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Ponte dei Sospiri

Nächtliche Schwarzweißaufnahme der Ponte dei Sospiri in Venedig. Die hell angestrahlte Brücke spannt sich über den dunklen Rio di Palazzo, im Hintergrund eine kleinere Brücke mit wenigen Silhouetten von Passanten.
Ponte dei Sospiri

Bei meinem letzten Besuch in Venedig war ich häufig in den Abendstunden nach Sonnenuntergang unterwegs. Eine Schwarzweißaufnahme der Ponte dei Sospiri (Seufzerbrücke) in Venedig. Die hell angestrahlte Brücke spannt sich über den dunklen Rio di Palazzo, im Hintergrund eine kleinere Brücke mit wenigen Silhouetten von Passanten.

Brutales vom Teich

Es am Teich nicht immer nur ruhig zu

Nahaufnahme einer Ringelnatter, die mit erhobenem Kopf durch ruhiges Wasser gleitet, der schlanke Körper zeichnet sich als feine Linie unter der Oberfläche ab, im Vordergrund ein Grashalm.
Natter

Hier sehen wir eine Ringelnatter oder Würfelnatter, wie sie auf der Suche nach Nahrung durchs Wasser gleitet.


Um sanfte Gemüter nicht zu erregen, zeige ich den Fang mal nicht.

Nein! Quatsch. Ich habe den Augenblick verpasst, als sich die Natter auf den Molch gestürzt hat. Da stehe ich eine Dreiviertelstunde dort herum, um genau diesen Augenblick festzuhalten, und dann bin ich nur eine Sekunde abgelenkt und verpasse alles.


Eine Ringelnatter schwimmt mit einem erbeuteten Molch im Maul durch das Wasser eines Teichs, im Hintergrund ein Seerosenblatt und Wasserpflanzen, auf der Oberfläche kreisen feine Wellen vom Zupacken.
Natter mit Molch

Sie hat sich einen Molch geschnappt und verzieht sich mit ihrer Beute in das dichte Gewächs.

Die Froschperspektive

Es ist ein alter Hut, dass ein Foto in der Regel interessanter wird, wenn man ein Motiv am Wasser auf Augenhöhe fotografiert. Meine Knie sehen das ganz anders. Wenn ich mehr als ein paar Minuten in der Hocke sitze, brauche ich gar nicht erst zu versuchen, wieder ordentlich aufzustehen. Dann muss ich erst mal die Kamera beiseitelegen und irgendwie versuchen, wieder auf die Beine zu kommen. Ja, man wird nicht jünger.

Das Foto des einzelnen Froschs war einer dieser Momente, in denen alles passt: ruhiges Wasser, die feine Wellenkrone um den Kopf, die Spiegelung darunter beinahe perfekt. Das zweite Foto ist mir aber fast lieber. Die beiden scheinen sich gut leiden zu können, und rechts ragt dieser eine Stängel wie ein Ausrufezeichen ins Bild.

Die Gemeine Akelei

Nickende Blüte einer Akelei mit dunkelblau-violetten Sporen und hellen, weißlichen Kronblättern, dazu fast schwarzen Staubbeuteln, vor weich verschwommenem grünen Hintergrund.
Aquilegia Vulgaris

Die Staubbeutel (Antheren) an den Staubfäden sind bei der Aquilegia vulgaris typischerweise gelb wegen des Pollens. Sobald die Antheren ihren Pollen abgegeben haben oder noch nicht geöffnet sind, erscheinen sie deutlich dunkler. Vermutlich.

Neues vom Teich

Männliche Mandarinente steht auf einem Ast knapp über der Wasseroberfläche, umgeben von kleinen schwimmenden Pollenklümpchen. Im dunklen Wasser zeichnet sich eine klare Spiegelung des Vogels ab.
Mandarinente

Ja, es geht wieder los. Ich war heute wieder an den Teichen. Aber mehr als ein paar Mandarinenten gab es nicht zu sehen. Aber das ist okay. Männliche Mandarinenten sind immer ein schönes Motiv. An diesem Foto hat mich die beinahe vollständige Spiegelung der Ente gereizt. Auch wenn noch ein wenig zu viel Zeugs im Wasser herumschwimmt. Aber immer noch besser als ein grüner Algenteppich.

