Ich fürchte, nun muß ich mich nach einem neuen Motiv umschauen. Aber vielleicht wird der Stein auch nur restauriert nachdem nach und nach immer mehr von dem Kreuz verschwunden ist.
Viel hat sich in den letzten vier Wochen hier vorm Haus nicht getan. Der Bürgersteig auf der anderen Straßenseite nimmt Gestalt an. Aber der Mittelstreifen der Fahrbahn ist noch etwas unaufgeräumt.
Vor über fünf Jahren hat es im Bergmannsheil gebrannt und noch immer ist das Dach mit Plane abgedeckt. Und was aus dem Haus wird ist wohl auch noch nicht öffentlich bekannt. Die Tages erst habe ich das erste Mal ein Foto von dem abgebrannten Dach gemacht.
Früher bin ich häufiger mal durch die nähere Umgebung gelaufen und habe Fotos gemacht. Das hat sich irgendwann in Wohlgefallen aufgelöst. Eigentlich war ich seitdem immer auf der Suche nach dem besonderen Motiv und das sind halt nicht in den profanen Dinge aus der Nachbarschaft zu finden. Dachte ich. Und ich habe das Gefühl, dass dieser Gedanke nicht nur falsch ist, sondern auch ein bisschen dumm ist. Unter dem richtigen Blickwinkel hat diese Ecke Bochums bestimmt noch ein bisschen mehr zu bieten als eine olle Baustelle vor der Tür. Und dann kam vor knapp zwei Jahre auch noch die Pandemie dazu und die damit verbundenen Verhaltensänderungen und die permanente Genervtheit haben vielen Angewohnheiten dann über kurz oder lang den Todesstoß versetzt.
Heute ist ein Teil der Fahrbahndecke auf der Spur in Richtung Innenstadt "abgekratzt" worden. Das regelmäßige Hupen um den LKW zu signalisieren, dass er vor- oder zurücksetzen muss, war fast unterhaltsam.
Ich habe das ungute Gefühl, dass der Fahrbahnbelag auch nicht gemacht werden könnte. Oder direkt neben dem Fussweg wird ein Parksteifen angelegt. Oder womöglich ein Radweg?
Der Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite ist schon knapp bis zur Hälfte des Abschnitts zwischen Gilsingstraße und Yorckstraße mit Pflastersteinen ausgelegt.
Nikon Z 7 · NIKKOR Z 40mm f/2 · f/8.0 · 40mm · 1/50s · ISO 125
Und so richtig barrierefrei ist der Zugang zu Hausnummer 61 nun auch nicht.
Fujifilm X-T1 · XF35mmF2 R WR · f/5.6 · 35mm · 1/30s · ISO 250
Die vierspurige Straße im Vordergrund ist die Königsallee und liefert eine ständige Geräuschkulisse, wenn man denn mal auf die Idee kommt und sich auf einer der Bänke am Platz niederlässt.
Ein seidenweicher, angenehm süsser Gyokuro. Die Strauchvarietät Asatsuyu verleiht diesem Tennen Gyokuro seine Süße. Die Süße hat ihren Ursprung weniger in der ca. 14 tägigen Beschattung als in der Strauchsorte.
Im Laufe der Woche oder am kommenden Wochenende gibt es dann den Vergleich zu Tennen Gyokuro vom Oku-Yutaka-Kultivar. Vorweg kann ich sagen, dass Tee vom Asatsuyu-Kultivar ein feineres Umami aufweist und somit leichter daher kommt als der Tee vom Oku-Yutaka-Kultivar.