Meinen kurzen Ausflug in die Android-Welt kann ich jetzt endlich als beendet betrachten. Es war ganz unterhaltsam zu sehen, ob auf der anderen Seite des Zauns das Gras nicht vielleicht doch grüner ist. Aber nein, ich empfand es eher als eine Art vorzeitlichen Urwald denn als gepflegten Rasen.
Ich schätze, ich habe es nun geschafft, das auch der letzten Android Nutzer das Weite gesucht hat. Wir sind also wieder unter uns.
Gestern ist mein Exemplar vom Samyang 85 f/1,4 F-Mount geliefert worden und ich bin am Abend ein wenig durch die Gegend gelaufen um es auszuprobieren. Mit einem Neupreis von knapp über 300 Euro kostet es knapp einen fünftel vom Zeiss Milvus 85/1,4. Meine Erwartungen an das Objektiv waren demzufolge nicht sehr groß. Aber ich muss gestehen für den Preis war ich extrem überrascht.
Mein erster Eindruck ist erfreulich positiv:
Das Samyang ist ein manuelles Objektiv und man muss die digitale Fokuswippe im Sucher benutzen, den sog. Digital Rangefinder. Und das funktioniert sehr gut. Es ist verhältnismässig leicht und sicher zu fokussieren und die Ergebnisse bei Blende 1,4 sind erheblich schärfer als ich angenommen hatte. Es ist wirklich kein kompletter Müll. Der Mindestfokusabstand beträgt etwa 1 m und es hat einen 72 mm Filterdurchmesser.
Das Gehäuse ist aus Kunststoff, fühlt sich dabei aber nicht so an als wolle es jeden Augenblick auseinanderfallen. Der Fokusring ist angenehm gedämpft und es macht eigentlich Spass ihn zu benutzen.
Momentan würde ich sagen, es ist eine gute Option, da ich nur gelegentlich mal ein 85mm benutzte.
Shallow Depth of Field;) OK, ich werde wohl selten eine andere Blende als f/1,4 benutzen. Das ist der Anwendungszweck für das 85mm. Für Landschaftsaufnahmen werde ich wohl nach wie vor auf das Zeiss 2/100mm zurückgreifen. Das ist halt echt brutal scharf. Es wird im Blog bestimmt noch mehr Aufnahmen mit dem Samyang gegen. besonders in nächster Zeit.
Das Foto mit der Katze ist etwas beschnitten, da ich nicht näher kommen konnte ohne sie aufzuscheuchen. Aber man kann gut sehen, dass der Fokus sitzt und es auch nicht zu lange gedauert hat bis ich den Fokus finden konnte, denn sonst wäre die Katze schon über alle Berge gewesen.
Irgendwo bin ich ja immer (noch) auf der Suche nach der ultimativen Kameratasche, die zumindest für Freizeitaktivitäten geignet ist. Neben meinem Faible für Taschen, bei denen man das Equipment nur über einen Zugang im Rückenteil erreichen kann, finde ich auch Rucksäcke mit einen seitlichen Zugang für Equipment ganz praktisch, da man den Rucksack gar nicht erst absetzen muss um an die Knipse zu kommen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis habe ich bisher noch keinen Rucksack gefunden, bei dem das möglich gewesen wäre oder nicht irgendwas anderen ungemein gestört hätte. Das jüngste Negativbeispiel ist der Peak Design Everyday Backpack 20 l, dessen Gurtsystem eine vollkommen unbequeme Katastrophe ist. weiterlesen …
Vor gut einem Jahr bin ich dem Hype aufgesessen und hatte mir den 20 l Everyday Backpack von Peak Design angeschafft. In der Zwischenzeit hatte ich genug Gelegenheit das Ding auf Herz und Nieren zu prüfen; möchte man meinen. Das ist wohl ein Satz, den man an dieser Stelle anbringen könnte. Aber ehrlich gesagt, habe ich den Rucksack in erster Linie benutzt um darin mein Fotoequipment zu lagern, das ich zu dem Zeitpunkt gerade nicht benutzt habe.
Ursprünglich sollte ein Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung nur eine passive Maßnahme im Umgang mit dem eher sozial unangepassten Teil meiner Nachbarschaft sein. Aber es wurde viel mehr.