Es lohnt sich immer, vor die Tür zu gehen. Auch wenn man mal kein Foto mitbringt, war man zumindest in der Natur und an der frischen Luft.

Gestern ist die Wiese hinter dem Haus wieder rasiert worden.

Gestern war es dann wieder so weit. Die Wiese war gerade wieder auf dem Weg, ein Ökosystem und Heimat vielerlei Leben zu werden. Aber nicht mit der Vonovia. Was keine Miete zahlt, kommt weg. Und so dröhnte ein Rasentraktor über die belebte Wiese und rasierte sie blank.

Eine Taube sitzt in einem grünem Baum

Taube Im Baum

Noch ist es still und die Taube sizt entspannt im Baum.


Detailaufnahme einer Wiese

Vorher

Die Wiese vorher.


Eine Rabenkrähe (Corvus corone) auf der gemähten Wiese.

Nachher: Eine Rabenkrähe (Corvus corone) auf der gemähten Wiese.

Die Wiese nachher. Selbst die Taube trägt Trauer.

Ein Sapziergang über Sant'Erasmo

Eine halbe Stunde mit dem Vaporetto Linie 13 ab Fondamente Nove, und Venedig ist plötzlich weit weg. Sant'Erasmo ist nach Venedig die größte Insel der Lagune, gut viereinhalb Kilometer lang, gut tausend Meter breit.1 Knapp 700 Leute leben hier, die meisten seit Generationen. Es gibt ein paar Trattorien, einen Strand, ansonsten Felder, Gräben, Schilf.

Seit Jahrhunderten ist die Insel der Gemüsegarten der Stadt. Berühmt sind die castraure, die ersten Triebe der violetten Artischocke, geerntet Anfang Mai, und der dünne sparesèlle-Spargel.2 Daneben standen schon im Mittelalter Weinreben auf der Insel; der Wein war bei den Dogen beliebt, kultiviert wurden vor allem Raboso und Trebbiano. Heute wird er meist im kleinen Maßstab für den eigenen Bedarf gekeltert.3 Bewässert wird über ein Netz schmaler Kanäle, die mit Brackwasser aus der Lagune gefüllt werden. Die barene, halb Wiese, halb Watt, prägen das Bild der Insel.

Bewirtschaftetes Feld auf Sant'Erasmo mit jungen Pflanzenreihen, dahinter ein Wohnhaus zwischen Zeder und Pinie, daneben ein verwitterter alter Kran oder Bagger.

Santerasmo 13


Junge Eschen und Frühlingswiese mit einer Holzbrücke im Hintergrund.

Santerasmo 12


Felder und Salzwiesen, Wassergraben im Vordergrund, kleine Bewässerungspumpe, Pinien, dahinter Lagune.

Santerasmo 11


Bewässerungskanal neben einem Schotterweg, rechts ein Weidezaun, im Hintergrund Häuser.

Santerasmo 8


Algenbedeckter Wassergraben, in dem sich die Bäume des Ufers spiegeln.

Santerasmo 9


Barene mit kleinem Wasserlauf, im Hintergrund einzelne Häuser unter wolkigem Himmel.

Santerasmo 6


Die Torre Massimiliana, runder Backsteinfort mit begrüntem Wall, davor flache moderne Anbauten.

Santerasmo 10

Strategisch interessant war Sant'Erasmo schon früh; eine erste Kirche stand 792.4 Napoleon ließ am Südzipfel zwischen 1811 und 1814 eine Festung errichten, nach deren Zerstörung baute Erzherzog Maximilian von Österreich-Este 1843/44 auf den Resten die Torre Massimiliana, einen runden Backsteinklotz mit begrüntem Wall. Heute restauriert, gelegentlich Ort für Ausstellungen.5


Schmaler Wiesenpfad am Lagunenufer unter den noch kahlen Ästen eines alten Baumes.

Santerasmo 5


Ein einzelnes Holzruderboot im seichten, algengrünen Wasser, dahinter weiter Horizont.

Santerasmo 3


Flache, algenbedeckte Lagune; im Vordergrund ein Steindamm aus aufgeschütteten Felsbrocken.

