☰

Fotografie · Seite 12

Von der Schwierigkeit der Auswahl

Ich mag es ja in der Flickr App auf dem Apple TV nach einem Suchbegriff Fotos über das TV Gerät rieseln zu lassen. Immer wieder finde ich eine Serie , die das gleiche Motiv (die gleiche Szene) unzählige Male darstellt. Da könnte ich mich jedes Mal ein wenig echauffieren.

Niemand möchte bspw. das gleiche Konzert auf hundert verschiedenen Fotos sehen. Anstelle einer eleganten Auswahl, die die Stimmung und Szene in gewünschter Form darstellen, wird der komplette Satz an Fotos hochgeladen. Ich persönlich überspringe solche »Blöcke« immer. Ein, zwei oder drei würde ich mir ansehen, aber ich würde mich nie durch so einen Berg kämpfen wollen. Das macht nicht einmal neugierig, sondern schreckt schlichtweg ab.

Natürlich ist es nicht ganz einfach, eine Auswahl zu treffen. Aber letztendlich ist das Auswählen ein wichtiger Lernprozess, denn wichtig für einen Fotografen ist nicht, wie viele Werke er der Öffentlichkeit preisgibt, sondern welche.

Als Hobbyfotograf kann ich mich da natürlich zurücklehnen. Ich muss ja keine Kunden fangen…

Fujinon XF 23mm

Ich wollte so euphorisch einen Eintrag über das Fujinon XF23 verfassen, aber dummerweise habe ich es Gestern zur Reparatur geben müssen, da das hintere Linsenelement drei Einschlüsse hat, die sich ab Blender 11 störend bemerkbar machen. Also werde ich jetzt erstmal eine Weile abwarten müssen, bis es zurück kommt. Bin mal gespannt wieviel Zeit sich Fujifilm lassen wird.

Ein Objektiv mit 23mm Brennweite am APS-C Sensor der Fuji X Serien hat einen Bildwinkel von etwa 64°. Bedingt durch den Beschneidungsfaktor von ca. 1,5 entspricht das in etwa dem Bildwinkel eines 35mm Glas an einer Kleinbildknipse. Was IMHO neben dem 50mm ein essentielles Glas ist, von denen man mindestens eins in der Tasche haben sollte.

Ich persönlich habe immer auf 50mm geschworen, da uA. durch den etwas kleineren Blickwinkel der Komposition etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Denn im Nachhinein bleibt kaum mehr Raum zum Beschneiden. Aus eben diesem Grund halte ich 50mm auch anfangs für die günstigere Wahl. Es verleitet zwangsläufig sich mehr Gedanken über die Bildkomposition zu machen als ein wirrer Weitwinkel, wo man sich denkt, „ach. Schneide ich beim PP schon irgendwie zurecht…“

Naja, Reparatur hin oder her. Ein paar Fotos konnte ich mit dem XF23 ja schon machen und bin ziemlich begeistert. Während das XF35 ja schon eine ordentliche Abbildung liefert und auch in Sachen Verarbeitung kaum Wünsch offen lässt, legt das XF23 noch mal nach.

Bäume in s/w

Blick Richtung Burg Blankenstein. Belichtungszeit 1s. Zumindest einen POL-Filter hätte ich mir gewünscht dabei gehabt zu haben. Hatte ich aber nicht. Manchmal ist die kleine Fototasche etwas zu knapp gepackt.

Mit Gegenlichtsituationen kann das XF23 recht gut umgehen.

Langzeitbelichtung (30s) auf dem Friedhof in Bochum Weitmar.

Langzeitbelichtung (30s) der U-Bahnhaltestelle Bochum Lohring.

Der ThyssenKrupp Kampus bei eisiger Kälte.

Ein Weihnachtsstern

Bokeh

I shoot RAW oder doch Classic Chrome?

Wenn es um die Frage geht ob RAW oder JPEG, bin ich der Erste gewesen, der RAW geschrien hat. Denn warum sollte ich auf die Annehmlichkeiten verzichten, die ein RAW File mit sich bringt.