Schon nach kurzer Suche bin ich auf den Bose Quite Comfort 35 und Sony 1000XM2 gestoßen. Der 1000XM2 hat eine Reihe witziger Feature wie bespw. touchsensitive Bedienelemente oder Anhalten der Musik, wenn eine Muschel vom Ohr genommen wird. Ausserdem klingt er ziemlich gut und die Geräuschunterdrückung arbeitet beeindruckend gut. weiterlesen …
Man möchte es kaum glauben aber als alter Apple Fan Boy habe ich mir im Dezember das erste Mal ein alternatives Smartphone zu einem der aktuellen iPhones zugelegt. Und zwar ein Samsung Galaxy Note 8. Mein iPhone 6 Plus ist dann doch schon in die Jahre gekommen und es war Zeit für was Neues. Der Preis für das iPhone X erscheint mir unrealistisch in Anbetracht der vielen Ecken hat, die mir nicht gefallen. weiterlesen …
An sich hatte ich vor die X-T2 links liegen zu lassen und diesen Produktzyklus auszusetzen. Aber dann steht man da im Fotoladen spielt mit der Kamera rum und naja... die Konsequenz ist klar.
Da die Kamera ja nun doch schon ein paar Monate auf dem Markt ist, loht es sich kaum einen weiteren Review zu schreiben. Aber nach dem Kauf habe ich mich schon gefragt, ob sich das Upgrade wirklich lohnt.
All in all I have two bags I frequently use. A backpack if there are some more items to carry and a shoulder bag which I only use short walks and if I do not ant to carry a backpack with me for any reason. But that actually means I need to pack various items I tend to have always with me from one bag to the other, which includes a pen, notebook and calendar, some painkiller and a small switchblade which comes in handy as an all-purpose tool quite frequently.
So I bought a new knife to have one in every bag. I decided for an arty looking one which could not really mistaken as a weapon.
Each time a new iteration of the X100 Model appears, I tend to take a deep look at.
Primary I use the Fuji XF 23mm F/1,4. For me it is the most versatile focal length on an APS-C sensor. The X100 Series utilizes a 23mm F/2 since its first appearance. Probably it is the same lens all the time. Maybe minor changes to the focus or aperture ring. Not sure. The X100 looks like the setup I use most of the time within a small package with very similar features to the so called flag ship models just with a fixed and quite small length.
And each time I decide against the camera, because I think of the rare occasions I use another lens. Selling my Fuji gear and only using a X100 would make much things quite easier. No more decision which camera to take with me, even the question if there will be need for another lens would be solved. But I guess, I will decide the same way when the X100S and X100T have been introduced.
Kamerataschen und Rucksäcke kann man nie genug haben, so habe ich mir Mitte 2014 den kleinen 28l Guru und passend dazu den etwas größeren Loka mit 37l Fassungsvermögen angeschafft. weiterlesen …
Unlängst habe ich mir eine gebrauchte Fuji X-E2 für überschaubares Geld gekauft. Eigentlich sollte sie ein Backup für die X-T1 auf Reisen und Wochenendtrips sein. Andererseits ist sie zusammen mit dem XF60mm auch ein kompaktes Makro System, das man nahezu immer in der Tasche haben kann. Und gerade im Sommer ist es klasse, immer ein Makro griffbereit zur Hand zu haben. Und wenn es es dann noch so wenig Platz einnimmt…
Was die Bildqualität betrifft, sind die beiden Kameras identisch, da sie ja nun auch über den gleichen Sensor verfügen. Auch das Menü ist nahezu identisch. Die beiden EVF der Kamera unterscheiden sich natürlich markant. Kunststück die X-T1 ist eine Ecke neuer. Wobei ich nicht sagen könnte, das der EVT der X-E2 negativ auffällt, er ist halt nur ein wenig kleiner.
Der markanteste Unterschied liegt allerdings im Gehäusedesign, die X-T1 ist aufgebaut wie eine SLR. An der Position des Prisma einer SLR findet man bei der X-T1 den großen EVF. Die X-E2 ist eher wie eine Messsucherkamera aufgebaut, der Sucher befindet sich an der linken Seite. Bei der X-E2 drückt man sich somit nicht die Nase am Display platt, was natürlich weniger Schlieren auf dem Display bedeutet. Ich muss sagen, das gefällt mir ziemlich gut.
