Weblog

Neu im Blog: Zuletzt getrunken

Da es nicht so leicht ist bei der Vielzahl von Teesorten den Überblick zu behalten, habe ich in der Vergangenheit die Label auf den Teetüten mit Notizen versehen und ein Foto davon in Evernote abgelegt um den Überblick zu behalten. Gibt nix Dümmeres als einen Tee, den ich nicht mag, zwei Mal zu kaufen...

Aber ich will ja weg von Evernote; immer noch! Und wie einiges andere - wie zum Beispiel Filme - liegt der Spass nun in einer kleinen Datenbank, von der auch diese Seite profitiert. Denn auf der nownownow.com Seite gibt es nun die zuletzt getrunkenen evtl. mit einem kleinen Kommentar. Und darunter die letzten Filme, Bücher und Hörbücher, die ich gerade verkonsumiere.

Mein Blog hat Geburtstag

Und es ist 20 Jahre geworden. Ich blogge wieder deutlich mehr. Zwar nicht wieder in dem Rahmen vor Mitte 2008 aber immerhin herrscht hier wieder reges Treiben. Naja, früher habe ich auch allen Mist gebloggt.

Einträge pro Monat 2020 und 2021

Ein etwas länglicher Graf über alle 20 Jahre.

Mitte 2004 gab es den ersten Einbruch und dann nochmal Mitte 2008.

Ich denke, 2004 war das große deutsche Blogsterben. Weblogs sind damals in der Mitte der Gesellschaft angekommen und Einige aus den frühen Tagen haben die Lust verloren. Ich hatte das eine oder andere Mal Probleme mich zu motivieren weiter zu machen. Dann ruhte das Weblog für eine Weile aber später ging es immer irgendwie weiter. Neue Software, neuen Domain, neue Interessen. Mein Umstieg von Linux auf MacOS war ein dicker Booster für's Blog. Ein Umstieg, den ich Heute schon fast bereue. Aber das ist ein Thema für einen anderen Post.


Die erste Version lief noch auf ruhr.de ohne eigene Domain und ohne Datenbank. Nur ein bisschen Perl und HTML Dateien für Einträge, die ich mit Vi auf dem Server bearbeitet habe. Leider gibt es die Seite nicht mehr, da ich schon seit 18 Jahren kein Mitglied mehr bin.

Später ist das Blog über diverse Domains getingelt und es kam MySQL hinzu und damit auch ein eher schlicht geratenes Admin-Dings mit einem Editor.

Es gab eine Reihe von Weblog Systemen, die mein BLog über sich ergehen lassen musste:

Da gab es von 2004 bis 2004 pMachine dem Vorgängen von ExpressionEngine, das ich allerdings nie ausprobiert habe. pMachine war mir zu umständlich und der Umgang mit Templates war nicht das, was ich mir vorgestellt habe.

Über einen recht langen Zeitraum von 2004 bis 2008 wurde das Blog von Textpattern angetrieben. Das war der Zeitpunkt, da ich die Vorteile von Textile und später Markdown erkannt habe.

Im Jahr 2014 habe ich mal Koken ausprobieren wollen. Aber es ist nie so weit gekommen, dass ich die Einträge konvertiert habe, da es als Weblog Software nicht so geeignet war, wie als Platform zur Veröffentlichung von Fotos. Ich glaube, das gibt es nicht mehr.

Ja, sogar auf den WordPress Zug bin ich zwischen 2016 und Anfang 2021 aufgesprungen. Und ich kann garnicht sagen, wie froh ich unlängst war, als die das wieder von der Backe hatte. Es ist so schwerfällig.

In der übrigen Zeit wie auch im Augenblick lief der Spaß mit einer hausgemachten Software.


Im letzten Jahr hat sich einiges getan:

Kein Wordpress mehr! Zumindest nicht im Kern.

Das Blog ist nun eher ein Lifestream. Und Wordpress ist nur noch eine der Quellen. Die ich zunehmend seltener benutze. Naja, mein Flickr Stream und Twitter Account sind zur Zeit die externen Quellen.

Ich habe endlich ein Micropub Interface über das mittlerweile die meisten Posts eingehen. Wie auch dieser Post, den ich gerade recht komfortable mit iA Writer verfasse und auch posten werden.