Vor wenigen Tagen bin ich allerdings dazu übergegangen zumindest mit der X-T1 RAW und fine Jpeg zu erzeugen, da mir die JPEGs der Fuji so gut gefallen, dass kaum noch eine Nachbearbeitung notwendig ist. Und die passenden Kamera Profile, die Adobe in Anlehnung an die Filmsimulationen mit den jüngsten Versionen vom ACR ausliefert, sind so nah an der Kamera, dass man nur im direkten Vergleich einen Unterschied erkennen kann. Und auch der resultiert durch meine etwas zurückhaltenden Kameraeinstellungen in den Schatten.

Mit der Fuji Knipse lerne ich tatsächlich die erste JPEG Engine kennen, die out of the box schöne Resultate erzeugt.

Hier sind zwei Paar Bilder als JPEG aus der Kamera und das RAW mit Lightroom konvertiert und ohne Größenänderung aus Lightroom exportiert. Beide Varianten sind mit Photoshop verkleinert und als JPEG mit 95% Qualität unter gleichen Bedingungen für das Web exportiert worden.

konvertiet mit Lightroom
JPEG aus der Kamera
konvertiet mit Lightroom
JPEG aus der Kamera

Fujinon XF 60mm F2.4 R Makro

Vor ein paar Tagen habe ich das XF 60 zu einem klasse Preis in der Gebrauchtabteilung meines Fotohändlers des Vertrauen gesehen. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe zugegriffen.

Das XF 60mm ist neben dem 18mm und dem 35mm eines der ersten drei XF Objektive, die Fuji damals mit der XPro1 auf den Markt gebracht hat.

Autofokus / Handhabung

In der Vergangenheit haben mich die Horrorgeschichten über den üblen Autofokus des Objektivs davon abgehalten, näher über das Makro nachzudenken. Aber für einen guten Gebrauchtpreis kann sich das schnell ändern.

Nach dem Anschluss an die XT1 und dem ersten Einschalten der Kamera, erschien eine Meldung, die ein mögliches Firmware Update des Objektivs erwähnte. Vor dem Update war der AF wirklich etwas gruselig. Aber das Update wirkte Wunder. Der AF ist zwar noch immer nicht der schnellste – auch auf weiter oder mittlerer Distanz leider nicht – aber dafür sehr präzise.

Im Makrobereich macht es Sinn, die Kamera in den Makro AF Modus zu schalten, damit das Objektiv den Fokusbereich nicht ganz so planlos von einem Ende zum anderen Ende durchläuft. Im Nahbereich neige ich auch eher dazu, manuell zu fokussieren. Was mit der XT1 und dem 60 mm ziemlich funktioniert. Das automatische Zoomen, sobald der AF Ring gedreht wird, und das Peaking sind eine enorme Hilfe.

Material

Der äußere Tubus, der Fokus- und Blendenring wie auch die Streulichtblende sind aus Metall und schreien: Qualität! Außerdem habe ich das Gefühl, der innere Tubus – der im Nahbereich schon ein wenig aus dem äußeren herausragt – ist auch aus Metall. Hier hätte ich auf Kunststoff getippt, aber es fühlt und hört sich metallisch an. Find ich gut;)

Ein paar Beispiele

Es mag zwar schon Herbst sein, aber die eine oder andere Pflanze hat den Kopf noch nicht hängen lassen. Und das schöne, sonnige Herbstwetter der letzten Tage macht der bunten Jahreszeit alle Ehre.

Bokeh

Ein angenehmes Bokeh scheinen die Fuji Linsen gemein zu haben, so finde ich auch das vom XF 60 ganz gefällig.

