
Wikipedia: Das Bokeh (deutsche Aussprache [boˈkeː]; von japanisch 暈け, auch ぼけ oder ボケ geschrieben, boke (gesprochen [boke]) „unscharf, verschwommen“)[1] ist ein in der Fotografie verwendeter Begriff für die Qualität eines Unschärfebereichs.

Wikipedia: Das Bokeh (deutsche Aussprache [boˈkeː]; von japanisch 暈け, auch ぼけ oder ボケ geschrieben, boke (gesprochen [boke]) „unscharf, verschwommen“)[1] ist ein in der Fotografie verwendeter Begriff für die Qualität eines Unschärfebereichs.

Das Weihwasserbecken vor dem Mittelgang in der Propsteikirche St. Peter und Paul.
Das Foto lag nun lang genug im Upload Ordner. Jetzt hieß es: hochladen oder löschen.

Und zwar auf der kleinen Wiese direkt neben der Haustür.
Als ich mittags in der Küche stand und das Fenster geöffnet hatte, damit mir der Geruch vom Kochen nicht durch die ganze Wohnung zieht, habe ich die paar Pilze unten vor dem Haus auf der Wiese gesehen.
Nach dem Essen bin ich direkt mal runter, um die festzuhalten.

Mein Teehändler hat das Dilemma von gestern mit dem zerbrochenen Gaiwan offensichtlich als Notfall erkannt und keine 18 Stunden nach der Bestellung, stand diesen Morgen um kurz nach neun der Bote mit einem neuen Gaiwan vor der Tür. Und natürlich jede Menge Tee: Xian You Honey Black, Oolong Da Hong Pao China, Pinglin Baozhong.
Der Da Hong Pao ist im Gaiwan und in der Tasse zu sehen und ist nichts für schmalbrüstige Leute. Der ist schon ordentlich oxidiert. Auf die Schnelle würde ich ihn als „interessant“ bezeichnen.
Historische Deckelurnen aus verwittertem Sandstein in einem Meer aus feinstem Bokeh. Ja, manchmal laufe ich nur durch die Gegend, um ein Motiv mit dem Potenzial für ein schönes Bokeh im Hintergrund zu finden.
Das Voigtländer 40mm macht Laune. Diese Woche bin ich nur heute dazu gekommen, ein paar Stunden ziellos durch die Gegend zu laufen, um mit dem Objektiv zu „spielen“. Streng genommen wäre ich auch an anderen Tagen dazu gekommen, aber das Thermometer sagte: „Nein!“
Die Handhabung ist klasse. Der Fokusring läuft seidig und das Einrasten des Blendenrings erzeugt ein saftiges Klicken. Die Aufnahmen werden fantastisch. Weich und verträumt bei offener Blende und augenscheinlich scharf, wenn man abblendet. An die 10mm Unterschied zum 50mm muss ich mich erst gewöhnen. Ich ertappe mich, wie ich häufig einen Schritt näher herangehe, um die mir bekannte Perspektive vom 50mm zu erhalten. Genau das sollte ich nicht;) Ich möchte mich auf eine moderat weitwinkligere Perspektive einlassen. 35mm wären mir zu extrem und zu langweilig.
Das Bokeh vom 40mm ist schön cremig. Auf kurze Distanz ist es ziemlich schön. Aber die Sache mit den f/1,2 trügt. Ein 50mm mit f/1,4 bringt bei gleicher Perspektive eine ausgeprägtere Tiefenunschärfe. Lediglich unter den typischen 40 bis 45 cm MFD eines 50mm, dreht das 40mm richtig auf.
Später mehr…
Ein Porträt von einem Teichhuhn in zwei Bildern.
Ich denke, es ist nur so nahgekommen, weil es gefüttert werden wollte.
Die Perspektive ist etwas zu sehr von oben herab, weil ich bequem auf einer Parkbank saß, als ich das Foto gemacht habe. Ich wollte mich nicht groß bewegen, um das Huhn nicht zu verscheuchen.

