Internet

Zu abhängig von sozialen Medien - Naja, man wird ja nicht gezwungen soziale Medien zu nutzen. Ich kenne nicht weniger, die keinen Twitter- oder Facebook & Co Account haben. Und seitdem ich Twitter von meinem Handy verbannt habe, nutze ich den Dienst auch kaum mehr. Und ich habe rein gar nichts verpasst.

@proton.me

Bei ProtonMail gibt es eine neuer E-Maildomain: proton.me.

Als nicht zahlender Nutzer kann man diese in Verbindung mit dem eigenen Benutzernamen bis zum 30 April nutzen. Cool! Eine E-Mailadresse für 15 Tage. Das ist ja fast eine Wegwerfadresse ;)

Naja, als zahlender Kunde kann man die natürlich über den 30. April hinaus nutzen. Bis vor einem Jahr war ich für knapp ein Jahr auch zahlender Kunde bei ProtonMail. Hatte den MX Record dorthin zeigen lassen und diesen ganzen Spaß. Aber der Mehrwert hat sich für mich nie wirklich ergeben. Und somit habe ich den Spass dann auch wieder beendet. Ach ja. Und die ProtonMail Bridge ist auch eher was für sehr geduldige Zeitgenossen. Zumindest damals.

Abos ausgemistet

Ich konnte mich nun durchringen Spotify und Netflix zu kündigen.

Naja, bei Spotify habe ich nur die Premium Mitgliedschaft beendet. Das Konto besteht weiter und wenn ich mal auf die Idee kommen sollte wieder Premium Mitglied zu werden, sollten die Playlists & Co noch da sein. Oder auch nicht.

Ich habe mich für Apple Music entschieden, da der Dienst nun auch auf Android Geräten Lossless Audio unterstützt. Spotify hat es bis Heute nicht geschafft Lossless anzubieten, obwohl es schon Anfang des letzten Jahres angekündigt wurde. Was mich bei Spotify mehr und mehr nervt, ist diese massive Podcast Promotion in der App. Das interessiert mich nun wirklich nicht.

Netflix war eine einfache Entscheidung. Wenn ich nur einmal im Monat einen Film schaue, lohnt es sich nicht knapp 18 Euro im Monat zu bezahlen. Was mich betrifft hat Netflix das Rennen der Video Streaming Anbieter mehr als einfach nur verloren. Selbst Disney+ nutze ich öfter. Und selbst deren Angebot ist überschaubar. Aber dafür auch knapp 10 Euro günstiger.

Netzneutralität und StreamOn

Der eine oder andere mag im Hinblick auf Netzneutralität (Pflicht der Gleichbehandlung aller Daten im Internet ohne Diskriminierung oder Störung) und Optionen wie StreamOn bei der deutschen Telekom die Nase rümpfen. Aber es gibt Momente, da begrüße ich diese kostenfreie Option in meinem Mobile Vertrag doch ungemein.

Gerade Heute, da mein DSL ausgefallen ist und ich mir deshalb einen Tag Urlaub genommen habe – HomeOffice ohne DSL ist eher problematisch – und vermutlich trotzdem die meiste Zeit zu Hause sitzen werde, kann ich über via StreamOn problemlos Spotify und Amazon Prime nutzen, ohne dass am späten Nachmittag mein Datenvolumen erschöpft ist.

Früher hatte ich mal einen Tarif mit unbegrenzten Volumen, aber seit Beginn der Pandemie verbrauche ich im Monat mal 250 MB, wenn es hoch kommt. Das war Grund genug mich für einen deutlich günstigeren Tarif zu entscheiden.

Siehe dazu auch „Nulltarif-Optionen“ verstoßen gegen Netzneutralität oder Wie es mit der Netzneutralität weitergeht. Ist von November 2021. Wird sich wohl zeigen, wie es mit diesen für den Endkunden recht angenehmen Optionen weitergehen wird.

Als was stuft man eigentlich Organe ein, die Kindesmissbrauch instrumentalisieren um einen invasiven Überwachungsmechanismen zu etablieren? Regierung? Voyeure? Alter Bodensatz inner Kaffeekanne?

Mein Internet ist wieder da

Am Vormittag ist hier mal wieder das Festnetz ausgefallen. Naja, und da ich für ein Release nun mal ein bisschen solide Netzanbindung benötige, musste ich kurzerhand ins Büro fahren.

Mit der Straßenbahn. Vor 12 am Vormittag war das OK. Am Abend war das alles andere als akzeptable. Ich kann's nur immer wieder sagen: Überall wird ein Riesentheater um Abstände, Genesene, Geimpfte und sonst wie angeschwollene gemacht. Aber inner verfickten Straßenbahn sitzen einem die Leute beinahe auf'm Schoß.

Hmm... Vermutlich war das Netz fünf Minuten nachdem ich mich auf dem Weg gemacht habe wieder da.