Meine erste Fuji. Irgendwo zwischen den Zeilen konnte man ja schon mal lesen, dass ich mit der NEX-7 nur bedingt glücklich bin. Mit der NEX kann man zwar sehr gute Ergebnisse erzielen, aber leider hat das Fotografieren mit der Knipse viel zu häufig eher mit Zähneknirschen als mit Freude zu tun gehabt. In einem separaten Artikel werde ich mich dazu auch noch mal auslassen.
Da ich die komplette vergangene Woche im Dungeon (Bett) im Kampf gegen zwei recht brutal Endgegner (Kehlkopf und untere Atemwege) verbracht habe und mir lediglich Amoxi zur Seite stand, hatte ich leider noch keine Gelegenheit die Kamera an der frischen Luft auszuprobieren. Sehr qualvoll, wie ich zugeben muss. Also will ich mich an dieser Stelle auf einen ersten Eindruck beschränken.
_ Das Gehäuse ist echt töfte. Sieht gut aus und fühlt sich auch ebenso an. Es macht richtig Spass die Kamera in die Hand zu nehmen und an den Rädchen die passenden Belichtungseinstellungen zu wählen.
- Die Rädchen sind sehr sauber aus Metall gefräst. Keine Ansätze, keine Kanten, keine Unregelmässigkeiten. Alle rasten schön in den einzelnen Positionen ein.
Der rechte Griff ist sehr gut geformt und bietet bei nicht zu großen Händen dem kleinen, Ring- und Mittelfinder guten Halt.
- Zeitstellrad und Belichtungskompensation können gut mit Daumen und Zeigefinger bedient werden. Das Zeitrad rastet lediglich in der Auto Stellung ein und muss mit dem Knopf in der Mitte gelöst werden um wieder in eine andere Position gebracht zu werden.
- Das ISO Rädchen auf der linken Seite steht hingegen bei jeder Einstellung fest und es muss immer der Löseknopf gedrückt werden um das Rad zu drehen. Ob das unbedingt sein musste, weiß ich nicht.
- Ich hatte ja schon in einem vorangegangen Post geschrieben, dass der elektronische Sucher gross ist. Und er ist in der Tat so gross, dass problemlos zwei Screens gezeigt werden können. Die volle Ansicht und daneben eine kleinere Ansicht mit eine Vergrößerung um den Fokusbereich in dem die ausgewählte Fokussierhilfe (Peaking oder Schnittbild) angewandt wird. Eine Einstellung, die ich als Brillenträger sehr schätze, da ich nicht den ganzen Sucher einsehen kann ohne mein Auge zu bewegen, wenn das Bild den komplett Raum füllt.
- Die JPEG Engine liefert IMHO gute Ergebnisse. Die Filmsimulationen machen Laune. Da Lightroom derweil noch keine Unterstützung für die X-T1 bietet, habe ich bisher auch nur JPEGs gemacht. Die äußerst spektakulären Aufnahmen des Blicks aus meinem Schlafzimmerfenster lassen erahnen, dass das Fehlen des Antialias Filter bei dem X-Trans Sensor sich in Bezug auf Auflösung und Schärfe doch bemerkbar macht. Naja, zumindest wenn ich das Nokton auf F5.6 oder F/8 abblende.
- Der Shutter ist leise. Ein ganz angenehmer Klang. Ein sehr gedämpftes Klicken und ein leichtes Wischen.
Ich habe mich erstmal auf den Body beschränkt, da ich von der NEX-7 anfangs auch recht begeistert war und ich nicht schon wieder so viel in ein neues Kamerasystem investieren wollte. Also will ich erstmal abwarten, ob die anfängliche Begeisterung den Problemen des Alltags standhalten kann. Und wenn dem so sein sollte, kann ich mir immer noch überlegen in ein paar Fujinon XF Gläser zu investieren. Aber erstmal gibt’s nur Adapter. Momentan warte ich auf die Lieferung des Novoflex Adapters für K-Mounts um dann mal ein ordentliches Glas an die X-T1 anschliessen zu können. Ich werde es bestimmt nicht versäumen darüber zu berichten.
