Journal und Photoblog
von Markus Kniebes

Hallo, mein Name ist Markus. Dies ist mein Journal und Photoblog, meine persönliche, kleine Ecke im Internet. Es geht um Fotografie, Musik, Technik und mehr.

Glück gehabt

Ein Rehbock mit kurzem Geweih steht im Wald zwischen Stechpalmen und Buchenlaub und blickt direkt in die Kamera.
Glück gehabt

Als ich den Botanischen Garten über die Brücke an den Lottentaler Teichen verlassen habe, sah ich gerade noch, wie ein Rehbock vom Acker in den nahegelegenen Wald huschte. Er hat mich ziemlich direkt angestarrt.

Einer der größten Fehler ist es, die Kamera im Rucksack zu verstauen, wenn man unterwegs ist. Hätte ich die Knipse nicht in der Hand gehabt, wäre mir dieses Foto nie gelungen.

Jüngste Links aus dem Linkblog

  • # The 20x24 Project

    We’re taking the world’s largest instant camera on a round-the-world adventure to work with some of today’s most fascinating artists—and you’re coming with us.

  • # The Best Thing About The Satanic Panic

    It’s the name. It’s so good.

  • # Last.fm is now independent

    Zuerst bei Dominik gesehen. Das klingt erst mal cool und ich hoffe, dass es das auch bleibt.

  • # delphitools

    Töfte und ich mag das Design. Das Farbschema scheint momentan wohl ziemlich zeitgenössisch zu sein. (via Dominik)

  • # weeknotes.me — write one week note, once a week

    Weeknotes ist ein sehr minimalistischer Service, um wöchentliche Updates zu schreiben. So was habe ich hier auch mal versucht. Das Interface ist angenehm schlicht und Texte werden mit Markdown geschrieben. Aber um ehrlich zu sein, könnte ich gerade bei Texten, die evtl. etwas persönlicher werden und für mich selbst nach einer Weile „wertvoll“ werden könnten, nur schwer über meinen Schatten springen und Daten aus der Hand an einen Service geben, der von heute auf morgen wieder verschwinden kann. (gefunden bei Dominik)

Anglifiziert.

Wenn man mehrere Blogs hat, stellt sich halt die Frage: Warum?

Das habe ich mich bei dem Photostream schon eine Weile gefragt. Letztendlich taucht dort nur eine Auswahl der Fotos auf, die es hier ohnehin gibt. Das ist eine vage Daseinsberechtigung. Nach ein wenig Hin und Her habe ich mich entschlossen, der Domain kniebes.photo ein kleines Plus zu geben, das den Inhalt von dieser Seite unterscheidet.

Und so habe ich mich entschieden, den Stream auf Englisch zu führen. Wenn ich mich hier schon nur einer Nischensprache bediene, kann ich zumindest dort ein nicht deutschsprachiges Publikum ansprechen. Nebenbei zwingt mich die andere Sprache, mir für den Stream eigene Worte zu suchen, statt den Blogtext zu recyceln.

Ich muss zugeben, es brennt mir auch unter den Fingern, dieses Blog auf Englisch weiterzuführen.

Leicht und luftig.

Eine einzelne blau-violette Blüte des Wiesen-Storchschnabels in Nahaufnahme. Fünf zart geaderte Blütenblätter umgeben ein helles Zentrum mit dunklen, violettschwarzen Staubbeuteln. Der Hintergrund ist weich und grünlich verschwommen.
Wiesen-Storchschnabel

Eine einzelne blau-violette Blüte eines Wiesen-Storchschnabels als Nahaufnahme.

Heute war ich mit leichtem Equipment unterwegs. Die kleine Z7 und ein 50-mm-Makro. Es war auch mehr Einkaufen als Fototour. Und ich wollte, dass das Foto die Leichtigkeit widerspiegelt. Bei der Bearbeitung habe ich auf starken Kontrast verzichtet, um diesen eher luftigen und verträumten Look zu erreichen.

Es hat sich bei mir eingespielt, dass ich beim Hochformat gern zu einem Seitenverhältnis von 4:5 greife. Das ist nicht ganz so hoch wie das originale Seitenverhältnis von 2:3.

Teeprobe: Jeju Sejak

Der Lieferant nennt ihn einen unkomplizierten Alltagsgrüntee mit süßlichen Noten und herrlich cremigem Mundgefüht. Das trifft’s irgendwo auch. Insgesamt kein Tee, der positiv oder negativ auffallen würde. Wenn man ihn mag, lässt er sich literweise trinken. Zum Ausprobieren habe ich den Tee in einer kleinen Kanne zubereitet.

Jeju Sejak
Jeju Sejak

Da die Kanne etwa 250 ml fasst, habe ich die ganzen ca. 5 g aus dem Probierpäckchen für die Aufgüsse genommen: ~4 g auf 200 ml mit 65-75 °C bei 60 s, 10 s, 10 s. Auf dem Label an der Probe stand sogar 4 g auf 100 ml. Schwer zu sagen, ob das Aroma dann intensiver geworden wäre.

Hmm… Wäre nun nicht meine erste Wahl. Ohne Zweifel trinkbar, aber ich würde da eher zu Alternativen greifen.

