Wohnen in der Neuhofstraße

Meine Sammlung von Beobachtungen vom Leben und Wohnen in der Neuhofstraße in Bochum Weitmar.

Kein warmes Wasser. Keine Heizung.

Es ist mal wieder so weit. Nicht das erste Mal, seitdem ich hier wohne.

Naja, halb so wild. Es ist ja nicht so kalt. Es sind immerhin 5 °C.
Und kaltes Duschen ist halt auch belebend.
Also wenn man gesund ist. Für Säuglinge, Kleinkinder und Gebrechliche vielleicht keine optimale Situation.

Hauptsache, die Laubbläser sind unterwegs und der Rasen wird schon wieder gemäht. 

Neuhofstraße / Im Großenm Busch (Bochum)

Es werden mal wieder Büsche und Bäume zersägt und zerhäckselt. Also, wenn Lärm, dann richtig.
Neuhofstraße / Am Großen Busch ist alles andere als ein ruhiges Wohngebiet.

Wenn man sich hier eine Wohnung anschaut und es gerade mal ruhig ist, sollte man sich nicht täuschen lassen. Es ist Zufall.

Ich habe sehr viele Jahre direkt an der Hattinger Straße gewohnt. Auch während der obere Teil der Straße saniert wurde. Der Lärm hier ist auf dem gleichen Niveau wie der Baustellenlärm aus der Zeit.

Das allmorgendliche Schauspiel.

Die Straße vor dem Haus ist schmal. Mit Mühe und Not sind das zwei Fahrspuren. Die rechte Seite wird als Parkstreifen benutzt, sodass über große Strecken nur die linke Spur frei befahrbar ist. Direkt vor dem Haus ist eine zünftige Fahrbahnschwelle. Am Ende der Straße ist ein Kindergarten. Gerade am Morgen ein beliebtes Ziel.

Es ist relativ unterhaltsam zu beobachten, wie sich der Verkehr aus beiden Richtungen durch die verbliebene, offene, holprige und enge Straßenseite mit der Bodenschwelle jongliert. Der Höhepunkt an diesem Morgen war der einem Blutrausch nahe Fahrer eines für Innenstädte viel zu großen SUV, der viermal wieder in die gleiche Lücke zwischen den parkenden Autos ausweichen musste, um den Gegenverkehr durchfahren zu lassen. Viel witziger wäre es natürlich ohne die Lücke gewesen.

Zwei Enten hinter dem Haus

Zwei Enten Hinter Dem Haus

Zwei Enten haben sich gerade eben auf die Wiese hinter dem Haus verirrt. Die halten das hier wohl für Natur. Das passiert also, wenn Vonovia nicht alle 10 Minuten den Rasen auf 5mm mähen lässt.

Manchmal ist der Blick auch aus diesem Schlafzimmerfenster ganz nett.

Und laut war es auch!

Buesche Geschraeddert
Sony NEX-7 · E 16mm F2.8 · f/5.6 · 16mm · 1/50s · ISO 200

Wow! Die Büsche hinter dem Haus sind am Vormittag geschreddert worden. Vermutlich inklusive des Getieres, das darin gelebt hat.

Wundert mich, dass die Bäumen noch stehen…

kein echter Schnee

Schnee
Fujifilm X-T1 · XF35mmF2 R WR · f/4.0 · 35mm · 1/60s · ISO 640

Schnee sieht eher aus wie Puderzucker. Außerdem würde mich mal interessieren, was die beiden Reifen da so machen. Ist das Kunst?

Der Blick zum Küchenfenster hinaus.

Die Rasenmäher des Grauens.

Man möchte es kaum glauben, aber hier werden schon wieder die Wiesen gemäht. Und wie immer mit ohrenbetäubender Lautstärke.

Zuletzt wurde das vor einem Monat gemacht. So kann nie eine vernünftige Wiese entstehen kann. Auf dieser Grünfläche lebt rein gar nichts, sogar das Gras kommt einem tot vor. Und es sieht hinterher wie verboten aus. Über die ganze Fläche verteilt sieht man die Reifeabdrücke und den zerfurchten Boden durch die schweren Rasenmäher.

Das sieht einfach nur noch Scheiße aus.

Das klärt auch die Frage, ob ich je ein Markofoto auf der Grünfläche in der Umgebung gemacht habe: Nein, es gibt hier nichts außer runtergeschnittenen Grashalmen.

Müde, Kopfschmerzen etc.

Bin diesen Morgen gegen kurz nach sechs Uhr durch (leichtes) Gepolter aus der Nachbarwohnung aus dem Schlaf gerissen worden. Die dünnen Wände und die Hellhörigkeit in diesem Haus sind echt das Letzte. Ich bin froh, wenn ich meine Mindestmietzeit endlich abgesessen habe und hier wieder raus kann.

Das Wohnen hier in der Neuhofstraße ist schon ziemlich unangenehm.

Im Sommer werden in diesem Wohnviertel (Neuhofstraße, Im Großen Busch) beinahe wöchentlich irgendwo Bepflanzungen getrimmt oder der Rasen gemäht. Letztendlich steht das der Lärmbelastung durch die Baustelle an der Hattinger Straße in nichts nach.

Und ich dachte, man könnte beim Arbeiten im Sommer entspannt das Fenster offen lassen und das Vogelgezwitscher genießen. Nee, tagsüber ist das hier im Sommer die totale Katastrophe.

Temperatur ist am Morgen etwas angenehmer als Gestern. Ich mag es ja beim Arbeiten das Fenster neben mir geöffnet zu haben, wenn es nicht zu laut ist, weil gerade wieder mal der Rasen gemäht wird oder von der anderen Seite der Grünanlage Baulärm herüber schallt. Oder es draußen einfach nur kack-warm wird.

Und außerdem wird hier schon wieder der Rasen gemäht. Können die den nicht mal ein paar Wochen in Ruhe lassen. Wenn man mit dem schweren Rasenmäher über den weichen Boden fährt, wird das Ganzen ja nun auch nicht schöner. Nach dem Mähen sieht das hier eigentlich immer ziemlich verwüstet und kaputt aus. Vorm Lärm mal ganz zu schweigen…