Frustration

Busse statt Bahnen

Die Woche fängt ja gut an. Anstelle einer 20-minütigen Fahrt mit der Straßenbahn, kann ich mir nun morgens bis zum 5.7. eine 40-minütige holprige Busfahrt gönnen, wegen Gleisbauarbeiten. Oder auch weil ganz Bochum eine einzige Baustelle zu sein scheint. Hmm… Das vergrößert das Ansteckungsrisiko ja nochmal.

Naja… und wie ich gerade sehen konnte ist der abendliche Weg auch nicht besser. Kommt einem eher noch länger vor.

Aber dafür ist der Mix der Woche auf Spotify ganz interessant…

Relatives Datum

Das bringt mich auch völlig auf die Palme: Relatives Datum. Sei es nun Gitlab, Apple Mail oder eine andere Software.

Wieso kann kein vernünftiges Datum anstelle von Vorgestern, vor 3 Tagen etc. ausgegeben werden?! Im Idealfall verbirgt sich das präzise Datum hinter einem Tooltip. Aber nicht selten entfällt sogar das.

Alter Schwede! Was geht in den Köpfen derer vor, die sowas verbrechen.

Ich glaube, hier im Haus läuft gerade die längste Wohnungsrenovierung seit Menschengedenken. Ende Januar ist der Lärm das erste Mal aufgefallen. Jetzt befinden wir und in der zweite Hälfte des Mai. Man könnte von gut dreieinhalb Monaten sprechen.

Na super! Nachts nach zwei Uhr erstmal Musik aufdrehen. „Wir haben die Zeit nicht gesehen.“ In was für einen Scheißhaus lebe ich hier eigentlich?! Mal gespannt, ob ich vor dem Aufstehen noch einmal einschlafe…

Baustellenreport

Baumaßnahme an der Hattinger Straße in Bochum

Wann - wenn nicht nach Mitternacht - sollte man so ein Ding in einem Wohngebiet schon angeliefert werden. Und diesen Morgen pünktlich um sieben Uhr ging der ordinäre Baustellenterror natürlich los.
Ich bin total ausgeschlafen.

Baustellenreport2

War ja klar!

Was ein Ärger. Innerhalb von 20 Minuten ist der Nebel aufgezogen. Und das natürlich an einem Montagmorgen kurz vor Arbeitsbeginn. Nicht etwa am Wochenende, wenn ich Zeit hätte das zu genießen.

Das linke Foto ist 8:22 Uhr entstanden und das rechte um 8:44.

Fluchthilfe

Ich habe an sich immer sehr gern Spotify gehört. Allein schon um Neues kennenzulernen. Aber was mittlerweile auf dem Home-Tag angezeigt wird ist einfach nur noch ein dummer Witz:

  1. Eine bezugslose Neuerscheinung, die sich musikalisch nichtmal entfernt in das einreiht, was ich jemals mit dem Account gehört habe. Deutscher Schlager könnte nicht noch unpassender sein.
  2. "Shows, die dir gefallen könnten" - Warum kann ich das nicht ausblenden? Das interessiert mich nicht. Behelligt damit doch bitte Leute ohne Premium Abo. Ich bezahl doch nicht aus Nächstenliebe.
  3. "Bleib auf dem Laufenden" - Alter! Was soll das denn sein?!
  4. "Noch mehr Musik, die dir gefällt" - Nee, leider nicht. Auch hier ein Griff in die Toilette.

Wie schön es doch wäre, wenn man den Home-Tab doch so konfigurieren könnte, dass die Seite auch nur den allerkleinsten Nutzen hätte.

Wenn ich deine dumme App haben will, kann ich auch zu Tidal wechseln. Da bekomme ich HIFI mittlerweile zum gleichen Preis.

Baustellenreport

Ganz toll! Am frühen Sonntagmorgen von den Bauheinis geweckt worden, die die bekackten Fußplatten für die Straßenabsperrung lautstark durch die Gegend werfen. In Bochum wohnen ist fantastisch!

Und nur wenig später kommt es noch besser: Die Fahrbahnstreifen werden mit einem Gasbrenner gelöst oder neu angebracht oder was weiss ich. Und das ist wirklich kein dezentes Geräusch.

Auch wenn es sich dabei vermutlich um eine genehmigte Maßnahme handelt, habe ich bei eine Ruhestörung gemeldet. Aber ich vermute, dass nichtmal eine Streife vorbei kommen wird.

Hmm... Heute ist Bundestagswahl. Ich bin mal gespannt, wie Parteien in diesem Bezirk abschneiden, die man aus Protest wählen könnte.

Plöp

Es kommt mir vor als hätte am Montagmorgen die Augen geschlossen und gerade kurz vor'm Wochenende wieder geöffnet. Es scheint als seien fünf Tage einfach so verpufft. Plöp - einfach so in /dev/null verschwunden! Ich könnte nichtmal einen Absatz mit der Zusammenfassung der Woche füllen.