Photokina 2014

Vorletzte Woche war die Photokina 2014 und da ich nur eine Stunde von Köln entfernt lebe, habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch dieses Mal wieder hinzufahren. Aber anders als zwei stressige, volle Tage, wie in den Jahren zuvor, war ich nur zweimal einen halben Tag dort. Und trotzdem hatte ich ausreichend Zeit und es war ausgesprochen chillig dieses Mal. Keine schmerzenden Füsse, kein genervtes »endlich draussen«…

optische Spielerei am Olympus Stand
optische Spielerei am Olympus Stand

Am Dienstag war es noch angenehm leer und ich konnte entspannt über die Messe schlendern und hier und da recht zügig einen Blick auf ein Gerät werfen, ohne mich unangenehm an einen Tresen drängeln zu müssen. Am Donnerstag war es schon wieder etwas voller, so dass ich mir gar nicht vorstellen möchte, wie es erst am Samstag oder Sonntag ausgesehen haben muss.

Der Kölner Dom, die Hohenzollernbrücke und der Rhein auf einem Foto
Der Kölner Dom, die Hohenzollernbrücke und der Rhein auf einem Foto

Mir kam die Messe etwas überschaubarer vor als in den vergangenen Jahren. Was zum einen daran gelegen haben mag, dass viele Neuheiten schon in den vergangenen Monaten erschienen sind und ich wusste, ob es sich für mich lohnt, etwas anzuschauen oder nicht. Sony habe ich mir bpsw. völlig erspart. Ich habe also nicht wirklich jeden Stand und Hersteller abgeklappert, sondern mich an zwei halben Tagen auf das Wesentliche beschränkt:

  • Am Dienstagmorgen bin gerade noch früh genug eingetroffen, um mir einen Vortrag von Zack Arias am Fuji Stand anzuhören. In gewohnt unterhaltsamer Art.
  • Die Fujifilm X100T macht nunmehr einen erwachsenen Eindruck und wäre IMHO meine erste Wahl für eine ordentliche, kompakte Kamera.
  • Die Fujifilm X-T1 Graphit Silber sieht echt nett aus, aber im Dezember werden die neuen Feature – elektr. Verschluss bis 1/32000s und die »Classic Chrome« Filmsimulation – der Silberversion per Firmware Update für die schwarze X-T1 kommen.
die niegelnagelneue Fujifilm X100T (silber)
die niegelnagelneue Fujifilm X100T (silber)
  • Das wetterresistente Fujinon XF18-135 scheint für die bevorstehenden dunklen Jahreszeiten eine logische Konsequenz zu sein. In der Hand fühlt es sich allerdings nicht so wertig an wie die Festbrennweiten der X-Serie.
  • Viel schöner kommt allerding das XF50-140mm F2.8 daher.
  • Der Leica Stand Die Leica Halle bestach aus diese Mal wieder durch die große Galerie. Ein guter Ort um sich ein wenig auszuruhen. Aber in diesem Jahr gab es auch eine ganze Handvoll neue Produkte aus der M, X, und S-Serie, unter anderem eine Typ 240 als M-P. Ich glaube, ich würde mir wie ein Snob vorkommen, wenn ich eine M an der Hand hätte, und bei einer X wie ein Douchebag. Und wenn die Produkte 1000-mal erstklassig verarbeitet sind.
  • So richtig groß konnte man »4K« nur am Panasonic Stand lesen. Aber hat ja auch mittlerweile fast jede video-quilifizierte Knipse heutzutage.
  • Die beiden Zeiss Outs lassen wirklich alles andere hinter sich. Allerdings nicht nur in Hinblick auf Bildqualität, sondern auch was Gewicht, Größe und Preis angeht. So reizvoll wie das Planar 85 auch ist, so nervtötend stell ich mir das Ding im täglichen Gebrauch vor. Ich glaube, das ist nix, was man tagein tagaus in seiner Schultertasche mit sich herumtragen möchte.
  • Das Zeiss APO Sonnar 2/135 steht nach wie vor auf meiner Wunschliste, auch wenn es noch ein Stückchen größer ist als das Makro Planar 2/100.

f-stop Loka (Teil 1)

Auf der Photokina 2012 bin ich das erste Mal über f-stop und deren fantastische Rucksäcke gestolpert und ursprünglich wollte ich mir den Kenti zulegen, aber die Bestellung ging damals wohl irgendwie in die Hose.