Abends unterwegs in Venedig

Die Rialtobrücke bei Nacht über dem Canal Grande in Venedig. Der weiße Marmorbogen ist angestrahlt, eine Laterne hängt mittig an der Brüstung, einige Menschen stehen am Geländer. Links ein erleuchtetes Gebäude mit Fahnen und Arkaden. Im Vordergrund ein vertäutes Wassertaxi mit orangefarbener Abdeckung zwischen hölzernen Dalben, das Wasser fast schwarz.
Ponte Di Rialto

Ein Schnappschuss auf dem Weg nach Hause ins Hotel. Wundert mich, dass ich mit vollem Bauch und einer halben Flasche Wein noch ein halbwegs gerades Foto machen konnte. Es ist vollkommen egal, wie viele Sterne ein Hotel hat. Der Clou ist, dass es einfach zu finden sein muss.

Simple RSS Reade Update

Da das UI vom Simple RSS Reader ja bisher etwas Grütze war, ist es nun etwas überarbeitet worden. Weiterhin nicht perfekt, aber besser. Außerdem hatte ich dann einen Grund, meine Nase mal in htmx zu stecken und zu evaluieren, ob ich das evtl. für andere Projekte in Zukunft nutzen könnte. Es ist klein und optimal für einfache Projekte wie dieses und eine ganze Ecke einfacher und schneller zu handhaben als bspw. Vue.js oder React. Die aufgepumpten HTML-Tags könnten stören. Aber das HTML von dem Reader ist ohnehin überschaubar.

Obendrein gibt es jetzt einen Darkmode.

So viel zum Verregneten Fronleichnam… 

Fast

Makroaufnahme einer blau-violetten Glockenblume, schräg von vorn in den geöffneten, sternförmigen Blütenkelch fotografiert. Im Inneren sind der hellgrüne Griffel mit der dreigeteilten Narbe sowie die Staubblätter erkennbar. Die durchscheinenden Blütenblätter heben sich von einem weich verschwommenen, dunkelgrün-olivfarbenen Hintergrund ab; rechts unten deutet sich eine grüne Blütenknospe an.
Glockenblume

Eine Glockenblume

Da ich wie immer freihand fotografiert habe und kein Stativ benutzt hatte, liege ich auch ohne Wind beim Fokus manchmal etwas daneben. Ich wollte an sich die Narbe des Blütenstempels im Fokus haben. Aber das ist mir nicht zu 100 Prozent gelungen. Ja, sie liegen mehr oder weniger im Fokus, aber leider nicht so, wie ich es geplant hatte.

Man on Fire

Gestern Abend habe ich angefangen, Man on Fire zu schauen. Die ersten Minuten sahen nach einem Agenten-/Special-Forces-Flick mit überdreht überheblichem Hauptcharakter aus. Das hat mich vor einigen Tagen beim Hereinschauen in die ersten paar Minuten abgeschreckt und ich wollte die Serie schon abschreiben. Man darf sich davon nicht abschrecken lassen. Die Stimmung der Serien ändert sich nach den ersten Minuten komplett. Spannend, vielleicht sogar ein wenig fesselnd.


Nachtrag: Ich habe nun alle sieben Folgen gesehen und fand mich sehr gut unterhalten. Würde ich auf jeden Fall empfehlen.

Photoblog aufgemöbelt.

Ich habe den etwas verregneten Tag genutzt, um das Photoblog zu generalüberholen.

Die Detailseiten könnten grob an Flickr erinnern. Allerdings mag ich lieber echtes Schwarz. Ein Klick auf das Featured-Foto zoomt rein und man kann es im Image-Viewport mit der Maus oder per Touch-Event bewegen.

Der Stream ist nun ein ordinäres Grid, in dem die einzelnen Elemente das gleiche Seitenverhältnis haben. Das läuft ohne viel Javascript und ist unkompliziert. Ich hatte eine Masonry‑Implementierung ausprobiert, bei der die Elemente in Spalten einsortiert wurden. Beim ersten Versuch in die kürzeste zuerst und beim nächsten Versuch Round Robin. Natürlich wollte ich je nach Weite des Viewports 1 bis 5 Spalten haben. Wenn in die kürzeste Spalte einsortiert wird, ändert sich die visuelle Reihenfolge beim Resize und Neusortieren. Bei Round Robin, kann man das Problem haben, dass in Spalte X vorwiegend Bilder im Querformat landen und in Spalte Y vorwiegend Bilder im Hochformat landen. Das führt dann zu sehr unterschiedlichen Spaltenhöhen. Beides ein Krampf.

Und viel spannender: Es gibt jetzt eine paar sehr grobe Kategorien. Ich muss gestehen, dass ich die 1126 Fotos von Haiku habe kategorisieren lassen. Dazu war ich dann doch etwas zu faul. Und das klappt recht gut. Für solche Jobs sind LLM geradezu gemacht.

Und wie das bei den meisten Hobbyprojekten so ist: Es ist nie fertig und ich werde bestimmt noch weitere daran basteln. Ja, und es ist noch immer auf skurrile Weise zweisprachig.

Blumenwiese

Der Blick direkt in eine Blumenwiese. Eine lila Acker-Witwenblume, umgeben von viel Bokeh.
Blumenwiese

Nicht jedes Mal, wenn ich einen Fuß vor die Tür setze, stolpere ich über ein interessantes Motiv. Manchmal ist es eben nur eine Blumenwiese. Mit einer Acker-Witwenblume mitten drin. Die gelben Blüten, die im Bokeh dahinschmelzen, sind übrigens Hahnenfuß.