Tee · Seite 7

Fengqing Yeshing Hong Cha

Wenn es um Scherzen Tee geht ist Chinesischer Hong Cha – eigentlich Roter Tee (Hong Cha? No, I wanted Black Tea) – meine erste Wahl. Ich mag das würzige Aroma und die Süße des Tees. Die Note ist einfach unverkennbar. Wobei ein Assam gelegentlich mal eine Ablenkung sein kann. Trifft aber meinen Geschmack nicht so sehr auf den Punkt.

Mein bisheriges Highlight war der Mengku Da Xue Shan Hong Cha aber tatsächlich nur aus dem Jahr 2016. Die Pflückung aus 2017 war wieder ein wenig anders. Schade, dass ich von dem 2016er nicht mehr hatte, dachte ich damals.

Neulich habe ich einen neuen Teehändler (Tee Kontor Kiel) ausprobiert. Vornehmlich aufgrund der interessanten Auswahl an Teegeschirr. Aber auch die Tees scheinen von guter Qualität zu sein. So bin ich auf den Fengqing Yeshing Hong Cha gestoßen. Der Tee hat eine angenehme Süße, ein bisschen würzig, aber auch nicht übertrieben. Gerade richtig, wie ich finde.



Die Zubereitung ist nicht ungewöhnlich, wenn auch etwas empfindlich. 5 g auf ca. 120 ml mit nicht mehr kochendem Wasser. Bei der Ziehzeit muss man sich sputen. Ich fange mit max. 10 s an und steigere die Zeit um anfangs nur 3 s und später mit 5 s mit jedem Aufguss langsam. Ein Gaiwan oder japanischer Shibo sind ideal geeignet für die Zubereitung.

Schwarze Kyusu aus Tokoname

Ich habe einen ziemlichen Faible für schlichte, japanische Einhandkannen mit seitlichem Griff. Ich mag den Stil, sie sind ungemein einfach in der Handhabung und tropfen idR. nicht. Was will man mehr.

Leider haben diese Kännchen in meinen Händen nur eine recht begrenzte Haltbarkeit. Früher oder später schlägt das Ungeschick zu. Das ist nun die vierte Kyusu, die mich auf meiner Teereise begleitet.

Natürlich ist diese Art von Kanne nicht nur geeignet um darin japanischen Grünen Tee zuzubereiten. Ein chinesischer Oolong schmeckt daraus auch sehr gut. In diesem Moment ist es ein Anxi Huang Jin Gui aus 2015. Zusammen mit dem TGY aus Anxi ist der HJG mein Favorit unter den Oolong Tees. Kann ich quasi immer trinken. Selbst zum fortgeschrittenen Abend, schrecke ich nicht noch vor sechs bis acht Aufgüsse zurück. Ein Oolong hat mich noch nie vom Schlafen abgehalten. Ganz im Gegenteil: eine entspannte, kleine Teezeremonie mit einem guten Tee hat die Eigenschaft auch die mächtigsten Wellen eines aufgewühlten Verstandes zu glätten.

Teereise: Pu Erh

Ich vermute Pu Erh wird eine große Station auf meiner Teereise. Ich habe kaum eine andere Teesorte kennengelernt, die dermassen vielschichtig ist.

Angefangen habe ich mit frischen/rohen Sheng Pu Erh. Hat sich irgendwie angeboten. Ich habe hier beispielsweise zwei junge Gushus: Yiwu Gao Shan Zhai und Mengku Da Xue Shan Yesheng. Ersteren finde ich fantastisch und den andere einfach nur noch zum Abgewöhnen; ist wirklich nicht mein Ding. Ich tue mich gerade noch wirklich schwer mich in dem Dschungel zu recht zu finden und ich fürchte, ich kratze hier erst an der Oberfläche.
Fantastisch! Ich bin doch noch so weit davon entfernt alle Tees getrunken zu haben und mich auch nur ansatzweise auszukennen.

Fuding Pai Mu Tan

Mein Weihnachtstee für 2018 Das ist das erste Mal, dass ich einen Mai Mu Tan als Fladen oder Kuchen habe. Wie schon beim Pu Erh tue ich mich etwas schwer ganze Blätter aus dem Kuchen herauszubrechen ohne sie dabei zu zebröseln. Bei dem dünnen Mai Mu Tan finde ich es besonders kniffelig. Dazu gehört wohl ein wenig Übung. Geschmacklich ist er nicht weit von einem losen Mai Mu Tan entfernt. Er ist sehr mild, süss und hat eine schöne, feine Fruchtnote. weiterlesen …

Sheng Lao Ban Zhang Pu-erh

Die nächste Etappe meiner Teereise führt mich in die Welt der Pu-Erh Tees. Als erstes habe ich mich für einen rohen Ban Zhang Raw Pu-erh entschieden. Ich habe zwar zuvor schon das eine oder anderen Mal als Gast einen Pu-Erh getrunken. Aber ich habe noch nicht angefangen mir einen Überblick zu verschaffen. Grundsätzlich muss ich mir erstmal einen geschmacklichen Überblick über rohe (Sheng Pu-Erh) oder gereifte (Shu Pu-Erh) Tees verschaffen. weiterlesen …

Überraschung am Morgen

Diesem Morgen zum Frühstück habe ich eine frische Verpackung Long Jing geöffnet. Ich war ausgesprochen überrascht als mir ein vollkommen anderes Aroma in die Nase gestiegen ist, das sich wirklich grundsätzlich vom Long Jing unterscheidet. Die trockenen Blätter haben eher ein Jasmin- oder rosiges Aroma. Es scheint, als habe der Händler den falschen Tee in der Long Jing Tüte gepackt.

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2018

Der halbe Januar ist schon um und dies ist mein erster Eintrag in 2018. Wie schön es doch wäre, Fotos von weißen Winterlandschaften zu posten oder stimmungsvolle, nebeliger Szenen. Aber stattdessen gibt es den Hattinger Winter in Grün. Und Tee gibt es. Ja, und eine Blume. Aber nun habe ich auch so gut wie alle Fotos aus den letzten Tagen untergebracht. weiterlesen …