Mit Einführung der conversation_id bei der Twitter API werden nun auf einfachste Weise Reaktionen auf Posting, die auch bei Twitter landen eingesammelt.

Und da wichtigste: Ich habe wieder mehr Spaß am Bloggen. Aber ich könnte nicht mal sagen, dass es nur an technischen Gegebenheiten liegen würde.

Abmahnung von CC Inhalten als Geschäftsmodell

Creative Commons wehrt sich gegen Abmahnung als Geschäftsmodell - Also sowas ist schon ziemlich pervers. Allein der Vorsatz Werke unter einer CC Lizenz zu veröffentlichen, nur um dann später jene, die die Werke falsch oder mangelhaft deklarieren abzumahnen, ist der Inbegriff der Niedertracht.

Ich werde regelmäßig gefragt, ob der Gebrauch bestimmter Fotos möglich ist. Und ich kann nur immer wieder wiederholen. Ja, alle Inhalte in Text und Bild, die hier und auf meinem Flickr Stream vorliegen sind Public Domain (CC0). Ich freue mich über eine Nennung, aber finde es nicht wichtig.

Twitter API: Conversation ID

Eins vorweg: Sich für die Twitter API v2 zu registrieren / bewerben ist beinahe umständlicher als die Nutzung der API.

Mit der v1.1 fand ich es etwas sehr umständlich Konversationen zu einem Blog Post von Twitter zurück ins Blog zu holen. Mit Einführung der conversation_id ist das unglaublich einfach geworden.
Wird mit der Status ID der gewünschten „Wurzeltweets“ einer Konversation als conversation_id gesucht, liefert die Api mittels eines einfachen Curl Request die komplette Konversation. Mehr als einfach. Danke, Twitter!

Wie auch immer… Auf jeden Fall ist es damit nun endlich ohne Aufwand und externen Dienst möglich Reaktionen auf Posts zurück in Blogs zu holen.

Naja, als nächstes stehen dann Webmentions auf dem Programm. Früher oder später werde ich auch dafür mal ein paar Stunden finden.

Zwei Änderungen im Blog

In den letzten Wochen haben sich zwei Änderungen ins Blog geschlichen:

Die Fotoseite liegt nun auf einer separaten Domain. Die hatte ich eher aus Spaß vor einer Weile mal registriert, aber nie wirklich was mit gemacht. Und bevor die noch länger brach liegt, wird sie nun benutzt. Wobei die Seite insgesamt noch etwas in der Entstehung ist.

Ich konnte nie wirklich was mit einer „About“ Seite anfangen. Was soll man da schreiben.
Die Idee hinter nownownow.com finde ich allerdings sinnvoller: Think of what you’d tell a friend you hadn’t seen in a year.
Und so habe ich meine die About Seite durch die /now-Seite ersetzt. Es gibt sogar ein recht aktuelles Foto.

Become independent. Own your data. Fix the Internetz.

The internet is not broken. People are. > The Internet is (not) broken (via lostfocus)

Complaining about Facebook or Twitter or Google or Amazon is easy. Doing something to change your internet life is hard. But I strongly encourage you to do it. Make yourself a personal site if you have something worth sharing.

Man muss ja nicht gleich die komplette Indieweb Schiene fahren. Das ist mir auch zu fummelig und zu kompliziert. Aber der eigene Platz im Netz, wie man das früher so schön nannte, ist ein wichtiger Schritt sich von der Abhängigkeit großer Plattformen wie Twitter, Facebook & Co zu lösen.

Und wenn man seine Metriken ein bisschen aus den Augen lässt, wirkt das obendrein befreiend.

Aufgegeben?

Oder keine Lust mehr?

Mir ist gerade ein altes OPML File aus 2013 untergekommen. Man wird ja beinahe etwas schwermütig, wenn man sieht wie wenige davon Heute noch im deutschsprachigem Raum aktiv sind.

Es stellt sich jedes Mal die Frage warum die Leute aufgehört haben. Ob das Leben zugeschlagen hat? Einfach keine Lust mehr? Die Sinnlosigkeit des Unterfangens? Ich könnte mir vorstellen, dass bei den meisten eine kleine Geschichte dahinter steckt.

