Aufgenommen mit meiner neuen „Kamera“.
Das erste Handyfoto, bei dem ich sagen würde, dass ich damit fast leben kann. Natürlich klappt das nur unter äußerst günstigen Bedingungen. Wäre es noch etwas dunkler, wäre es vermutlich noch matschiger.
Bei voller Auflösung (8064 × 6048) betrachtet, sind die Strukturen auf Oberflächen geradezu unangenehm unklar. 48 Megapixel klingen auf den ersten Blick ganz töfte, aber es muss ja nicht bedeuten, dass die auch scharf sind. Der Dynamikumfang ist höflich formuliert eher begrenzt. Auch skaliert auf eine Breite von 4096 Pixeln ist das leider noch gut zu erkennen. Auflösung ist halt nicht alles. 48 MP auf einem Sensor, der nicht viel größer als ein Stecknadelkopf ist, sind halt etwas anderes als 45 MP bei einen Kleinbildsensor.
Ich würde im Zweifelsfall meiner knapp 12 Jahre alten Fuji X-T1 mehr Vertrauen in Sachen Bildqualität entgegenbringen.
Für ein belangloses Foto zwischendurch mag das OK sein. Aber ich würde nicht hergehen und damit versuchen, Natur-, Landschafts- oder Makroaufnahmen zu machen. Ich denke, dabei würde auch der Spaß am Fotografieren auf der Strecke bleiben.
Ansonsten gefällt mir die Flüssigglas-UI auf dem iPhone noch besser als auf dem iPad.
Später bestimmt mehr…
