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Hidizs MP145 – Planar Magnetischer IEM

Letzten Juni habe ich mir aus Neugierde ein Paar Hidizs MP145 gekauft. Planar-magnetische IEM. Hat mich damals neugierig gemacht. Und der Modellname gibt nicht nur einen Hinweis auf den 14,5 mm langen Planartreiber, der von 14 N52H Magneten in Wallung versetzt wird. Sondern entsprach auch damals dem exakten Preis. Der Händler fand das wohl lustig. Und ich auch.

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Auf zu neuen Ufern

Ein Reiher fliegt von rechts nach links durch das Foto. Im Hintergrund sind unscharfe Bäume zu erkennen und vielleicht ein Haus.
Auf zu neuen Ufern

Auf dem Weihnachtsspaziergang habe ich diesen Reiher fotografieren können, der gerade im Tiefflug das Ruhrtal durchquerte. Vielleicht auf der Suche nach geheiztem Wasser. Oder einfach nur, weil er es kann.

Es war ein wenig frisch, etwas windig, klarer Himmel. Zu fantastisches Wetter, um in der Bude zu hocken.

Ich war heute das erste Mal mit meiner neuen Nkon Z8 unterwegs. Die Knöpfe einer Z7 und das Gehäuse an die D850 angelehnt, mit einem ganz anderen Innenleben. Während bei der Z7 mein kleiner Finger lose unter der Kamera lag, weil der Griff nicht groß genug war, ist das bei der Z8 wie bei ’ner D8xx. Liegt schon besser in der Hand, ist dafür aber auch ein paar Gramm schwerer. Man kann nicht alles haben.

Zu sagen, das Autofokussystem sei besser, wäre eine kleine Untertreibung. Ich habe die Z7 gut acht Jahre beinahe täglich benutzt und nun fühlt sich an der Z8 alles an wie eine Vision aus der Zukunft.

Verlockend

In den vergangenen Tagen habe ich etliche Videos über die Nikon ZR auf YouTube angeschaut. Das erste gemeinsame Kind von Nikon und RED.

Okay, die mag in erster Linie für Video gemacht sein, aber was für ein monströs großes Display! Genau das Richtige für meine alten Augen. Das ist bestimmt ein Traum, damit bodennahe Nahaufnahmen zu machen. Leider nur 24 Megapixel. Aber trotzdem eine große Verlockung.

Ich muss mich gerade arg zusammenreißen, um weiter auf eine Z7 III oder ein anderes Nachfolgemodell zur Z7 mit hoher Auflösung zu warten. Und wenn ich dann Pech habe, und das kommt nicht selten vor, hat die den zu großen Formfaktor und das Gewicht der Z8. Und auf solche Klopper habe ich keine Lust mehr. Dann könnte ich auch eine DSLR benutzen. Die Z8 ist nicht entscheidend kleiner als die D850. Oder die Kamera hat wieder nur einen Klappdisplay, der nicht voll schwenkbar ist.

Ist doch garnicht so glasig…

Aus Neugierde habe ich auch meinem iPad mini die Public Beta von iPadOS 26 installiert. Und ich habe auf ein Backup verzichtet, da ich diese Technik-Klamotten unglaublich ernst nehme.

Meine ersten Eindrücke:

  • Zu wenig flüssige Glasigkeit. Ich habe da deutlich mehr erwartet. Das sieht ja fast so aus wie zuvor.
  • Ich finde es klasse, dass die MailApp endlich auch im Hochformat zwei Spalten benutzt, sodass die Liste wie auch die ausgewählte E-Mail schlecht zu lesen ist. Und ich mich automatisch weniger mit dem Quatsch beschäftige, den ich so bekomme.
  • Bedauerlicherweise funktioniert alles so weit ohne Probleme. Sogar die Akkuleistung ist nicht eingebrochen. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das gefällt.

Und deshalb mag ich Android einfach lieber.

Auf ’n Kopp gehau’n

Nun hat sich geklärt, was ich mit der Rückzahlung vom Finanzamt gemacht habe. Ich habe das Geld für ein iPad mini auf den Kopf gehauen. Neues Handy brauche ich nicht und normale iPads sind mir zu groß, wie mich der 11 Zoll Oschi gelehrt hat.

Ipad Mini

Was? Ich soll mal gesagt haben, dass ich mir nie wieder ein Apple Produkt kaufen würde? Da musst Du mich mit jemandem verwechseln.

Es ist schön klein, leicht und fühlt sich trotzdem relativ gut in der Hand an.

Witzigerweise lässt sich die Tastatur wieder teilen. Das wurde bei meinem 11 Zoll Model nicht mehr unterstützt. Das ist wohl Upselling; um den Wunsch nach einer physischen Tastatur zu wecken, denn für die Bildschirmtastatur vom 11 Zoll iPad benötigt man wirklich große Hände, wenn man es in der Hand hat und mit den Daumen schreiben möchte. Vollkommen egal, wie man es dreht.