Weiter kann ich nun auch nix über die Kamera sagen, was schon 1000 mal erzählt wurde. Ist halt eine Fuji-X. Nicht die neuste aber noch immer jeden Cent wert. Und wenn man etwas auf’s Geld schaut oder die solide Verarbeitung und die Wetterfestigkeit der X-T1 keine Rolle spielen, kann man auch mit dieser glücklich werden.
RUMOR UPDATE: X-T1 upgrade (X-T1P?) with 4k viewfinder in July? | Fuji Rumors
Ich habe nun wirklich nichts gegen Weiterentwicklung und finde es eigentlich ganz interessant, das zu verfolgen. Aber jetzt mal ehrlich, die X-T1 ist Ende Februar / Anfang März dieses Jahres auf den Markt gekommen. Und nun ist schon für die nahe Zukunft eine Produktpflege, ein Ersatz für die Knipse geplant.
Die Pentax LX wurde zwischen 1980 und 2001 gebaut. Natürlich gab es in diesen zwanzig Jahren auch ein wenig Produktpflege und ein paar Sondermodelle in Gold oder aus Titan. Aber das Serienmodell hat in 21 Jahren (!) nur ein Upgrade von Typ1 auf Typ2 erfahren, weil man wohl erkannt hat, dass einige verschleißende Teile durch höherwertige ersetzt werden könnten.
Die Nikon FM2 wurde zwischen 1982 und 2001 gebaut und hat in der Zeit ein Upgrade von FM2 auf FM2N erfahren, uA. mit höherer Blitzsynchronzeit. Was bei einer Produktlaufzeit von gut 20 Jahren auch okay ist.
Beide erfreuen sich heute – nachdem sie vor weit über zehn Jahren aus der Produktion gegangen sind – auf dem Gebrauchtmarkt einer großen Beliebtheit. Ich denke, eine X-T1 – oder auch jede andere moderne Kamera – schaut man schon wenige Jahre nach dem Kauf nicht mehr mit dem Hintern an. Nichtmal aus nostalgischen Gründen.
Egal, wie bahnbrechend eine moderne Digiknipse auf technologischer Ebene im Augenblick auch sein mag, wird sie im Sog des Nachfolgemodells ertrinken. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich 2035 – sollte ich dann noch leben – mal eine Knipse aus dem Jahr 2014 in die Hand nehme und sage, „Was für eine klasse Kamera.“
Der Gedanke an „Digital-Retro“ scheint mir im Moment auch eher amüsant als realistisch. Aber man weiß nie.
Eigentlich wollte ich die beiden in der Bucht versenken, aber da ich eher Käufer als Verkäufer bin, bin ich das erste Mal über das Verkaufslimit gestolpert. Für selbiges musste ich dann erstmal die Anhebung beantragen, bevor ich einen der beiden Artikel einsetzen kann. Wer denkt denn an sowas.
Wer in der Zwischenzeit Interesse an dem Glas oder der Knipse haben sollte, kann sich gern melden. Die Klebestreifen an der NEX-7 lasse ich dran, die gibt es gratis ohne Aufpreis dabei.
Meine erste Fuji. Irgendwo zwischen den Zeilen konnte man ja schon mal lesen, dass ich mit der NEX-7 nur bedingt glücklich bin. Mit der NEX kann man zwar sehr gute Ergebnisse erzielen, aber leider hat das Fotografieren mit der Knipse viel zu häufig eher mit Zähneknirschen als mit Freude zu tun gehabt. In einem separaten Artikel werde ich mich dazu auch noch mal auslassen.
Da ich die komplette vergangene Woche im Dungeon (Bett) im Kampf gegen zwei recht brutal Endgegner (Kehlkopf und untere Atemwege) verbracht habe und mir lediglich Amoxi zur Seite stand, hatte ich leider noch keine Gelegenheit die Kamera an der frischen Luft auszuprobieren. Sehr qualvoll, wie ich zugeben muss. Also will ich mich an dieser Stelle auf einen ersten Eindruck beschränken.
_ Das Gehäuse ist echt töfte. Sieht gut aus und fühlt sich auch ebenso an. Es macht richtig Spass die Kamera in die Hand zu nehmen und an den Rädchen die passenden Belichtungseinstellungen zu wählen.