Mutig habe ich ein zweites Mal einen Kauf über den Webshop von f-stop (mittlerweile ein anderes System – Magento scheint es zu sein) gewagt und siehe da, es hat geklappt. Dieses Mal ging es allerdings um ein etwas größeres Modell, das ausreichend Platz bietet, um Zeugs für ein langes Wochenende mitzuschleppen, ohne dabei noch eine Tasche an der Hand haben zu müssen.

Mit zig Taschen an der Hand bepackt zu sein, kann mir so ziemlich alles vermiesen!

Der Loka ist mit einem Fassungsvermögen von 37 l ist es dann geworden. Ich habe mich erst mal für eine kleine pro ICU entschieden. Da passt die D800 mit ein paar Gläsern locker rein. Zur Not auch noch ein Filmgehäuse oder die Fuji X-T1.

Am 27.7. habe ich den Rucksack bestellt und am 7.8. ist er dann eingetroffen. Bei 15 € Versandkosten hätte ich nun mit einer etwas prompteren Lieferung gerechnet. Aber hey, nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit bin ich froh, dass die Bestellung und Lieferung überhaupt erfolgreich war.

Beim ersten Anfassen hatte ich das Gefühl, dass das Material wirklich ziemlich dünn ist. Aber ich habe dann etwas daran herumgezerrt und geknibbelt und gekratzt, was keine Spuren hinterlassen hat. Der Rucksack besteht aus 330D Nylon Double Ripstop, also mit doppelt eingewebten Ripstop-Fäden. Und hat einen Polyurethanüberzug mit einer Undurchlässigkeit bis zu einer Wassersäule von 1500 mm. Das habe ich allerdings noch nicht so richtig ausprobieren können. Einen kleinen Regenschauer kann der Rucksack allerdings ohne Probleme ab. Und wenn das mit den 1500 mm stimmt, kann das sicher auch ein etwas stärkerer Schauer sein. Reißverschlüsse sind dicht und liegen nicht frei.

Der Rucksack hat im Rücken einen Alurahmen und fällt somit nicht in sich zusammen, wenn er nicht vollständig bepackt ist. Das Tragesystem ist ein Traum, wie ich damals auf der Photokina schon festgestellt habe.
Die Schulterriemen sind ausreichend breit und weich, aber nicht zu labberig. Die Hüftgurte sind breit und stabil und übertragen auf angenehme Weise Gewicht auf die Hüften, um die Schultern zu entlasten. Der Brustriemen hat einen Gummizug und sitzt nie zu stramm.
Ich habe zwar noch keine Tour mit dem Rucksack gemacht, habe ihn aber heute mal als »Einkaufstasche« missbraucht und komme nicht umhin, dem Tragesystem sechs von fünf Sternen zu geben;)

Vermutlich werde ich in Zukunft noch das eine oder andere Mal über die Tasche schreiben, dann vielleicht auch mit Fotos. Der erste Eindruck ist sehr gut. Nur über den Preis darf ich nicht nachdenken. Ich hoffe, der Kauf wird sich im Laufe der Zeit rentieren.

Unter den Kühltürmen im Westpark

Eine Langzeitbelichtung der Wasserbecken unter den ausgedienten Kühltürmen im Westpark. Ohne Stativ, da ich i. d. R. zu faul bin, mit dem Ding durch die Gegend zu laufen. Den L-Winkel an der D800 kann man allerdings auch hervorragend auf ein Geländer aufsetzen.

VSCO Film 01 ausprobiert

Neulich habe ich mir mal das VSCO Film Pack 01 für Lightroom gegönnt.

