Jedes Jahr auf’s Neue zu dieser Zeit gilt es zwei Entscheidungen zu treffen: Möchte ich Flickr Pro und das Adobe-Abo verlängern?
Für Flickr benutze ich eine Einwegkarte zur Zahlung. Das gibt mir zumindest das Gefühl der Sicherheit, wenn die sich mal ihre Daten abknöpfen lassen – was im Februar 2026 tatsächlich passiert ist: Namen, E-Mail-Adressen und IP-Adressen von Nutzern lagen kurzzeitig offen, über einen unsicheren Drittanbieter. Zahlungsdaten waren diesmal nicht betroffen. Aber man weiß ja nie.
Und eine Alternative zu Flickr ist nicht in Sicht. Was soll ich bei einem anderen Netzwerk, wenn ich dort niemanden kenne? Auf Flickr sind meine Kontakte. Soziale Netze leben ja nicht davon, dass sie Open Source oder zum Fedibums gehören, sondern von den Kontakten.
Und für Adobe habe ich endlich eine dedizierte virtuelle Karte, monatliche Zahlung. Denn die haben in der Hinsicht ja auch eine gewisse Vergangenheit: 2013 wurden beim bisher größten Hack über 150 Millionen Konten kompromittiert, inklusive verschlüsselter Kreditkartendaten. 2019 lagen dann 7,5 Millionen Creative-Cloud-Datensätze schlicht ungesichert im Netz — kein Hack, einfach nur Schlamperei. Sowas bleibt irgendwie im Gedächtnis hängen. Auch wenn es in jüngster Vergangenheit gut lief.
Ich hatte mir als Alternative mal für einen Testzeitraum DxO PhotoLab angeschaut. Wäre ein No-Brainer. Allein schon aufgrund der einmaligen Zahlung. Die UI ist mir auf einem 30,5 Zoll Display bei 4K Auflösung zu winzig und zu kontrastarm. Alter! Ich bin über 50 und trage eine Brille. Um das entziffern zu können, muss ich in 10 cm Entfernung vor dem Bildschirm sitzen. LrC ist auch zT. recht klein, aber ich kann es blind per Tastatur bedienen. Ich benutze es immerhin seit ca. 16 Jahren.