Voigtländer 40mm/1:1,2 Nokton

Ich habe kurz drüber nachgedacht.

Es wurmt mich, meinen Samstagmorgen opfern zu müssen, um einen Copyshop aufzusuchen, damit ich eine unnatürlich hohe Zahl dieser Zettelchen für die Rentenversicherung fotokopieren kann.

Je zwei Zettelchen auf Vor- und Rückseite. Eine ganze Mappe voll.
Je zwei Zettelchen auf Vor- und Rückseite. Eine ganze Mappe voll.

Der erste Gedanke war, die DIN‑A4‑Bögen mit dem Handy zu „scannen“ und dann über den Fotodrucker auf DIN‑A‑5-Hochglanzpapier zu bringen. Das geht schneller, als in die Stadt zu fahren. Manchmal bin ich selbst von meiner Faulheit schockiert. Ich vergeude dafür natürlich keine Tinte und kein Papier. ;)

Ein (wirklich) kleiner Sonntagsspaziergang

Zur Abwechslung bin ich heute mal nicht durch das Weitmarer Holz gelaufen, sondern habe eine Runde über den Städtischen Friedhof Weitmar gedreht.

Auf Dem Staedtischer Friedhof Weitmar
Auf Dem Staedtischer Friedhof Weitmar

Ich habe den Friedhof lange gemieden, denn die Ecke ist eine einzige Baustelle. Der Bau ist zwar noch immer nicht so richtig abgeschlossen. Aber auf der Schloßstraße versinkt man zumindest endlich nicht mehr im Schlamm. Ich schätze, der grobe Bauverkehr ist vorbei?

Ich Koennte Wetten Dass Dort Mal Eine Trauerhalle Stand
Ich Koennte Wetten Dass Dort Mal Eine Trauerhalle Stand

Ich könnte wetten, dass dort mal eine Trauerhalle stand.

Die Gruenanlage Hinter Dem Haus
Die Gruenanlage Hinter Dem Haus

Die Grünanlage hinter meinem Wohnhaus. Hinten im Bild. Meine Fenster sind durch Bäume verdeckt. Aber dafür ist das Artenschutzhaus mittig im Bild. Das kleine Solarpanel am Mast gehört zu einer Beschallungsanlage, die den Gesang verschiedener Vögel anspielt und anlockt.

Pinglin Baozhong

Lose Teeblätter eines Baozhong-Oolongs in einer kleinen quadratischen Keramikschale mit grüner Glasur. Die Schale steht auf einer braun gewebten Bambusmatte.
Lose Teeblätter eines Baozhong-Oolongs in einer kleinen Keramikschale.

Geschmacklich liegt der Pinglin Baozhong bei dem Wen-Shan Pouchong, den ich vor Jahren mal hatte. Ich vermute, dass sich die beiden Tees ähnlicher sind, als der Name auf den ersten Blick vermuten lässt. Baozhong und Pouchong bezeichnen exakt denselben Tee. Es handelt sich lediglich um unterschiedliche Umschrift-Varianten desselben chinesischen Begriffs (包種茶). Pinglin gilt als die „Teehauptstadt“ der Region Wenshan.

Beide sind nur leicht oxidiert und verbinden grünen Tee mit Oolong. Er ist weich und sanft und die Teeblätter haben ein herrlich frisches und florales Aroma.

Zubereitung: 3 bis 3,5 g in einem 100 ml Gaiwan mit 95 °C für 60/30/30 s ziehen lassen. Nach dem dritten Aufguss wird der Tee eher fad und das kann man sich ersparen.

neuer Gaiwan

Schwarzweißaufnahme von oben: ein weißer Porzellan-Gaiwan mit trockenen, dunklen Teeblättern, der Deckel liegt schräg auf dem Rand. Links daneben eine dunkle, gesprenkelte Keramiktasse mit aufgegossenem Tee, beides auf einem dunklen Teeboot auf einer Bambusunterlage.
Neuer Gaiwan

Mein Teehändler hat das Dilemma von gestern mit dem zerbrochenen Gaiwan offensichtlich als Notfall erkannt und keine 18 Stunden nach der Bestellung, stand diesen Morgen um kurz nach neun der Bote mit einem neuen Gaiwan vor der Tür. Und natürlich jede Menge Tee: Xian You Honey Black, Oolong Da Hong Pao China, Pinglin Baozhong.

Der Da Hong Pao ist im Gaiwan und in der Tasse zu sehen und ist nichts für schmalbrüstige Leute. Der ist schon ordentlich oxidiert. Auf die Schnelle würde ich ihn als „interessant“ bezeichnen.

Exzenterhaus

Untersicht auf das Exzenterhaus in Bochum in Schwarzweiß. Die gegeneinander versetzten Geschossscheiben zeichnen sich fast schwarz gegen den hellgrauen Himmel ab, links steht die Sonne dicht hinter der Fassadenkante.
Exzenterhaus

Das Exzenterhaus in Bochum von unten fotografiert.

Ich habe mal mein Blog und meinen Flickr-Account durchforstet und nach einem Foto von dem Bunker gesucht, der die „Grundlage“ des Exzenterhauses darstellt. Aber ich habe leider keins gefunden. Ich bin allerdings fast sicher, dass ich den mal fotografiert habe.

Voigtländer 40mm/1:1,2 Nokton (Neulich auf dem Friedhof)

Historische Deckelurnen aus verwittertem Sandstein in einem Meer aus feinstem Bokeh. Ja, manchmal laufe ich nur durch die Gegend, um ein Motiv mit dem Potenzial für ein schönes Bokeh im Hintergrund zu finden.



