Voigtländer 40mm/1:1,2 Nokton (Neulich auf dem Friedhof)

Historische Deckelurne aus verwittertem Sandstein mit gedrehtem Flammenknauf auf gestuftem Sockel. Streiflicht auf dem Stein, dahinter unscharfes Laub in Grün und Gold.
Deckelurne mit gedrehtem Flammenknauf
Dunkle, moosbewachsene Deckelurne aus Sandstein auf einem Grabmal, bekrönt von einem Pinienzapfen, davor ein Blattrelief. Im Hintergrund unscharfes Grün mit Lichtflecken.
Deckelurne bekrönt von einem Pinienzapfen

Historische Deckelurnen aus verwittertem Sandstein in einem Meer aus feinstem Bokeh. Ja, manchmal laufe ich nur durch die Gegend, um ein Motiv mit dem Potenzial für ein schönes Bokeh im Hintergrund zu finden.

Das Voigtländer 40mm macht Laune. Diese Woche bin ich nur heute dazu gekommen, ein paar Stunden ziellos durch die Gegend zu laufen, um mit dem Objektiv zu „spielen“. Streng genommen wäre ich auch an anderen Tagen dazu gekommen, aber das Thermometer sagte: „Nein!“

Die Handhabung ist klasse. Der Fokusring läuft seidig und das Einrasten des Blendenrings erzeugt ein saftiges Klicken. Die Aufnahmen werden fantastisch. Weich und verträumt bei offener Blende und augenscheinlich scharf, wenn man abblendet. An die 10mm Unterschied zum 50mm muss ich mich erst gewöhnen. Ich ertappe mich, wie ich häufig einen Schritt näher herangehe, um die mir bekannte Perspektive vom 50mm zu erhalten. Genau das sollte ich nicht;) Ich möchte mich auf eine moderat weitwinkligere Perspektive einlassen. 35mm wären mir zu extrem und zu langweilig.

Das Bokeh vom 40mm ist schön cremig. Auf kurze Distanz ist es ziemlich schön. Aber die Sache mit den f/1,2 trügt. Ein 50mm mit f/1,4 bringt bei gleicher Perspektive eine ausgeprägtere Tiefenunschärfe. Lediglich unter den typischen 40 bis 45 cm MFD eines 50mm, dreht das 40mm richtig auf.

Später mehr…