Neben der bunten, und weniger eintönig grünen Natur ist häufiger Nebel eine der schöneren Eigenschaften des Herbstes. Ich könnte mir vorstellen, dass die Wetterlage in den Flussniederungen momentan sehr stimmungsvoll ist, wenn es hier oben schon ein wenig Nebel und Dunst zwischend den Häusern hängt.
Der morgendliche Blick aus dem Schlafzimmerfenster
Ich freue mich natürlich, dass ich arbeiten darf und nicht sinnlos durch die Gegend rennen muss, um wild herumzufotografieren. Womöglich könnte ich dabei so etwas wie Lebensfreude empfinden …
Ich war in der Mittagszeit im Stadtpark und wollte mal schauen, ob man mittlerweile wieder auf den Turm kann. Nö. Der Turm wird noch immer renoviert. Schätzungsweise bis zum Winter, wenn der Turm ohnehin geschlossen wird.
Als ich noch ein kleiner Stöpsel war, ist es gängig gewesen, dass dort Leute mit ferngesteuerten Motorbooten ihrem Hobby nachgingen. Was mich damals sehr begeistert hat. Ja, da kannte ich noch keine Computer. Es ist meinen Eltern gelungen, mir verständlich zu machen, dass ich dafür noch zu klein bin. Soll heißen: Mein Vater hatte auf Motorboote absolut überhaupt keinen Bock darauf.
Neulich im April war weit und breit niemand mit einem Boot zu sehen. Schade, ich hätte mir das vielleicht einen Augenblick angeschaut.
An den Ecken kann man trotz Blende ƒ/5,6 eine üble Unschärfe sehen. Wohingegen alles andere recht scharf ist. Für meine Zwecke ausreichend scharf. Die Kanten sind allerdings ein Knaller. Aber hey, der Spaß hat 50 € gekostet und dass es kein Fuji XF27F2.8 ist, liegt damit wohl auf der Hand, kostet dafür aber auch nur ein Achtel.
Haptisch ist es recht cool. Der Blendenring rastet schön ein und der Fokusring ist angenehm gedämpft.
Fujifilm X-T1 · 50.0 mm · f/1.0 · 50mm · 1/1250s · ISO 200 · OpenStreeMap
Fujifilm X-T1 · XF35mmF2 R WR · f/2.0 · 35mm · 1/125s · ISO 1000
Jo, dieser Gyokuro kommt mal sehr geschmeidig daher. Kein extremes Umami, das die Löcher in den Socken stopft, sondern eher eine nussige Note und im Abgang angenehm süß.
Habe ca. 4 g auf 80 ml benutzt und den ersten Aufguss bei 55 °C für eine Minute ziehen lassen. Mindestens zwei weitere Aufgüsse mit 20 - 30 s gehen ganz gut.
Fujifilm X-T1 · XF35mmF2 R WR · f/2.0 · 35mm · 1/60s · ISO 1000
Wenn jemand den Raum betritt, fällt es bisweilen schwer glaubhaft zu behaupten, dass ich kein Apple Fan (mehr) bin.
Hochkant im Hintergrund ist mein UbuntuBook, dessen Aufgabe es ist, mich von einer Apple Marionette in einem mündigen und freien Linux User zu verwandeln.
Davor steht das MacBook von meinem Arbeitgeber, dass ich – wie sollte es anders sein – zum Arbeiten benutze.
Rechts davor der neue Mac mini, mein neuer privater Rechner für alles was ich privat mit einem Computer halt so mache.
Und im Vordergrund mein altes MacBook, das noch keine wirklich neue Funktion bekomme hat.
Die linke Hälfte des Schreibtisches gibt es, wenn ich seelisch so weit bin…
Endlich habe ich wieder ein Ladegerät für die Fuji-Akkus. Nachdem nun neulich auch der fünfte und letzte Akku ausgelaugt war, wurde es doch Zeit. Das originale Ladegerät habe ich tatsächlich nicht wiedergefunden. Schätze, das ist beim Umzug abhanden gekommen.
Ladegerät
Also konnte ich mir entweder eine X-T5 – die ja hoffentlich noch mit einem Ladegerät kommt – kaufen oder mit einem billigen, kleinen Ladegerät anfangen. Und im Gegensatz zum Original kann dieses zwei Akkus gleichzeitig laden.
Bisher fand ich jede X-T größer 1 (mit Namen X-T2 und 3) zwar technisch ganz töfte aber die Fotos haben mir nicht so gut gefallen wie aus der X-T1 und dann haben die Kameras auch schnell wieder den Besitzer gewechselt. Warum sollte das bei der X-T5 anders sein.
Irgendwas hat der X-Trans-II-Sensor an sich, das den nachfolgenden Modellen verloren gegangen ist. Auch wenn diese Einiges gewonnen haben; zum Beispiel Dynamikumfang.
Like other more modern sensors, the X-Trans 3 lost some of that magic color the older sensors had. It renders more realistic colors which is good for some things but not for others. I miss those X-Trans 2 colors.
Ein ähnliches Foto habe ich schon einmal gemacht und auf dem damaligen gefallen mir die Wolken wesentlich besser. Es sieht ein wenig so aus, als würde das Dach qualmen.
Nach dem Essen und vor dem Einkaufen habe ich gestern eine Weile die Ruhe auf dem Friedhof Blumenstraße genossen und ich hatte ausnahmsweise mal die Fuji X-T1. Die Kamera sieht zwar sehr mitgenommen aus. Die Belederung hat sich größtenteils gelöst und ich habe die Stellen durch Faserband ersetzt. Aber technisch arbeitet die Knipse wie am ersten Tag, was ich gleichermaßen erstaunlich und erfreulich finde.
Manchmal denke ich, jedes Fotoequipment, das ich nach 2014 gekauft habe, war reine Geldverschwendung.