
Zwei weibliche Stockenten schwimmen dicht hintereinander auf dem vollständig mit Wasserlinsen bedeckten unteren Lottentaler Teich.

Zwei weibliche Stockenten schwimmen dicht hintereinander auf dem vollständig mit Wasserlinsen bedeckten unteren Lottentaler Teich.

Die Kluft zwischen dem, was wir über Tauben zu wissen glauben, und dem, was die Wissenschaft tatsächlich über sie herausgefunden hat, könnte größer kaum sein.
– Äußerst lesenswert. Es gibt ein fast gleichnamiges Buch: Die Genies der Lüfte, das mich beim Googlen neugierig genug gemacht hat, um es mal zu bestellen.

Ich war nach einer kleinen Weile mal wieder an den Lottetaler Teichen.
Junge Mandarinenten ziehen durch einen komplett mit Wasserlinsen bedeckten Teich. Die grüne Fläche wirkt fast wie ein Rasen, durch den sich der Nachwuchs seinen Weg bahnt.
Typisch für Mandarinenenten sind der helle Augenring mit dem Zügelstrich nach hinten und der rötliche Schnabel.

Eine männliche Mauereidechse, nach der kräftigen grünen Rückenfärbung zu urteilen, sonnt sich auf einem Pflasterstein im Garten.
Bei Eidechsen habe ich das Gefühl, dass sie mich mit einem Auge immer fest im Blick haben.
Mit seitlich sitzenden Augen ist das monokulare Sehen der Normalfall, jedes Auge deckt ein eigenes Feld ab, und der überlappende Bereich für echtes räumliches Sehen ist schmal. Die Echse schaut also tatsächlich mit einem Auge in meine Richtung und hält den großen, zweibeinigen Fotografen im Blick, während das andere schon den besten Fluchtweg im Blick hat.
Bei Eidechsen kommt dazu, dass sie ihre Augen unabhängig voneinander bewegen können, ein wenig wie Chamäleons, nur weniger extrem.

Porträt eines Mufflon-Widders mit kräftig eingerollten Hörnern am Zaun des Wildgeheges im Weitmarer Holz in Bochum. Aufgenommen im April dieses Jahres.

Da ich heute trotz der Hitze nicht wieder den ganzen Tag zu Hause sitzen wollte, bin ich schon am frühen Morgen vor die Tür. Bei knapp über 20 drückenden Grad war es noch ganz erträglich.


Sind wir mal ehrlich: Ein Teichhuhn-Küken ist kein Sympathieträger wie ein Entenküken. Das schwarze, fast struppige Daunenkleid, die noch viel zu langen Beine und der rötliche Schnabelansatz mit dem winzigen kahlen Scheitel geben ihnen eher einen leicht punkigen, zerrupften Charme. Aber genau das macht sie als Motiv ja interessant, das ist mal etwas anderes als die übliche Niedlichkeit.

Den Nestbau habe ich für einen kurzen Augenblick gefilmt, und da ich wie immer kein Stativ oder irgendwas in der Art dabei hatte, ist der Spaß wieder ein wenig wackelig geworden. Bei 400mm bringt halt auch die beste Bildstabilisierung in Kamera und Objektiv nix mehr. Das leichteste Zittern reicht schon, um das Bild schaukeln zu lassen.

Eine weibliche Mandarinente sitzt auf einem kleinen Ast über dem mit Wasserlinsen bedeckten Teich.
Ich hatte noch ein alternatives Foto mit der gleichen Ente, auf dem sie den Schnabel weit öffnet. Leider habe ich das andere Foto von einem knapp einen halben Meter höheren Standpunkt aufgenommen, was gestalterisch nicht so pralle ist. Also habe ich mich für dieses Foto entschieden. Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Augenhöhe ist King.
Heute ist der Internationale Tag des Luchses, der für mehr Akzeptanz für den Luchs sorgen soll, damit er wieder nicht nur im Zoo „heimisch“ ist.
Neulich an den Lottentaler Teichen bin ich einem Reiher zweimal bei dem gleichen Spaziergang begegnet. Zuerst stehend auf dem umgefallenen Bäumchen, und einen Augenblick später machte der Reiher seine Runde über die Teiche. Ich schätze, es war der gleiche, weil ich keinen weiteren gesehen habe. Aber das muss nichts heißen.

Als ich den Botanischen Garten über die Brücke an den Lottentaler Teichen verlassen habe, sah ich gerade noch, wie ein Rehbock vom Acker in den nahegelegenen Wald huschte. Er hat mich ziemlich direkt angestarrt.
Einer der größten Fehler ist es, die Kamera im Rucksack zu verstauen, wenn man unterwegs ist. Hätte ich die Knipse nicht in der Hand gehabt, wäre mir dieses Foto nie gelungen.
Es am Teich nicht immer nur ruhig zu

Hier sehen wir eine Ringelnatter oder Würfelnatter, wie sie auf der Suche nach Nahrung durchs Wasser gleitet.
Um sanfte Gemüter nicht zu erregen, zeige ich den Fang mal nicht.
Nein! Quatsch. Ich habe den Augenblick verpasst, als sich die Natter auf den Molch gestürzt hat. Da stehe ich eine Dreiviertelstunde dort herum, um genau diesen Augenblick festzuhalten, und dann bin ich nur eine Sekunde abgelenkt und verpasse alles.

Sie hat sich einen Molch geschnappt und verzieht sich mit ihrer Beute in das dichte Gewächs.

Ja, es geht wieder los. Ich war heute wieder an den Teichen. Aber mehr als ein paar Mandarinenten gab es nicht zu sehen. Aber das ist okay. Männliche Mandarinenten sind immer ein schönes Motiv. An diesem Foto hat mich die beinahe vollständige Spiegelung der Ente gereizt. Auch wenn noch ein wenig zu viel Zeugs im Wasser herumschwimmt. Aber immer noch besser als ein grüner Algenteppich.
Es lohnt sich immer, vor die Tür zu gehen. Auch wenn man mal kein Foto mitbringt, war man zumindest in der Natur und an der frischen Luft.
Gestern war es dann wieder so weit. Die Wiese war gerade wieder auf dem Weg, ein Ökosystem und Heimat vielerlei Leben zu werden. Aber nicht mit der Vonovia. Was keine Miete zahlt, kommt weg. Und so dröhnte ein Rasentraktor über die belebte Wiese und rasierte sie blank.

Taube Im Baum
Noch ist es still und die Taube sizt entspannt im Baum.

Vorher
Die Wiese vorher.

Nachher: Eine Rabenkrähe (Corvus corone) auf der gemähten Wiese.
Die Wiese nachher. Selbst die Taube trägt Trauer.