- Die Rädchen sind sehr sauber aus Metall gefräst. Keine Ansätze, keine Kanten, keine Unregelmässigkeiten. Alle rasten schön in den einzelnen Positionen ein.
Der rechte Griff ist sehr gut geformt und bietet bei nicht zu großen Händen dem kleinen, Ring- und Mittelfinder guten Halt.
- Zeitstellrad und Belichtungskompensation können gut mit Daumen und Zeigefinger bedient werden. Das Zeitrad rastet lediglich in der Auto Stellung ein und muss mit dem Knopf in der Mitte gelöst werden um wieder in eine andere Position gebracht zu werden.
- Das ISO Rädchen auf der linken Seite steht hingegen bei jeder Einstellung fest und es muss immer der Löseknopf gedrückt werden um das Rad zu drehen. Ob das unbedingt sein musste, weiß ich nicht.
- Ich hatte ja schon in einem vorangegangen Post geschrieben, dass der elektronische Sucher gross ist. Und er ist in der Tat so gross, dass problemlos zwei Screens gezeigt werden können. Die volle Ansicht und daneben eine kleinere Ansicht mit eine Vergrößerung um den Fokusbereich in dem die ausgewählte Fokussierhilfe (Peaking oder Schnittbild) angewandt wird. Eine Einstellung, die ich als Brillenträger sehr schätze, da ich nicht den ganzen Sucher einsehen kann ohne mein Auge zu bewegen, wenn das Bild den komplett Raum füllt.
- Die JPEG Engine liefert IMHO gute Ergebnisse. Die Filmsimulationen machen Laune. Da Lightroom derweil noch keine Unterstützung für die X-T1 bietet, habe ich bisher auch nur JPEGs gemacht. Die äußerst spektakulären Aufnahmen des Blicks aus meinem Schlafzimmerfenster lassen erahnen, dass das Fehlen des Antialias Filter bei dem X-Trans Sensor sich in Bezug auf Auflösung und Schärfe doch bemerkbar macht. Naja, zumindest wenn ich das Nokton auf F5.6 oder F/8 abblende.
- Der Shutter ist leise. Ein ganz angenehmer Klang. Ein sehr gedämpftes Klicken und ein leichtes Wischen.
Ich habe mich erstmal auf den Body beschränkt, da ich von der NEX-7 anfangs auch recht begeistert war und ich nicht schon wieder so viel in ein neues Kamerasystem investieren wollte. Also will ich erstmal abwarten, ob die anfängliche Begeisterung den Problemen des Alltags standhalten kann. Und wenn dem so sein sollte, kann ich mir immer noch überlegen in ein paar Fujinon XF Gläser zu investieren. Aber erstmal gibt’s nur Adapter. Momentan warte ich auf die Lieferung des Novoflex Adapters für K-Mounts um dann mal ein ordentliches Glas an die X-T1 anschliessen zu können. Ich werde es bestimmt nicht versäumen darüber zu berichten.
Nachdem ich den Tamrac Adventure 7 nun eine Weile im Gebrauch habe, ist es an der Zeit, dass ich auch was über den Rucksack sagen kann.
Bei den Tamrac Rucksäcken der Adventure Serie handelt es sich um sog. Daypacks und haben demnach nicht nur ein Fach für Fotoequipment sondern auch noch Stauraum für diverse andere Utensilien, die man auf einem Tagestrip brauchen kann.
Die Modelle Adventure 6 und 7 sind ein bisschen speziell, wie ich finde. Mit einem Reissverschluss lässt sich der Rucksack in der Mitte öffnen und aufklappen, so dass man Zugang zum stark gepolsterten, unteren Teil mit dem Equipment bekommt. Der Raum lässt sich durch gepolsterte Wände mit Klettverschlüssen aufteilen, so dass das Fach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Es hat sich für mich als praktisch erwiesen das Fach in drei Bereich zu teilen: Einen schmalen für Filter, daneben ein größeres Fach für eine (D)SLR mit angesetztem Objektiv, das mit der Nase nach unten gut untergebracht werden dann. Im letzten Fach, das man bei Bedarf noch mal halbieren kann, ist genug Platz für zwei bis drei weitere Gläser, Blitze oder Bier Dosen…
Klappt man den Rucksack wieder zu liegt der gepolsterte Boden des oberen Teils direkt auf dem Kamerarücken und nichts kann wackeln oder rutschen. Aber vielleicht sollte man davon absehen Ziegelsteine ins obere Fach zu legen. Das könnte evtl. nicht so gut für ein Kameradisplay ausgehen.
