Frühling in Venedig.

Blick durch einen Arkadenbogen über Erbaria auf den Canal Grande. Hinter dem Durchgang stehen links leere Caféstühle und Tische, rechts sitzen mehrere Gäste.
Hallo, mein Name ist Markus. Dies ist mein Journal und Photoblog, meine persönliche, kleine Ecke im Internet. Du findest hier Notizen, Links und mehr.

Blick durch einen Arkadenbogen über Erbaria auf den Canal Grande. Hinter dem Durchgang stehen links leere Caféstühle und Tische, rechts sitzen mehrere Gäste.

Hat mein Nachbar von unten diesen Morgen vor meine Tür gelegt. Muss wohl Samstag gekommen sein und ich habe es nicht mitbekommen. Und die erste CD des Doppel-Albums ist direkt im CD-Player auf meinem Schreibtisch gelandet.
Black Out
ist das letzte Live-Album von Front 242. Die 1981 gegründete Band beendet damit ihre Konzertlaufbahn. Aufgenommen wurde es im Januar 2025 in der Ancienne Belgique in Brüssel, am Ende einer Abschiedstour mit über 40 Konzerten in Europa und den USA.
Gestern hatte ich die Statistik-Seite angelegt. Ich habe den Code zum Erstellen der SVG-Charts in das composer package io-charts ausgelagert und auch versucht, das Ganze etwas von meinem Blog zu abstrahieren. Das Beispiel im Package erklärt den Gebrauch hoffentlich ausreichend.
Ich wollte schon immer eine Statistik-Seite haben und nun ist sie da. Erst mal mit drei grundlegenden Grafiken, um verschiedene Diagrammformen auszuprobieren.
Bei der Gelegenheit musste ich mich ein wenig mit SVG auseinandersetzen und habe die Diagramme dann auch vollständig als SVG generiert. Keine externen Pakete oder irgendein fancy stuff. Nur ein bisschen rechnen. Sogar mit einer hübschen Farbumkehr im Darkmode.
Update: Es sind noch zwei Charts hinzugekommen. Posts je Stunde und Posts je Wochentag, und es hat sich herausgestellt, dass ich gar nicht mal so ein extremer Wochenendblogger bin, wie ich vermutet hatte.

Ein Beitrag zu meiner monochromen Flora-Serie. Schwarzweiß-Makro einer Sonnenhutblüte vor dunklem Hintergrund. Die schmalen Zungenblüten strahlen vom stark strukturierten Blütenkegel aus.

Der Leuchtturm der Darsena von San Giorgio Maggiore vor der Silhouette von Campanile und Dogenpalast zur blauen Stunde auf San Giorgio.

Zwei weibliche Stockenten schwimmen dicht hintereinander auf dem vollständig mit Wasserlinsen bedeckten unteren Lottentaler Teich.

Der Lotus war die Ausnahme. Ab jetzt wieder Seerosen.
Nahaufnahme einer blassgelben Seerose mit leuchtend gelbem Blütenkern und feinen Wassertropfen. Die Rose habe ich im hellen Sonnenlicht aufgenommen. Man kann die harten Schatten auf den Blättern erkennen. Der Hintergrund und das Wasser werden automatisch dunkel, wenn die Rose nicht ETR belichtet, sondern an der rechten Kante im mittleren Drittel des Histogramms hält.
Manchmal gehe ich nicht auf direktem Weg ins Dorf, sondern auf Abwegen. Dann komme ich am Kubus und dem Museum unter Tage vorbei.
Im Hintergrund sind der Kubus und davor das Museum. Es ist nur an den beiden grauen Klötzen zu erkennen. Der Rest ist, wie der Name nahelegt, untertage.

Der kleine Weiher im Schlosspark Weitmar. Auf dem Foto kann man die vereinzelten Kunststoff-Ufermatten sehen, die den Übergang zum Wasser stabilisieren und eine naturnahe Uferbepflanzung ermöglichen, ohne das Erdreich abzuschwemmen.

Vor einer Weile habe ich angefangen, ein digitales Offline-Tagebuch zu schreiben. Also schon in digitaler Form auf einem Rechner, aber nicht im Web veröffentlicht. Das hat zur Folge, dass wesentlich weniger Hirnfürze hier im Blog landen. Und das ist gut.
Inhaltlich geht es im Großen und Ganzen um Fakten zum Tag und um Gespräche oder Ereignisse, an die ich mich später mal erinnern möchte oder muss. Nichts, das zu privat ist.
Die Texte schreibe ich in Markdown mit einer Art Frontmatter. Jeden Tag erstelle ich eine Datei, e. g. 2026-07-18.md, und schreibe dort mehr oder weniger ungeordnet rein. Zettlr hat sich als das ultimative Schreibwerkzeug erwiesen und hat sogar eine LanguageTool-API-Integration.
Plaintext, was Markdown ja letztendlich ist, erscheint mir als nachhaltiges Format, um Texte längerfristig zu speichern. Wer schon das eine oder andere Jahrzehnt bloggt, hat sich vielleicht auch schon mal Gedanken darüber gemacht, ob es nachhaltig ist, ein Blog ausschließlich in einer Datenbank zu halten.
Damit ich von jedem Gerät aus schreiben kann, lagern die Texte in einem privaten Git-Repository. Um den Spaß bequem lesen zu können, gibt es noch ein kleines Git-PHP-Projekt zur Ausgabe des Tagebuchs im Browser.

Die exakte Sorte steht auf dem kleinen Schild, das nur eine Handbreit neben der Rose aus dem Wasser ragte und ich wieder mal nicht fotografiert habe.
An den Gewächshäusern des Botanischen Gartens liegt ein kleines Bassin mit den schönsten Seerosen und Lotus. Das allein ist schon einen Ausflug zum Garten wert. Wenn man regelmäßig dort ist, trifft man auch immer wieder mal die gleichen Fotografen und kommt ins Gespräch. Es fühlt sich beinahe wie ein kleiner, ungezwungener Klub ohne Satzungen an. Man tauscht sich über nette Locations außerhalb des Gartens aus und redet über dies und das. Und gerade bei den Leuten in meinem Alter fällt auf, dass erfreulich wenig bis gar nicht über Gear gesprochen wird. Ein Thema, das ohnehin nur langweilig ist.