Also man gibt nicht 120 EUR für eine alte Filmknipse aus, sondern das zwanzigfache für eine Digiknipse und legt dann noch einmal einen Hunderter darauf, um Fotos zu machen, die aussehen wie Film. Ja, das ergibt Sinn;)

Wie auch immer. Es ist auf jeden Fall ein nettes Spielzeug. Sogar Profile für die Fuji X-Reihen sind enthalten.

Messenger Bag: Think Tank Photo Retrospective 30

Also Kamerataschen kann man gar nicht genug haben. Entweder sind die verfügbaren zu klein, zu groß, zu bunt, zu schwarz, zu auffällig, zu unauffällig, zu Rücken, zu Schulter oder passen einfach nicht zum Mittwoch.
Nachdem sich die Tenba DNA 11 als perfekte Tasche für eine spiegellose Kamera herausgestellt hat, liegt da drin nun die Fujifilm X-T1 immer griffbereit nahe der Wohnungstür. Also musste noch eine etwas größer dimensionierte Tasche her, die auch eine größere Kamera mit dem einen oder anderen zusätzlichem Glas aufnehmen kann.

Da ich die Retrospective Serie von Think Tank Photo auch neulich schon im Auge hatte, habe ich auch nicht großartig weiter gesucht und mich direkt für diese entschieden.

Die Taschen der Serie gibt es in den Farbgebungen »Black«, »Blue Slate« und »Pinestone« und in den verschiedensten Größen. Ich habe mich für das Model Retrospective 30 Pinsteone entschieden. Ich finde die Farbe schön und es sollte eine Menge reinpassen aber nicht übertrieben groß werden. Immerhin muss ich das Ding ja auch noch mit mir durch die Gegend schleppen können ohne am Abend einen Termin bei einem Physiotherapeuten ausmachen zu müssen.

Das Obermaterial fühlt sich sehr gut und geschmeidig an und hat lt. Hersteller eine wasserabweisende Beschichtung und die Innenseite hat eine Polyurethan-Beschichtung.

  • Innen: 38 × 24 × 15.2 cm
  • Außen: 40.6 × 26.7 × 17.8 cm
  • Leergewicht: ca 1,5kg

Wie bei den meisten Taschen gibt es auch bei der Retrospetive 30 eine Reihe von Trennern, mit denen man nach Belieben den Raum in der Tasche aufteilen kann. Ich habe mich für den Klassiker entschieden: drei Fächer, das in der Mitte etwas schmaler für die Kamera mit Objektiv. Im Lieferumfang sind ausreichend Trenner enthalten um die beiden äußeren Fächer bei Bedarf weiter zu unterteilen. In das mittlere passt dann locker eine D800 mit L-Winkle und einem angesetzten 24-70 oder vergleichbar großem Glas. In den beiden anderen Fächern bekommt man noch locker insgesamt vier Bierdosen unter. An der Vorderseite gibt es zwei weitere große Taschen, in denen man noch ein weiteres Kameragehäuse, Filter und diversen Kram verschwinden lassen kann. Am Rücken gibt es jeweils Innen und Außen ein per Reißverschluss gesichertes Fach um Papiere, ein Pad oder sowas unterzubringen. Mein 13 Zoll Macbook Pro passte allerdings weder in das Innen- noch in das Außenfach. Was allerdings nie Ziel oder Absicht gewesen ist.

Im Vergleich zur Tenba DNA 11

In Sachen Größe und Packvolumen lassen sich beide natürlich nicht vergleichen, aber nichtsdestotrotz gibt es ein paar interessante Unterschiede zwischen den beiden Taschen.