Mein Blog hat Geburtstag

Und es ist 19 Jahre geworden. Naja, ist aus dem Gröbsten raus und könnte sich endlich einen Job suchen und was dazu verdienen.

Und gibt’s was Neues? Ich hatte immer wieder mal mit dem Indieweb geliebäugelt. Ja, eigentlich auch interessant aber irgendwie auch kompliziert – auf so eine nervige Weise.

Own Your Data“ ist im Großen und Ganzen der Grund warum ich die meisten Inhalte (Fotos und kleine Texte) auf dieser Seite veröffentliche und nicht bspw. ausschließlich auf Photoblog.com, Flickr oder weiss der Henker wo. Mal hat man Pech und der Service wird komplett eingestellt oder ich bin unzufrieden mit einem Dienst, weil irgendwas geändert wurde – sei es nun technisch oder konzeptionell – und ist nun aus meiner Sicht nicht mehr tragbar. 500px ist so ein Kandidat, der nicht weit davon entfernt ist. Flickr mit der 1000 Fotos-Begrenzung und dem Besitzerwechsel war auch mal so ein Fall. Dann bin ich ganz froh, dass die Fotos in erster Linie auf meiner Seite liegen und erst sekundär irgendwo anders. Schön ist des dann natürlich, wenn man eine Verbindung zwischen den Publikationen hat.

Aber jedes Mal, wenn ich ein bisschen auf den Seiten gestöbert habe, denke ich mir: Was für ein Aufwand um meine Sachen beispielsweise nur von hier auf Twitter oder Flickr zu syndizieren.

Wie auch immer.

Im ersten Schritt klappt die Twitter POSSE mehr oder weniger gut nach meinen Vorstellungen.

Flickr wird ggf. für Image Posts als Nächstes kommen, wenn das Ganze nicht zu nervenaufreibend wird.

Ich weiss noch nicht, ob ich ein Rückhohlen der Reaktionen von Twitter wirklich haben möchte. Das Einbetten von externen Inhalten – in diesem Fall von Twitter – lehne ich in diesem Journal generell ab, da das immer mit dem Laden externer Ressourcen verbunden ist, was Tracking von dritter Seite ermöglicht. Und das möchte ich dem Besucher dieser Seiten nicht zumuten. Und auf einen zusätzlichen Dienst wie bspw. Bridgy nur um Reaktionen auf Twitter zu verlinken widerstrebt mir auch einigermassen. Naja, vielleicht wir werden sehen.

Photoblog.com

Eigentlich bin ich eher aus Zufall auf PhotoBlog gestoßen. Aber das passt wie die Faust auf’s Auge zu meiner Projekt 365 Geschichte. Und irgendwie konnte ich mir nicht verkneifen einen Account zu eröffnen. Naja, und vielleicht zwingen mich die 17,68 €, die nach der Testphase von sieben Tagen für ein Jahr fällig werden diese Mal zumindest ein Jahr durchzuhalten.

Leider hat Font Awesome für den Dienst kein Icon parat…

In der Zwischenzeit

Da das Theme, das hier in den letzten Tagen lief auch so manchen Probleme hatte, habe ich nun dieses hier aktiviert. Ist ein bisschen schlicht und ohne viel Schnickschnack und trifft auch nicht unbedingt den Zeitgeist. Aber es ist ja auch nur eine Übergangslösung für die nächsten Monate.

Vor einer ganzen Weile hast mein Blog über Jahre hinweg so ausgehen. Aber kurz nach der Jahrtausendwende war das auch noch modern. Es war ein bisschen verspielter mit irgendwelchen Spökskes wie das laden eine Tagcloud oder eine Archivs in Kopfbereich per Klick. Ich denke, das wird es hier nicht geben. 

WordPress: 1 – Theme: 0

Na fantastsich! WordPress Update auf 5.3 und das 79 Euro Theme ist tot. Ich weiss gerade nicht was mich mehr nervt, das Theme oder WordPress.

Ich komme nicht umher festzustellen, dass die WordPress Phase meines Blogs, die mit Abstand nervtötendste ist. Aber eigentlich sollte alles einfacher werden als mit der selbstgeschrieben Software, die ich zuvor benutzt habe. Aber leider lief das wenigste unproblematisch. Auf lange Sicht werde ich mich wohl wieder von WordPress verabschieden. Ich weiss noch nicht wohin es gehen wird, aber so geht’s nicht weiter. Das macht mir keinen Spaß.

