Wetter

Die Industrie mit „Foto“

Als ich gestern vom Sonntagsspaziergang nach Hause kam, habe ich mir als Erstes ein paar Handschuhe bestellt und meine dicken Wintermützen herausgekramt.

Ich hatte mal Fingerhandschuhe, bei denen man die Kuppen entfernen konnte. Anglerhandschuhe sozusagen. Keine Ahnung, wo die geblieben sind.

Nach Fotohandschuhen zu suchen, ist eine ziemliche dumme Idee. Wenn irgendwo „Foto“ dransteht, werden die Sachen gleich x-mal so teuer. Nicht nur Taschen und Rucksäcke, auch Handschuhe. Selbst eine „Fotomütze“ hätte wohl einen üppigen Aufpreis gegenüber dem normalen Modell.
Also habe ich mir wieder sog. Anglerhandschuhe gekauft. Meine Kamera wird das schon nicht bemerken.

Gestern war Frühlingsanfang und Heute wird man in der Gegeben mit um die 20 °C überrascht. So könnte es gern bleiben, nicht zu warm, nicht zu kalt.

frisch, frisch, frisch

An so ein einzelnes – recht frisches – Grad Celsius muss ich mich auch erst wieder gewöhnen und passende Kleidung heraussuchen.

Aber viel besser: Nach der Geschäftsübernahme hat der einen Steinwurf entfernte Edeka wieder eine Frischtheke. Klein und in erster Linie Fleisch, aber immerhin… 

Das Wetter ist heute ganz schön stürmisch. Schade, dass es nicht wärmer ist, dann könnte ich beim Arbeiten das Fenster offenlassen, ohne zu erfrieren. Ich höre dem Wind und dem Regen eigentlich ganz gerne zu.

Die Geräuschkulisse im Schlafzimmer könnte ich als Soundtrack The Ambient Sound of Nature: Rainforest an den Hörer bringen.

Der Regen prasselt auf die Blätter des Baums vor dem Fenster, das Zwitschern der Vögel und in der Ferne das Donnergrollen des Gewitters.

Temperatur ist am Morgen etwas angenehmer als Gestern. Ich mag es ja beim Arbeiten das Fenster neben mir geöffnet zu haben, wenn es nicht zu laut ist, weil gerade wieder mal der Rasen gemäht wird oder von der anderen Seite der Grünanlage Baulärm herüber schallt. Oder es draußen einfach nur kack-warm wird.