Das Voigtländer 40mm macht Laune. Diese Woche bin ich nur heute dazu gekommen, ein paar Stunden ziellos durch die Gegend zu laufen, um mit dem Objektiv zu „spielen“. Streng genommen wäre ich auch an anderen Tagen dazu gekommen, aber das Thermometer sagte: „Nein!“

Die Handhabung ist klasse. Der Fokusring läuft seidig und das Einrasten des Blendenrings erzeugt ein saftiges Klicken. Die Aufnahmen werden fantastisch. Weich und verträumt bei offener Blende und augenscheinlich scharf, wenn man abblendet. An die 10mm Unterschied zum 50mm muss ich mich erst gewöhnen. Ich ertappe mich, wie ich häufig einen Schritt näher herangehe, um die mir bekannte Perspektive vom 50mm zu erhalten. Genau das sollte ich nicht;) Ich möchte mich auf eine moderat weitwinkligere Perspektive einlassen. 35mm wären mir zu extrem und zu langweilig.

Das Bokeh vom 40mm ist schön cremig. Auf kurze Distanz ist es ziemlich schön. Aber die Sache mit den f/1,2 trügt. Ein 50mm mit f/1,4 bringt bei gleicher Perspektive eine ausgeprägtere Tiefenunschärfe. Lediglich unter den typischen 40 bis 45 cm MFD eines 50mm, dreht das 40mm richtig auf.

Später mehr… 

günstiger Tie Guan Yin

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer weißen Teedose mit weißem Aufkleber und chinesischen Schriftzeichen und Tie Guan Yin Tee. Der Hintergrund ist beinahe schwarz.
Tie Guan Yin Dose

Ich probiere mal wieder einen neuen Alltags-Tie-Guan-Yin aus. Ca. 7 € für 100 g, also nur ein Bruchteil des Preises eines High-End-Tie-Guna-Yin.

Tatsächlich schlägt sich das im Geschmack und Aroma nieder. Am auffälligsten ist die Adstringenz im Nachgang des ersten Aufgusses. Vielleicht hilft es beim nächsten Mal, den Tee vor dem ersten Aufguss kurz zu spülen. Und vielleicht bringt auch eine niedrigere Temperatur von knapp 90 °C etwas mehr Süße ins Spiel.

Erster Schnappschuß

Sonnenblume
Sonnenblume

Einer meiner ersten Schnappschüsse mit dem Voigtländer 40mm/1:1,2 Nokton, das ich mir vor ein paar Tagen zugelegt habe. Eigentlich hatte ich Versand ausgewählt. Aber am Samstag war ich in der Innenstadt, und zum Glück war das Objektiv noch nicht rausgegangen, sodass ich es im Laden abholen und am Samstagnachmittag gleich ein bisschen damit herumspielen konnte.

Natürlich war eines meiner ersten Fotos eine Blume. Mir gefällt, wie cremig das Bokeh bei Offenblende ausfällt. Die Naheinstellgrenze liegt bei etwa 30 cm, man kommt also ziemlich nah an das Motiv heran. Der Abbildungsmaßstab von 1:6,2 macht daraus allerdings noch kein echtes Makroobjektiv. Aber das ist auch in Ordnung. Dafür habe ich es auch nicht gekauft. Vielleicht macht sich gut an der Z7 als Immerdrauf.

Woche 32 · 2026

Gear

Eines Nachts, als es zu warm war und ich nicht schlafen konnte, habe ich mir spontan ein Voigtländer 40mm/1:1,2 Nokton asphärisch bestellt, während ich so hier und herumgesurft bin. Wenn 400mm gut sind, können 40mm nicht schlecht sein. Und eine Offenbende von F1,2 macht auch neugierig.

Und statt auf die Lieferung zu warten, bin ich am Samstag kurzerhand in die Innenstadt gefahren und habe es selbst abgeholt. Haptisch ein Traum. Kein Spiel am Fokusring, der Blendenring klickt schön. Bei Offenblende ist es etwas soft, aber längst nicht so wie das Classic Planar 1,4/50. Der Mindestfokusabstand von etwa 30 cm ist krass, manuell fokussieren klappt an der Z8 sehr gut, und leicht genug ist es auch. Macht Spaß.

Voightlaender 40 12 Nokton
Voightlaender 40 12 Nokton

Ein paar unsortierte Bilder, die ich mit dem 40mm gemacht habe. Nicht alle mit offener Blende, aber ein paar.


Juit

Nebenher läuft ein Experiment mit Juit. Sechs Gerichte bestellt, am Donnerstagmorgen kamen sie noch gut gekühlt an und passten wie angegossen ins Gefrierfach. Zwei habe ich inzwischen probiert. Das Hähnchen-Geschnetzelte war wirklich gut, die Hackbällchen etwas fest, aber in Ordnung. Mit einem Mikrowellengericht aus dem Supermarkt hat das nichts zu tun, und günstiger als der Lieferservice ist es auch.

Nach zwei Gerichten bin ich damit noch ganz glücklich. In der kommenden Woche werde ich sehen, ob die übrigen vier mithalten können.


Die neuen Schuhe

Die neuen Barfußschuhe sind da und ich habe sie in den vergangenen Tagen getragen. Das ist ein festeres Schuhwerk als die dünnen Schläppchen von Saguaro und ich muss mich ein wenig daran gewöhnen, denke ich.