Mein Blog

Zur Feier des Tages, weil heute Donnerstag ist, habe ich die Notes wiederbelegt. Wiederbelebt ist vielleicht etwas großspurig. Sie haben lediglich eine eigene Seite bekommen und ich habe mich an das Format erinnert.

Anglifiziert.

Wenn man mehrere Blogs hat, stellt sich halt die Frage: Warum?

Das habe ich mich bei dem Photostream schon eine Weile gefragt. Letztendlich taucht dort nur eine Auswahl der Fotos auf, die es hier ohnehin gibt. Das ist eine vage Daseinsberechtigung. Nach ein wenig Hin und Her habe ich mich entschlossen, der Domain kniebes.photo ein kleines Plus zu geben, das den Inhalt von dieser Seite unterscheidet.

Und so habe ich mich entschieden, den Stream auf Englisch zu führen. Wenn ich mich hier schon nur einer Nischensprache bediene, kann ich zumindest dort ein nicht deutschsprachiges Publikum ansprechen. Nebenbei zwingt mich die andere Sprache, mir für den Stream eigene Worte zu suchen, statt den Blogtext zu recyceln.

Ich muss zugeben, es brennt mir auch unter den Fingern, dieses Blog auf Englisch weiterzuführen.

Photoblog aufgemöbelt.

Ich habe den etwas verregneten Tag genutzt, um das Photoblog zu generalüberholen.

Die Detailseiten könnten grob an Flickr erinnern. Allerdings mag ich lieber echtes Schwarz. Ein Klick auf das Featured-Foto zoomt rein und man kann es im Image-Viewport mit der Maus oder per Touch-Event bewegen.

Der Stream ist nun ein ordinäres Grid, in dem die einzelnen Elemente das gleiche Seitenverhältnis haben. Das läuft ohne viel Javascript und ist unkompliziert. Ich hatte eine Masonry‑Implementierung ausprobiert, bei der die Elemente in Spalten einsortiert wurden. Beim ersten Versuch in die kürzeste zuerst und beim nächsten Versuch Round Robin. Natürlich wollte ich je nach Weite des Viewports 1 bis 5 Spalten haben. Wenn in die kürzeste Spalte einsortiert wird, ändert sich die visuelle Reihenfolge beim Resize und Neusortieren. Bei Round Robin, kann man das Problem haben, dass in Spalte X vorwiegend Bilder im Querformat landen und in Spalte Y vorwiegend Bilder im Hochformat landen. Das führt dann zu sehr unterschiedlichen Spaltenhöhen. Beides ein Krampf.

Und viel spannender: Es gibt jetzt eine paar sehr grobe Kategorien. Ich muss gestehen, dass ich die 1126 Fotos von Haiku habe kategorisieren lassen. Dazu war ich dann doch etwas zu faul. Und das klappt recht gut. Für solche Jobs sind LLM geradezu gemacht.

Und wie das bei den meisten Hobbyprojekten so ist: Es ist nie fertig und ich werde bestimmt noch weitere daran basteln. Ja, und es ist noch immer auf skurrile Weise zweisprachig.

Anders bloggen

Dieser Post ist ein kleines Experiment. Ich schreibe den Text als Frontmatter. Also ein paar key-value-Pairs oder YAML im Kopf und Markdown im Body. Claude checkt dann einmal ob ich Tinnef geschrieben habe, macht Witze über meine Tippfehler und erstellt dann einen Post über den MCP Server für das Blog.

So weit der Grundgedanke. Und während ich in vi noch fröhlich vor mich hin schreibe, weiß ich natürlich noch nicht wie gut das klappen wird.

Falls sich das Ganze als praktikabel herausstellt, muss ich dem create_entry-Tool noch Zugriff auf Last.fm geben um den zuletzt gescrobbelten Titel abzuholen um den im Post zu verankern. Und ein photo_tool ist in Anbetracht des Inhalts in diesem Blog vielleicht auch ganz sinnvoll.

Update: Und nach dem Posten, weiss ich nun, dass es perfekt funktioniert hat.

Update: Zum Foto-Upload: Ein MCP-Tool dafür ist leider keine gute Idee. Das Problem liegt darin, dass alle Tool-Parameter durch den Kontext des Sprachmodells müssen. Ein base64-kodiertes JPEG von ein paar Megabyte ergibt einen ebenso großen Textstring und das übersteigt schnell, was sinnvoll durch den Kontext geht. Stattdessen läuft der Upload direkt per curl an einen separaten HTTP-Endpunkt, komplett am Modell vorbei. Das MCP-Tool kümmert sich dann nur noch um die Metadaten.

Bokehodon Maximus V2

Letztes Jahr im Mai gab es das Foto und nun benutze ich ein daraus abgeleitetes Video, um das neue Video-Feature im Blog mal auszuprobieren.

Und wird es in Zukunft mehr Videos geben? Ja, vielleicht. Und vielleicht auch echte. Videofunktion an der Z8 ist schon beeindruckend. In der Vergangenheit war das für mich immer ein bloßes Beiwerk, das ich mal ausprobiert, aber danach nie wieder ernsthaft genutzt habe.

Da isser wieder!