Santerasmo 2


Salzwiesen mit algigem Tümpel und hellem Sand, im Hintergrund Bäume und ein Streifen Lagune.

Santerasmo 1


Die Inselkirche Cristo Re mit Arkadenvorbau und freistehendem Glockenturm.

Santerasmo 4

Die Inselkirche Cristo Re mit Arkadenvorbau und freistehendem Glockenturm.


Schwimmkran-Ponton mit einem gelben Bagger an Bord, mitten in der Lagune.

Santerasmo 7

Auf der Bootsfahrt hin sieht man, wie sehr die Lagune Arbeitslandschaft ist: Lastkähne, Müllboote, ein Ponton mit Schwimmkran, der einen Bagger über das flache Wasser schiebt.

In der Sonne dösen

Zwei junge Damhirsche ruhen auf dem Waldboden zwischen Herbstlaub und morschen Ästen, angestrahlt von einem warmen Lichtfleck vor fast schwarzem Hintergrund.
In Der Sonne Liegen Und Geniessen

Dem sollte ich mich anschließen. Einfach in der Sonne liegen und vor mich hindösen. Aber ich musste ja unbedingt durch die Gegend laufen. Und nun bin ich so müde, dass mir die Augen zufallen

Ein Spaziergang im Nebel durch Rialto

Nach der ersten Nacht bin ich in aller Frühe aufgewacht und beim Blick aus dem Fenster… Nebel. Was für ein Glück. Ich habe mir die Kameratasche gegriffen und bin losgezogen. Noch vor dem Frühstück und bevor der Nebel eine Chance hat sich auszulösen.

Und hier ging es los.

Die berühmte Rialtobrücke spannt sich als weißer Marmorbogen über den Canal Grande in Venedig. Im Vordergrund ragen hölzerne Anlegepfähle aus dem Wasser, daneben liegen Motorboote am Steg, während sich rechts unter den Arkaden Personen mit Gepäck versammeln.

Rialtobruecke

Die berühmte Rialtobrücke spannt sich als weißer Marmorbogen über den Canal Grande in Venedig. Im Vordergrund ragen hölzerne Anlegepfähle aus dem Wasser, daneben liegen Motorboote am Steg, während sich rechts unter den Arkaden Personen mit Gepäck versammeln.


Vom Fuß der Rialtobrücke aus aufgenommene Ansicht der breiten Marmortreppe, die zwischen geschlossenen Geschäften mit Graffiti hinaufführt. Wenige Passanten gehen die Stufen hinauf, am rechten Rand zieht eine beleuchtete Schaufensterpuppe in einer Vitrine den Blick auf sich.

Rialto 2

Ein paar Schritte weiter und ich stand schon am Fuß der Rialtobrücke.


Auf der Rialtobrücke in Venedig: Symmetrischer Blick die menschenleere Treppe hinauf, links und rechts gesäumt von geschlossenen Ladenfronten mit Rollläden und Graffiti. Zwei Laternen hängen mittig über der Treppe, der nebelverhangene Himmel rahmt die Szene.

Auf Der Rialtobruecke

Blick die menschenleere Treppe hinauf zum Scheitelpunkt der Brücke. An frühen Morgen trifft man hier nur vereinzelte Menschen. Oder keine. Oder Jogger.


Mehrere Boote auf dem nebligen Canal Grande in Venedig: Im Vordergrund nähert sich ein weißes Vaporetto, dahinter zieht ein mit Kartons beladener Transportkahn vorüber. Rechts liegen weiße Motorboote an den blau-weiß gestreiften Pfählen vor den Restaurants mit roten Markisen.

Ein Paar Boote Auf Dem Kanal

Der Blick von der Brücke auf den leicht vernebelten Canal Grande. Nur Berufsverkehr. Touristen schlafen noch. Bis auf die Vögel, die zu früh aus dem Bett gefallen sind.


Blick von der Rialtobrücke hinab auf die menschenleere Treppenflucht zwischen den geschlossenen Ladenzeilen am frühen, nebligen Morgen. Die symmetrischen Bögen und steinernen Stufen führen den Blick in die Tiefe Venedigs, wo Kirchtürme und Palazzi im Dunst verschwimmen.

