
Ein Rotkehlchen auf dem Ast des Baumes vor meinem Schlafzimmer-/Arbeitszimmerfenster.
Es lohnt sich manchmal, vom Schreibtisch aufzustehen und einen Blick aus dem Fenster zu werfen.

Piazzetta San Marco nach Einbruch der Dunkelheit, der Dogenpalast ist nur noch eine sanfte Silhouette. Die Low-Key-Aufnahme stellt die alte Laterne in den Vordergrund und zeigt nur einen kleinen, goldenen Kreis auf dem Boden. Die Kulisse des Dogenpalast bleibt im Großen und Ganzen der Fantasie überlassen.

Der Sonnenuntergang hinter Santa Maria Della Salute und Punta Dogana gehört auch zu diesen Touristenfotos, die die meisten Besucher machen. Aber den Auslöser nicht zu drücken, würde einfach zu weh tun. Und deshalb gibt es das nun hier.
Aufgenommen habe ich das Foto auf einem Vaporetto beim Übersetzen von San Giorgio Maggiore nach San Marco. An der Mündung des Canal Grande bei San Marco hat man den besten Blick auf die beiden Bauwerke.

Vor etlichen Jahren an einem Wegesrand am Rand einer Koppel aufgenommen. Es starrte mich an. Ich starrte zurück. Es kann an der Grafin-Imma-Straße gewesen sein, aber auch hier oder ganz woanders.

Diese mit dem Mondtor verwandten achteckigen Öffnungen sind ein klassisches Element chinesischer Gartenarchitektur, wo Durchblicke ganz bewusst als gerahmte Bilder inszeniert werden. In der chinesischen Gartenkunst heißt das geborgter Blick oder geliehene Landschaft (借景, jiè jǐng), also die Vorstellung, dass der Rahmen selbst Teil des Bildes ist und den Blick lenkt, ohne ihn einzuschränken.
Küchenschelle oder auch Kuhschelle. In diesem Fall Pulsatilla vulgaris, die Gewöhnliche Küchenschelle. Typisch sind die intensiv violetten Blütenblätter, der dichte gelbe Staubblatt-Büschel in der Mitte, und vor allem die charakteristischen silbrig-seidigen Haare an den Kelchblättern und Stielen.
Die beiden Fotos zeigen die gleiche Blüte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Makrobereich heißt das, dass die Kamera lediglich ein paar Millimeter bewegt wurde und der Fokus sich nur leicht geändert hat. Wie immer natürlich die Blende so weit geöffnet wie möglich. Praktischerweise zeigt das Z 105mm die effektive Blende und nicht die eingestellte, so kann ich sehen, dass die beiden Fotos mit f/4 bzw. f/4.2 aufgenommen wurden. Das entspricht dann in diesem Fall einem Abbildungsmassstab von ungefähr 1:1,3. Aus dem Display des Objektivs können die effektive Blende, der Fokus oder der Abbildungsmaßstab abgelesen werden.
Beide Fotos habe ich an diesem Vormittag im Botanischen Garten an der RUB aufgenommen.
Mir scheint, als sei vorlesungsfreie Zeit. Es war gar nicht mal so voll. Meistens fahre ich mit der Linie 344/346 zur Uni, um zum Botanischen Garten zu gelangen. Und heute war es für einen Wochentag auf dem Campus angenehm leer.

Das Foto habe ich im letzten Jahr in der Australienvoliere im Dortmunder Zoo am Romberpark aufgenommen. Man kann die Gitter des Käfigs noch im Foto erkennen.
Der Scharlachsichler (Eudocimus ruber) ist in den Tropen Südamerikas und der Karibik heimisch.
Das leuchtende Scharlachrot entsteht durch die Nahrung. Die Vögel fressen Krebstiere und andere Wirbellose, die Carotinoide enthalten, ähnlich wie beim Flamingo. Im Zoo muss das gezielt über das Futter sichergestellt werden, sonst verblasst das Gefieder ins Weißliche.

Ich weiß nicht, ob es Common Knowledge ist, aber nicht jedes Foto, das auf dieser Brücke aufgenommen wird, muss eine Langzeitbelichtung sein. :)

In Anschluss und zur Auflösung des kleinen Rätsels bei diesem Foto.
Neuschwanstein aus der Ferne. Aufgenommen vor ein paar Jahren an meinem Geburtstag in der Nähe von Hopfen am See. Rechts am Rand, ist noch das Schloss Hohenschwangau zu erkennen.

Die Piazzetta San Marco am Abend kurz nach Sonnenuntergang.
Bei drei Sekunden Belichtungszeit verschwimmen die Menschen zu Geistern. Links der Dogenpalast mit seiner charakteristischen rosa-weißen Diamantmuster-Fassade, in der Mitte die hohe Säule mit dem geflügelten Löwen von San Marco, dem Wappentier der Republik. Rechts die eleganten Arkaden der Biblioteca Nazionale Marciana. Und im Vordergrund eine gusseiserne Laterne mit leichten Lichtsternen.
Dieser kurze, magische Übergang zwischen Tag und Nacht, ist IMHO einer der schönsten Augenblick um in Venedig zu fotografieren. Ok, der frühe Morgen hat auch seinen Reiz. Aber wer will schon im Urlaub früh aufstehen.
Das Magnolien Foto in diesem Jahr bietet eine weniger ausgefallene Variante. Model stand wieder der große Magnolienbaum am Eingang des Friedhof Freigrafendamm.

Vaporetto-Haltestelle S. Zaccaria (Piazza San Marco) in Venedig: gelb-weisses Wartehäuschen mit Glasfenstern; in der Spiegelung links die Chiesa del Redentore, rechts Le Zitelle auf der Giudecca; im Vordergrund wartende Touristen im Wasserbus.

Im vergangenen Jahr war ich zweimal im Grugapark in Essen. Bei einem der Besuche habe ich diese Schildkröte aufgenommen.
An sich gefällt mir das Foto, oder viel mehr die perfekte Spiegelung im Wasser. Ich hatte es bisher nicht gepostet, weil man die Schildkröte von der falschen Seite zieht. Der Blick in die Augen fehlt. Ich bin zwar mal zur anderen Seite des Teichs, aber die Spiegelung von der Seite war weniger schön. Dort lag zu viel an Blättern und Gestrüpp im Wasser und die Sonne stand dafür auch nicht richtig.