Außerdem mag ich das textil ummantelte USB-C-Kabel.

Apple Mac mini M4 (pro) – Mini Review nach drei Monaten

Seit nunmehr drei Monaten benutze ich privat einen Mac mini M4Pro (64 GB, 14 + 20 Kerne, 512 GB SSD). Vor dem Kauf hatte ich mit mir gehadert, ob es vielleicht doch besser ein Mac Studio werden sollte. Die unlustigen Mehrkosten haben mich davon abgehalten. Ich benutze den Computer in erster Linie, um meine Hobbys auszuleben. Der Rechner wird nicht professionell genutzt. Und ich denke, ich habe mich richtig entschieden.

Lightroom und Photoshop laufen unglaublich flüssig. All jene kleinen Nervigkeiten, die bei meinem betagten i386 MacBook Pro auftraten, sind natürlich Geschichte. Und das reicht mir auch schon.

Vielleicht hätten auch 32 GB ausgereicht. Für jetzt. Aber ich würde mich freuen, wenn der Computer für eine Weile „frisch“ bleibt. In der Vergangenheit habe ich einem Rechner acht bis neun Jahre gegeben. Mein altes i386 MBP ist fast neun. Ich bezweifle allerdings, dass in Anbetracht immer schnellerer Entwicklung die acht oder neun Jahre in Zukunft eingehalten werden können. So kommt es gelegen daher, dass der Mac mini erheblich günstiger ist als ein äquivalentes MacBook. Außerdem habe ich mein altes Notebook kaum als solches benutzt, da es permanent im Dock steckte. Auf die eumelige Tastatur und das Display kann ich also getrost verzichten.


2 × Mac mini: Vorne der von meinem Arbeitgeber mit Headset über 3,5mm Klinke angeschlossen. Und hinten ist mein privater.

2 × Mac mini: Vorne der von meinem Arbeitgeber mit Headset über 3,5mm Klinke angeschlossen. Und hinten ist mein privater.


In der Regel habe ich nur einen 4K Monitor angeschlossen. Aber zeitweilig hängt auch mal ein zweiter 4K Monitor an dem Rechner. Beide funktionieren perfekt in voller Auflösung. Aber nur den 32 Zoll Monitor betreibe ich permanent mit 3840 × 2160, den kleineren 27 Zoll Monitor nur, wenn ich darauf 4K Content wiedergebe. Sonst mit 2560 × 1440, da ich gern ohne Fernglas am Schreibtisch sitze. Der Zweite ist eher für YouTube oder Filme/Serien und steht ein wenig weiter weg als der primäre Monitor direkt vor meiner Nase.

Fünf USB-C-Anschlüsse (2 × USB-C auf der Vorderseite und 3 × USB-C / Thunderbolt 5 auf der Rückseite) fühlen sich ein wenig wie Luxus an. So luxuriös, dass ich mindestens einen der Anschlüsse für den primären Monitor verschwende, anstelle des HDMI-Ausgangs zu benutzen. Warum? Meine Maus und Tastatur hängen an dem Monitor und sind somit automatisch mit dem Rechner verbunden, der am Monitor angeschlossen ist. Das Pairing-Theater von Bluetooth-Geräten geht mir arg auf den Sender. Und da mir mein Arbeitgeber auch einen Mac mini spendiert hat, ist das von enormem Vorteil, denn ich muss lediglich das USB-C-Kabel vom Monitor umstecken.

Momentan kann ich sagen, dass ich mit dem Mini uneingeschränkt zufrieden bin. Ach ja, und wenn ich ins Büro fahre und den Arbeits-Mini mitnehme, kommt mir das Dingelchen sehr viel portabler vor als ein Notebook.

Ist mal wieder so weit.

Ein praktischer Guide was in die verschiedenen F-Stop ICUs passt und in welchen F-Stop Rucksack die ICUs passen.

Wegen des neuen Tele muss ich mir mal Gedanken machen, ob ich mir eine neue, passende ICU gönne und ob ich den nächsten Trip ausfallen lassen muss, weil ich das Geld für einen Rucksack ausgeben muss, der größer ist als mein Loka.

Mac mini M4pro

Die Lieferung ist dankenswerter Weise einen Tag früher eingetroffen als angekündigt.

Ich habe mich für das Modell mit M4pro mit 14 Kernen (10 Leistung und 4 Effizienz), 20 GPU Kernen und 64 GB, aber sparsam kleiner Festplatte mit 2 TB entschieden. Ich hoffe, das hält nun wieder für die nächsten acht Jahre.

