernt, sodass die Tagestouristen sich bis hierher etwas verlaufen haben.
Rechts sieht man die breite Via Giuseppe Garibaldi. Eine richtig gediegene Einkaufsstraße mit zwei kleinen Supermärkten, Apotheken und natürlich einigen Kneipen. Wenn ich mein Hotel nicht gerade auf der anderen Seite der Stadt habe, mag ich es, hier einzukaufen.
Abwärts

Streng symmetrische Schwarz-Weiß-Aufnahme der Rolltreppe zu den Bootsanlegern am Flughafen Venedig Marco Polo. Dunkle Wände führen den Blick zum hellen Ausgang Richtung Wasserbus.
Ganz unüblich habe ich bei diesem Foto das 2:3-Format aus der Kamera beibehalten, da die Höhe des Bildes zur Trichterwirkung beiträgt.
Ponte de la Croce

Eine beinahe melancholische Stimmung auf Giudecca. Die bedeckte Wolkendecke und die gedämpften Farbtöne geben der Szene eine zurückhaltende Stimmung, die gut zu den abgewetzten Fassaden passt. Die drei Möwen im Vordergrund und die Menschen auf der Brücke sorgen für Leben, ohne die Architektur zu überlagern. Am linken Rand sieht man die Kuppel der Chiesa del Santissimo Redentore.
Abends unterwegs in Venedig
Eine Möwe auf dem Fischmarkt in Venedig
Warten mit Aussicht

In der Bildmitte ist die barocke Kirche Santa Maria del Rosario (I Gesuati) mit Säulenportikus, Tympanon und Kuppel, flankiert von einem Glockenturm. Links daneben die kleinere Kirche Santa Maria della Visitazione. Aufgenommen wurde das Foto von Giudecca, der Insel auf der anderen Seite des Kanals. Ja, das Foto ist stark beschnitten. Dank einer Menge Megapixel ist das in Fällen wie diesem schon ganz praktisch.
Am Ufer von Giudecca gibt es eine Reihe von kleinen Bars und kleinen Restaurants, viele davon Trattorien. Es ist dort viel ruhiger als auf der Hauptinsel und man kann dort in Ruhe draußen an einem Tisch am Ufer sitzen und für gar nicht mal so viel Geld sehr gut essen. Und während ich aufs Essen gewartet habe, hatte ich Zeit, das Foto zu machen.
La Palanca heißt die Trattoria, die ich eher aus Zufall ausgewählt habe. Auf verschiedenen Plattformen stellte sich das Restaurant als echter Tipp heraus. Und das kann ich nur bestätigen.
Postkarte gefällig?

Anstelle, den Sonnenuntergang direkt zu fotografieren, kann es auch mal schick sein, den Sonnenuntergang im Rücken zu haben und die von der untergehenden Sonne angestrahlten Wolken mit einem Motiv zu verbinden.
Das Foto zeigt den Blick von der Accademiabrücke (OpenStreetMap) in Richtung Santa Maria della Salute und Punta della Dogana. Es gibt vermutlich kein abgegrasteres Motiv in ganz Venedig. Ich habe es selbst schon 1000 Mal festgehalten. Aber das hält mich nicht davon ab, jedes Mal aufs Neue den Auslöser zu drücken. In diesem Fall sind es offensichtlich die Wolken, die mich gereizt haben. Denn am Tag ist das Motiv zwar auch wunderschön, aber bei weitem nicht so stimmungsvoll.

Dieses Foto wurde am späten Nachmittag gemacht, während ich die Brücke einfach nur überquert habe, um von einem Stadtteil in den anderen zu gelangen.
Aber was viele Postkarten selten zeigen: dieses kurze Fenster nach Sonnenuntergang, in dem der Himmel von zartrosa in ein schmutziges Violett kippt und die Kuppel von Santa Maria della Salute fast schon nebensächlich wird, weil über ihr gerade das ganze Wetter passiert. Die Lichter an den Palazzi gehen an, das Wasser ist erstaunlich ruhig, und mit ein bisschen Glück ist der sonst so überlaufene Kanal für ein paar Minuten fast leer.
Ponte dei Sospiri