Ich hatte schon eine Weile dieses Ziehen in den Rippen, da, wo sie alle mal in Reihe durchgeknackst sind. Mein Frühwarnsystem. Aber nun ist er wieder da und sitzt an meinem Schreibtisch und grinst blöd vor sich hin: der Wochenendblogger. Und ich fürchte, der wird noch eine Weile bleiben.

Und was hat er im Gepäck? Ja, klar! Was sonst. Eine weitere sinnlose Folge Starfleet Academy. Normale Menschen hätten ja nach den ersten beiden bemerkt, dass datt nix wird. Aber nicht Paramount. Die haben von dem Quatsch gleich 10 Folgen gemacht?!

Aber was soll ich auch posten, wenn ich keine Fotos mache. Rumlabern? Wie das in den meisten Blogs so läuft? Nicht mein Ding.

Bis neulich.

Luftiger

Ich habe mir nun diese schwarz-weiß-kontrastreiche Sache lang genug angeschaut und habe wieder einen leichteren und luftigeren Style eingespielt. Momentan bin ich mir noch nicht sicher, ob ich alle erforderlichen Styles geändert habe und ob der Darkmode für Mobile und Desktop nicht noch ein paar kleine Probleme hat. Darum werde ich mich dann evtl. morgen im Laufe des Tages kümmern.

Variablen in CSS sind auf jeden Fall eine praktische Angelegenheit

Eine Tag Cloud

Eine Tag-Cloud mit allen zur Zeit 579 Tags. In einem Blog ohne festgelegtes Thema ist das vermutlich eher eine Spielerei als eine Seite mit wirklichem Nutzen. Wer möchte sich schon durch eine Wüste von etlichen Hundert Links klicken?

Ich denke, allein die größer dargestellten Tags könnten interessant sein, da diese – zumindest in meinem Blog – Grundthemen, also gewissermaßen Kategorien darstellen, die immer wieder aufgenommen werden. So habe ich etwa den Tag Serienjunkie mit einer Vielzahl von Posts. Einzelne Posts mit dem Tag haben dann noch weitere Tags zur Spezifizierung mit dem Namen der Serie, der IP oder sonst was.

Wie auch immer, nette Fingerübung. Die Größe ergibt sich aus dem Prozentsatz der Posts zu einem Tag mit der maximalen Anzahl von Einträgen eines Tags als Grundwert. Den Prozentsatz versehe ich mit einem Multiplikator – ich habe mal die glamouröse 2 genommen – und addiere 100 hinzu, um eine font-size in Prozent zu erhalten.

WIP: Änderung vom Design.

Nachdem das doch eher schlichte Design des Blogs schon das eine oder andere Jahr gesehen hatte, musste ein bisschen Abwechslung her. Also habe ich mich an diesem Vormittag hingesetzt und etwas variiert. Templates sind im Großen und Ganzen so geblieben. Lediglich CSS hat ein paar Änderungen erfahren.

Es ist bisher nicht ganz fertig. Aber ich hatte das Gefühl, es könnte ganz witzig sein, den aktuellen Stand schon mal zu deployen. Wenn ich zu lange damit warten würde, hätte ich noch Zeit, um es mir anders zu überlegen und die Änderungen in einem Branch vor sich hin vegetieren zu lassen, ohne dass die Anpassung je online geht.

Blogpflege

Seit wenigen Monaten gehe ich morgens alle Einträge vom gleichen Tag der letzten 24 Jahre durch, um Inhalte und Links zu prüfen und ggf. Formatierungen anzupassen. An manchen Tagen sind das einige. Auch mal gern mehr als 24. Gerade im ersten Jahrzehnt waren meine Einträge eher kurz – noch kürzer als heute – und an manchen Tagen waren es dafür dann aber auch ein paar mehr.

Eine ganze Weile habe ich das nun durchgehalten, aber seit ein paar Tagen überkommt mich immer wieder das Keine-Lust-Gefühl. Und außerdem kann ich den Tag nächstes Jahr machen. Aber das wird schon wieder. Heute war so ein Morgen. Aber ich habe die Kurve bekommen und bin die Posts durchgegangen, und eine ganze Reihe der heutigen Posts habe ich versteckt.

Geht ein alter Link ins Leere oder zeigt heute auf eine Seo-Spam-Casino-was-auch-immer-Seite, versehe ich den Link mit einem rel nofollow, der dann mit pointer-events: none; und text-decoration: line-through; ausgezeichnet wird und somit in halbwegs modernen Browsern auch nicht mehr klickbar ist.

Ab und an habe diese Posts keinen weiterführenden Inhalt, der über den Link hinausgeht. Selten mal ein mehr oder weniger gehaltvoller Kommentar von mir, dessen Sinn kaum zu entschlüsseln ist ohne den Kontext des Inhaltes, der vormals hinter dem Link verborgen war. Ich neige dann dazu, diese Posts auszublenden. Allerdings hadere ich mit mir, ob das der optimale Weg ist.

Kommentare im Blog

Ich wollte es eigentlich nicht verraten. Aber es gibt hier im Blog nun auch eine „echte“ Kommentarfunktion. Und nicht nur der Umweg über Mastodon. Allerdings ist es mir gelungen, das Formular gut zu verstecken. 

Die ganze Kommentarsache ist in einer der bereits bestehenden Web Components integriert. Mal sehen, ob das ausreichend vor Spam schützt.