Fotografie

Spannung

Eine Seitengasse oder ein kleiner Platz auf Burano mit bunten Häusern. Quer über den Platz ist eine Wäscheleine gespannt, die von einem Stock gespannt wird, der gegen einen roten Stein und der Leine lehnt.
Spannung

Auch heute gibt es wieder ein Foto aus dem Archiv. Ein kleiner Platz auf Burano. Quer über den Platz ist eine Wäscheleine gespannt. Und ein Stock, der an einem Stein lehnt, spannt die Leine. Ich fand die Konstruktion sehr recht pragmatisch.

Neulich habe ich mir für die Z 8 eine CFexpress-Karte zugelegt die mit 1400 MB/s schnell genug schreiben kann, damit ich endlich in höherer Auflösung filmen kann, ohne, dass die Aufnahme wegen zu langsamer Karte abbricht. Die alten XQD Karten, die ich mit der Z 7 benutzt habe, können lediglich mit 400 MB/s beschrieben werden.

Ich muss wohl nicht weiter erwähnen, dass mein gut acht Jahre alter XQD Kartenleser keine CFexpress-Karten lesen kann. Wäre ja auch ein Ding. Also habe ich mir einen zeitgenössischen Kartenleser bestellt. Und auf den warte ich nun. Vorher lade ich auch keine Fotos oder Videos von der Kamera herunter. Ich könnte, aber ich will nicht. Ist ein bisschen wie auch die Entwicklung eines Films zu warten… 

Wenn man die Vögel zwitschern hört,
müsste man sie doch auch sehen können.
Denkste!

Was? Kein Instergram?!

So am Rande habe ich ja ein wenig mit Fotografie am Hut. Und fast immer, wenn das jemand mitbekommt, kommt die Frage nach meinem Instagram Account. Es wird nicht gefragt, ob ich einen habe, sondern es wird automatisch angenommen, dass ich einen habe und wie er lautet.

Ja, und dann gibt es von mir immer die gleiche genervte Erklärung: kein Facebook, WhatsApp, Instagram, weil Meta, weil (Anti-)Social Network, Influenzerdreck, Algorithmus etc.

Von Schnee bedeckte Äste eines Baums.

Geäst

Tatsächlich hatte ich mal einen Instagram Account, sogar mit ein paar Händen voll Followern. Aber den gibt es nicht mehr. Ich hatte keine Lust mehr, zu posten oder auf andere Posts oder Kommentare zu reagieren. Es wurde irgendwie lästig. Und ich hatte das Gefühl, dass die Plattform von Besuch zu Besuch immer nur noch mehr Einheitsbrei geboten hat. Selbst Fotografen mit wirklich vielen Followern haben sich da eingereiht und sich den Stilen angepasst, die gerade im Trend liegen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Es wurde fad.

Retro Style

Lange Zeit hatte ich ein Faible für Kameras und Objektive mit einem gewissen Retro Design. Daher sind seinerzeit Fuji-Kameras und -Objektive bei mir so gut angekommen. Und die X-T1 und X-T2 mit den passenden Linsen haben auch geliefert. Aus dem gleichen Grund habe ich auch immer gern die Objektive aus der Pre‑G‑Ära benutzt und habe eine Handvoll Zeiss Classics in der Schublade. Die fühlen sich halt so richtig solide an. Nur Glas und Metall. Kein Plastik. Wobei die damals noch nicht Classic hießen, da von der Milvus- und Otus-Reihe am Horizont noch nichts zu sehen war. Und manuelles Fokussieren bedeutet maximale Ruhe und Konzentration.



Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Auch wenn ich die Gläser aus ästhetischer Hinsicht noch zu schätzen weiß. Neige ich kaum mehr dazu, eins der schweren Zeiss Gläser zu benutzen. Und manueller Fokus? Naja, während EVFs und Fokussierhilfen wie bspw. Focus Peeking immer besser werden, gilt das leider nicht für meine Augen. Ich muss mich heute schon ziemlich ausgeschlafen fühlen und ich muss wissen, dass meine Augen mitspielen, bevor ich mich für ein manuelles Glas entscheide. So sehr ich den unperfekten Look vom Zeiss Classic Planar oder Voigtländer Nokton mag, greife ich immer häufiger zum leichten Nikon-Z-Glas mit Autofokus und (leider) klinischer Schärfe.

