Seit der Trennung von diesem Blog und dem Photoblog ist es auf dieser Seite sichtlich stiller geworden. Die Fotos habe doch einen großen Teil ausgemacht. Also habe ich mich entschieden die Fotos aus dem Photoblog auch hier einzublenden mit einem Link auf deren original Seite.
Ich wollte mal etwas ausprobieren. Nichts vollkommen Neues. Nur etwas Anderes. Und um die RSS-Leser abzuholen, dachte ich, ich erwähne es mal. Im chronologischen Blog werden Posts nach Tagen gruppiert und das Datum wird links als Headline angezeigt – nur auf dem Desktop. Nix mobile.
Keine Ahnung, ob ich das dauerhaft so lassen werde. Oder ob mir das irgendwann zu viel Firlefanz sein wird und ich die Änderung wieder rückgängig mache.
Naja, „fertig“ ist bei Hobbyprojekten wie einem Blog ein dehnbarer Begriff. Es ist halt nie wirklich fertig und immer im Wandel.
Nachdem die Domain kniebes.photo in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag gefeiert hat, war ich endlich so weit die Site auch mit Inhalt zu füllen und nicht nur als Redirect zu benutzen.
Das etwas halbherzig umgesetzte Photoblog auf dieser Seite ist nicht nur auf eine eigene Domain umgezogen sondern auch etwas ausgereifter und fertiger. Ich habe die Fotos aus den zT. sehr alten Blogposts extrahiert und jeweils mit paar Daten in einer Datenbank hinterlegt, so dass jedes Foto eine eigene Seite bekommen hat. Das war der eigentliche Aufwand bei der Umsetzung des Photoblogs. Und dennoch fehlen noch immer Tags. Aber auch die werden noch kommen.
Der Spaß stammt aus eigener Hand und läuft mit PHP. Ähnlich wie bei diesem Blog werden statische HTML-Seiten auf dem Server generiert. Lediglich der Photostream ist dynamisch. Eigentlich könnte die ganze Seite dynamisch sein, da ich nicht so viel Traffic erwarte.
Natürlich gibt es auch einen RSS Feed. Eine Site mit regelmäßigen Updates ohne Feed geht garnicht.
… und es wird 23 Jahre. Und es hat noch immer keinen Job, bringt kein Geld nach Hause und sitzt mir auf der Tasche. Aber trotzdem gibt es ein Geschenk. Etwas selbst gebasteltes. Ein komplett neues Frontend.
Es ist schon ein Zufall, dass ich es überhaupt bemerkt habe. Ich musste die PHP-Version für meine beiden Blogs bzw. deren vhost gerade (endlich) mal von PHP 8.0 auf PHP 8.3 umstellen. Im Halbschlaf habe ich wohl eine Klasse geändert, sodass die mit 8.0 nicht mehr wollte;)
Aber aufgrund des aktiven Caches habe ich wohl eine Weile nicht bemerkt, dass das Frontend nicht funktioniert.
Der Editor bzw. das Admin-Dings läuft schon eine Weile mit 8.3. Aber Code ist völlig unabhängig vom Frontend. Und gestern Abend huschte mir wohl ein readonly in den Konstruktor einer Klasse. Und das darf erst ab 8.1.
Wird Zeit, dass ich die Frontends mal überarbeite. Ich trage mich schon seit einer Weile mit dem Gedanken, eine statische HTML-Seite zu rendern und maximal die Suche weiterhin über PHP laufen zu lassen.
Eigentlich macht man so was an langen Winterabenden. Ich nehme dafür Sommernächte.
Letztes Wochenende habe ich endlich den Bildupload zu Flickr direkt aus dem Blog fertiggestellt. Mithilfe von PhpFlickr ist das ziemlich einfach.
Wie die meisten Features im Blog ist auch dieses keine interne Komponente, sondern eine kleine externe Api auf einer Subdomain, die ich aus dem Blogeditor heraus anspreche. Ich mag es, die Kernanwendung relativ kompakt zu halten, und alle Features drumherum werden dann Miroservices.
