Journal und Photoblog
von Markus Kniebes

Hallo, mein Name ist Markus. Dies ist mein Journal und Photoblog, meine persönliche, kleine Ecke im Internet. Es geht um Fotografie, Musik, Technik und mehr.

Ein Spaziergang im Nebel durch Rialto

Nach der ersten Nacht bin ich in aller Frühe aufgewacht und beim Blick aus dem Fenster… Nebel. Was für ein Glück. Ich habe mir die Kameratasche gegriffen und bin losgezogen. Noch vor dem Frühstück und bevor der Nebel eine Chance hat sich auszulösen.

Und hier ging es los.

Die berühmte Rialtobrücke spannt sich als weißer Marmorbogen über den Canal Grande in Venedig. Im Vordergrund ragen hölzerne Anlegepfähle aus dem Wasser, daneben liegen Motorboote am Steg, während sich rechts unter den Arkaden Personen mit Gepäck versammeln.

Rialtobruecke

Die berühmte Rialtobrücke spannt sich als weißer Marmorbogen über den Canal Grande in Venedig. Im Vordergrund ragen hölzerne Anlegepfähle aus dem Wasser, daneben liegen Motorboote am Steg, während sich rechts unter den Arkaden Personen mit Gepäck versammeln.


Vom Fuß der Rialtobrücke aus aufgenommene Ansicht der breiten Marmortreppe, die zwischen geschlossenen Geschäften mit Graffiti hinaufführt. Wenige Passanten gehen die Stufen hinauf, am rechten Rand zieht eine beleuchtete Schaufensterpuppe in einer Vitrine den Blick auf sich.

Rialto 2

Ein paar Schritte weiter und ich stand schon am Fuß der Rialtobrücke.


Auf der Rialtobrücke in Venedig: Symmetrischer Blick die menschenleere Treppe hinauf, links und rechts gesäumt von geschlossenen Ladenfronten mit Rollläden und Graffiti. Zwei Laternen hängen mittig über der Treppe, der nebelverhangene Himmel rahmt die Szene.

Auf Der Rialtobruecke

Blick die menschenleere Treppe hinauf zum Scheitelpunkt der Brücke. An frühen Morgen trifft man hier nur vereinzelte Menschen. Oder keine. Oder Jogger.


Mehrere Boote auf dem nebligen Canal Grande in Venedig: Im Vordergrund nähert sich ein weißes Vaporetto, dahinter zieht ein mit Kartons beladener Transportkahn vorüber. Rechts liegen weiße Motorboote an den blau-weiß gestreiften Pfählen vor den Restaurants mit roten Markisen.

Ein Paar Boote Auf Dem Kanal

Der Blick von der Brücke auf den leicht vernebelten Canal Grande. Nur Berufsverkehr. Touristen schlafen noch. Bis auf die Vögel, die zu früh aus dem Bett gefallen sind.


Blick von der Rialtobrücke hinab auf die menschenleere Treppenflucht zwischen den geschlossenen Ladenzeilen am frühen, nebligen Morgen. Die symmetrischen Bögen und steinernen Stufen führen den Blick in die Tiefe Venedigs, wo Kirchtürme und Palazzi im Dunst verschwimmen.

Rialto 1

Blick von der Rialtobrücke hinab auf die menschenleere Treppenflucht zwischen den geschlossenen Ladenzeilen.


Die breite Treppe hinauf zur Rialtobrücke in Venedig, gesäumt von einem kleinen Kuppelbau links und einer rotbraunen Fassade rechts. Eine einzelne, in dunkle Kleidung gehüllte Gestalt steigt die Stufen hinauf, während im Hintergrund eine Kirchenkuppel aus dem dichten Nebel auftaucht.

Die Treppen Zur Bruecke

Der Blick zurück. Mit einem Blick nach hinten habe ich den Treppenaufgang zur Rialtobrücke von dieser Seite gesehen.


Blick durch einen dunklen Torbogen auf den nebelverhangenen Platz des Rialto-Marktes in Venedig. Im hellen Hintergrund stehen einzelne Marktstände und Passanten auf dem Kopfsteinpflaster, eingerahmt von der schweren Steinarchitektur des Vordergrunds.

Rialto Markt 1

Direkt rechts hinter der Brücke ist der Markt zu finden.


Die leeren Markthallen des Rialto am Canal Grande in Venedig im dichten Morgennebel. Auf der Uferpromenade reihen sich gusseiserne Doppellaternen, hölzerne Anlegepfähle und einsame Marktstände, während ein einzelner Mann in heller Kleidung die Szene durchquert.