Einer meiner ersten Schnappschüsse mit dem Voigtländer 40mm/1:1,2 Nokton, das ich mir vor ein paar Tagen zugelegt habe. Eigentlich hatte ich Versand ausgewählt. Aber am Samstag war ich in der Innenstadt, und zum Glück war das Objektiv noch nicht rausgegangen, sodass ich es im Laden abholen und am Samstagnachmittag gleich ein bisschen damit herumspielen konnte.
Natürlich war eines meiner ersten Fotos eine Blume. Mir gefällt, wie cremig das Bokeh bei Offenblende ausfällt. Die Naheinstellgrenze liegt bei etwa 30 cm, man kommt also ziemlich nah an das Motiv heran. Der Abbildungsmaßstab von 1:6,2 macht daraus allerdings noch kein echtes Makroobjektiv. Aber das ist auch in Ordnung. Dafür habe ich es auch nicht gekauft. Vielleicht macht sich gut an der Z7 als Immerdrauf.





Da es heute mal wieder nach einem zu warmen Tag aussieht, bin ich am Morgen kurz vor sieben los, um mal zu schauen, wer sich alles am Teich tummelt. Ein Graureiher hat sich als geduldiges Model angeboten und so ist diese kleine Serie entstanden.
Als ich nach dem Aufwachen die beiden Schlafzimmerfenster geöffnet hatte, kam mir die angenehme Morgenfrische entgegen und ich wollte nur noch vor die Tür. Die Sonne steht so früh noch nicht hoch am Himmel und spiegelt sich golden auf der Wasseroberfläche.

Porträt eines Mufflon-Widders mit kräftig eingerollten Hörnern am Zaun des Wildgeheges im Weitmarer Holz in Bochum. Aufgenommen im April dieses Jahres.

Blüte des Himalaja-Fingerkrauts mit blutroten, dunkel geaderten Kronblättern und purpurfarbenen Staubblättern, aufgenommen im Botanischen Garten Bochum.
Na ja, ich nehme stark an, dass es sich um ein Himalaja-Fingerkraut handelt. Die Bildersuchen bei Bing und Google sind sich einig. Auch Claude kam mit diesem Ergebnis einher. Wobei sich Claude bei Pflanzenbestimmung bisweilen auch bei hoher Konfidenz etwas täuschen kann. Würde ich nur daran denken, die kleinen Schilder im Botanischen Garten zu fotografieren, müsste ich mir Wochen später nicht den Kopf darüber zerbrechen.

Für mehr als einfach nur schnell einkaufen wollte ich heute nicht vor die Tür. Bei über 30 °C ist es spürbar sommerlich. Also bin ich nur schnell in die Innenstadt gefahren und habe mir einen neuen Teller1 und was man sonst noch zum Leben benötigt gekauft.
An der Pauluskirche stand der Paradiesgarten in sommerlicher Blüte und so bin ich sogar noch zu ein paar Fotos gekommen.
Auf dem letzten Foto sieht man den Schützengraben, wie er sich zwischen Balz und Sparkasse hinunterschlängelt.
Vielleicht sollte ich mal in Erwägung ziehen, mir Blechgeschirr zuzulegen. Das hätte bei mir vermutlich eine höhere Überlebenschance. ↩︎

Schwarzweiß-Makro einer weißen Kronen-Lichtnelke (Silene coronaria), deren zarte Blütenblätter und der wollig behaarte Stängel vor dunklem Hintergrund hervortreten.
Ich habe mich für Schwarzweiß entschieden, weil es ohnehin nur Weiß und Grün auf dem Foto gab und das Grün so stark von der Struktur abgelenkt hat. Außerdem habe ich einen Faible für monochrome Flora.
Du bist der Meinung, dass die Blüte zentriert sein sollte? Es stört dich? Gut;)

Eine einzelne blau-violette Blüte eines Wiesen-Storchschnabels als Nahaufnahme.
Heute war ich mit leichtem Equipment unterwegs. Die kleine Z7 und ein 50-mm-Makro. Es war auch mehr Einkaufen als Fototour. Und ich wollte, dass das Foto die Leichtigkeit widerspiegelt. Bei der Bearbeitung habe ich auf starken Kontrast verzichtet, um diesen eher luftigen und verträumten Look zu erreichen.
Es hat sich bei mir eingespielt, dass ich beim Hochformat gern zu einem Seitenverhältnis von 4:5 greife. Das ist nicht ganz so hoch wie das originale Seitenverhältnis von 2:3.

Da ich wie immer freihand fotografiert habe und kein Stativ benutzt hatte, liege ich auch ohne Wind beim Fokus manchmal etwas daneben. Ich wollte an sich die Narbe des Blütenstempels im Fokus haben. Aber das ist mir nicht zu 100 Prozent gelungen. Ja, sie liegen mehr oder weniger im Fokus, aber leider nicht so, wie ich es geplant hatte.