4. Juni 2020 iA Writer vs. Bear und Notion

Bear war ein Tip von Thomas. Bear kommt iA Writer sehr nah und bietet eine ähnlich aufgeräumte Oberfläche. Darunter allerdings hat Bear einiges mehr zu bieten. Das wohl schönste Feature ist die Abkürzung von URLs in Markdown Texten. Anstelle der URL wird in runden Klammern lediglich ein Icon angezeigt, was den Umgang mit Text ungemein vereinfacht.

Notizen werden allerdings via CloudKit synchronisiert und liegen nicht als Markdown Dateien in einer Verzeichnisstruktur. Das fand ich am iA Writer sehr sympathisch und hat die Schlichtheit der App unterstrichen. Und ist natürlich weitaus weniger proprietär als eine mir unbekannte Struktur, die per CloudKit verwaltet wird.

Nichts desto trotz werde ich in Zukunft Bear als Alternative zu iA Writer benutzen.

Notion unterscheidet sich von Bear oder iA Writer und wäre eher als Alternative zu Evernote zu sehen. Natürlich kann man in der App auch einfach nur schreiben. Es gibt eine Version für so ziemlich jede Platform, was ein großes Plus ist.

Die Vielzahl an Analytics Partnern und die Tatasche, dass die iPhone App bei meinem recht kurzem Test nach einmaligen Gebrauch nicht mehr startet, sondern nur noch den Startbildschirm mit Logo anzeigt, disqualifiziert Notion leider komplett. Notion erscheint mit für den täglichen Einsatz dann doch nicht etwas zu unzuverlässig zu sein. Außerdem mag ich es nicht, wenn man mir mit zig Anylstics Lösungen hinterhergeschnüffelt.

4. Juni 2020 Ach, ich weiss auch nicht.

Grüne Justizminister: Freiwilligen Einsatz der Corona-App gesetzlich verankern – Man sollte doch wirklich annehmen die Bundesregierung würde alles dafür tun um die Akzeptanz der App zu vergrößern. Was soll der ganze Aufwand, wenn sie nur von einer unzureichenden Minderheit installiert wird.
Wenn man die Berichterstattung verfolgt, sieht man zu viele unterschiedliche Signale, dass man sich als „Verbraucher“ auch nur denkt: „Ach! Leck mich! Ist mir zu nervig!“

Kleiner und großer Trojaner – Und ehrlich! Solange es noch darum geht eine andere “staatliche” App unter die Leute zu bringen, lässt das Thematisieren von Staatstrojanern auch nur „Staunen“ aufkommen.

29. Mai 2020 Am Ende ist es doch keine Liste.

Lange Zeit, Jahre, viele Jahre, zu viele Jahre habe ich so ziemlich alles in Liste organisiert. Todo Listen, Einkaufslisten, Wünschlisten, Projektlisten, Bestandslisten, Checklisten, Inventarlisten, Tagesplanungslisten. Wenn man sich eine Liste vorstellen konnte, ich hatte sie gepflegt. Ist ja auch unglaublich praktisch. Man kann ein Datum an einen Entrang hängen und hat quasi einen Termin oder eine Erinnerung. Und das Schönste ist, irgendein Gerät wird schon Alarm machen, wenn es so weit ist. Mit einer Vielzahl von Listen kann also wunderbar das Privat- und Berufsleben strukturiert werden.

Leider ist man nur ein Mensch und so kann es mitunter vorkommen, dass man die Punkte auf einer Liste zum entsprechenden Zeitpunkt ignoriert oder aus sonst einem Grund nicht „abhaken“ kann. So können manche Listen im Laufe der Zeit länger und länger und länger werden und gleichermassen steigt die Frustration über die geplanten und nicht erledigten Punkte.

Zwischendurch habe ich es rein analog mit Bullet Journals versucht aber viel mehr Zeit habe ich danach mit Things von Cultured Code verbracht. Ein exzellentes Gespann aus Desktop-, Mobile und TabletApp, die an Komfort und Benutzbarkeit kaum von Alternativen erreicht werden können. So tut auch der Gesamtpreis von um die 80 € für das Trio nicht wirklich weh.

Vor einer Weile habe ich alle Listen entfernt und die drei Apps aus meinem Leben gelöscht und mir so ein wenig Lebensqualität zurück geholt indem ich meine Unzufriedenheit mit mir selbst über unerledigte Sachen um eine ordentliches Maß senken konnte.

Berufliche ToDos ergeben sich aus aus dem Sprint und privat mache ich Dinge, wenn sie notwendig werden. Und wenn ich mir Sorgen mache, ich würde etwas wichtiges vergessen, dann mache ich es halt als nächstes.

Ja, aber das klappt natürlich nicht, wenn man so unglaublich viel um die Ohren hat! Doch! Doch! Tut es. Es ist eigentlich gar nicht so schwer zu erkennen, was von all dem Scheiß wirklich wichtig und notwendig ist. Persönlich fand ich die Erkenntnis, dass mir zu vieles zu wichtig ist, wesentlich schwerer zu erlangen.

27. Mai 2020 Die Deutsche „Corona App“

Mein Lieblingsthema, mal von der Baustelle vor der Tür abgesehen.

Erstmal was zum „Warmwerden“:

Und nun weiter mit der Realität:

Man munkelt, das jüngste Update für iOS (13.5) hätte bereits eine Implementierung der Schnittstelle. Was jetzt noch fehlt, wäre in Deutschland eine App, die Gebrauch davon macht.

Im Repository hat sich n den letzten 10 Tages etwas getan. Neben der Doku von neulich befindet sich im Repo nun auch alpha Code für einen Corona-Warn-App Server und Corona-Warn-App Verification Server.

Mit meiner – vielleicht etwas polemischen – Vermutung, man könnte in dem Repo die Entwicklung wohl nicht hautnah verfolgen, habe ich also falsch gelegen. Was ziemlich erfreulich ist, wie ich finde.

Aber vielleicht handelt es sich auch nur um ein „Pseudo“-Projekt zur Beruhigung der Bevölkerung…

20. Mai 2020

Soo… Heute ist endlich meine Bestellung mit der 100 ml Suppenkelle eingetroffen – aus Metall. Ab jetzt wird alles anders.