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Journal und Photoblog
von Markus Kniebes

Hallo, mein Name ist Markus. Dies ist mein Journal und Photoblog, meine persönliche, kleine Ecke im Internet. Neben Texten und Fotos findest Du hier ein Linkblog, meine /now Page und noch einiges mehr.

Kommentare und kleine Umgestaltung

Um das Kommentarsystem zu aktivieren, habe ich den Footer ein wenig umgestaltet. Während zuvor alles in einem details-Element ausgeblendet war, das man erst mit einem Klick öffnen musste, ist der Footer nun offen. Das sperrige Formular zum Kommentieren ist jetzt in einem details-Element. Die summary des details war zuvor eine Datumsangabe. Ich könnte mir vorstellen, dass das von unerfahrenen Internetnutzern auch als Permalink missinterpretiert werden konnte.

Die aktuelle Lösung widerspricht meinem eher minimalistischen Designgedanken doch sehr und ich muss mal schauen, ob mir das nicht irgendwann gegen den Strich geht und ich das wieder zurückbaue.

Das Kommentarsystem selbst liegt in einer Web Componente, die den Inhalt (Kommentare und Form) nachlädt. Ich schätze, das sollte vor den simpelsten SPAM-Bots schützen.

Name, E-Mail oder URL sind optionale Felder. Lediglich der Kommentar ist erforderlich. Ersttäter oder einen freigeschalteten Kommentar müssen vor mir geprüft werden. Identifiziert werden URLs und E‑Mail. Ich habe einfach keine Lust auf Klugscheißer, Idioten und spitzfindige AIs. Und das Internet ist voll davon…

Erste Weihnachtsdeko

Ein großer kegelförmiger Weihnachtsbaum aus goldenem Drahtgestell mit blauen und weißen Kugeln steht auf einem gepflasterten Platz vor modernen Bürogebäuden, rechts ein Hochhaus der Deutschen Bank. Links eine noch geschlossene Weihnachtsmarkthütte, rechts Flatterband und eine Birke in Herbstfarben. Blauer Himmel, keine Spur von Glühwein.
Erste Weihnachtsdeko

OK, es ist November. Es geht los. Und die Stadt Bochum scheint wieder die gleiche Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt zu haben wie in den vergangenen Jahren. Die Buden auf dem Dr.-Ruer-Platz und dem Husemannplatz stehen größtenteils schon.

Und ein paar Paar Socken gab es auch nicht. Die Clamotten-Anton-Filiale an der Kortumstraße in der Bochumer Innenstadt hat geschlossen. Und aus verlässlichen Quellen habe ich erfahren, dass das schon seit dem 29. August 2026 der Fall ist.

Also gab es nur zu scharfes Zeugs aus dem Asialaden und ich bin dann schnell wieder aus der Innenstadt abgehauen.

3537 Scrobbles to go

Ich habe noch knapp zwei Monate, um zumindest die Scrobblemarke vom letzten Jahr zu erreichen. 3537 Scrobbles to go. Das sind gut 75 pro Tag. Der Last.fm Report sagt, dass mein Tagesdurchschnitt bei 79 liegt.

Hmm… Da rächt sich das Hören von CDs. Vielleicht sollte ich dabei des Öfteren mal an Open Scrobbler denken.

010.00020.00030.00040.00020052006: 5305302007: 14.58414.58420072008: 18.99318.9932009: 5.0685.06820092010: 3.8593.8592011: 47747720112012: 2.9042.9042013: 4.8634.86320132014: 3.6883.6882015201720192021: 26.26226.26220212022: 22.11922.1192023: 27.13527.13520232024: 39.71239.7122025: 31.97731.97720252026: 28.44028.440

Das hätte mir auch eher einfallen können.

Meist klicke ich in YouTrack-Tickets meta information line über dem Ticketnamen vorn auf das kleine „Copy to Clipboard“-Icon, um den Ticketnamen inkl. Ticket-ID in die Zwischenablage zu kopieren, um dann daraus einen BR-Nachnamen zu generieren.

