Bokeh

Leicht und luftig.

Eine einzelne blau-violette Blüte des Wiesen-Storchschnabels in Nahaufnahme. Fünf zart geaderte Blütenblätter umgeben ein helles Zentrum mit dunklen, violettschwarzen Staubbeuteln. Der Hintergrund ist weich und grünlich verschwommen.
Wiesen-Storchschnabel

Eine einzelne blau-violette Blüte eines Wiesen-Storchschnabels als Nahaufnahme.

Heute war ich mit leichtem Equipment unterwegs. Die kleine Z7 und ein 50-mm-Makro. Es war auch mehr Einkaufen als Fototour. Und ich wollte, dass das Foto die Leichtigkeit widerspiegelt. Bei der Bearbeitung habe ich auf starken Kontrast verzichtet, um diesen eher luftigen und verträumten Look zu erreichen.

Es hat sich bei mir eingespielt, dass ich beim Hochformat gern zu einem Seitenverhältnis von 4:5 greife. Das ist nicht ganz so hoch wie das originale Seitenverhältnis von 2:3.

Fast

Makroaufnahme einer blau-violetten Glockenblume, schräg von vorn in den geöffneten, sternförmigen Blütenkelch fotografiert. Im Inneren sind der hellgrüne Griffel mit der dreigeteilten Narbe sowie die Staubblätter erkennbar. Die durchscheinenden Blütenblätter heben sich von einem weich verschwommenen, dunkelgrün-olivfarbenen Hintergrund ab; rechts unten deutet sich eine grüne Blütenknospe an.
Glockenblume

Eine Glockenblume

Da ich wie immer freihand fotografiert habe und kein Stativ benutzt hatte, liege ich auch ohne Wind beim Fokus manchmal etwas daneben. Ich wollte an sich die Narbe des Blütenstempels im Fokus haben. Aber das ist mir nicht zu 100 Prozent gelungen. Ja, sie liegen mehr oder weniger im Fokus, aber leider nicht so, wie ich es geplant hatte.

Blumenwiese

Der Blick direkt in eine Blumenwiese. Eine lila Acker-Witwenblume, umgeben von viel Bokeh.
Blumenwiese

Nicht jedes Mal, wenn ich einen Fuß vor die Tür setze, stolpere ich über ein interessantes Motiv. Manchmal ist es eben nur eine Blumenwiese. Mit einer Acker-Witwenblume mitten drin. Die gelben Blüten, die im Bokeh dahinschmelzen, sind übrigens Hahnenfuß.

Schwertlilie

Eine violette Schwertlilie mit fein geäderten, hell-silbrig schimmernden Blütenblättern vor tiefdunklem, fast schwarzem Hintergrund. Einige sind bereits leicht welk.
Schwertlilie

Eine violettfarbene Schwertlilie mit fein geäderten, hell-silbrig schimmernden Blütenblättern vor tiefdunklem, fast schwarzem Hintergrund. Einige sind bereits leicht welk.

Es könnte sich um eine Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) handeln. Aber ich muss sagen, die sehen sich alle relativ ähnlich.

Die Froschperspektive

Es ist ein alter Hut, dass ein Foto in der Regel interessanter wird, wenn man ein Motiv am Wasser auf Augenhöhe fotografiert. Meine Knie sehen das ganz anders. Wenn ich mehr als ein paar Minuten in der Hocke sitze, brauche ich gar nicht erst zu versuchen, wieder ordentlich aufzustehen. Dann muss ich erst mal die Kamera beiseitelegen und irgendwie versuchen, wieder auf die Beine zu kommen. Ja, man wird nicht jünger.

Das Foto des einzelnen Froschs war einer dieser Momente, in denen alles passt: ruhiges Wasser, die feine Wellenkrone um den Kopf, die Spiegelung darunter beinahe perfekt. Das zweite Foto ist mir aber fast lieber. Die beiden scheinen sich gut leiden zu können, und rechts ragt dieser eine Stängel wie ein Ausrufezeichen ins Bild.

Die Gemeine Akelei

Nickende Blüte einer Akelei mit dunkelblau-violetten Sporen und hellen, weißlichen Kronblättern, dazu fast schwarzen Staubbeuteln, vor weich verschwommenem grünen Hintergrund.
Aquilegia Vulgaris

Die Staubbeutel (Antheren) an den Staubfäden sind bei der Aquilegia vulgaris typischerweise gelb wegen des Pollens. Sobald die Antheren ihren Pollen abgegeben haben oder noch nicht geöffnet sind, erscheinen sie deutlich dunkler. Vermutlich.

Primula Farinosa

Kleines Primula-Blütenköpfchen mit rosa-violetten Einzelblüten und gelben Zentren, vor dunklem und warmem Bokeh-Hintergrund mit filmischem Look.
Primula Farinosa

Sehr wahrscheinlich eine Primel. Das doldenartige Blütenköpfchen mit den kleinen, rosa-violetten Einzelblüten und gelben Schlünden auf einem einzelnen Stiel ist charakteristisch. Am ehesten Primula farinosa (Mehlprimel) oder eine Gartenprimel-Hybride. Und wenn nicht, ist es was anderes. Vielleicht ein verkleideter Seeadler.

Gestern und vor einem Jahr.

Das Foto mit den Tauben habe ich Heute vor einem Jahr aufgenommen. Das andere Foto stammt von Gestern. Die Blüten sind schon viel weiter als im letzten Jahr. Aber es gibt keine Tauben. Also nicht generell, sondern nur auf dem Foto.

Der Duft am Morgen

Hmm… und ich habe mich immer gewundert, warum mir zur Zeit morgens, wenn ich das Fenster öffne, so ein Geruch in die Nase steigt. Direkt unter meinem Fenster blüht ein kleiner Horst Hasenglöckchen. Das ist auf jeden Fall angenehmer als der grausame Zigarettengestank der rauchenden Leute aus der Nachbarschaft.

Draufsicht auf einen dichten Horst blau blühender Hasenglöckchen in einer Wiese mit Löwenzahn und Gänseblümchen, am unteren Bildrand eine Steinkante und ein Metallgitter.

Hasengloeckchen unter dem Fenster

Stammplatz

Eine Schildpatt-Tabby-Katze mit grünen Augen ruht auf einer Wolldecke über einem Steinvorsprung und blickt leicht genervt in die Kamera, im Hintergrund eine unscharfe venezianische Gasse.
Das Venezianische Katzenleben

Einer der Inselbewohner hat es sich auf seinem Stammplatz gemütlich gemacht und duldet gerade eben so einen weitere Touristen, der mit der Kamera vorbei kommt und auch wieder ein Foto macht.

Geborgter Blick

Blick durch ein ornamentales Achteck-Zierfenster auf verschwommene Äste und warmes Bokeh-Licht, mit einer einzelnen Blattsilhouette im Vordergrund.
Geborgter Blick

Diese mit dem Mondtor verwandten achteckigen Öffnungen sind ein klassisches Element chinesischer Gartenarchitektur, wo Durchblicke ganz bewusst als gerahmte Bilder inszeniert werden. In der chinesischen Gartenkunst heißt das geborgter Blick oder geliehene Landschaft (借景, jiè jǐng), also die Vorstellung, dass der Rahmen selbst Teil des Bildes ist und den Blick lenkt, ohne ihn einzuschränken.