Rialto 1

Blick von der Rialtobrücke hinab auf die menschenleere Treppenflucht zwischen den geschlossenen Ladenzeilen.


Die breite Treppe hinauf zur Rialtobrücke in Venedig, gesäumt von einem kleinen Kuppelbau links und einer rotbraunen Fassade rechts. Eine einzelne, in dunkle Kleidung gehüllte Gestalt steigt die Stufen hinauf, während im Hintergrund eine Kirchenkuppel aus dem dichten Nebel auftaucht.

Die Treppen Zur Bruecke

Der Blick zurück. Mit einem Blick nach hinten habe ich den Treppenaufgang zur Rialtobrücke von dieser Seite gesehen.


Blick durch einen dunklen Torbogen auf den nebelverhangenen Platz des Rialto-Marktes in Venedig. Im hellen Hintergrund stehen einzelne Marktstände und Passanten auf dem Kopfsteinpflaster, eingerahmt von der schweren Steinarchitektur des Vordergrunds.

Rialto Markt 1

Direkt rechts hinter der Brücke ist der Markt zu finden.


Die leeren Markthallen des Rialto am Canal Grande in Venedig im dichten Morgennebel. Auf der Uferpromenade reihen sich gusseiserne Doppellaternen, hölzerne Anlegepfähle und einsame Marktstände, während ein einzelner Mann in heller Kleidung die Szene durchquert.

Rialto Markt 2

Die leeren Markthallen des Rialto im dichten Morgennebel. Auf dem Campo della Pescaria reihen sich gusseiserne Doppellaternen, hölzerne Anlegepfähle und einsame Marktstände.


Drei gotische Spitzbögen aus weißem Stein vor einer Backsteinwand am Rialto-Markt, dahinter heruntergelassene weinrote Markisen. Durch die Säulenreihe schimmert der nebelverhangene Canal Grande mit Booten und gegenüberliegenden Häusern hindurch.

Rialto Markt 3

Blick in eine der offenen Markthallen durch die gotischen Spitzbögen aus weißem Stein. Keine Ahnung, ob das auch Marmor ist. Vermutlich nicht. Durch die Säulenreihe schimmert der nebelverhangene Canal Grande hindurch.


Blick auf die Calle de le Beccarie o Panateria am Rialto-Markt in Venedig: Unter einer grünen Markise reihen sich Fischtheken, daneben präsentieren ein Obst-, Gemüse- und Fischhändler ihre Auslagen. Das nasse Steinpflaster spiegelt das diffuse Licht des nebligen Morgens.

Rialto Markt 4

Blick auf die Calle de le Beccarie o Panateria neben den beiden Markthallen.

Unter einer grünen Markise reihen sich Fischtheken, daneben präsentiert ein Obst- und Gemüsehändler farbige Auslagen.


Blick entlang der menschenleeren Uferpromenade am Rialto-Markt auf den im dichten Nebel verschwimmenden Canal Grande. Mehrarmige gusseiserne Laternen, hölzerne Pfähle und der Rosa schimmernde Palazzo am rechten Bildrand setzen ruhige Akzente in der grauen Morgenstimmung.

Blick Auf Den Kanel Am Markt

Blick entlang des menschenleeren Campo della Pescaria auf den im dichten Nebel verschwimmenden Canal Grande. Mehrarmige gusseiserne Laternen, hölzerne Pfähle und der rosa schimmernde Palazzo am rechten Bildrand setzen ruhige Akzente in der grauen Morgenstimmung.


Blick durch einen steinernen Spitzbogen mit hängender Laterne auf den nebligen Canal Grande in Venedig. Hinter abgedeckten Gondeln im Vordergrund stehen pastellfarbene Palazzi am gegenüberliegenden Ufer, rechts schließt ein schmiedeeisernes Tor die Szene ab.

Blick Auf Den Kanal

Blick durch einen steinernen Spitzbogen mit hängender Laterne auf den nebligen Kanal. Hinter abgedeckten Gondeln im Vordergrund stehen pastellfarbene Palazzi am gegenüberliegenden Ufer, rechts schließt ein schmiedeeisernes Tor die Szene ab.