Bisher habe ich eine Raycast Extension benutzt, um den String zu urlifien und ein git switch -c davorzuschreiben.

Viel schöner geht es mit diesen beiden zsh-Funktionen für die ~/.zshrc:

slug() {
  perl -CSA -Mutf8 -MUnicode::Normalize -e '
    $_ = @ARGV ? join(" ", @ARGV) : join("", <STDIN>);
    s/Ä/Ae/g; s/Ö/Oe/g; s/Ü/Ue/g; s/ä/ae/g; s/ö/oe/g; s/ü/ue/g; s/ß/ss/g;
    $_ = NFD($_); s/\p{Mn}//g;
    $_ = lc; s/[^a-z0-9]+/-/g; s/^-+|-+$//g;
    print "$_\n";
  ' -- "$@"
}

gsb() { git switch -c "feature/$(slug "$@")"; }

Ein einfaches gsb "FOO-42 Ein weiteres Feature" legt den Branch feature/foo-42-ein-weiteres-feature an. Das ist unendlich viel praktischer als Raycast. Zumal für Raycast die Tage gezählt sind. Sobald ich meinen Arbeits-Mac geupdatet habe, werde ich es auch auf dem Rechner durch Tinycast ersetzen.

Kaweco Steel Sport EF

Es gibt ein neues Schreibgerät im Haus. Ich habe schon eine Weile das AL-Modell aus der Serie mit einer feinen Feder. Die Tage habe ich meine Kollektion um das Steel-Model mit extrafeiner Feder erweitert.

Der Füller aus gebürstetem Edelstahl ist beinahe doppelt so schwer wie das Aluminiummodell. Das fühlt sich beim Schreiben ziemlich gut an. Ich hatte befürchtet, das könnte schnell zu einer gewissen Ermüdung beim Schreiben führen. Aber wie es scheint, sind meine Hände doch kräftig genug.

Schwarz-Weiß-Foto einer geschlossenen Blechdose von Kaweco mit geprägtem Schriftzug „Kaweco License to write, Germany since 1883“, Firmenlogo und Abbildung eines Füllers. Die Dose liegt auf einer Karte mit der Aufschrift „Dein Paket wurde gepackt von“.
Geschlossene Blechdose von Kaweco.
Schwarz-Weiß-Foto der geöffneten Kaweco-Blechdose mit schwarzem Samteinsatz. Darin liegen die achteckige Kappe mit der Gravur „Kaweco STEEL Sport Germany“ und der Füller mit freiliegender Stahlfeder.
Geöffneten Kaweco-Blechdose mit schwarzem Samteinsatz.

Geliefert wird der Füller in einer Metallschachtel. Ein schönes Detail. Aber wirklich benötigt wird die Schachtel nach dem Auspacken nicht mehr. Aber irgendwie auch zu schade, um sie einfach zu entsorgen. Ein weiterer Staubfänger, der hier rumfliegt. Ich könnte die Dose einfach in einen der Umzugskartons werfen und gucken was passiert… 

Schwarz-Weiß-Foto des zerlegten Kaweco Steel Sport. Das Griffstück mit Feder und eingesetzter Patrone liegt schräg auf einem linierten Spiralblock. Daneben liegen auf dunkler Filzunterlage die achteckige Kappe und der Schaft.
Zerlegter Kaweco Steel Sport.

Ich mag Patronen lieber als Konverter. Und solange ich keine spacige Tinte finde, die ich unbedingt benutzen möchte und nur im „Fass“ verfügbar ist, werde ich daran auch nix ändern.

Anliegerinformation

„Anliegerinformation“ – wenn ich das schon lese, bekomme ich Schüttelfrost.

Die Stadt Bochum krempelt im Zeitraum von Anfang November bis Ende April nächsten Jahres wegen Erneuerung der Strom- und Telekommunikationsversorgung die Straße um.

