


Zur Abwechslung bin ich heute mal nicht durch das Weitmarer Holz gelaufen, sondern habe eine Runde über den Städtischen Friedhof Weitmar gedreht.

Ich habe den Friedhof lange gemieden, denn die Ecke ist eine einzige Baustelle. Der Bau ist zwar noch immer nicht so richtig abgeschlossen. Aber auf der Schloßstraße versinkt man zumindest endlich nicht mehr im Schlamm. Ich schätze, der grobe Bauverkehr ist vorbei?

Ich könnte wetten, dass dort mal eine Trauerhalle stand.

Die Grünanlage hinter meinem Wohnhaus. Hinten im Bild. Meine Fenster sind durch Bäume verdeckt. Aber dafür ist das Artenschutzhaus mittig im Bild. Das kleine Solarpanel am Mast gehört zu einer Beschallungsanlage, die den Gesang verschiedener Vögel anspielt und anlockt.
Die erste Woche nach dem Mini-Urlaub. Und dann auch noch eine volle mit unglaublichen fünf Arbeitstagen. Und es gibt wahrlich wenig zu berichten.
Privat habe ich vor ein paar Wochen mit einem Symfony 8.1 Projekt angefangen und erfreue mich gerade an UX Turbo und Stimulus. Das ist der Level von JavaScript und UI‑Spökskes, den ich gerade noch ertragen kann. Wenn ich dann während der Arbeitszeit mit Shopware‑6-Projekten und den darin enthaltenen Symfony-Überbleibseln arbeiten muss, komme ich mir vor wie in einem Paralleluniversum, das ich nie hätte kennenlernen wollen.
Ich habe mich durch die John-Wick-Reihe geschaut. In dieser Woche waren es die Kapitel 2 bis 4. Aber anstelle mit Ballerina aufzuschließen, habe ich mit der vierten Staffel von Strange New Worlds angefangen.
Bis zur sechsten Folge bin ich gekommen, da musste ich eine Pause machen. Zu Beginn der siebten Folge musste ich dann einen Break machen. Auf diese Soap-Opera-Sache war ich seelisch nicht vorbereitet. Die Folge Stufe-5 Transporterunfall war unendlich albern, aber auch lustig, muss ich zugeben. Anfangs hatte ich meine Zweifel, aber ich habe schon ein paar Mal herzhaft gelacht. Meiner Meinung nach war Ein Fall von Chiaroscuro die mit Abstand langweiligste Folge und bei Der Griffin-Vorfall hätte ich mich über einen Erklärungsansatz gefreut, wie man ihn von Star Trek gewöhnt ist war.
Wie auch immer, habe ich nun wieder ein Abo für Paramount+. Das heißt, ich muss noch mehr in die Glotze starren, damit sich das rentiert. Oder ich muss Netflix kündigen. Die Fragmentierung von Filmen und Serien geht mir ziemlich gegen die Schnur. Immer noch und immer wieder. Oder ich nehme einfach noch MGM und AppleTV dazu für das große Rundum-sorglos-Paket.
Da tut sich momentan nicht so viel. Es ist halt Sommer, da bin ich nie so bei der Sache. Entweder ist es mir zu warm, um durch die Gegend zu rennen, oder ich bin einfach zu ausgelaugt und bleibe lieber mit dem Hintern zu Hause.


Die Haltestelle hat es mir architektonisch angetan. Das ist nicht gerade das erste Foto, das ich dort gemacht habe. Fast immer, wenn ich mit einem neuen Objektiv unterwegs bin, um es kennenzulernen, fällt ein Foto von der Station ab.

Das Weihwasserbecken vor dem Mittelgang in der Propsteikirche St. Peter und Paul.
Das Foto lag nun lang genug im Upload Ordner. Jetzt hieß es: hochladen oder löschen.

Die Pfeifen der Orgel in der Propsteikirche St. Peter und Paul.

Eine etwas konkretere Detailaufnahme des Radom als die bewölkte Kuppel. Dieses Foto ist am selben Tag entstanden. Ich habe ein Faible für Detailaufnahmen (Na, wer hätte das gedacht…). Meist finde ich Details viel interessanter als eine vollständige Szene.

Je länger ich über den Titel für ein Foto nachdenke, desto gekünstelter wird er. Hier habe ich eine ganze Weile nachgedacht und dann habe ich Reset gedrückt.
Aufgenommen habe ich das Foto bei einem kleinen Spaziergang durch das Weitmarer Holz. Ich bin den westlichen Teil runtergelaufen und schwupps war ich an der Sternwarte.
Es ist nicht direkt das erste Foto der Sternwarte, das ich gemacht habe.

