Na ja, eigentlich musste ich einen gewaltigen Umweg machen, um das noch als Spaziergang bezeichnen zu können. Ich wohne Hausnummer 19 und das Wahllokal ist Hausnummer 11a auf der gleichen Straße. Das sind 185 m. Kein Gewaltmarsch.
Mit der Wahl an sich habe ich mich allerdings etwas schwerer getan als mit dem Weg zum Wahllokal. Ampel-Farben sind für mich kein Thema mehr. Schwarz, Blau und das andere Rot sind auch nicht meine Welt.
Nachdem ich die letzten Tage in der Bunde herumgelungert bin und meinen Magen-Darm-Spaß gepflegt habe, musste ich heute unbedingt mal vor die Tür. Perfektes Wetter mit um die 20 °C für einen kleinen Spaziergang.
Am Wegesrand sieht man allerlei Gewächse und Viehzeug.
Eine Acker-witwenblume wird von einer Biene (vermutlich) bestäubt. Die kleinen Härchen sind voller Blütenstaub.
Nachdem ich heute Vormittag schon eine Weile unterwegs war, ist mir aufgefallen, dass ich am Morgen versäumt habe, meine Cetirizin Tablette zu nehmen. Allerdings habe ich nicht die Spur der typischen Symptome verspürt. Scheint gerade eine recht günstige Blütezeit für mich zu sein. Aber mit der Biene möchte ich trotzdem nicht tauschen. Ein solches Pollenbad wäre nix für mich.
Mit dem Pixel 7 Pro fotografiert und etwas mehr Details und Schärfe wäre klasse. Die Kamera soll 50 Megapixel haben und dann wird das Ganze runter verstümmelt auf ca. 12 Megapixel. Aber wer weiß, wie matschig die originalen RAW-Daten der 50 Megapixel sind. Leider gibt es keine Option, an das RAW mit hoher Auflösung zu kommen, sondern nur das verarbeitete „RAW“ mit niedriger Auflösung. Ich kann mir nicht erklären, warum die Kameras von dem Handy so gehypt werden.
An sich bin ich heute in den Wald aufgebrochen, um kleine Dinge, also winzige Dinge – um nicht zu sagen mikroskopische Dinge – zu fotografieren; kleine Pilze und Ähnliches. Habe aber keine gesehen, waren wohl so klein, dass ich sie übersehen habe. Also habe ich das Gegenteil fotografiert. Etwas ganz Großes. Na ja, was verhältnismäßig Großes. Die Kuppel ist auf jeden Fall nur schwer zu übersehen.
Die Trauerhalle des Hauptfriedhofs von Bochum – nicht das erste Mal festgehalten. Diese Aufnahme ist etwas weiter und wird dem Ganzen etwas gerechter als die vorige Aufnahme mit ähnlicher Perspektive.
… oder viel mehr Reste von Farbe. Es mag auf den ersten Blick nach einem Testfoto aussehen, um die Vignettierung eines Objektivs zu prüfen. Aber tatsächlich mag ich solche Strukturen.
Zu sehen ist ein kleines Stück von einem Güterwagen, der im Industriemuseum Henrichshütte ausgestellt ist, wo ich letzten Sonntag ein wenig herumgelaufen bin.
[..] Für den Trivialnamen „Hundsrose“ gibt es mehrere Ableitungen. Einerseits werden zusammengesetzte Wörter (Komposita) mit Hund- als Zuschreibung verwendet, um etwas Niedriges, möglicherweise Verachtenswertes, auszudrücken. Die Hunds-Rose wäre also die „gemeine“ oder „gewöhnliche“ Rose. Andererseits wurde die Hundsrose als Heilmittel gegen die auch „Hundswut“ genannte Tollwut angegeben, die oft durch Hundebisse übertragen wurde.
Der eine oder andere mag ja völlig fasziniert von der Glasmanufaktur auf Murano zu sein. Vor Jahren habe ich mir das auch mal eine kleine Glasbläserei von Innen angeschaut. Man muss sich schon mit Händen und Füßen wehren, wenn man vom Boot kommt nicht von einem der Ansässigen in eine Glasbläserei gezerrt zu werden.
Bei mir ist der Funke nie übergesprungen. Ich bin nicht der Typ, der sich gläserne oder andere Staubfänger in die Wohnung stellt. Es war damals ganz nett sich die manuelle Verarbeitung von Glas anzuschauen. Aber das war’s dann auch.
Da Foto habe ich auf der Brück Ponte Longo - Lino Toffolo mit Blick in Richtung Fondamenta Antonio Maschio. Brücken bieten sich gern aus Aussichtspunkt für ein Foto an. Da es idR. ein paar Stufen nach oben geht um über den Kanal zu kommen. Und diese Stufen läppern sich. Nach sechs Tagen konnte ich keine Brücken und Stufen mehr sehen.