Bochum

Bochum: Neuhofstraße und Im Großen Busch

Boah, Leben wie auf einer Großbaustelle. Und ich dachte, direkt an der Hattinger Straße in meiner alten Wohnung wäre es laut gewesen. Aber der Autoverkehr vor der Haustür war nichts im Vergleich zu den fortwährend neuen Baumaßnahmen hier im Bereich am Großen Busch und Neuhofstraße.

Eigentlich bin ich hierhergezogen, weil es ruhiger werden sollte. Aber das Gegenteil ist der Fall. Etwas ist so gut wie jeden Tag hier los. Sei es nun Rasenmähen, Stämme schreddern, Steine für einen Mist sägen oder einfach nur ein undefiniertes Dröhnen aus einer Richtung.

Wer je überlegt, in dieses Viertel zu ziehen, sollte sich das wirklich noch mal überlegen!

Dach

Eine Schwarz-Weiß-Aufnahme geometrischer Betondächer, die sich vor einem stark bewölkten Himmel erhebt.
Dach

Ein Ausschnitt des Daches vom Audimax Bochum vor dramatischen Wolken.

Ein Schuss aus der Hüfte. Als ich vor Wochen im Botanischen Garten war, habe ich das Foto auf dem Rückweg gemacht. Normalerweise betrete ich den Garten über die Uni und verlasse ihn am Eingang bei den Teichen. An dem Tag nicht, der Heimweg zu Fuß über Haarmannsbusch, Kemnader Straße und Natorpstraße war mir zu lang, und ich bin mit dem Bus zurück von der Uni Richtung Weitmar gefahren.

Für mich keine ExtraSchicht

Morgen, am 27.6. findet die ExtraSchicht statt. Ich habe mir den Spaß bisher dreimal gegönnt. Und es war interessant und witzig. Und bis neulich habe ich noch mit dem Gedanken gespielt, auch dieses Jahr wieder teilzunehmen. Aber im Laufe des Tages, kamen dann per iMessage Absage um Absage. Und ich bin so froh darüber. Wir werden uns das morgen auch ersparen. 25 Grad im Wohnzimmer vs. 38 Grad im Freien, zwingen geradezu zum Stubenhocken.

Gemessen am Hitze-Liveblog der Tagesschau, wäre ich auch nicht zu erstaunt gewesen, wenn die ExtraSchicht abgesagt worden wäre. Wobei das in Anbetracht der Vielzahl der Veranstaltungsorte ein arges Fiasko gewesen wäre.

Stromausfall

Kurz nach dem Daily um 9:54 Uhr war der Strom weg. Gerade als ich die Ohrstöpsel in die Ladeschale gepackt und mit einem „Klack“ den Deckel geschlossen hatte, wurde der Monitor schwarz. Ich hatte bisher noch nie erlebt, dass das klackende Zuklappen eine solche Wirkung hat.

Laut der Störkarte von StwBo Netz sollte der Spaß bis 11:25 Uhr dauern. Aber es wurde schon um kurz vor elf wieder Licht. Während des Ausfalls hatte ich kontinuierlich versucht, die Stadtwerke zu erreichen. Besetzt. Vielleicht war ich nicht der einzige Anrufer. Nach vielen Wahlversuchen und einem kleinen Aufenthalt in der Warteschlange hatte ich dann endlich jemanden in der Leitung und just in dem Augenblick war der Strom auch wieder da. Naja, es bleibt mir nichts als mich für das Beheben der Störung zu bedanken.

Der Paradiesgarten an der Pauluskiche

Paradiesgarten 7
Paradiesgarten 7

Für mehr als einfach nur schnell einkaufen wollte ich heute nicht vor die Tür. Bei über 30 °C ist es spürbar sommerlich. Also bin ich nur schnell in die Innenstadt gefahren und habe mir einen neuen Teller1 und was man sonst noch zum Leben benötigt gekauft.

An der Pauluskirche stand der Paradiesgarten in sommerlicher Blüte und so bin ich sogar noch zu ein paar Fotos gekommen.

Auf dem letzten Foto sieht man den Schützengraben, wie er sich zwischen Balz und Sparkasse hinunterschlängelt.