Unlängst hatte ich die Gelegenheit die niegelnagelneue Fujifilm X-T1 während der Präsentation/Vorstellung der Knipse im Kameraladen des Vertrauen in die Finger zu bekommen.
Haptisch betrachtet ist die neue Fuji ein Traum. Alle Rädchen und Hebelchen wie auch das Gehäuse sind aus Metall. Die Kamera fühlt sich sehr solide und vertrauenserweckend an, ohne zu schwer zu sein. Größe und Form (129.0 mm x 89.8 mm x 46.7 mm) liegen sehr nah an klassischen kleineren Spiegelreflexkameras (eg. Pentax ME: 131 mm × 82,5 mm × 49,5 mm).
Die manuelle Bedienung mit drei sehr gut verarbeiteten Einstellrändern (v.l.n.r.: ISO, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur) rückt die technischen Merkmale geradezu in den Hintergrund, wenn man beim Fotografieren lieber eine Kamera als einen Computer in der Hand hat. Ja, natürlich gibt es für Blende (am Objektiv), ISO und Zeit auch eine Auto Stellung.
Der Sucher ist groß, also richtig groß. Man hat beinahe das Gefühl man könne hineinkriechen. Als Brillenträger ist es schon kaum mehr möglich alle Ränder vollständig einzusehen ohne das Auge zu bewegen. Falls das nervt, kann die Ansicht verkleinert werden, so dass diese in etwa der Größe des EVF der X-E2 entspricht. Und anders als bspw. bei der NEX-7 muss man nicht mehr gerade hineinsehen um ein klares Bild zu bekommen.
Ob sie nun den “schnellsten AF der Welt” hat, weiss ich nicht, aber schnell und sicher ist er durch die Phasensensoren auf dem Sensor ohne Frage.
OK, der neue Rucksack ist ja für Tagesausflüge und kleinere Trips schon mal töfte, aber irgendwie musste auch was für den täglichen Gebrauch her, eine Alternative zur Tamrac Velocity 8, die mich nun lang genug geärgert hat. Es sollte wieder eine Schultertasche werden, da diese einfach den schnellsten und unkompliziertesten Zugang zur Kamera bieten. Seitliche Zugänge bei Rucksäcken habe ich jetzt einige ausprobiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir das einfach zu viel Gehampel ist. Klingt auf den ersten Blick ein wenig niggelich, aber mal Hand aufs Herz. Wie häufig war es mir einfach zu nervig, die Kamera aus der Tasche zu holen, um eine Szene einzufangen. Und einen Augenblick später habe ich mich natürlich geärgert.
Inspiriert durch diverse Reviews bin ich besonders auf die ThinkTank Photo Retrospective und Tenba DNA Serie angesprungen. Ich war eigentlich kurz davor, mir eine Retrospective 7 zuzulegen, als ich im Amazon Marketplace dann doch endlich einen Anbieter gefunden habe, der die noch recht neuen Modelle von Tenba anbietet. Da habe ich direkt zugegriffen, denn nach allem Für und Wider ist die DNA 11 meine erste Wahl gewesen.
Das Material und die Verarbeitung machen einen recht soliden Eindruck, was bei einem Preis von gut 140 Euro auch nicht anders sein sollte. Laut Hersteller soll das Material auch ziemlich wetterbeständig sein. Na ja, in einen sintflutartigen Regenfall bin ich mit der Tasche bisher nicht geraten, aber in den vergangenen Tagen in den einen oder anderen kleineren Regenschauer. Das Material ist idT. dicht und durch die beiden kegelförmigen Laschen (Foto) kann auch so schnell kein Regen eindringen. Nichtsdestotrotz liegt der Tasche noch ein Regenschutz bzw. Sonnenschutz bei, der bei Bedarf noch über die Tasche gezogen werden kann. Die Abdeckung ist innen silbern, um Hitze zu reflektieren, und außen schwarz.