Das Tragesystem ist OK. Gummiert, gepolstert, weich und breit genug um bequem auf den Schulten liegen zu können und nirgendwo zu ziepen. Mit dem Adventure 7 hatte ich noch keine lange, anstrengende Tour aber den Adventure 9 (viel größer und mit Notebookfach) habe ich einige Jahre mit mir herumgetragen und die Schultergurte wären das Letzte worüber ich mich beschweren würde. Aber wie gesagt, das Tragesystem ist nur OK, denn die Hüftriemen sind leider auch nur Riemen. Hier wäre eine angenehme, breite Polsterung das i-Tüpfelchen gewesen.
Einen nicht zu unterschätzenden Nachteil haben alle Adventure Modelle gemeinsam. Der Rückenbereich ist nicht gut gelüftet, so dass man bei Anstrengung oder bei großer Wärme auch schon ohne Anstrengung unweigerlich am Rücken schwitzen wird.
Aber kommen wir nun zum spannenden Teil. Was passt rein?
Eine DSLR (FF oder APS-C) mit angesetztem Objektiv mit max. 11cm oder 12cm Länge, denn ansonsten setzt das Objektiv am Boden des Rücksacks auf und oben wird es ein bisschen eng beim Zuklappen. Eine Nikon D800 mit angebrachtem Marko Planar 2/100 passt gerade eben noch. Eine Knipse vom Format einer D4 oder 1D hat keine Chance mit angesetztem Glas im Rucksack auf diese Weise untergebracht zu werden. Die müsste man dann schon längs reinlegen, was sich auch bei längeren Gläsern anbietet. Bei APS-C Knipsen muss man sich kaum Gedanken machen. Eine Pentax K-5 mit DA* 16-50 passt noch rein, wobei das 16-50 gerade auf den Boden aufsetzt.
Das untere Fach ist lt. Hersteller 17cm hoch. Bei der oben beschriebenen Anordnung kann man selbst ausrechnen was noch in die Tasche passt. idR. sollte noch zwei Gläser nebeneinander hinein passen. Der übrigen Raum lässt sich mit Trennwänden unterteilen, so dass die Objektive beim Transport nicht aneinander stoßen. Kleine Gläser lassen sich mit einem horizontalen Trenner evtl. sogar stapeln.
Vorne gibt es dann noch ein kleines Fach in dem Speicherkarten oder der eine oder andere Akku Platz finden.
Rechts und Link am Rucksack ist jeweils eine Netztasche angebracht, in denen man einen kleinen Regenschirm oder eine Wasserflasche verstauen kann. Ein 0,5l Flasche passt gut, eine 1,5l PET Flasche ist etwas zu dick.
Ein Stativ kann nur mit einem Gurtsystem unter dem Rucksack angebracht werden. Das sind zwei Schnüre, die man separat kaufen muss. Finde ich allerdings völlig Tinnef, ein Stativ horizontal unter dem Rucksack zu befestigen. Man muss dann schon aufpassen, wenn man durch eine Tür geht 😉
Die Verarbeitung ist besser als der moderate Preis von 65€ vermuten lässt. Den Adventure 9 habe ich seit September 2008 und er ist bis Heute zuverlässig. Allein an den Trägern lösen sich hier und da Nähte. Damals bin ich noch Tag ein Tag aus mit einem Notebook durch die Gegend ins Büro gefahren. Heute ist mir der Rucksack zu groß, denn das Notebookfach im Rückenteil nutze ich eigentlich gar nicht mehr.
Wem der Platz ausreicht kann in dem Rücksack eine günstige Tasche für den täglichen Gebrauch oder kurze Trips finden.
Und natürlich gibt es auch noch die obligatorischen Bilder, die evtl. etwas mehr sagen als zig Worte.
Und ja! Ich habe eine Canon Schlaufe an einer Nikon Knipse. Du wirst es überleben 😉