Bei meinem letzten Besuch in Venedig war ich häufig in den Abendstunden nach Sonnenuntergang unterwegs. Eine Schwarzweißaufnahme der Ponte dei Sospiri (Seufzerbrücke) in Venedig. Die hell angestrahlte Brücke spannt sich über den dunklen Rio di Palazzo, im Hintergrund eine kleinere Brücke mit wenigen Silhouetten von Passanten.
Ein Spaziergang über Sant'Erasmo
Eine halbe Stunde mit dem Vaporetto Linie 13 ab Fondamente Nove, und Venedig ist plötzlich weit weg. Sant'Erasmo ist nach Venedig die größte Insel der Lagune, gut viereinhalb Kilometer lang, gut tausend Meter breit.1 Knapp 700 Leute leben hier, die meisten seit Generationen. Es gibt ein paar Trattorien, einen Strand, ansonsten Felder, Gräben, Schilf.
Seit Jahrhunderten ist die Insel der Gemüsegarten der Stadt. Berühmt sind die castraure, die ersten Triebe der violetten Artischocke, geerntet Anfang Mai, und der dünne sparesèlle-Spargel.2 Daneben standen schon im Mittelalter Weinreben auf der Insel; der Wein war bei den Dogen beliebt, kultiviert wurden vor allem Raboso und Trebbiano. Heute wird er meist im kleinen Maßstab für den eigenen Bedarf gekeltert.3 Bewässert wird über ein Netz schmaler Kanäle, die mit Brackwasser aus der Lagune gefüllt werden. Die barene, halb Wiese, halb Watt, prägen das Bild der Insel.







Strategisch interessant war Sant'Erasmo schon früh; eine erste Kirche stand 792.4 Napoleon ließ am Südzipfel zwischen 1811 und 1814 eine Festung errichten, nach deren Zerstörung baute Erzherzog Maximilian von Österreich-Este 1843/44 auf den Resten die Torre Massimiliana, einen runden Backsteinklotz mit begrüntem Wall. Heute restauriert, gelegentlich Ort für Ausstellungen.5





Die Inselkirche Cristo Re mit Arkadenvorbau und freistehendem Glockenturm.

Auf der Bootsfahrt hin sieht man, wie sehr die Lagune Arbeitslandschaft ist: Lastkähne, Müllboote, ein Ponton mit Schwimmkran, der einen Bagger über das flache Wasser schiebt.
Im Morgennebel

Der Blick von der Accademia-Brücke auf die vom Nebel verschluckte Santa Maria della Salute. An sich ein typisches Touristenfoto. Aber wenn am Morgen der Nebel noch über der Stadt liegt, sieht alles ganz anders aus. Es ist ruhig und die Stimmung ist gedämpft. Ich kann damit mehr anfangen als mit Sonnenschein.
Irgendwann schaffe ich es vielleicht auch nochmal im Dezember oder Januar in die Stadt zu fahren.
26mm?

Schmale Gassen In Venedig
Beim letzten Venedig Trip hatte ich neben dem obligatorischen 50mm auch mal das kleine Nikkor Z 26mm f/2.8 Pancake-Objektiv dabei. Ich hatte mir das richtig praktisch vorgestellt, kompakter geht es kaum.
Aber was soll ich sagen: Es ist nicht meine Brennweite.
Bei einigen Gelegenheiten haben sich die 26mm tatsächlich als nützlich erwiesen, etwa in engen Häuserschluchten oder wenn man für eine Totale schlicht zu nah am Motiv steht. Aber sonst? Bei Weitwinkeln geht mir zu schnell der Bezug zu Motiv verloren. Lösen lässt sich das eigentlich nur, indem man dem Motiv ordentlich auf die Pelle rückt, und das geht dann mit dieser übertriebenen Dekompression der Perspektive einher. Darauf steh ich mal so richtig garnicht. Eventuell mal als Abwechslung, aber nicht als Way to go.
Als Alternative zum 50mm hätte ich lieber ein 85mm oder 100mm dabei gehabt.
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