Tiere · Seite 2

Gut ausgeschüttelt.

Eine Graugans steht mit den Füßen im Wasser und schüttelt ihre Flügel aus.
Eine Grausgans schüttelt ihre Flügel

Eine Graugans steht mit den Füssen im Wasser und schüttelt ihre Flügel. Aufwärmen. Gefieder ausrichten. Vorbereitung zum Flug.
Letzteres leider nicht. Auch wenn ich darauf gehofft hatte.

Trist

Manchmal ist im Herbst auch die Tierwelt an der Ruhr etwas trist. Vielleicht war ich auch abgelenkt und nicht so ganz bei der Sache.

Rotkehlchen im Baum

Ein Rotkehlchen sitzt auf einem Ast.
Rotkehlchen im Baum

Während ich die Kamera aus dem Rucksack holte, saß das Rotkehlchen im Baum neben mir. Quasi in greifbarer Nähe. Die sind wirklich nicht sonderlich scheu. Eigentlich bin ich es gewohnt, dass bei dem Gepolter, das ich in dem Augenblick gemacht habe, alles in der Nähe reißausnimmt.

Auf zu neuen Ufern

Ein Reiher fliegt von rechts nach links durch das Foto. Im Hintergrund sind unscharfe Bäume zu erkennen und vielleicht ein Haus.
Auf zu neuen Ufern

Auf dem Weihnachtsspaziergang habe ich diesen Reiher fotografieren können, der gerade im Tiefflug das Ruhrtal durchquerte. Vielleicht auf der Suche nach geheiztem Wasser. Oder einfach nur, weil er es kann.

Es war ein wenig frisch, etwas windig, klarer Himmel. Zu fantastisches Wetter, um in der Bude zu hocken.

Ich war heute das erste Mal mit meiner neuen Nkon Z8 unterwegs. Die Knöpfe einer Z7 und das Gehäuse an die D850 angelehnt, mit einem ganz anderen Innenleben. Während bei der Z7 mein kleiner Finger lose unter der Kamera lag, weil der Griff nicht groß genug war, ist das bei der Z8 wie bei ’ner D8xx. Liegt schon besser in der Hand, ist dafür aber auch ein paar Gramm schwerer. Man kann nicht alles haben.

Zu sagen, das Autofokussystem sei besser, wäre eine kleine Untertreibung. Ich habe die Z7 gut acht Jahre beinahe täglich benutzt und nun fühlt sich an der Z8 alles an wie eine Vision aus der Zukunft.

In der warmen Sonne.

In der warmen Sonne.
Echse

Der Sommer gibt sich zum Schluss noch einmal von seiner „besten“ Seite und kommt mit satten 28 °C daher. Für mich schon zu viel. Aber ich bin auch keine wechselwarme Lebensform.

Das Foto ist allerdings nicht von heute. Aber an dem Tag war es ebenso warm, wenn nicht noch unangenehmer. Der Kollege sonnte sich auf einer Mauer und ich hatte auch praktischerweise gerade ein langes Glas dabei.

Fällt auf, dass ich mit Wärme und Sommer im Allgemeinen nix anfangen kann? Aber es sieht so aus, als wäre das dann endlich der letzte zu warme Tag gewesen.

Neues vom Teich

Neues vom Teich
Neues vom Teich: Ein Reiher auf einem Bein.

Ein Reiher auf einem Bein. Reiher stehen oft auf einem Bein, um Energie zu sparen, Wärmeverlust zu reduzieren und ihre Stabilität im Wasser zu erhöhen.

Wie bei Flamingos können Reiher ihr Körpergewicht fast ausschließlich über das Standbein tragen, ohne dass die Muskulatur dauerhaft stark angespannt sein muss. Durch eine Anordnung von Sehnen, Bändern und Gelenken wird das Bein quasi „eingeschlossen“ und hält das Gleichgewicht passiv.

Das angezogene Bein liegt nah am warmen Körper, wodurch etwa die Hälfte der sonst über die Füße abgegebenen Wärme eingespart wird.

Außerdem verbessert das einbeinige Balancieren die Stabilität im seichten Wasser. Mit nur einem Bein verringert sich natürlich der Widerstand.

vgl. Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft e.V.