Das gepolsterte Innenteil, in dem das Equipment verstaut wird, lässt sich komplett herausnehmen, sodass die DNA 11 auch als normale Tasche herhalten kann. Mit ein paar Trennern lässt sich das Innere individuell aufteilen. An den Seiten und am Boden ist die Polsterung ganz OK, oben gibt es natürlich keine Polsterung. Die Tasche ist eventuell nicht geeignet, um durch die Gegend geworfen zu werden. Neben einem gepolsterten Fach für ein Pad oder ein kleines 11« Notebook findet man an allen möglichen und unmöglichen Stellen irgendwelche Fächer mit und ohne Reißverschluss. Selbst an der Rückseite gibt es ein durch einen Reißverschluss geschütztes Fach für Stadtpläne, Papiere oder Dokumente. An den Seiten befinden sich noch die obligatorischen Netztaschen für Bierdosen, 0,5l Wasserflaschen, einen kleinen Regenschirm oder eine Mütze.
Das Modell DNA 11 soll groß genug sein für eine DSLR mit zwei Objektiven oder eine Spiegellose mit drei Gläsern. Jo, das kommt hin, würde ich sagen. Die D800 passt noch hinein, beult die Tasche aber ein wenig aus (Foto), was man beim Tragen merken kann. Allerdings nicht im wirklich tragischen Sinne, sondern eher im Prinzessin-auf-der-Erbe-Sinne. Eine etwas kompaktere DSLR oder eine spiegellose Kamera passen perfekt hinein. Die soeben vorgestellte Fujifilm X-T1 oder Lumix GH4 würden sich in der Tasche bestimmt ganz gut machen. Allerdings steht der Kleinste seiner Art nicht unbedingt auf kleine Sensoren, so dass eine m4/3 eher nicht in die Tüte Tasche kommt.
Mit einer der Gründe, warum ich mich eher für die DNA 11 als für die Retrospective entschieden habe, ist der praktische Reißverschluss in der Klappe (Foto), so dass man ohne die Tasche komplett zu öffnen, an sein Gedöhns kommt. Warum der Spaß? Da die Tasche mit Klettverschlüssen schließt und diese nun mal nicht ganz leise zu öffnen sind, kann man die Tasche so öffnen, ohne Hauptverantwortlicher einer störenden Geräuschkulisse zu werden.
Ganz witzig sind noch die Magnetschlüsse (Foto), die man blind schießen kann, da sich automatisch bei Annäherung verschließen.
Da mir Farbe, Form, Größe und Funktion recht gut gefallen, werde ich die Tasche wohl behalten. Die D800 würde vermutlich besser in das größere Modell (DNA 15) passen, aber ich mag nicht Tag ein Tag aus mit einem so großen Klotz über der Schulter durch die Gegend rennen.
Update (18.09.2016): Nach einer Weile hat sich herausgestellt, dass der Kameraeinsatz anfängt zu flusen. Ich vermute an jenen Stellen, an denen etwas Belastung auf die Klettverschlüsse der Trenner ausgeübt wird, wenn etwa die Kamera auf einem der Trenner aufliegt, wie hier gezeigt. Leider reden wir nicht über grobe Fussel, sondern feinste, staubähnliche Flusen, die vermutlich recht einfach in Optiken eindringen können. Etwas enttäuschend für eine Tasche in dieser Preislage. So kam es, dass ich die DNA 11 heute nicht mehr nutze und sie von der Think Tank Retrospective 7 abgelöst wurde. Die Retrospective 7 gleicht der Retrospective 30 bis auf die Größe und an Vorne befindet sich nur eine Tasche anstelle von zweien. Wenn es zu der Retrospective 7 mal einen Eintrag geben sollte, werde ich den an dieser Stelle verlinkten.
Nachdem ich den Tamrac Adventure 7 nun eine Weile im Gebrauch habe, ist es an der Zeit, dass ich auch was über den Rucksack sagen kann.
Bei den Tamrac Rucksäcken der Adventure Serie handelt es sich um sog. Daypacks und haben demnach nicht nur ein Fach für Fotoequipment sondern auch noch Stauraum für diverse andere Utensilien, die man auf einem Tagestrip brauchen kann.