Rialto Markt 2

Die leeren Markthallen des Rialto im dichten Morgennebel. Auf dem Campo della Pescaria reihen sich gusseiserne Doppellaternen, hölzerne Anlegepfähle und einsame Marktstände.


Drei gotische Spitzbögen aus weißem Stein vor einer Backsteinwand am Rialto-Markt, dahinter heruntergelassene weinrote Markisen. Durch die Säulenreihe schimmert der nebelverhangene Canal Grande mit Booten und gegenüberliegenden Häusern hindurch.

Rialto Markt 3

Blick in eine der offenen Markthallen durch die gotischen Spitzbögen aus weißem Stein. Keine Ahnung, ob das auch Marmor ist. Vermutlich nicht. Durch die Säulenreihe schimmert der nebelverhangene Canal Grande hindurch.


Blick auf die Calle de le Beccarie o Panateria am Rialto-Markt in Venedig: Unter einer grünen Markise reihen sich Fischtheken, daneben präsentieren ein Obst-, Gemüse- und Fischhändler ihre Auslagen. Das nasse Steinpflaster spiegelt das diffuse Licht des nebligen Morgens.

Rialto Markt 4

Blick auf die Calle de le Beccarie o Panateria neben den beiden Markthallen.

Unter einer grünen Markise reihen sich Fischtheken, daneben präsentiert ein Obst- und Gemüsehändler farbige Auslagen.


Blick entlang der menschenleeren Uferpromenade am Rialto-Markt auf den im dichten Nebel verschwimmenden Canal Grande. Mehrarmige gusseiserne Laternen, hölzerne Pfähle und der Rosa schimmernde Palazzo am rechten Bildrand setzen ruhige Akzente in der grauen Morgenstimmung.

Blick Auf Den Kanel Am Markt

Blick entlang des menschenleeren Campo della Pescaria auf den im dichten Nebel verschwimmenden Canal Grande. Mehrarmige gusseiserne Laternen, hölzerne Pfähle und der rosa schimmernde Palazzo am rechten Bildrand setzen ruhige Akzente in der grauen Morgenstimmung.


Blick durch einen steinernen Spitzbogen mit hängender Laterne auf den nebligen Canal Grande in Venedig. Hinter abgedeckten Gondeln im Vordergrund stehen pastellfarbene Palazzi am gegenüberliegenden Ufer, rechts schließt ein schmiedeeisernes Tor die Szene ab.

Blick Auf Den Kanal

Blick durch einen steinernen Spitzbogen mit hängender Laterne auf den nebligen Kanal. Hinter abgedeckten Gondeln im Vordergrund stehen pastellfarbene Palazzi am gegenüberliegenden Ufer, rechts schließt ein schmiedeeisernes Tor die Szene ab.

Jüngste Links aus dem Linkblog

Hoffmannscher Ringofen

Blick durch die niedrigen Brennkammern eines Ziegelei-Ringofens. Hintereinander gestaffelte Rundbögen aus rotem Ziegelmauerwerk, die Gewölbe heller verfärbt von Flugasche und Brennrückständen. Durch seitliche Schüröffnungen fällt Tageslicht ein.
Ringofen

Vor ein paar Jahren war ich das letzte an dem Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten. Und damals habe ich die westliche Seite des Ringofen der Ziegelei fotografiert. Die Doppel-Ringofenanlage wurde zwischen 1897 und 1899 vom Bauunternehmer Wilhelm Dünkelberg auf dem Gelände der 1892 stillgelegten Zeche Nachtigall errichtet. (Zeche Nachtigall, Wikipedia)

Gebrannt wurden bis zu elf Millionen Ziegel pro Jahr, Rohstoff war Schieferton aus dem Ruhrtal, der dort direkt unter den Kohleflözen lagert. Die Ziegelei lief bis 1964. Heute ist die Anlage Teil des LWL-Industriemuseums. Im östlichen Ofen ist eine Ausstellung zum Arbeitsalltag der Ziegler eingerichtet, der westliche ist – wie man auf dem Foto sehen kann – begehbar. (Wikipedia)

Der Hoffmannsche Ringofen wurde 1858 von Friedrich Eduard Hoffmann patentiert (die Grundidee stammt eigentlich schon von 1839, von einem Maurermeister namens Arnold aus Fürstenwalde. Das Patent wurde Hoffmann in Preußen später wieder aberkannt).
Revolutionär war das kontinuierliche Brennen: Statt jede Ofenfüllung einzeln aufzuheizen, abzubrennen und abzukühlen, ordnet man 14–20 Kammern in einem geschlossenen Ring an, durch die das Feuer wandert. Ungefähr ein bis zwei Wochen braucht es für eine Runde. Die heißen Abgase trocknen die Rohlinge in den nächsten Kammern vor, die Zuluft wird durch die bereits gebrannten Ziegel hinter dem Feuer erwärmt – die Abwärme wird also zweifach genutzt, Brennstoffersparnis bis zu 60 Prozent. Die Seitenöffnungen in deinem Bild sind die Eingänge zu den einzelnen Kammern von der Schürebene aus; die dunklen Stellen im Deckengewölbe sind die Schürlöcher, durch die von oben Kohle nachgeworfen wurde. (Ziegelmuseum Westerholt)