Es ist von eingeschränkten Parkmöglichkeiten die Rede. Das ist nicht so toll.

Bin ich froh, dass nichts über Lärmbelästigung während der Bauarbeiten geschrieben wurde. Das hätte mir bestimmt die Laune verdorben. Ein halbes Jahr dröhnende Baufahrzeuge. Das hatte ich schon mal ein paar Jahre. Je nachdem, wie bitter das wird, kann ich dem alten Tag neues Leben verleihen… 

Ich habe das Gefühl, dass mich so ein Scheiß verfolgt.

Streaming vs. Kauf einer CD

Was ich beim Streaming bekomme:

Dunkel, leicht verrauscht, und wenn man lange genug hinschaut, glaubt man, da wäre was. Abgebucht wird trotzdem jeden Monat.
Dunkel, leicht verrauscht, und wenn man lange genug hinschaut, glaubt man, da wäre was. Abgebucht wird trotzdem jeden Monat.

Was ich beim Kauf einer CD bekomme:

Auf einer dunklen Unterlage liegt eine CD mit Artwork und Aufklebern. Alles etwas verschwommen und schwarzweiß.
Artwork, Aufkleber und eine handschriftliche Notiz.

Ich bin da stark hin- und hergerissen. Zum einen mag ich die Beilagen bei einer CD oder einem Vinyl. Aber auf der anderen Seite kann ich Streams und FLACs scrobbeln. Häufig höre ich eine CD nur ein paar Mal, rippe sie dann und benutze fortan die gerippten FLACs.

Trio

Drei Stockenten mit braun gesprenkeltem Gefieder auf einer geschlossenen Decke aus hellgrünen Wasserlinsen. Die vordere Ente ist scharf abgebildet und hält den Schnabel in die Pflanzendecke. An Schnabel und Brust kleben Wasserlinsen. Zwei weitere Enten ruhen unscharf im Hintergrund. Vereinzelt liegen braune Herbstblätter auf der Oberfläche.
Drei Stockenten auf einem Teich, der komplett von Wasserlinsen bedeckt ist.

Drei Stockenten auf dem mit Wasserlinsen bedeckten Lottentaler Teich.

Das Foto habe ich im August aufgenommen, als es noch unangenehm warm und grün war.

fromStringToHex

Ich leide ja nun schon seit einigen Jahren unter Shopware. Selten gibt es etwas, das mir wirklich gefällt:

$primaryKey = Uuid::fromStringToHex(
    self::OBJECT_SPEZIFIC_PREFIX . $uniqeIdentifier
);

Portquiz

Wenn ich mich mal wieder fragen muss, ob auf einem Port irgendwas den Weg nach draußen versperrt. Oder ob die Gegenseite einfach nur nicht will.

curl -sS --connect-timeout 10 -o /dev/null -w '%{http_code}\n' http://portquiz.net:63744

Liefert nur den HTTP Code.

portquiz.net

Kulinarisch betrachtet eher ein Griff in die Toilette.

Schwarzweißfoto einer Rabenkrähe, die auf dem vorderen Rand eines geöffneten Müllcontainers sitzt und über die Schulter nach links blickt. Das Innere des Containers ist tiefschwarz, links liegt eine zerknitterte, nasse Versandtüte mit Etikett und Strichcode. Im Hintergrund dunkles Laub.
Eine Rabenkrähe sitzt am Rand eines offen gelassenen Müllcontainers.

Da hat wieder ein Trottel den falschen Müllcontainer offen gelassen. Da ist nicht mal was Essbares drin.

Die Rabenkrähe guckt auch genau so: ein genervter Blick über die Schulter. Und was liegt drin? Eine Versandtüte. Made in Vietnam. Satt wird man davon nicht.

Ich kann die Leute nicht verstehen, die es nicht schaffen, die scheiß Müllcontainer wieder zu schließen, wenn sie was hineingeworfen haben.