Blumen Gehen Immer
Zwischen Sandstein und Sommerwiese
Sonnenhut in Schwarzweiß

Ein Beitrag zu meiner monochromen Flora-Serie. Schwarzweiß-Makro einer Sonnenhutblüte vor dunklem Hintergrund. Die schmalen Zungenblüten strahlen vom stark strukturierten Blütenkegel aus.
Seerose
Seerose mit Wassertropfen

Der Lotus war die Ausnahme. Ab jetzt wieder Seerosen.
Nahaufnahme einer blassgelben Seerose mit leuchtend gelbem Blütenkern und feinen Wassertropfen. Die Rose habe ich im hellen Sonnenlicht aufgenommen. Man kann die harten Schatten auf den Blättern erkennen. Der Hintergrund und das Wasser werden automatisch dunkel, wenn die Rose nicht ETR belichtet, sondern an der rechten Kante im mittleren Drittel des Histogramms hält.
Lotus
Helle Seerose
Seerose

Die exakte Sorte steht auf dem kleinen Schild, das nur eine Handbreit neben der Rose aus dem Wasser ragte und ich wieder mal nicht fotografiert habe.
An den Gewächshäusern des Botanischen Gartens liegt ein kleines Bassin mit den schönsten Seerosen und Lotus. Das allein ist schon einen Ausflug zum Garten wert. Wenn man regelmäßig dort ist, trifft man auch immer wieder mal die gleichen Fotografen und kommt ins Gespräch. Es fühlt sich beinahe wie ein kleiner, ungezwungener Klub ohne Satzungen an. Man tauscht sich über nette Locations außerhalb des Gartens aus und redet über dies und das. Und gerade bei den Leuten in meinem Alter fällt auf, dass erfreulich wenig bis gar nicht über Gear gesprochen wird. Ein Thema, das ohnehin nur langweilig ist.
Kaisermantel auf Sonnenhut

Ein Kaisermantel sitzt mit zusammengeklappten Flügeln auf einem Purpur-Sonnenhut. Die silbrig schimmernde Flügelunterseite hebt sich vor dunklem Hintergrund ab.
Der Kontrast zwischen Oberseite und Unterseite der Flügel ist ziemlich deutlich. Die Oberseite ist kräftig orange mit schwarzen Flecken und Streifen, das klassische Perlmutterfalter-Muster. Die Unterseite der Hinterflügel dagegen ist grünlich mit diesen silbrig verwaschenen Binden, denen die Art im Englischen ihren Namen verdankt: silver-washed fritillary.
Die Oberseite ist Kommunikation, sie spielt bei der Balz und beim Erkennen von Artgenossen eine Rolle. Die Unterseite ist Tarnung: Wenn der Falter wie auf dem Foto die Flügel zusammenklappt, ist die grelle Oberseite komplett verdeckt und das grünlich-silbrige Muster verschwimmt optisch mit Laub und Lichtreflexen. Sitzender Falter, unsichtbarer Falter, zumindest aus Vogelperspektive.
Bei vielen Tagfaltern läuft das nach demselben Prinzip. Extrembeispiel ist das Tagpfauenauge: oben knallige Augenflecken, unten fast schwarz wie ein totes Blatt. Das Foto zeigt übrigens genau die Seite, die die meisten Leute seltener bewusst wahrnehmen, weil auf typischen Bestimmungsfotos immer die aufgeklappte Oberseite prangt.
Primel
Tillandsia Usneoides

Makroaufnahme von Tillandsia usneoides, dem Louisianamoos. Die dünnen, korkenzieherartig gewundenen Triebe mit dem silbrig-grauen Schimmer sind typisch für diese wurzellose Hängepflanze.
Der graue Flaum sind die Saugschuppen (Trichome), über die die Pflanze Wasser und Nährstoffe direkt aus der Luft aufnimmt. Wurzeln braucht sie ja praktisch keine. Die feine Behaarung ist an den schärfsten Trieben gut zu erkennen.
Das Foto habe ich in einem der Gewächshäuser im Botanischen Garten der RUB aufgenommen. Louisianamoos, wie der Name schon vermuten lässt, hängt in unserer Region kaum einfach so herum.
Fingerkraut

Blüte des Himalaja-Fingerkrauts mit blutroten, dunkel geaderten Kronblättern und purpurfarbenen Staubblättern, aufgenommen im Botanischen Garten Bochum.
Na ja, ich nehme stark an, dass es sich um ein Himalaja-Fingerkraut handelt. Die Bildersuchen bei Bing und Google sind sich einig. Auch Claude kam mit diesem Ergebnis einher. Wobei sich Claude bei Pflanzenbestimmung bisweilen auch bei hoher Konfidenz etwas täuschen kann. Würde ich nur daran denken, die kleinen Schilder im Botanischen Garten zu fotografieren, müsste ich mir Wochen später nicht den Kopf darüber zerbrechen.
From Outer Space

Eine Makroaufnahme einer blauen Iris vor schwarzem Hintergrund. Die geschwungenen Blütenblätter mit ihrer gelb und violett gezeichneten Mitte erinnern an ein fremdartiges Wesen, das aus dem Dunkel auftaucht.
Ja, manchmal läuft einem die Fantasie davon. Fotos, die die Fantasie beflügeln, sind IMHO die schönsten Fotos.
Der Paradiesgarten an der Pauluskiche

Für mehr als einfach nur schnell einkaufen wollte ich heute nicht vor die Tür. Bei über 30 °C ist es spürbar sommerlich. Also bin ich nur schnell in die Innenstadt gefahren und habe mir einen neuen Teller1 und was man sonst noch zum Leben benötigt gekauft.
An der Pauluskirche stand der Paradiesgarten in sommerlicher Blüte und so bin ich sogar noch zu ein paar Fotos gekommen.
Auf dem letzten Foto sieht man den Schützengraben, wie er sich zwischen Balz und Sparkasse hinunterschlängelt.
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Vielleicht sollte ich mal in Erwägung ziehen, mir Blechgeschirr zuzulegen. Das hätte bei mir vermutlich eine höhere Überlebenschance. ↩︎
Weiße Kronen Lichtnelke

Schwarzweiß-Makro einer weißen Kronen-Lichtnelke (Silene coronaria), deren zarte Blütenblätter und der wollig behaarte Stängel vor dunklem Hintergrund hervortreten.
Ich habe mich für Schwarzweiß entschieden, weil es ohnehin nur Weiß und Grün auf dem Foto gab und das Grün so stark von der Struktur abgelenkt hat. Außerdem habe ich einen Faible für monochrome Flora.
Du bist der Meinung, dass die Blüte zentriert sein sollte? Es stört dich? Gut;)
Neues vom Teich: Eine Seerose

Seerosen schwimmen auf dem Wasser und ein Lotus ragt am Stängel aus dem Wasser heraus. Vielleicht sollte ich mir das als Post-it an den Monitor kleben, damit ich mich bei der Benennung der Fotos nicht mehr vertue.
Das Foto entstand im Botanischen Garten an dem kleinen Teich Wasserbecken bei den Gewächshäusern. Über ein solches Exemplar in freier Natur zu stolpern, wäre schon ein Glücksfall.
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