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Journal und Photoblog
von Markus Kniebes

Hallo, mein Name ist Markus. Dies ist mein Journal und Photoblog, meine persönliche, kleine Ecke im Internet. Neben Texten und Fotos findest Du hier ein Linkblog, meine /now Page und noch einiges mehr.

Kaweco Steel Sport EF

Es gibt ein neues Schreibgerät im Haus. Ich habe schon eine Weile das AL-Modell aus der Serie mit einer feinen Feder. Die Tage habe ich meine Kollektion um das Steel-Model mit extrafeiner Feder erweitert.

Der Füller aus gebürstetem Edelstahl ist beinahe doppelt so schwer wie das Aluminiummodell. Das fühlt sich beim Schreiben ziemlich gut an. Ich hatte befürchtet, das könnte schnell zu einer gewissen Ermüdung beim Schreiben führen. Aber wie es scheint, sind meine Hände doch kräftig genug.

Schwarz-Weiß-Foto einer geschlossenen Blechdose von Kaweco mit geprägtem Schriftzug „Kaweco License to write, Germany since 1883“, Firmenlogo und Abbildung eines Füllers. Die Dose liegt auf einer Karte mit der Aufschrift „Dein Paket wurde gepackt von“.
Geschlossene Blechdose von Kaweco.
Schwarz-Weiß-Foto der geöffneten Kaweco-Blechdose mit schwarzem Samteinsatz. Darin liegen die achteckige Kappe mit der Gravur „Kaweco STEEL Sport Germany“ und der Füller mit freiliegender Stahlfeder.
Geöffneten Kaweco-Blechdose mit schwarzem Samteinsatz.

Geliefert wird der Füller in einer Metallschachtel. Ein schönes Detail. Aber wirklich benötigt wird die Schachtel nach dem Auspacken nicht mehr. Aber irgendwie auch zu schade, um sie einfach zu entsorgen. Ein weiterer Staubfänger, der hier rumfliegt. Ich könnte die Dose einfach in einen der Umzugskartons werfen und gucken was passiert… 

Schwarz-Weiß-Foto des zerlegten Kaweco Steel Sport. Das Griffstück mit Feder und eingesetzter Patrone liegt schräg auf einem linierten Spiralblock. Daneben liegen auf dunkler Filzunterlage die achteckige Kappe und der Schaft.
Zerlegter Kaweco Steel Sport.

Ich mag Patronen lieber als Konverter. Und solange ich keine spacige Tinte finde, die ich unbedingt benutzen möchte und nur im „Fass“ verfügbar ist, werde ich daran auch nix ändern.

Anliegerinformation

„Anliegerinformation“ – wenn ich das schon lese, bekomme ich Schüttelfrost.

Die Stadt Bochum krempelt im Zeitraum von Anfang November bis Ende April nächsten Jahres wegen Erneuerung der Strom- und Telekommunikationsversorgung die Straße um.

Es ist von eingeschränkten Parkmöglichkeiten die Rede. Das ist nicht so toll.

Bin ich froh, dass nichts über Lärmbelästigung während der Bauarbeiten geschrieben wurde. Das hätte mir bestimmt die Laune verdorben. Ein halbes Jahr dröhnende Baufahrzeuge. Das hatte ich schon mal ein paar Jahre. Je nachdem, wie bitter das wird, kann ich dem alten Tag neues Leben verleihen… 

Ich habe das Gefühl, dass mich so ein Scheiß verfolgt.

Streaming vs. Kauf einer CD

Was ich beim Streaming bekomme:

Dunkel, leicht verrauscht, und wenn man lange genug hinschaut, glaubt man, da wäre was. Abgebucht wird trotzdem jeden Monat.
Dunkel, leicht verrauscht, und wenn man lange genug hinschaut, glaubt man, da wäre was. Abgebucht wird trotzdem jeden Monat.

Was ich beim Kauf einer CD bekomme:

Auf einer dunklen Unterlage liegt eine CD mit Artwork und Aufklebern. Alles etwas verschwommen und schwarzweiß.
Artwork, Aufkleber und eine handschriftliche Notiz.

Ich bin da stark hin- und hergerissen. Zum einen mag ich die Beilagen bei einer CD oder einem Vinyl. Aber auf der anderen Seite kann ich Streams und FLACs scrobbeln. Häufig höre ich eine CD nur ein paar Mal, rippe sie dann und benutze fortan die gerippten FLACs.

Trio

Drei Stockenten mit braun gesprenkeltem Gefieder auf einer geschlossenen Decke aus hellgrünen Wasserlinsen. Die vordere Ente ist scharf abgebildet und hält den Schnabel in die Pflanzendecke. An Schnabel und Brust kleben Wasserlinsen. Zwei weitere Enten ruhen unscharf im Hintergrund. Vereinzelt liegen braune Herbstblätter auf der Oberfläche.
Drei Stockenten auf einem Teich, der komplett von Wasserlinsen bedeckt ist.

Drei Stockenten auf dem mit Wasserlinsen bedeckten Lottentaler Teich.