Die Modelle Adventure 6 und 7 sind ein bisschen speziell, wie ich finde. Mit einem Reissverschluss lässt sich der Rucksack in der Mitte öffnen und aufklappen, so dass man Zugang zum stark gepolsterten, unteren Teil mit dem Equipment bekommt. Der Raum lässt sich durch gepolsterte Wände mit Klettverschlüssen aufteilen, so dass das Fach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Es hat sich für mich als praktisch erwiesen das Fach in drei Bereich zu teilen: Einen schmalen für Filter, daneben ein größeres Fach für eine (D)SLR mit angesetztem Objektiv, das mit der Nase nach unten gut untergebracht werden dann. Im letzten Fach, das man bei Bedarf noch mal halbieren kann, ist genug Platz für zwei bis drei weitere Gläser, Blitze oder Bier Dosen…
Klappt man den Rucksack wieder zu liegt der gepolsterte Boden des oberen Teils direkt auf dem Kamerarücken und nichts kann wackeln oder rutschen. Aber vielleicht sollte man davon absehen Ziegelsteine ins obere Fach zu legen. Das könnte evtl. nicht so gut für ein Kameradisplay ausgehen.
Das Tragesystem ist OK. Gummiert, gepolstert, weich und breit genug um bequem auf den Schulten liegen zu können und nirgendwo zu ziepen. Mit dem Adventure 7 hatte ich noch keine lange, anstrengende Tour aber den Adventure 9 (viel größer und mit Notebookfach) habe ich einige Jahre mit mir herumgetragen und die Schultergurte wären das Letzte worüber ich mich beschweren würde. Aber wie gesagt, das Tragesystem ist nur OK, denn die Hüftriemen sind leider auch nur Riemen. Hier wäre eine angenehme, breite Polsterung das i-Tüpfelchen gewesen.
Einen nicht zu unterschätzenden Nachteil haben alle Adventure Modelle gemeinsam. Der Rückenbereich ist nicht gut gelüftet, so dass man bei Anstrengung oder bei großer Wärme auch schon ohne Anstrengung unweigerlich am Rücken schwitzen wird.
Aber kommen wir nun zum spannenden Teil. Was passt rein?
Eine DSLR (FF oder APS-C) mit angesetztem Objektiv mit max. 11cm oder 12cm Länge, denn ansonsten setzt das Objektiv am Boden des Rücksacks auf und oben wird es ein bisschen eng beim Zuklappen. Eine Nikon D800 mit angebrachtem Marko Planar 2/100 passt gerade eben noch. Eine Knipse vom Format einer D4 oder 1D hat keine Chance mit angesetztem Glas im Rucksack auf diese Weise untergebracht zu werden. Die müsste man dann schon längs reinlegen, was sich auch bei längeren Gläsern anbietet. Bei APS-C Knipsen muss man sich kaum Gedanken machen. Eine Pentax K-5 mit DA* 16-50 passt noch rein, wobei das 16-50 gerade auf den Boden aufsetzt.
Das untere Fach ist lt. Hersteller 17cm hoch. Bei der oben beschriebenen Anordnung kann man selbst ausrechnen was noch in die Tasche passt. idR. sollte noch zwei Gläser nebeneinander hinein passen. Der übrigen Raum lässt sich mit Trennwänden unterteilen, so dass die Objektive beim Transport nicht aneinander stoßen. Kleine Gläser lassen sich mit einem horizontalen Trenner evtl. sogar stapeln.
Vorne gibt es dann noch ein kleines Fach in dem Speicherkarten oder der eine oder andere Akku Platz finden.
Rechts und Link am Rucksack ist jeweils eine Netztasche angebracht, in denen man einen kleinen Regenschirm oder eine Wasserflasche verstauen kann. Ein 0,5l Flasche passt gut, eine 1,5l PET Flasche ist etwas zu dick.
Ein Stativ kann nur mit einem Gurtsystem unter dem Rucksack angebracht werden. Das sind zwei Schnüre, die man separat kaufen muss. Finde ich allerdings völlig Tinnef, ein Stativ horizontal unter dem Rucksack zu befestigen. Man muss dann schon aufpassen, wenn man durch eine Tür geht 😉
Die Verarbeitung ist besser als der moderate Preis von 65€ vermuten lässt. Den Adventure 9 habe ich seit September 2008 und er ist bis Heute zuverlässig. Allein an den Trägern lösen sich hier und da Nähte. Damals bin ich noch Tag ein Tag aus mit einem Notebook durch die Gegend ins Büro gefahren. Heute ist mir der Rucksack zu groß, denn das Notebookfach im Rückenteil nutze ich eigentlich gar nicht mehr.