  • Die Restrospective 30 ist weniger steif und flexibler als die Tenba DNA 11 und passt sich beim Tragen ein wenig dem Körper an, was das Tragen um ein vielfaches angenehmer macht und die Möglichkeit bietet ziemlich viel reinzustopfen. Allerdings bieten die schwächer gepolsterten Wände auch weniger Schutz für das Equipment. Aber auch wenn sich Taschenweitwurf nicht anbietet fühlt sich die Tasche trotzdem nicht unsicher oder labil an. Die zusätzliche Polsterung der Tenba DNA Modelle lässt sich wohl auf den herausnehmbaren Einsatz erklären. Möchte man die Retrospective als normale Tasche benutzen, muss man wohl oder übel die Trenner entfernen.
  • Beide Taschen haben am Schultergurt einen Polster. Bei de DNA 11 läuft der leicht über den Tragegurt, der ungefähr so glatt ist, wie ein Sicherheitsgurt im Auto. Die Tasche lässt sich so schnell auf den Rücken verschieben oder nach vorne ziehen, wenn man an den Inhalt will. Der Polster ist dick (zu dick) und leicht gebogen und soll sich wohl der Schulter und dem Hals anpassen. Leider sieht das in der Realität nicht so gut aus. Trägt man die Tasche über kreuz rutscht der Gurt zur Innenseite des Polsters und der Zug ist ungünstig gelagert. Das schränkt den Tragekomfort schon erheblich ein. Der Polster an der Retrospective ist gerade. Think Tank erspart dem Träger auch irgendwelchen fancy Firlefanz. Selbst die größere Retrospective 30 trägt sich trotz schwerer Last etwas angenehmer.
  • Der Reissverschluss in der Klappe zum Hauptfach bei den DNA Modellen ist extrem praktisch und fehlt der Retrospective leider.
  • Die Seitentaschen der DNA 11 sind etwas elastisch, so dass man dort gut eine 0,5l Plastikfalsche reinstecken kann. Bei der Retrospective sind die Taschen aus dem gleichen Material wie der Rest der Tasche und bei eben besagter 0,5l Flasche muss man schon ein wenig kämpfen.
  • Die Wetterschutzlaschen wirken bei der Tenba etwas vertrauenserweckender, da sie größer sind und auch etwas geschickter angebracht sind. Aber auch die Retrospective wird mit einer Regenschutzhülle, die sich erstaunlich einfach und schnell anbringen lässt.

zum Review der Tenba DNA 11

Burgruine Hardenstein

Die Burg Hardenstein ist momentan frei von Gerüsten und Absperrungen. Scheint als hätte der Burgfreunde Hardenstein e.V. ganzen Sache geleistet und die Ruine in einen sicheren Zustand gebracht.

Ich denke, im Spätherbst oder Winter, wenn ein wenig Schnee liegt oder man den Frost sehen kann und am frühen Morgen ein leichter Nebel über dem Gelände liegt kann man von der gegenüberliegenden Seite der Ruhr eine schöne, stimmungsvoll Aufnahme machen. So werde ich mich im Winter an einem geeignetem Morgen mit einem Tele bewaffnet noch einmal dort hin begeben.

So schön das Wetter im Augenblick auch sein mag, so abträglich ist es leider dem Licht und somit der Stimmung. Ganz besonders mitten am Tag.

Endlich! Lr 5.4 mit X-T1 Unterstützung

Auf das Release (Mac/Win) warte ich schon fast so lang wie auch die Lieferung des Novoflex FUX/PENT Adapter um endlich mal das FA77 mit der X-T 1 ausprobieren zu können.

Lightroom war dann wohl schneller. Neben der Unterstützung für die X-T1 kann man sich auch besonders über die Kameraprofile freuen, die die Filmsimulationen der Fuji Kameras aufgreifen.


Dose mit Matcha Tee und Chashaku
Fujifim XT-1 | Fujinon XF 35 F1.4 | Profil: Astia/Weich (kein Postprocessing!)

Astia gehört wohl mit zu den bekanntesten Filmen von Fuji.
-> Velvia vs Provia vs Astia – Photo.net Leica and Rangefinders Forum

Fujinon XF 35 F1.4 R

Fujinon XF 35 F1.4 R

Nachdem ich eine Weile zwischen dem XF 23mm und 35mm hin und her gerissen war, habe ich neulich eines morgens spontan das 35mm erstanden. Kann man nicht viel mit falsch machen, ist ja auch am APS-C Sensor eine recht universelle Brennweite und ich konnte bisher keine wirklich negativen Berichte über das XF 35mm finden. Eher im Gegenteil. Die optischen Fähigkeiten werden häufig hoch gelobt, lediglich die Geschwindigkeit des Autofokus wird dann und wann mal getadelt.