Das Foto habe ich im August aufgenommen, als es noch unangenehm warm und grün war.

fromStringToHex

Ich leide ja nun schon seit einigen Jahren unter Shopware. Selten gibt es etwas, das mir wirklich gefällt:

$primaryKey = Uuid::fromStringToHex(
    self::OBJECT_SPEZIFIC_PREFIX . $uniqeIdentifier
);

Portquiz

Wenn ich mich mal wieder fragen muss, ob auf einem Port irgendwas den Weg nach draußen versperrt. Oder ob die Gegenseite einfach nur nicht will.

curl -sS --connect-timeout 10 -o /dev/null -w '%{http_code}\n' http://portquiz.net:63744

Liefert nur den HTTP Code.

portquiz.net

Kulinarisch betrachtet eher ein Griff in die Toilette.

Schwarzweißfoto einer Rabenkrähe, die auf dem vorderen Rand eines geöffneten Müllcontainers sitzt und über die Schulter nach links blickt. Das Innere des Containers ist tiefschwarz, links liegt eine zerknitterte, nasse Versandtüte mit Etikett und Strichcode. Im Hintergrund dunkles Laub.
Eine Rabenkrähe sitzt am Rand eines offen gelassenen Müllcontainers.

Da hat wieder ein Trottel den falschen Müllcontainer offen gelassen. Da ist nicht mal was Essbares drin.

Die Rabenkrähe guckt auch genau so: ein genervter Blick über die Schulter. Und was liegt drin? Eine Versandtüte. Made in Vietnam. Satt wird man davon nicht.

Ich kann die Leute nicht verstehen, die es nicht schaffen, die scheiß Müllcontainer wieder zu schließen, wenn sie was hineingeworfen haben.

WLAN an-aus-an-aus-an-aus…

Am frühen Morgen, als ich meinen Arbeitsrechner (Mac mini M4 2024 mit macOS 15.3.2) starten wollte, gab's einen argen Dämpfer. Nach dem Booten ging die WLAN‑Verbindung an und wieder aus und wieder an und aus. Nachdem ich den WLAN-Router geprüft hatte und ich wusste, dass der einwandfrei lief und andere Geräte auch keine Zicken gemacht hatten, war klar, dass es der Mac oder macOS ist. Ein Hardwaredefekt wäre ziemlich ärgerlich.

Nach ein bisschen Nachforschung hat es geholfen, im Verzeichnis /Library/Preferences/SystemConfiguration/ alle Dateien mit NetworkInterfaces.plist, preferences.plist und alles mit airport oder wifi im Namen in einen Backup-Ordner zu verschieben und den Rechner neu zu starten. Nach dem Neustart lief das WLAN wieder reibungslos ohne weiteres Zutun. Lediglich die VPN‑Einstellungen mussten neu konfiguriert werden.

Allerdings habe ich keinen Schimmer, wie das Problem entstanden ist. Aber manchmal reicht es mir auch einfach, eine Lösung zu finden, und ich bin ganz froh, dass die WLAN-Hardware nicht defekt war.

Preisänderungsvorschlag

Wir schlagen vor, den monatlichen Preis für dein Tidal-Abo auf 12,99 € zu ändern, […]

Ja, netter Vorschlag. Aber ich würde dann doch lieber bei meinem alten Preis bleiben.

Also, das ist ja schon ziemlich perfide. Eine Preiserhöhung als Vorschlag zu unterbreiten. Ich hätte ja nur mit den Schultern gezuckt, wenn Tidal einfach eine Mail versenden würde, in der steht, dass der Spaß ab November 12,99 € kostet oder man sich verpissen möge. Aber so ist das schon arg schmierig… 

Ich habe kein Problem mit der Preiserhöhung als solcher. Die Art und Weise finde ich allerdings unangenehm. Das ist irgendwie enttäuschend uncool.

Die letzten Zeugen des Sommers.

Blüte eines Roten Sonnenhuts in Seitenansicht vor schwarzem Hintergrund. Über den herabhängenden, rosa bis violetten Blütenblättern sitzt der gewölbte, orange leuchtende Blütenkorb mit vielen spitzen Einzelblüten.
Blüte eines Roten Sonnenhuts in Seitenansicht vor schwarzem Hintergrund.

Ein roter Sonnenhut vor schwarzem Hintergrund. Ein paar Blütenblätter haben schon angefangen zu verwelken.

Ich habe das Foto Anfang Juli dieses Jahr im Botanischen Garten der RUB aufgenommen. Das war mein letztes sommerliches Blumenfoto, das ich noch in der Pipeline zum Posten hatte. Ein paar Enten habe ich noch und das war’s dann mit den Sommerfotos.

Beim Schreiben des Posts sitze ich am geöffneten Fenster und genieße die frische, morgendliche Kälte mit einer Tasse Tee. Fühlt sich an wie Herbst.

Ich hoffe nur, dass ich den einen oder anderen Morgen den Hintern hochbekomme, um mit der Kamera vor die Tür zu gehen. Auf jeden Fall braucht’s langsam andere Kleidung. 3/4-Shorts, ein T-Shirt und ein Hemd reichen wohl momentan nicht mehr. Das war in den vergangenen paar Tagen tagsüber schon nicht mehr lustig.