Wird es noch mehr geben? Ich weiß bisher nicht. Die /faq bietet ja Antwort auf viele Fragen.
Außerdem habe ich angefangen, das Blog ans Fediverse anzuschließen, wie man so schön sagt. Das heißt, man kann dem Blog unter @mk@kniebes.com auf Mastodon folgen.
Das Ganze befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Man kann folgen und auf Posts reagieren. In Anbetracht meiner Vorliebe für Tippfehler hat das Updaten von Posts die allerhöchste Priorität. ;)
Die Darstellung von Reaktionen (Likes, Replies) im Blog selbst ist noch in Arbeit. Zugegebenermaßen weiß ich auch bisher nicht wirklich, wie ich das darstellen möchte. Tatsächlich den Content aus den Messages anzeigen oder nur ein Verweis auf die Replies des Users. Vielleicht muss ich mal schauen, wie andere das so machen.
Vor einer Weile habe ich mit die Daten von meinem Twitter Account zusenden lassen. Mit eingelegtem Account geht das über:
„Mehr ⇒ Einstellungen und Datenschutz ⇒ Ein Archiv deiner Daten herunterladen“.
Nach einer Weile wird man informiert, dass die Daten zum Download bereit stehen.
Man bekommt so ziemlich alles was zum Account gehört nett verpackt in einer Archiv Seite, die mit Javascript funktioniert. Alles Daten sind in diverse JSON Dateien hinterlegt und die Skripte verpacken diese dann in eine Seite, die Twitter nicht ganz unähnlich ist. Das könnte man im Prinzip hochladen und es würde rein technisch funktionieren. Allerdings sind auch sämtliche private Informationen, die im Account hinterlegt sind auch darin zu finden, zum Beispiel Direkt Messages. Das möchte man vielleicht nicht ;)
Ich habe dann die Datei mit den Tweets (tweets.js) genommen und daraus statische HTML Seiten erzeugt und hochgeladen: twitter-archive.kniebes.io
Für die Lightbox zur größeren Anzeigen von Bildern habe ich die Fullscreen Lightbox benutzt. Hat keine weiteren Abhängigkeiten und die einzelne Javascript Date ist extrem schnell eingebunden.
An und für sich kann ich nun meinen ohnehin auf Privat gestellten Twitter Account nun löschen.
Und ja, ich bin mit bewusst, dass Twitter schon seit einer Weile X heißt.
Bei der Änderung meiner Anschrift auf meinen Seiten, bin ich auch wieder auf mein altes Photoblog gestoßen. Eigentlich war das nur noch ein Redirect auf mein aktuelles.
Aber das muss ja nicht so bleiben und so habe ich es technisch wieder lauffähig gemacht. SSL aktiviert und ein paar Fehler gelöst. Allerdings läuft es nach wie vor auf PHP 5.6 und das Layout ist etwas in die Jahre gekommen. Naja, man benötigt schon eine Lupe um auf einem 5K Monitor noch irgendwas lesen zu können. Auf mobiles Geräten ist es kaum benutzbar. Aber das ist halt ziemlich genau 16 Jahre alt. Der erste Eintrag stammt vom 4. Oktober 2007. Damals war mobiles Surfen noch kein echtes Thema.
Ich habe keinesfalls vor, das alte Blog mit neuem Inhalt zu füllen oder das Layout zu überarbeiten damit es etwas zeitgemäßer oder überhaupt zugänglicher wird. Nein, eigentlich habe ich das nur aus nostalgischen Gründen gemacht. Es spiegelt halt meinen ersten Zugang zur digitalen Fotografie wieder.
Vor ein paar Tagen habe ich angefangen, mir die bis zu 20 Jahre alten Einträge im Blog anzuschauen und zu prüfen, wohin die Links noch führen.