Mac Mini

Viel habe ich bis jetzt noch nicht gemacht: Setup und Lightroom Classic installiert. Den Unterschied zum MacBook Pro 2017 bei Lightroom fand ich erstmal am interessantesten. Ja, und tatsächlich gibt es einen! Dann und wann benutze ich bei Lightroom die KI-Funktion zum Entfernen von Bildrauschen. Das alte Macbook hat für ein RAW Foto aus der Z7 zwischen fünf und sechs Minuten benötigt. Der Mac mini hat bisher nie über 30 s benötigt. Und alles andere ist natürlich auch flüssiger. Bin mal gespannt, wie lange Adobe benötigt damit Lightroom auch auf derzeit aktueller Hardware langsam wird.

Warum kein Notebook? Mein Notebook steht seit einer Ewigkeit zugeklappt im Ständer und läuft an einem Monitor. Das Display ist schon seit einer Weile nicht mehr benutzt worden. Also was soll das Theater mit'm Notebook. Und hätte ich nix mit Fotos am Hut, hätte ich das alte Macbook auch noch weiter benutzt. Denn für alles andere ist es noch gut nutzbar. Also hätte ich noch ein Notebook, wenn ich denn unbedingt mal eins benötigen würde.

Wenn ich irgendwas zum Nörgeln an dem Mac mini finde, werde ich es im Blog sicher kundtun.

Auch wieder keine Freunde für’s Leben

Hmm… Ich hab langsam das Gefühl, ich stehe auf Kriegsfuß mit BlueTooth In-Ear Kopfhörern. Nach nur anderthalb Jahren zeigen nun auch die Sennheiser Momentum TW3 ihre ersten Mängel. Gravierende Mängel, möchte ich sagen.

Der rechte Stöpsel lädt nicht mehr und der linke nur noch bis 15%. Aber die Ladedose lässt sich noch vollständig laden. Davon abgesehen funktionieren die noch ganz gut. Also der linke. Für eine kurze Weile. Der rechte ist tot.

Es sind immer die Akkus. Diese Paar hatte ich mir zugelegt, weil bei den Vorgängern (Sony WF-1000XM4) auch einer der Stöpsle nicht mehr geladen wurde. Also Nachhaltig ist anders… 

Zuwachs in meiner 50mm-Sammlung

Nikkor Z 50mm F14
Nikon Z 7 · NIKKOR Z MC 50mm f/2.8 · f/16.0 · 50mm · 6/1s · ISO 64

Ach, man kann nie genug 50mm haben. OK, ich habe bei diesem kurz überlegt, da ich das Nikkor Z 50mm F1,8S schon habe. Das bezeichne ich gern als das langweiligste 50mm, weil es keine merkbaren Fehler hat und obendrein etwas zu scharf ist. Bei Landschaften oder etwas stilisierten Fotos ist ja das ganz praktisch aber im Alltag mag ich das nicht sonderlich. Es sind die kleinen Mängel, die Dinge besonders machen. Und das gilt auch für Fotos. Auch wenn es auf den ersten Blick bewußt sich sichtbar ist sind Fotos von Objektiven mit einem gewissen „Charakter“ doch etwas anderes.

In den nächsten Tagen werde ich sehen, ob sich das neue 50mm mit dem Voigtländer Nokton 58mm F1,4 SLII (S) messen kann. Am liebsten wäre mir das Nokton mit Autofokus und gleicher optischer Lösung. Aber, naja…

DeClipped

Wenn mich irgendwas an einem Stift stört, sind es ungünstig geformte Clips. Besonders, wenn der Stift nicht übermäßig lang ist und der Clip an der inneren Handkante nahe des Grundgelenks vom Zeigefinger entlangschliddert und beim Schreiben irritiert.

Klingt vielleicht etwas kleinkariert. Aber ich schreibe halt auch sehr viel und ein schlechter Stift trägt halt nicht zum ermüdungsfreien Schreiben bei.

Drei Druckbleistifte übereinander aus silbernem Metall. Oben: Gutes Design, Ende des Clips schließ mit dem Kiel ab. Mitte: Schlechtes Design: Ende des Clips zeigt vom Kiel weg. Unten: Custom Design, Clip abgebrochen.

declipped

  • Oben: Druckbleistift Pentel Graphgear 1000, der vermutlich beste Druckbleistift überhaupt. Gutes Design – Ende des Clips schließt mit dem Kiel ab.
  • Mitte: Ein Fallminenstift ohne Namen. Schlechtes Design – Ende des Clips zeigt vom Kiel weg.
  • Unten: Der gleiche Fallminenstift. Custom Design – Clip abgebrochen.

Die Fallminenstifte gab es im 3er-Set mit zahlreichen – auch farbigen – Ersatzminen, Radiergummis und zwei Anspitzern. Der Preis des Sets deckt sich in etwa mit dem Einzelpreis des Graphgear. Und der kostet mit unter 30 € schon nicht die Welt.