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Fotografie
Dirty Little Zine
Auf Dirty Little Zine von Rick Vega bin ich durch dieses Video von Nick Gunn aufmerksam geworden.
Dirty Little Zine ist ein liebevoll gemachtes Tool, um im Browser ein Fotozine zusammenzustellen. Als Ausgabeformate stehen DIN A 4 und US-Letter zur Verfügung. Es gibt auch eine kleine Anleitung zum Falten, was auch wirklich notwendig ist. ;)
26mm?

Schmale Gassen In Venedig
Beim letzten Venedig Trip hatte ich neben dem obligatorischen 50mm auch mal das kleine Nikkor Z 26mm f/2.8 Pancake-Objektiv dabei. Ich hatte mir das richtig praktisch vorgestellt, kompakter geht es kaum.
Aber was soll ich sagen: Es ist nicht meine Brennweite.
Bei einigen Gelegenheiten haben sich die 26mm tatsächlich als nützlich erwiesen, etwa in engen Häuserschluchten oder wenn man für eine Totale schlicht zu nah am Motiv steht. Aber sonst? Bei Weitwinkeln geht mir zu schnell der Bezug zu Motiv verloren. Lösen lässt sich das eigentlich nur, indem man dem Motiv ordentlich auf die Pelle rückt, und das geht dann mit dieser übertriebenen Dekompression der Perspektive einher. Darauf steh ich mal so richtig garnicht. Eventuell mal als Abwechslung, aber nicht als Way to go.
Als Alternative zum 50mm hätte ich lieber ein 85mm oder 100mm dabei gehabt.
Cage
Jedes Jahr aus's Neue…
Jedes Jahr auf’s Neue zu dieser Zeit gilt es zwei Entscheidungen zu treffen: Möchte ich Flickr Pro und das Adobe-Abo verlängern?
Für Flickr benutze ich eine Einwegkarte zur Zahlung. Das gibt mir zumindest das Gefühl der Sicherheit, wenn die sich mal ihre Daten abknöpfen lassen – was im Februar 2026 tatsächlich passiert ist: Namen, E-Mail-Adressen und IP-Adressen von Nutzern lagen kurzzeitig offen, über einen unsicheren Drittanbieter. Zahlungsdaten waren diesmal nicht betroffen. Aber man weiß ja nie.
Und eine Alternative zu Flickr ist nicht in Sicht. Was soll ich bei einem anderen Netzwerk, wenn ich dort niemanden kenne? Auf Flickr sind meine Kontakte. Soziale Netze leben ja nicht davon, dass sie Open Source oder zum Fedibums gehören, sondern von den Kontakten.
Und für Adobe habe ich endlich eine dedizierte virtuelle Karte, monatliche Zahlung. Denn die haben in der Hinsicht ja auch eine gewisse Vergangenheit: 2013 wurden beim bisher größten Hack über 150 Millionen Konten kompromittiert, inklusive verschlüsselter Kreditkartendaten. 2019 lagen dann 7,5 Millionen Creative-Cloud-Datensätze schlicht ungesichert im Netz — kein Hack, einfach nur Schlamperei. Sowas bleibt irgendwie im Gedächtnis hängen. Auch wenn es in jüngster Vergangenheit gut lief.
Ich hatte mir als Alternative mal für einen Testzeitraum DxO PhotoLab angeschaut. Wäre ein No-Brainer. Allein schon aufgrund der einmaligen Zahlung. Die UI ist mir auf einem 30,5 Zoll Display bei 4K Auflösung zu winzig und zu kontrastarm. Alter! Ich bin über 50 und trage eine Brille. Um das entziffern zu können, muss ich in 10 cm Entfernung vor dem Bildschirm sitzen. LrC ist auch zT. recht klein, aber ich kann es blind per Tastatur bedienen. Ich benutze es immerhin seit ca. 16 Jahren.
Spannung

Auch heute gibt es wieder ein Foto aus dem Archiv. Ein kleiner Platz auf Burano. Quer über den Platz ist eine Wäscheleine gespannt. Und ein Stock, der an einem Stein lehnt, spannt die Leine. Ich fand die Konstruktion sehr recht pragmatisch.
Neulich habe ich mir für die Z 8 eine CFexpress-Karte zugelegt die mit 1400 MB/s schnell genug schreiben kann, damit ich endlich in höherer Auflösung filmen kann, ohne, dass die Aufnahme wegen zu langsamer Karte abbricht. Die alten XQD Karten, die ich mit der Z 7 benutzt habe, können lediglich mit 400 MB/s beschrieben werden.
Ich muss wohl nicht weiter erwähnen, dass mein gut acht Jahre alter XQD Kartenleser keine CFexpress-Karten lesen kann. Wäre ja auch ein Ding. Also habe ich mir einen zeitgenössischen Kartenleser bestellt. Und auf den warte ich nun. Vorher lade ich auch keine Fotos oder Videos von der Kamera herunter. Ich könnte, aber ich will nicht. Ist ein bisschen wie auch die Entwicklung eines Films zu warten…
Was? Kein Instergram?!
So am Rande habe ich ja ein wenig mit Fotografie am Hut. Und fast immer, wenn das jemand mitbekommt, kommt die Frage nach meinem Instagram Account. Es wird nicht gefragt, ob ich einen habe, sondern es wird automatisch angenommen, dass ich einen habe und wie er lautet.
Ja, und dann gibt es von mir immer die gleiche genervte Erklärung: kein Facebook, WhatsApp, Instagram, weil Meta, weil (Anti-)Social Network, Influenzerdreck, Algorithmus etc.