Es ist ein wenig ernüchternd und eher selten, dass Links noch zu ihrem ursprünglichen Ziel führen. Entweder ist die Domain ganz verschwunden, die Seite wird mit einem 404 einfach nur nicht mehr gefunden, oder – und das finde ich sehr unangenehm – der Link verweist nun auf einen neuen Inhalt, der entweder nur begrenzt oder nichts mit dem ursprünglichen Inhalt zu tun hat. Im schlimmsten Fall ist es ein Ad-Hub oder sonst eine dumme SEO-Content-Falle für Bots. Ganz eklig dabei: Kryptowährung und NFT SEO-Bullshit.
Alter Propeller! Und das sind echt viele... Also Bullshit und alte Einträge, meine ich.
Phew… Aus Unachtsamkeit habe ich gerade die Datenbanktabelle mit den Einträgen meines Blogs gelöscht. Aber da ich zZ. etwas am Backend des Blogs herumbastele, hatte ich ein drei Tage altes Backup. Die jüngsten drei Einträge, die nicht im Backup waren, konnte ich aus dem Cache rekonstruieren.
Drüben gibt es jedoch keinen Cache, da fehlen nun eine Hand voll Einträge.
Traditionellerweise gibt einen kleinen Rückblick auf das "Leben" meine kleinen Blogs im vorangegangene Jahr.
Der Baustellenreport hat ein Ende gefunden, da die Bauarbeiten an der Hattinger Straße nun abgeschlossen sind.
Inhaltlich gab es eigentlich weiter keine großen Veränderungen. Fotos und ein wenig Gerede über Serien, Filme und was mir in den Sinn kommt. Zwischendurch ein paar unkommentierte Links.
Das Tagging der Posts ist wieder ein wenig weiter vervollständigt worden. Aber es fühlt sich immer noch an wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Weniger relevante Elemente habe ich auf den statischen Seiten mit web components umgesetzt.
Kommentare via Twitter gibt es leider nicht mehr, da die API nun was kostet. Und weil ich Twitter auch nicht mehr nutzen mag. Auf eine vergleichbare Integration über Mastodon hatte ich noch keine Lust, wird aber früher oder später kommen.
Nach 22 Jahren würde ich immernoch sagen, ein Blog auf eigenem Webspace lohnt. Irgendwelche Social Media Dinger kommen und gehen (besonders Twitter geht gerade) aber ein Blog bleibt.
Wenn Du also irgendwas zu erzählen hast oder irgendeinen kreativen Output hast, gib Deinem Schaffen ein ordentliches Zuhause. Ein Blog.
Seit einer Weile speichere ich auch die EXIF-Daten der Fotos in der Datenbank, und nun habe ich mir mal die Zeit genommen und für jeden Post mit einem Foto, das die Informationen hat, Tags für Kamera und Objektiv zu generieren. Das fängt leider erst im Oktober 2021 an. Das sind nicht einmal 2 Jahre von insgesamt 22 Jahren.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Rest manuell taggen möchte...
Hier sind auf jeden Fall die nigelnagelneuen Tags:
SQL zum Erstellen der Relationen zwischen Tag und Post ist dank JSON_EXTRACT relativ einfach:
REPLACE INTO journal_entry_tag (entryId, tagId)
SELECT DISTINCT je.id, 494
FROM journal_image ji
INNER JOIN journal_entry je ON je.content LIKE concat('%',ji.url,'%')
WHERE REPLACE(JSON_EXTRACT(ji.exif, '$.lens'),'"','') LIKE 'Zeiss Planar%';
-- wobei 494 die Id vom Tag "Zeiss Planar T* 1.4/50 ZF.2" ist
Da soll mal jemand sagen: ein Blog wäre kein Hobby ;)
Es hat gedauert, aber nun habe ich dem Blog auch endlich ein Gallery-Feature für Einträge verpasst. Bei der Zahl der Fotos im Journal war wirklich an der Zeit.
Alternativ ginge nur ein Papst über Wordpress um dann mit dem unsäglichen Blockeditor eine Galerie zu erstellen. Aber das ist mir zu kompliziert mit Gutenberg.
Die Anordnung erfolgt per CSS Grid, was verblüffend einfach ist. Ich brauchte kaum irgendwas "Spezielles" und benutze nur ein sehr einfache grid-template-columns. Der Rest ging fast von allein.