War ja klar! Den ganzen Vormittag nieselt es nur ein wenig vor sich hin. Und wenn ich in der Mittagspause kurz vor die Tür will, fängt es fünf Minuten später an wie aus Eimer zu schütten.

Ugh! Ich bin ja momentan schon unter normalen Umständen nicht unbedingt ausgeglichen. So eine Hitzewelle ist da so ziemlich das Letzte was hilfreich ist. Ich kann die Fenster nicht schließen und bin den ganzen Tag dem Baulärm ausgesetzt. Eine explosive Mischung…

Innere Ruhe

Die habe ich schon lange nicht mehr. Auch wenn ich von außen betrachtet zumeist recht ruhig wirke, brodelt unter der Oberfläche ein Vulkan, der jederzeit ausbrechen kann.

Und ich bin mir dabei völlig bewußt, dass ich nicht selten durch äußere Umstände getriggert werde, auf die ich keinen Einflug habe. Und natürlich weiss ich, wie sinnlos es ist sich von Dingen außerhalb der eigenen Kontrolle beeinflussen zu lassen.

Und dann gibt es noch die Dinge, auf die ich sehr wohl Einfluß habe und ich nicht ändere, obwohl sie mir negativ anhängen. Und da hebt der Stoiker seinen Finger und sagt, "Oha! Da begehst Du gleich zwei große Fehler!"

Ja, ich weiß!

DSL Totalausfall

Wenn es einmal einen Lauf hat, dann aber richtig. Nach dem Stromausfall von Freitag folgt Heute ein Totalausfall meiner DSL Anbindung.

Am Morgen wenige Minuten nach neun war die Leitung weg. Und jetzt gut 12 Stunden später, muss ich mich immer noch über das Handy verbinden. Aber nachdem ich vorhin einen Mitarbeiter an der Hotline erreicht habe und ich in meiner "liebevollen" Art ein wenig herumgenörgelt habe, wurden mir aus Kulanz 30 GB Volumen gutgeschrieben. Besser als nix!

Und an dieser Strömung ist nichtmal die Baustelle beteiligt. Laut der jungen Damen am Telefon ist eine "Bauteilgruppe" ausgefallen, die ersetzt werden muss. Morgen um 9 Uhr soll wieder alles in Ordnung sein. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.


Update (1.6.2021): Bis in die Mittagszeit war die Leitung weg. Aber mit dem gutgeschriebenem Volumen ließ sich gut im HomeOffice arbeiten.

Apples grandiose Usability!

Das iPad ist für mich in dem Augenblick entwertet worden, als ich die Onscreen Tastatur nicht mehr teilen konnte.

Auf meinem uralten iPad konnte die Tastatur in zwei Hälften geteilt werden auf meinem 11 Zoll iPad Pro aus 2018(?) geht das nicht mehr, weil Apple das nicht will.

Entweder hat man eine winzige, schwebende Tastatur, die man mit einem Daumen bedienen muss oder eine zu große Tastatur an der Unterseite des Displays. Selbst hochkant ist die so breit, das das Schreiben von längeren Texten an Unbequemlichkeit kaum mehr zu überbieten ist. Ich muss meine Daumen ausrenken, um an die mittleren Buchstaben zu kommen. Und wenn man das Pad auf den Tisch legt wackelt es, weil es eine hervorstehende Kamera hat. Ein Pad mit eine Scheiß Kamera and der Rückseite?! Hat die irgendjemand auf diesem Planeten schon mal benutzt. Das ist ungefähr so als würde ich mir ein Pad ans Ohr halten wollen um damit zu telefonieren...

Und warum will Apple das nicht? Natürlich damit mehr von diesem verschissenem Zubehör verkauft werden kann. Wer kauft sich nicht gern eine bekackte Tastaturhülle für zig hundert Euro. Ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen, warum die Usability von einem Gerät sonst beschnitten werden sollte. Wieso nimmt man Nutzen sonst ein (Software-)Feature weg?

Das iPad Pro 2018(?) war übrigens auch das letzte Gerät, dass ich von Apple gekauft habe.

Warum ich das schreibe? Weil mich dieser Umstand gerade erneut wieder aufgeregt hat.

Ein wenig Politikverdrossenheit

Wenn ich meine leichte Frustration über die Baustelle und der damit einhergehenden Aversion gegeben die verantwortlichen politischen Kräfte in der Kommune mit den tatsächlich existenziellen Problemen so mancher vergleiche, kann ich ein kleines Verständnis für eine leicht extremistische Haltung nachvollziehen. Für eine rechte Ausrichtung dieser Haltung fehlt mir allerdings immer noch das Verständnis.

Bei den bevorstehenden Wahlen werde ich es wohl nicht schaffen meine Stimmen irgendwelchen roten, grünen oder schwarzen Parteien zukommen zu lassen, wie es in der Vergangenheit der Fall war.

Ich bin nur einen Wutanfall davon entfernt mir eine neue Tastatur zu kaufen. Ich muss die Leertaste exakt in der Mitte treffen, damit sie funktioniert. Das nervt fast gar nicht …