Nikon Z7 > Z8 Dynamikumfang

Ich war etwas unsicher, ob die Nikon Z8 aufgrund des geringfügig niedrigeren Dynamikumfangs für Landschaftsfotos und Szenen mit hoher Dynamik ebenso geeignet ist wie die Z7.

Und nach den ersten Fotos zeigt sich, dass man da einen winzigen Unterschied erahnen kann. Bei Schatten verhalten sich beide Kameras vergleichbar. Bei der Wiederherstellung von Höhen hat die Z7 die Nase vielleicht ein klitzekleines bisschen vorn.

Gerade bei den Nebelfotos von gestern mit zT. sehr geringem tonalen Umfang und einer von mir evtl. beabsichtigten Unterbelichtung, waren für die Z8 kein Problem. Die Vorzüge des Stacked Sensors schlagen hier die Einbuße von 0,4 BE gegenüber der Z7. Ich denke, der Unterschied ist nicht praxisrelevant. Zumindest nicht für mich. Und damit fällt mir ein Stein vom Herzen, da der Kauf eher spontan war und ich mir zuvor keine Reviews zur Z8 angeschaut habe. Lediglich zur Vorstellung hatte ich damals in das eine oder andere Video reingeschaut.

Die Industrie mit „Foto“

Als ich gestern vom Sonntagsspaziergang nach Hause kam, habe ich mir als Erstes ein paar Handschuhe bestellt und meine dicken Wintermützen herausgekramt.

Ich hatte mal Fingerhandschuhe, bei denen man die Kuppen entfernen konnte. Anglerhandschuhe sozusagen. Keine Ahnung, wo die geblieben sind.

Nach Fotohandschuhen zu suchen, ist eine ziemliche dumme Idee. Wenn irgendwo „Foto“ dransteht, werden die Sachen gleich x-mal so teuer. Nicht nur Taschen und Rucksäcke, auch Handschuhe. Selbst eine „Fotomütze“ hätte wohl einen üppigen Aufpreis gegenüber dem normalen Modell.
Also habe ich mir wieder sog. Anglerhandschuhe gekauft. Meine Kamera wird das schon nicht bemerken.

Musik beim Bloggen?

TL;DR: Ja!

Angeregt durch Henning und Martin, wollte ich auch einfach meinen Senf dazugeben.

Wie in jeder anderen Lebenslage läuft auch Musik, wenn ich mal einen Blogpost schreibe. Wobei ich das Hören von Musik etwas differenzieren muss. Wie vermutlich viele andere Menschen höre ich Musik im Hintergrund oder ich höre aktiv Musik.

Bei mir läuft immer Hintergrundmusik in niedriger Lautstärke, gerade so, dass ich meinen Tinnitus ausblenden kann. Das ist meist Ambient oder Zero Beat oder zumindest nix mit mehr als einer Handvoll Beats per Minute. Und mit immer meine ich auch nachts. Seit einer ganzen Weile läuft des Nachts The Mount Hibiki Tapes von Mount Shrine. Auch beim Arbeiten finde ich etwas leise Musik im Hintergrund sehr stimulierend, wenn ich mich konzentrieren muss.

Andererseits höre ich auch gern sehr gezielt ein Album oder einen Künstler. Mache dann aber kaum etwas anderes nebenbei, sondern setze mir Kopfhörer auf und verfolge die Musik.

Und Bloggen liegt irgendwo dazwischen. Dabei kann die Musikauswahl schon etwas gezielter sein, denn gelegentlich mal ein Foto zu posten ist keine Herausforderung, die große mentale Kapazität bindet. Die Bearbeitung eines Fotos hingegen hat mit Stimmung zu tun, und dabei ist die richtige Musikauswahl einfach alles.

Am Rande: Bei vielen Posts steht im Footer, welchen Titel ich beim Verfassen des Posts gehört habe, bzw. als ich den Editor geöffnet habe. Die Daten kommen aus der Last.fm-API.

Und warten und warten und warten…

Anfang November hatte ich mir eine Nikon ZR bestellt. Das erste Mal, dass ich mir eine Kamera ungesehen bestellt habe. Und nun warte ich, dass der Händler endlich ausreichend Modelle hat, um die aufgelaufenen Bestellungen erfüllen zu können. Schon einen halben Monat. Und ja, es kommt mir gerade etwas länger vor. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass die Kamera zu einem Weihnachtsgeschenk werden könnte. Müsste nicht sein.