  1. Vielleicht sollte ich mal in Erwägung ziehen, mir Blechgeschirr zuzulegen. Das hätte bei mir vermutlich eine höhere Überlebenschance. ↩︎

Steiler Zahn

Zwei Fotos aus dem Februar 2020 vom Abriss des alten Amtsgerichts am Husemannplatz. Der Anblick wird sich auch nie wieder bieten. In meiner Zeit als Selbstständiger war ich dort ein oder zwei Mal in der Kantine essen. Da ich mich nicht mehr erinnern kann, was ich gegessen habe, hat es mich wohl nicht gerade umgehauen.

Heute steht dort das Husemann-Karree.

Neulich auf dem Friedhof

Schwarz-Weiß-Aufnahme eines Friedhofswegs auf dem Matthäusfriedhof in Bochum-Weitmar. Eine gerade, von kahlen, hohen Bäumen gesäumte Allee führt in die Tiefe des Bildes. Die Äste der Bäume bilden ein dichtes, verzweigtes Netz über dem Weg. Im Hintergrund sind Grabsteine und Grünanlagen erkennbar, ein Kreuz steht mittig am Horizont. Die Szene wirkt ruhig, winterlich und stimmungsvoll.
Neulich auf dem Friedhof

Wenn ich mal nicht weiß, was ich fotografieren möchte, oder uninspiriert bin, oder einfach nur keine Lust habe, durch die Gegend zu fahren, dann heißt es: Back to the roots.

Als Jugendliche hatte ich einen Bezug zur gotischen Subkultur, was sich nicht nur durch meine Vorliebe für zünftige elektronische Musik ausdrückte. Ich lungerte auch gern in düsteren Ecken und auf Friedhöfen herum. Und dort entstand auch meine Leidenschaft für Fotografie.

Auf dem Foto ist ein Weg auf dem Matthäusfriedhof in Bochum Weitmar zu sehen.

U-Bahn Haltestelle Rathaus Süd

Blick in die U-Bahn-Haltestelle Bochum Süd.
U-Bahn Haltestelle Rathaus Süd

Zum Einkaufen musste ich heute mal vom Dorf in die Stadt.

Richtig geile Feuerwerkskörper gibt es halt nur in der Stadt. Hier wird nur für Kinder verkauft.

Nein. Spaß beiseite. Natürlich gebe ich aus unzähligen Gründen kein Geld für so’n Scheiß aus. Ich verkneife mir jetzt aber gebetsmühlenartig noch einmal, alle Gründe dagegen herunterzuleiern. Wer zu Silvester Feuerwerkskörper loslassen will, würde sich davon ohnehin nicht abhalten lassen, und allen anderen erzähle ich nichts Neues.

Wer sich hier auskennt, weiß allerdings, dass ich nicht über die Haltestelle Rathaus Süd fahre. Aber der HBF gibt halt kein so nettes Motiv ab. Ich denke, das Foto kommt in 2,35:1 ganz gut daher und spiegelt die großzügige Weite der Station wider.

NSG Blumenkamp

Kurzentschlossen bin ich heute mal zum Naturschutzgebiet Blumenkamp gefahren. Obwohl es nur einen Steinwurf entfernt liegt, war ich bisher noch nie da.

Ich habe natürlich lebendige Fauna erwartet. Nein. Um es abzukürzen: Das einzige tierische Leben, das mir dort begegnete, war ein kleiner Vogel, der mit ungefähr zweifacher Schallgeschwindigkeit durch den Dickicht sauste. Ansonsten vereinzelte Spaziergänger. Ohne den dichten Nebel, hätte ich sicher enttäuscht meine Nase gerümpft. Aber was erwarte ich auch im Winter?

Insgesamt ist das Geländer überschaubar. Kaum eine Möglichkeit, sich zu verlaufen. Deshalb habe ich es eingerollt, zusammengeflattet und mitgenommen, um es bei mir im Wohnzimmer wieder auszurollen. Zurzeit bescheine ich es mit einigen kräftigen Lampen. Vielleicht wird es etwas lebendiger, wenn’s wärmer wird.

Der dichte Nebel hat den Ausflug dann doch noch ganz interessant gemacht. Als ich zu Hause aufgebrochen bin, sah alles nach einem sonnigen Tag aus. Hinter Wattenscheid Höntrop wurde der Nebel dann zunehmend dichter.

Ich könnte mir vorstellen, dass das im Frühling noch mal einen Besuch wert ist.