Wem der Platz ausreicht kann in dem Rücksack eine günstige Tasche für den täglichen Gebrauch oder kurze Trips finden.
Und natürlich gibt es auch noch die obligatorischen Bilder, die evtl. etwas mehr sagen als zig Worte.
Und ja! Ich habe eine Canon Schlaufe an einer Nikon Knipse. Du wirst es überleben 😉
Bis auf einen kleinen B+W Filter mit 58mm Durchmesser hatte ich bisher nie wirklich Glück mit POL Filtern, da der negative Einfluss auf das Bild immer zu groß war. Vermutlich weil es idR. Wühltischware gewesen ist.
Nun habe ich mir mal die 77mm Variante vom Zeiss POL Filter mit diversen Adaptern für alle Durchmesser gegönnt, die ich so benötige. Und wehe der taugt nun auch nix…
Genau! Zum Jahreswechsel leiert man sich mal wieder witzige Vorsätze aus den Rippen, die man dann kurz nach der ersten Woche mit viel Anlauf über Bord wirft: Gesunder Ernähren, nett und freundlich sein. Alles Firlefanz!
Nachdem ich mir Anfang 2013 die D800 mit einer kleinen Auswahl an Carl Zeiss ZF.2 Linsen zugelegt habe und ich bis Heute mit dem System sehr zufrieden bin, habe ich im hinter mir liegenden Jahr nicht einen einzigen Film entwickelt, sondern so gut wie ausschließlich digitale Fotos gemacht. Und ich muss sagen, das würde ich gern wieder ändern.
Das i-Tüpfelchen wäre natürlich, wenn ich den Weg zum analogen Mittelformat finden würde. Der Gedanke schlummert schon eine ganze Weile in meinem Hinterkopf. Jetzt muss ich ihm Flügel machen.
Mehr bloggen! Echt jetzt. Das kann so nicht weiter gehen. Und nicht nur Fotos, sondern auch mal wieder Worte. Was reitet mich eigentlich Links bei Twitter zu posten. Der Marc hat’s auch geschafft.
Beruflich verspricht das kommende Jahr recht interessant zu werden. Von kompetenter Seite an die Hand genommen sind wir bestrebt Scrum einzuführen und unsere Entwicklungsprozesse und -umgebungen grundlegend auf den Kopf zustellen. Ich wünsch mir, dass ich allen Neuerungen mit angebrachter Offenheit und genügend Enthusiasmus begegnen kann.
Sieht eigentlich gar nicht so übel aus. Naja, vielleicht ein kleiner Einbruch beim Dynamikumfang, aber damit könnte man vermutlich leben. Bietet ja noch ein paar Feature mehr als nur einen Sensor mit eigentlich schon übertrieben 24 Megapixel:
Ein einschaltbarer Anti Moiré Mechanismus, der auf dem SR Mechanismus basiert und durch geringfügige Bewegung der Einheit einen AA Filter simuliert.
Endlich Focus Peaking; leider nicht während der Videoausnahme.
Aber mehr manuelle Kontrolle bei der Videoaufnahme.
Die gleich Batterie.
Wetterfestigkeit. Naja, ist ja quasi normal bei den Pentax Knipsen.
In Verbindung mit dem frischen noch nicht im Handel erhältlichen HD PENTAX-DA 20-40mm F2.8-4 ED Limited DC WR könnte das eine handlich Lösung sein. Das HD 20-40 ist der erste wetterfeste Limited sondern auch noch das erste Zoom. Ehrlich! Das wurde auch Zeit. Die fehlende Wetterfestigkeit war so ziemlich der einzige Punkt, den man bei den Limiteds bemängeln konnte. Ob ein Limited Zoom dem Ruf der Festbrennweiten gerecht werden kann, muss allerdings erst noch bewiesen werden.
Wie erwartet wurde der Clik Elite Probody recht zügig geliefert und auf den ersten Blick schien der Rucksack auch vielversprechend zu sein. Er ist ordentlich verarbeitet, schön schmal und schreit nicht nach Kamerarucksack.
