Naja, das mit dem Teich müsst ihr mir schon glauben. Den kann man gerade nicht sehen. Aber wo sonst als an einem Gewässer sollte sich eine Libelle herumtreiben?
Im Botanischen Garten trifft man neben den üblichen Besuchern auch immer wieder Fotografen, die dort ihrem Hobby nachgehen und Blumen, Insekten, Frösche, Echse oder was der Garten zu bieten hat, fotografieren. Mit manchen kommt man schnell ins Gespräch, mit anderen eher weniger.
Libellen zu verfolgen, ist eine recht mühsame Arbeit. Gerade tagsüber sind die ziemlich unruhig.
Gestern hatte jemand die großartige Idee, nahe dem kleinen Becken im Zentrum des Gartens einen frisch abgebrochenen Ast an einem Schild zu befestigen. Erstaunlicherweise hat sich dort eine Libelle für einen guten Augenblick niedergelassen und sich als Model zur Verfügung gestellt.
Ich war mal Opportunist und habe die Situation genutzt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesem Exemplar um eine Vielfleck-Libelle.
Dieses nagende Gefühl, unbedingt raus in die Natur zu müssen. Aber auf der anderen Seite wäre es auch nett, den Tag drinnen mit Musik und Tee vor dem Monitor zu verbringen …
Rote Libelle auf Steinboden. Ein Suchbild.
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