Bokeh Tomb Stone
Der Bokeh Tomb Stone. Das Set auf Flickr

Das Bokeh ist ja schonmal ganz nett. Womit ich eigentlich auch schon meinen kleinen Bericht über das Gläschen abschließen könnte. Aber es gibt schon ein paar Punkte, die nach dem eintägigen Gebrauch direkt auffallen:

  • Die Verpackung ist zumindest erwähnenswert, denn die Schachtel aus fester Pappe mit Magnetverschluss verspricht, dass man nach dem Öffnen ein Premium Produkt vorfindet. Im Vergleich wirken die Schachteln von Apple geradezu lahm.
  • Und es liegt tatsächlich ein Premium Produkt drin. Gut, es mag weder ein Zeiss und schon gar nicht ein Leica sein, aber das exzellent verarbeitete Objektiv hebt sich deutlich vom Plastikdurchschnitts des Markts ab. Ist vielleicht vergleichbar mit der DA oder FA Limited Reihe von Pentax. Allerdings mit anderem Finish.
  • Der AF Motor ist nicht gerade geräuschlos aber auf jeden Fall noch leiser als der Stangenantrieb aus längst vergangenen Zeiten.
  • Die Geschwindigkeit des AF ist noch im Rahmen, bricht zwar keine Rekorde und sucht auch manchmal aber insgesamt im erträglichen Rahmen zumal der Fokus idR. sitzt.
  • Wenn man die X-T1 im manuellem AF Mode betreibt kann über die AF-L Taste der Autofokus ausgelöst werden. So kann man die Aktivierung des AF von der halbgedrückten Auslösung entkoppeln. Gibt ja wenig das grausamer ist, als die AF Aktivierung bei halb gedrücktem Auslöser.
  • Weder der Blendenring noch der Fokusring ist mit der Mechanik verbunden. Und somit gibt es auch keine hyperfokale Skala. Leider eine weit verbreitete Eigenart bei Objektiven für spiegellose Systemkameras ist. Als kleiner Wermutstropfen verfügt das X-System ja im Sucher über eine Entfernungsanzeige, so dass man nicht ganz auf dem Schlauch steht, wie bspw. beim Sony NEX System.
  • Die Naheinstellgrenze ist mit 28cm wesentlich kürzer als die gut 70cm des Voigtländer Nokton 1,4/35mm, das ich zuvor ausschließlich an der X-T1 benutzt habe.
  • Der Mikrokontrast ist nun vielleicht nicht mir dem Pentax FA 31 zu vergleichen, aber ein leichter 3D Effekt bei offener Blende lässt sich schon erreichen, wie man bei diesem Foto erahnen kann.

Es macht Spass, es ist klein, sehr gut verarbeitet und die Bildqualität ist ordentlich.

Grabstein auf dem jüdischen Friedhof
Grabstein auf dem jüdischen Friedhof
Exzenterhaus
Exzenterhaus
Teelicht im Glas in meiner Stammpommes- und Bürgerflitsche
Teelicht im Glas in meiner Stammpommes- und Bürgerflitsche
Blumen
Blumen

Fujifilm X-T1 "High Performance Mode"

Ist ja witzig. Im sog. High Performance Mode wird die Prozessorleistung der Kamera erhöht und verbraucht dem zufolge mehr Strom, aber senkt die Startzeit und die Auslesezeit vom Sensor für den Autofokus und beschleunigt die Aufbereitung des Bildes für den Image Review.

Ist per Werkseinstellung deaktiviert und kann im Power Management Menü bei Bedarf aktiviert werden.

Bessere AF Geschwindigkeit kann ich mangels XF Glas nicht verifizieren, aber die anderen Punkte stimmen.