Geäst
Tatsächlich hatte ich mal einen Instagram Account, sogar mit ein paar Händen voll Followern. Aber den gibt es nicht mehr. Ich hatte keine Lust mehr, zu posten oder auf andere Posts oder Kommentare zu reagieren. Es wurde irgendwie lästig. Und ich hatte das Gefühl, dass die Plattform von Besuch zu Besuch immer nur noch mehr Einheitsbrei geboten hat. Selbst Fotografen mit wirklich vielen Followern haben sich da eingereiht und sich den Stilen angepasst, die gerade im Trend liegen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Es wurde fad.
Retro Style
Lange Zeit hatte ich ein Faible für Kameras und Objektive mit einem gewissen Retro Design. Daher sind seinerzeit Fuji-Kameras und -Objektive bei mir so gut angekommen. Und die X-T1 und X-T2 mit den passenden Linsen haben auch geliefert. Aus dem gleichen Grund habe ich auch immer gern die Objektive aus der Pre‑G‑Ära benutzt und habe eine Handvoll Zeiss Classics in der Schublade. Die fühlen sich halt so richtig solide an. Nur Glas und Metall. Kein Plastik. Wobei die damals noch nicht Classic hießen, da von der Milvus- und Otus-Reihe am Horizont noch nichts zu sehen war. Und manuelles Fokussieren bedeutet maximale Ruhe und Konzentration.
Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Auch wenn ich die Gläser aus ästhetischer Hinsicht noch zu schätzen weiß. Neige ich kaum mehr dazu, eins der schweren Zeiss Gläser zu benutzen. Und manueller Fokus? Naja, während EVFs und Fokussierhilfen wie bspw. Focus Peeking immer besser werden, gilt das leider nicht für meine Augen. Ich muss mich heute schon ziemlich ausgeschlafen fühlen und ich muss wissen, dass meine Augen mitspielen, bevor ich mich für ein manuelles Glas entscheide. So sehr ich den unperfekten Look vom Zeiss Classic Planar oder Voigtländer Nokton mag, greife ich immer häufiger zum leichten Nikon-Z-Glas mit Autofokus und (leider) klinischer Schärfe.
Warum ich fotografiere, was ich fotografiere.
Ich bin Hobbyfotograf und habe nicht das Interesse, aus meinem Schaffen Geld zu ziehen. Selbst Reichweite ist mir völlig Wumpe. Es ist mein Hobby. Ich fotografiere aus Leidenschaft, aus Spaß. Und weil ich manchmal doch ganz gern draußen an der frischen Luft bin.
weiterlesen …Mein Jahr in Bildern
Ein wortloser Jahresrückblick. Fotos, die es aus der Kamera aufs Papier geschafft haben.
weiterlesen …Nikon Z7 > Z8 Dynamikumfang
Ich war etwas unsicher, ob die Nikon Z8 aufgrund des geringfügig niedrigeren Dynamikumfangs für Landschaftsfotos und Szenen mit hoher Dynamik ebenso geeignet ist wie die Z7.
Und nach den ersten Fotos zeigt sich, dass man da einen winzigen Unterschied erahnen kann. Bei Schatten verhalten sich beide Kameras vergleichbar. Bei der Wiederherstellung von Höhen hat die Z7 die Nase vielleicht ein klitzekleines bisschen vorn.
Gerade bei den Nebelfotos von gestern mit zT. sehr geringem tonalen Umfang und einer von mir evtl. beabsichtigten Unterbelichtung, waren für die Z8 kein Problem. Die Vorzüge des Stacked Sensors schlagen hier die Einbuße von 0,4 BE gegenüber der Z7. Ich denke, der Unterschied ist nicht praxisrelevant. Zumindest nicht für mich. Und damit fällt mir ein Stein vom Herzen, da der Kauf eher spontan war und ich mir zuvor keine Reviews zur Z8 angeschaut habe. Lediglich zur Vorstellung hatte ich damals in das eine oder andere Video reingeschaut.
Archivieren und Finden
Nachdem mein Bankschließfach nicht mehr nur ein paar Häuserblöcke entfernt ist, habe ich meine Rotationsplatte das letzte Mal im Juni getaucht. Solange ich nicht darüber nachdenke, ist es vielleicht auch nicht so schlimm.
weiterlesen …4 Links
Und es ist nicht mal der erste April: TailwindSQL
Nine Inch Nails x Portishead – “A Warm Place / Glory Box” und Nine Inch Nails x Massive Attack – I Know You Can Feel Angels haben mir auf jeden Fall gut gefallen.
Oh ja, da würde ich an sich gern mal hin, wenn es nur nicht das komische Land mit der komischen Regierung wäre…
Die Industrie mit „Foto“
Als ich gestern vom Sonntagsspaziergang nach Hause kam, habe ich mir als Erstes ein paar Handschuhe bestellt und meine dicken Wintermützen herausgekramt.
Ich hatte mal Fingerhandschuhe, bei denen man die Kuppen entfernen konnte. Anglerhandschuhe sozusagen. Keine Ahnung, wo die geblieben sind.
Nach Fotohandschuhen zu suchen, ist eine ziemliche dumme Idee. Wenn irgendwo „Foto“ dransteht, werden die Sachen gleich x-mal so teuer. Nicht nur Taschen und Rucksäcke, auch Handschuhe. Selbst eine „Fotomütze“ hätte wohl einen üppigen Aufpreis gegenüber dem normalen Modell.
Also habe ich mir wieder sog. Anglerhandschuhe gekauft. Meine Kamera wird das schon nicht bemerken.
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