Für den Übergang habe ich dann erstmal ein altes Theme aktiviert, denn ich fürchte, das wird hier eine ganze Weile noch keinen Umzug auf eine andere Platform geben.

Mein Blog ist volljährig geworden

Oha! Da ist mein Blog schon am 24.08. volljährig geworden und ich habe den Geburtstag völlig verpennt.

Aber das geschieht dem Blog ganz recht. Obwohl es nun mittlerweile alt genug ist, hat es sich noch immer keinen Job gesucht um was zum Hauhalt beizutragen.

Mein Blog hatte Gestern Geburtstag

Oha! Da hat mich Gestern die Vorstellung der D850 so sehr abgelenkt, dass ich doch glatt den 16. Geburtstag meines Journal am 24.08. vergessen habe. Asche über meine Haupt. Aber mein Umfeld kennt das Gefühl, wenn ihre Geburtstage vergessen werden.

Und dieses Jahr hat sich im Blog wirklich was getan. Der Wechsel von der selbstgetackerten Blogsoftware zu WordPress ist keine kleine Veränderung gewesen. Außerdem tut sich auch inhaltlich wieder etwas mehr. Nachdem im letzten Jahr zum Teil wochenlange Pausen zwischen Einträgen gelegen haben, gibt es in diesem Jahr wieder mehrere im Monat. Die glanzvollen Zeiten kurz nach der Jahrtausendwende mit zT. mehrere Einträge am Tag werden aber wohl nicht zurück kehren.

Ich hab’s versucht! Ehrlich!

Ich habe es versucht und immerhin habe ich bis Mitte April durchgehalten. Aber ich muss ehrlich sagen, es nervt und hält mich auch davon ab das eine oder andere Mal zu bloggen, da es mir teilweise zu anstrengend ist passende und nicht missverständliche Formulierungen zu finden.

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Something I missed

Now I realized what was missing all the time since I moved my journal to WordPress. It’s the so called blogroll, the friendly list of weblogs and sites you like and follow. I can remember there has once been a link section in WordPress, but after version 3.5 the section disappeared. The data structure remained but the Admin thingy vanished.
Why in hell is there a reason to do this. Back in the early years of the last decade the blogroll was an essential feature of weblogs in general. Everybody in the blogosphere had one.

I am not sure why WordPress ditched this feature. There might be some technical reasons I actually can not think of. But since Worpdress is by far the most used blogging platform on the web this might be a reason why the blogroll more and more keeps disappearing. Those who started blogging just recently might probably never heard of a blogroll.

Using the plugin Easy Enable Blogroll the feature comes right back to the Admin Panel and there is no more reason not to recommend sites you like. I sorted old and unfortunately unavailable links out of my old roll and placed it on the explore page waiting to be extended with more interesting sites.

Neues Blog – neues Glück

In der Vergangenheit habe ich ja schon das eine oder andere Blog eröffnet und dann vernachlässigt und letztendlich wieder geschlossen. Häufigster Auslöser war die Unzufriedenheit mit meiner doch sehr in die Jahre gekommenen Software, mit der mein Journal angetrieben wird. Damals gab es noch keine sonderlich spannende Auswahl an Weblogsystemen. Movable Type, Blogger, Sunlog. Mehr fallen mir einfach nicht ein. Von WordPress, Habari & Co. war am Horizont noch weit und breit nichts zu sehen. Und die og. haben mir einfach nicht gefallen. So dass ich kaum eine andere Chance hatte, als selbst ein paar Zeilen zusammenzuschreiben.

Nach knapp über 15 Jahren habe ich nun wirklich keine Lust und Zeit wegen jeder Kleinigkeit an der Software herumzupfriemeln. Ganz zu schweigen von Änderungen am Layout. Bei einer Software wie eg. WordPress investiere ich ein paar Euro in ein nettes Theme und erspare mir Stunden der Arbeit. Für die nähere Zukunft habe ich mir lediglich vorgenommen, die bestehenden Einträge in diese WordPress installation zu importieren.