Frustration

Den ganzen Sommer nicht eine Fliege gesehen. Nur diesen Abend nervt mich eine bis zum Anschlag. Echt jetzt!
War ja klar! Den ganzen Vormittag nieselt es nur ein wenig vor sich hin. Und wenn ich in der Mittagspause kurz vor die Tür will, fängt es fünf Minuten später an wie aus Eimer zu schütten.
Baustellenreport —

Das ist ja mal wieder eines Montags würdig: Direkt unter meinen Fenstern steht wieder so ein Saugwagen und macht einen so absonderlichen Lärm, dass ich bei knapp unter 30° C die Fenster schließen muss. Was für ein Spass!

Ugh! Ich bin ja momentan schon unter normalen Umständen nicht unbedingt ausgeglichen. So eine Hitzewelle ist da so ziemlich das Letzte was hilfreich ist. Ich kann die Fenster nicht schließen und bin den ganzen Tag dem Baulärm ausgesetzt. Eine explosive Mischung…

Innere Ruhe

Die habe ich schon lange nicht mehr. Auch wenn ich von außen betrachtet zumeist recht ruhig wirke, brodelt unter der Oberfläche ein Vulkan, der jederzeit ausbrechen kann.

Und ich bin mir dabei völlig bewußt, dass ich nicht selten durch äußere Umstände getriggert werde, auf die ich keinen Einflug habe. Und natürlich weiss ich, wie sinnlos es ist sich von Dingen außerhalb der eigenen Kontrolle beeinflussen zu lassen.

Und dann gibt es noch die Dinge, auf die ich sehr wohl Einfluß habe und ich nicht ändere, obwohl sie mir negativ anhängen. Und da hebt der Stoiker seinen Finger und sagt, "Oha! Da begehst Du gleich zwei große Fehler!"

Ja, ich weiß!

DSL Totalausfall

Wenn es einmal einen Lauf hat, dann aber richtig. Nach dem Stromausfall von Freitag folgt Heute ein Totalausfall meiner DSL Anbindung.

Am Morgen wenige Minuten nach neun war die Leitung weg. Und jetzt gut 12 Stunden später, muss ich mich immer noch über das Handy verbinden. Aber nachdem ich vorhin einen Mitarbeiter an der Hotline erreicht habe und ich in meiner "liebevollen" Art ein wenig herumgenörgelt habe, wurden mir aus Kulanz 30 GB Volumen gutgeschrieben. Besser als nix!

Und an dieser Strömung ist nichtmal die Baustelle beteiligt. Laut der jungen Damen am Telefon ist eine "Bauteilgruppe" ausgefallen, die ersetzt werden muss. Morgen um 9 Uhr soll wieder alles in Ordnung sein. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.


Update (1.6.2021): Bis in die Mittagszeit war die Leitung weg. Aber mit dem gutgeschriebenem Volumen ließ sich gut im HomeOffice arbeiten.

Apples grandiose Usability!

Das iPad ist für mich in dem Augenblick entwertet worden, als ich die Onscreen Tastatur nicht mehr teilen konnte.

Auf meinem uralten iPad konnte die Tastatur in zwei Hälften geteilt werden auf meinem 11 Zoll iPad Pro aus 2018(?) geht das nicht mehr, weil Apple das nicht will.

Entweder hat man eine winzige, schwebende Tastatur, die man mit einem Daumen bedienen muss oder eine zu große Tastatur an der Unterseite des Displays. Selbst hochkant ist die so breit, das das Schreiben von längeren Texten an Unbequemlichkeit kaum mehr zu überbieten ist. Ich muss meine Daumen ausrenken, um an die mittleren Buchstaben zu kommen. Und wenn man das Pad auf den Tisch legt wackelt es, weil es eine hervorstehende Kamera hat. Ein Pad mit eine Scheiß Kamera and der Rückseite?! Hat die irgendjemand auf diesem Planeten schon mal benutzt. Das ist ungefähr so als würde ich mir ein Pad ans Ohr halten wollen um damit zu telefonieren...

Und warum will Apple das nicht? Natürlich damit mehr von diesem verschissenem Zubehör verkauft werden kann. Wer kauft sich nicht gern eine bekackte Tastaturhülle für zig hundert Euro. Ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen, warum die Usability von einem Gerät sonst beschnitten werden sollte. Wieso nimmt man Nutzen sonst ein (Software-)Feature weg?

Das iPad Pro 2018(?) war übrigens auch das letzte Gerät, dass ich von Apple gekauft habe.

Warum ich das schreibe? Weil mich dieser Umstand gerade erneut wieder aufgeregt hat.

Ein wenig Politikverdrossenheit

Wenn ich meine leichte Frustration über die Baustelle und der damit einhergehenden Aversion gegeben die verantwortlichen politischen Kräfte in der Kommune mit den tatsächlich existenziellen Problemen so mancher vergleiche, kann ich ein kleines Verständnis für eine leicht extremistische Haltung nachvollziehen. Für eine rechte Ausrichtung dieser Haltung fehlt mir allerdings immer noch das Verständnis.

Bei den bevorstehenden Wahlen werde ich es wohl nicht schaffen meine Stimmen irgendwelchen roten, grünen oder schwarzen Parteien zukommen zu lassen, wie es in der Vergangenheit der Fall war.

Ich bin nur einen Wutanfall davon entfernt mir eine neue Tastatur zu kaufen. Ich muss die Leertaste exakt in der Mitte treffen, damit sie funktioniert. Das nervt fast gar nicht …

Logistikfrust

Zur Zeit muss ich aber auch für jeder einzelne Lieferung den entsprechenden Dienstleister kontaktieren, da die Zustellung nicht klappt. Obwohl ich buchstäblich den ganzen Tag zu Haue sitze.

Das geht hin von fehlenden Benachrichtigungskarten für Packstation Einlagerungen bis hin zur Angabe, dass die Adresse nicht gefunden wurde. Eine Hauptstraße, vierspurig. Auf einer Seite die geraden und auf der anderen Seite die ungeraden Hausnummern. Klingelschilder, die sogar ich ohne Brille entziffern kann! 

Mittlerweile habe ich schon keine Lust mehr zu irgendwas zu bestellen, weil es ja eh nicht reibungslos geliefert wird und irgendwelche Nervigkeiten mit sich bringt. 

Vor nicht ganz zwei Wochen habe ich mich dann für Packstation Zustellung registriert. Ich bin gespannt, wann die Kundenkarten denn dann mal endlich kommt. Und wie ich mein Glück kenne, werden Lieferungen in einer Packstation am Enden der Welt eingelagert, so dass der Weg dort hin ein Tagesausflug wird. 

Mir ist schon klar, dass zur Zeit vermutlich mehr bestellt wird als sonst. Aber wäre das jetzt nicht auch die Stunde der Logistikdienstleister um zu glänzen. Stattdessen wird es zunehmen unangenehmer. 

Die Woche fängt ja gut an

Nachdem diesen Morgen keine lokalen U-Bahnen gefahren sind - wegen eins „Rechnernausfalls“ - habe ich mir einen Tag Urlaub genommen und bin wieder nach Hause gegangen. Bei einer netten CD und einem Tee wollte ich mir in Ruhe überlegen, wie ich den freien Tag verbringen könnte.

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