Das Exzenterhaus in Bochum von unten fotografiert.
Ich habe mal mein Blog und meinen Flickr-Account durchforstet und nach einem Foto von dem Bunker gesucht, der die „Grundlage“ des Exzenterhauses darstellt. Aber ich habe leider keins gefunden. Ich bin allerdings fast sicher, dass ich den mal fotografiert habe.
Manchmal gehe ich nicht auf direktem Weg ins Dorf, sondern auf Abwegen. Dann komme ich am Kubus und dem Museum unter Tage vorbei.
Im Hintergrund sind der Kubus und davor das Museum. Es ist nur an den beiden grauen Klötzen zu erkennen. Der Rest ist, wie der Name nahelegt, untertage.

Der kleine Weiher im Schlosspark Weitmar. Auf dem Foto kann man die vereinzelten Kunststoff-Ufermatten sehen, die den Übergang zum Wasser stabilisieren und eine naturnahe Uferbepflanzung ermöglichen, ohne das Erdreich abzuschwemmen.


Porträt eines Mufflon-Widders mit kräftig eingerollten Hörnern am Zaun des Wildgeheges im Weitmarer Holz in Bochum. Aufgenommen im April dieses Jahres.
Boah, Leben wie auf einer Großbaustelle. Und ich dachte, direkt an der Hattinger Straße in meiner alten Wohnung wäre es laut gewesen. Aber der Autoverkehr vor der Haustür war nichts im Vergleich zu den fortwährend neuen Baumaßnahmen hier im Bereich am Großen Busch und Neuhofstraße.
Eigentlich bin ich hierhergezogen, weil es ruhiger werden sollte. Aber das Gegenteil ist der Fall. Etwas ist so gut wie jeden Tag hier los. Sei es nun Rasenmähen, Stämme schreddern, Steine für einen Mist sägen oder einfach nur ein undefiniertes Dröhnen aus einer Richtung.
Wer je überlegt, in dieses Viertel zu ziehen, sollte sich das wirklich noch mal überlegen!

Ein Ausschnitt des Daches vom Audimax Bochum vor dramatischen Wolken.
Ein Schuss aus der Hüfte. Als ich vor Wochen im Botanischen Garten war, habe ich das Foto auf dem Rückweg gemacht. Normalerweise betrete ich den Garten über die Uni und verlasse ihn am Eingang bei den Teichen. An dem Tag nicht, der Heimweg zu Fuß über Haarmannsbusch, Kemnader Straße und Natorpstraße war mir zu lang, und ich bin mit dem Bus zurück von der Uni Richtung Weitmar gefahren.
Morgen, am 27.6. findet die ExtraSchicht statt. Ich habe mir den Spaß bisher dreimal gegönnt. Und es war interessant und witzig. Und bis neulich habe ich noch mit dem Gedanken gespielt, auch dieses Jahr wieder teilzunehmen. Aber im Laufe des Tages, kamen dann per iMessage Absage um Absage. Und ich bin so froh darüber. Wir werden uns das morgen auch ersparen. 25 Grad im Wohnzimmer vs. 38 Grad im Freien, zwingen geradezu zum Stubenhocken.
Gemessen am Hitze-Liveblog der Tagesschau, wäre ich auch nicht zu erstaunt gewesen, wenn die ExtraSchicht abgesagt worden wäre. Wobei das in Anbetracht der Vielzahl der Veranstaltungsorte ein arges Fiasko gewesen wäre.
Kurz nach dem Daily um 9:54 Uhr war der Strom weg. Gerade als ich die Ohrstöpsel in die Ladeschale gepackt und mit einem „Klack“ den Deckel geschlossen hatte, wurde der Monitor schwarz. Ich hatte bisher noch nie erlebt, dass das klackende Zuklappen eine solche Wirkung hat.
Laut der Störkarte von StwBo Netz sollte der Spaß bis 11:25 Uhr dauern. Aber es wurde schon um kurz vor elf wieder Licht. Während des Ausfalls hatte ich kontinuierlich versucht, die Stadtwerke zu erreichen. Besetzt. Vielleicht war ich nicht der einzige Anrufer. Nach vielen Wahlversuchen und einem kleinen Aufenthalt in der Warteschlange hatte ich dann endlich jemanden in der Leitung und just in dem Augenblick war der Strom auch wieder da. Naja, es bleibt mir nichts als mich für das Beheben der Störung zu bedanken.