Bokeh

Primula Farinosa

Kleines Primula-Blütenköpfchen mit rosa-violetten Einzelblüten und gelben Zentren, vor dunklem und warmem Bokeh-Hintergrund mit filmischem Look.
Primula Farinosa

Sehr wahrscheinlich eine Primel. Das doldenartige Blütenköpfchen mit den kleinen, rosa-violetten Einzelblüten und gelben Schlünden auf einem einzelnen Stiel ist charakteristisch. Am ehesten Primula farinosa (Mehlprimel) oder eine Gartenprimel-Hybride. Und wenn nicht, ist es was anderes. Vielleicht ein verkleideter Seeadler.

Gestern und vor einem Jahr.

Das Foto mit den Tauben habe ich Heute vor einem Jahr aufgenommen. Das andere Foto stammt von Gestern. Die Blüten sind schon viel weiter als im letzten Jahr. Aber es gibt keine Tauben. Also nicht generell, sondern nur auf dem Foto.

Der Duft am Morgen

Hmm… und ich habe mich immer gewundert, warum mir zur Zeit morgens, wenn ich das Fenster öffne, so ein Geruch in die Nase steigt. Direkt unter meinem Fenster blüht ein kleiner Horst Hasenglöckchen. Das ist auf jeden Fall angenehmer als der grausame Zigarettengestank der rauchenden Leute aus der Nachbarschaft.

Draufsicht auf einen dichten Horst blau blühender Hasenglöckchen in einer Wiese mit Löwenzahn und Gänseblümchen, am unteren Bildrand eine Steinkante und ein Metallgitter.

Hasengloeckchen unter dem Fenster

Stammplatz

Eine Schildpatt-Tabby-Katze mit grünen Augen ruht auf einer Wolldecke über einem Steinvorsprung und blickt leicht genervt in die Kamera, im Hintergrund eine unscharfe venezianische Gasse.
Das Venezianische Katzenleben

Einer der Inselbewohner hat es sich auf seinem Stammplatz gemütlich gemacht und duldet gerade eben so einen weitere Touristen, der mit der Kamera vorbei kommt und auch wieder ein Foto macht.

Geborgter Blick

Blick durch ein ornamentales Achteck-Zierfenster auf verschwommene Äste und warmes Bokeh-Licht, mit einer einzelnen Blattsilhouette im Vordergrund.
Geborgter Blick

Diese mit dem Mondtor verwandten achteckigen Öffnungen sind ein klassisches Element chinesischer Gartenarchitektur, wo Durchblicke ganz bewusst als gerahmte Bilder inszeniert werden. In der chinesischen Gartenkunst heißt das geborgter Blick oder geliehene Landschaft (借景, jiè jǐng), also die Vorstellung, dass der Rahmen selbst Teil des Bildes ist und den Blick lenkt, ohne ihn einzuschränken.

Pulsatilla vulgaris

Küchenschelle oder auch Kuhschelle. In diesem Fall Pulsatilla vulgaris, die Gewöhnliche Küchenschelle. Typisch sind die intensiv violetten Blütenblätter, der dichte gelbe Staubblatt-Büschel in der Mitte, und vor allem die charakteristischen silbrig-seidigen Haare an den Kelchblättern und Stielen.

Die beiden Fotos zeigen die gleiche Blüte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Makrobereich heißt das, dass die Kamera lediglich ein paar Millimeter bewegt wurde und der Fokus sich nur leicht geändert hat. Wie immer natürlich die Blende so weit geöffnet wie möglich. Praktischerweise zeigt das Z 105mm die effektive Blende und nicht die eingestellte, so kann ich sehen, dass die beiden Fotos mit f/4 bzw. f/4.2 aufgenommen wurden. Das entspricht dann in diesem Fall einem Abbildungsmassstab von ungefähr 1:1,3. Aus dem Display des Objektivs können die effektive Blende, der Fokus oder der Abbildungsmaßstab abgelesen werden.

Beide Fotos habe ich an diesem Vormittag im Botanischen Garten an der RUB aufgenommen.
Mir scheint, als sei vorlesungsfreie Zeit. Es war gar nicht mal so voll. Meistens fahre ich mit der Linie 344/346 zur Uni, um zum Botanischen Garten zu gelangen. Und heute war es für einen Wochentag auf dem Campus angenehm leer.

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Eine Schildkröte spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Schildkröte

Im vergangenen Jahr war ich zweimal im Grugapark in Essen. Bei einem der Besuche habe ich diese Schildkröte aufgenommen.

An sich gefällt mir das Foto, oder viel mehr die perfekte Spiegelung im Wasser. Ich hatte es bisher nicht gepostet, weil man die Schildkröte von der falschen Seite zieht. Der Blick in die Augen fehlt. Ich bin zwar mal zur anderen Seite des Teichs, aber die Spiegelung von der Seite war weniger schön. Dort lag zu viel an Blättern und Gestrüpp im Wasser und die Sonne stand dafür auch nicht richtig.

Esel

Ruhiger, grau-weiß gefleckter Esel döst mit geschlossenen Augen an einem Baumstamm im herbstlichen Wald
Esel: Ein Esel an einem Baum gebunden.

Ein gefleckter Esel döst mit geschlossenen Augen an einem Baumstamm im Wald. Ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern, wo ich das Foto aufgenommen habe.

Bio Xian You Honey Black

Ein weißer Gaiwan aus Porzellan mit feuchten, entfalteten Teeblättern. Der Deckel lehnt rechts gegen den Gaiwan. Alles steht auf einer Bambusmatte.

Bio Xian You Honey Black

Bei der letzten Teebestellung habe ich wieder mal den „Tee des Monats“ mitgenommen. Die Auswahl des Händlers ist nicht selten recht gut. Dieses Mal war es der Bio Xian You Honey Black. Ein stark oxidierter Oolong mit einem, wie ich finde, sehr sanften Charakter. Nicht so süß, wie ich erwartet hätte. Ich denke, das ist ein fantastischer Oolong-Einsteiger-Tee. Würde ich empfehlen.

Zubereitung ist denkbar einfach. Ein nicht gehäufter Teelöffel für einen 100 bis 120 ml-Gaiwan bei ca. 95 °C für 90 Sekunden und mindestens zwei weitere Male mit 30 Sekunden ziehen lassen.