Primula Farinosa

Kleines Primula-Blütenköpfchen mit rosa-violetten Einzelblüten und gelben Zentren, vor dunklem und warmem Bokeh-Hintergrund mit filmischem Look.
Primula Farinosa

Sehr wahrscheinlich eine Primel. Das doldenartige Blütenköpfchen mit den kleinen, rosa-violetten Einzelblüten und gelben Schlünden auf einem einzelnen Stiel ist charakteristisch. Am ehesten Primula farinosa (Mehlprimel) oder eine Gartenprimel-Hybride. Und wenn nicht, ist es was anderes. Vielleicht ein verkleideter Seeadler.

Schneeeule

Porträt einer Schneeeule vor dunklem Hintergrund. Das weiße Gefieder mit den charakteristischen dunklen Flecken wird von seitlichem Licht modelliert, ein bernsteinfarbenes Auge blickt ruhig zur Seite.
Schneeeule

Ein Porträt einer Schneeeule vor dunklem Hintergrund. Das weiße Gefieder mit den charakteristischen dunklen Flecken wird von seitlichem Licht modelliert, ein bernsteinfarbenes Auge blickt ruhig zur Seite.

Leider liegt der Fokus nicht so 100%ig auf dem Auge.

Sunset Silhouettes

Silhouette von Santa Maria della Salute in Venedig bei Sonnenuntergang, fotografiert vom Vorplatz der Basilica di San Giorgio Maggiore. Die Sonne steht zwischen Campanile und Kuppel, im Vordergrund vier Menschen als Silhouetten am Ufer.
Sunset Silhouettes

Aufgenommen habe ich das Foto auf dem Vorplatz der Basilica di San Giorgio Maggiore. Dort waren maximal ein Dutzend Leute, Paare oder einzelne Menschen, die dort herumstanden oder auf den Stufen zur Basilica saßen und warteten, bis die Sonne zwischen Campanile und Kuppel von Santa Maria della Salute durchwandern würde. Weil eben nur diese paar Leute dort waren, kam mir der Sonnenuntergang fast wie eine Privatvorstellung vor.

Von hier aus wirkt die Salute anders als aus der Nähe. Kleiner, kompakter, fast wie ein Scherenschnitt gegen den orangefarbenen Himmel. Der Bacino dazwischen, ein paar Vaporetti, ein Wassertaxi. Und die vier Silhouetten am Ufer, die genau das machen, wofür man hierherkommt: gucken, fotografieren, den Ausblick genießen.

Im Frühling ist der kleine Platz vor der Basilika wohl mit einer der schönsten Ort für einen Sonnenuntergang in der Lagunenstadt.

Der letzte segelnde Trabaccolo

Il Nuovo Trionfo

Ein Trabaccolo ist ein traditioneller, zweimastiger Holzfrachter der Adria, mit charakteristisch rundem, bauchigem Rumpf, flachem Kiel (damit er in flachen Lagunen und kleinen Häfen operieren kann) und ursprünglich zwei Luggersegeln (vele al terzo). Das Bugauge (oculus) ist kein Dekor, sondern traditionelles Schutzsymbol. Es soll der Barke den Weg zeigen. Diese Schiffe haben über Jahrhunderte den Warenverkehr entlang der italienischen Adriaküste bestritten, bevor Motoren und Straßen sie verdrängt haben.

Il Nuovo Trionfo ist der letzte segelfähige Trabaccolo auf der italienischen Seite der Adria.

Am 27. Mai 2026 wird das Boot 100 Jahre alt. Für den Geburtstag plant der Verein neue Masten, Segel und laufendes Gut, um wieder sicher unter Segeln fahren zu können.

Gestern und vor einem Jahr.

Das Foto mit den Tauben habe ich Heute vor einem Jahr aufgenommen. Das andere Foto stammt von Gestern. Die Blüten sind schon viel weiter als im letzten Jahr. Aber es gibt keine Tauben. Also nicht generell, sondern nur auf dem Foto.

After Dark

Schwarzweiß-Nachtaufnahme eines schmalen venezianischen Seitenkanals. Zwischen den dunklen Häuserfronten öffnet sich der Blick auf einen beleuchteten Palazzo im Hintergrund. Auf dem Wasser gleitet eine einzelne Gondel mit Gondoliere und einem Fahrgast durch den Lichtschein.
After Dark

Am Abend, nach Einbruch der Dunkelheit. Die engen Gassen und Kanäle rund um Rialto haben sich geleert, die Tagesgäste sind längst wieder auf dem Festland.

Ich stehe auf einer Brücke über einem schmalen Seitenkanal und warte. Vorne, wo der Kanal auf einen größeren Wasserweg trifft, beleuchtet eine einzelne Laterne die Fassade eines Palazzos. Der Rest liegt im Schwarz.

Dann schiebt sich eine Gondel ins Bild. Der Gondoliere stakt ruhig, fast lautlos, seine Fahrgäste sitzen einander zugewandt auf der Bank. Ein paar Sekunden lang steht die Szene so da, wie man sich Venedig bei Nacht vorstellt.


Das Fester ist geöffnet. Nach dem Frühlingsregen duftet die Luft. Tidal spielt Max Corbacho (Ambient der ruhigsten Art). Die Musik mischt sich mit dem Vogelgezwitscher. Ich sitze entspannt vor dem Bildschirm, bin mit der Bearbeitung des Fotos fertig und schreibe an diesem Blogpost, während ich eine kleine Schale Dehong Anji Hong Cha mit einem Schuss Honig genieße. Und dann geht irgendwo eine Alarmanlage los…

Der Duft am Morgen

Hmm… und ich habe mich immer gewundert, warum mir zur Zeit morgens, wenn ich das Fenster öffne, so ein Geruch in die Nase steigt. Direkt unter meinem Fenster blüht ein kleiner Horst Hasenglöckchen. Das ist auf jeden Fall angenehmer als der grausame Zigarettengestank der rauchenden Leute aus der Nachbarschaft.

Draufsicht auf einen dichten Horst blau blühender Hasenglöckchen in einer Wiese mit Löwenzahn und Gänseblümchen, am unteren Bildrand eine Steinkante und ein Metallgitter.

Hasengloeckchen unter dem Fenster

Vier Lichter gegen die Nacht

Dreiarmige historische Laterne auf der Piazzetta San Marco bei Nacht, das warme Licht zeichnet einen goldenen Kreis auf das Steinpflaster, im Hintergrund die Arkaden des Dogenpalasts als dunkle Silhouette.
Laterne auf der Piazzetta San Marco

Piazzetta San Marco nach Einbruch der Dunkelheit, der Dogenpalast ist nur noch eine sanfte Silhouette. Die Low-Key-Aufnahme stellt die alte Laterne in den Vordergrund und zeigt nur einen kleinen, goldenen Kreis auf dem Boden. Die Kulisse des Dogenpalast bleibt im Großen und Ganzen der Fantasie überlassen.

Sonnenuntergang hinter Santa Maria Della Salute

Panoramablick vom Wasser auf die Punta della Dogana mit der Fortunafigur auf dem Globus und die Basilika Santa Maria della Salute mit ihrer markanten Kuppel. Der Himmel glüht in sanften Orange- und Rosatönen nach Sonnenuntergang, die Fassaden fangen das letzte Licht ein. Im Vordergrund das ruhige Wasser des Bacino di San Marco.
Sonnenuntergang hinter Santa Maria Della Salute

Der Sonnenuntergang hinter Santa Maria Della Salute und Punta Dogana gehört auch zu diesen Touristenfotos, die die meisten Besucher machen. Aber den Auslöser nicht zu drücken, würde einfach zu weh tun. Und deshalb gibt es das nun hier.

Aufgenommen habe ich das Foto auf einem Vaporetto beim Übersetzen von San Giorgio Maggiore nach San Marco. An der Mündung des Canal Grande bei San Marco hat man den besten Blick auf die beiden Bauwerke.

The Boys S05E1+2

Den „Alter! Was ist das denn?!“-Effekt aus der ersten Staffel gibt es natürlich nicht mehr. Aber trotzdem haben mit die beiden ersten Folgen der fünften Staffel gefallen und Morgen kommt schon die nächste Folge. Endlich wieder richtige Unterhaltung… 

Stammplatz

Eine Schildpatt-Tabby-Katze mit grünen Augen ruht auf einer Wolldecke über einem Steinvorsprung und blickt leicht genervt in die Kamera, im Hintergrund eine unscharfe venezianische Gasse.
Das Venezianische Katzenleben

Einer der Inselbewohner hat es sich auf seinem Stammplatz gemütlich gemacht und duldet gerade eben so einen weitere Touristen, der mit der Kamera vorbei kommt und auch wieder ein Foto macht.