Beim Bepacken ist allerdings schnell aufgefallen, dass die Bezeichnung Pro Body etwas optimistisch gewählt ist. Man bekommen zwar eine D800 mit einem angesetzten Glas in den Rucksack, aber wenn man ein zusätzliches Objektiv und einen Blitz verstauen möchte, wird es schon etwas eng und es kann eine ziemlich Friemelei sein, die Sachen raus und vor allem wieder ordentlich hinein zu bekommen. Die einzelnen Teile sind schon etwas zusammengequetscht und an ein wünschenswertes Maß an Polsterung zwischen den Teilen ist leider mehr zu denken.
Der Rucksack würde sich auch ganz bequem tragen, wenn man ein Hempfling ist. Vielleicht bin ich nicht der schlankste aber dennoch würde ich erwarten, dass die die Hüftgurte schließen kann ohne die Blutversorgung der unteren Extremitäten zu gefährden. Ohne Jacke liessen sich die Gurte bei äußerster Einstellung nur mit Problemen schließen und mit Jacke schon gar nicht mehr.
Es hätte ja sein können, dass ich die Mädchenversion des Rucksacks erwischt habe, aber der Hersteller scheint da keine Unterscheidung zu machen. Ich kann mir vorstellen, dass da der eine oder andere erwachsene Mann, wenn er denn nicht gerade ein Handtuch ist und seine Klamotten in der Kinderabteilung kauft, mit dem Gurtsystem des Rucksacks Probleme haben könnte. 50 kg abnehmen ist natürlich keine echte Option und so habe ich mich entschlossen, den Rucksack wieder zurück zu schicken. Womit ich dann beim nächsten Modell angekommen bin. Hoffentlich der letzte Versuch.
Seit etlichen Jahren habe ich einen Tamrac Adventure 9 (Model 5549), den ich ursprünglich wegen des gut gepolsterten Notebookfachs gekauft habe. Im Nachhinein stellte sich das Modell auch noch als ziemlich praktisch heraus. Aber da der nun in die Jahre gekommen ist und ich idR. kein Notebook mehr mit mir herumschleppe, ist er etwas überdimensioniert – und leider auch schon etwas verschlissen. Das Einzige, was ich je an dem Rucksack auszusetzen hatte, ist die fehlende Rückenlüftung. Man schwitzt im Sommer unweigerlich am Rücken. Daher wollte ich eigentlich keinen weiteren Tamrac aus der Serie haben. Aber da die Optionen dünn werden, habe ich mich nun für das etwas kleinere Model 5547 entschieden. Kein Notebookfach und etwas weniger groß. Naja, ich hoffe mal, der schlägt sich wie der größere Bruder.
Der Kenti wäre meine erste Wahl gewesen, wenn f-stop mal den Auftrag bearbeitet hätte. Haben sie aber nach gut zwei Monaten nicht. Naja, eigentlich bin ich ganz froh, dass die PayPal-Transaktion nach 30 Tagen ohnehin ungültig geworden ist und f-stop sich die Bestellung nun flüssig machen und in die Haare schmieren kann. Das wirkt nicht unbedingt vertrauenserweckend auf mich, und dann wirken 284 USD schon wieder wie eine ganze Menge Holz.
Als Alternative ist mir der Probody Sport von Clik Elite beim Durchstöbern der gängigen Foren untergekommen. Da die Bestellung über Amazon lief, bin ich etwas zuversichtlicher, dass ich den auch bekommen werde.
Positiv sind der erheblich günstigere Preis im Vergleich zu Kenti, das seitliche Netz, das nicht nur ein Stativ aufnehmen kann, sondern auch eine Kanne Fiege (eine Flasche Wasser geht evtl. auch) und der Regenüberzug gehört zum Lieferumfang.
Die Maße von 31,7 × 18,8 × 50,5 cm erlauben es wohl, den Rucksack beim Flug als Handgepäck mitzuführen.
Ich hoffe, in ein paar Tagen kann ich mehr zu dem Thema sagen.
Die Ausstellung zum Buch Sichtwechsel Bochum ist vom Atrium der Stadtwerke in die VHS Bochum umgezogen. Im Foyer findet man vom 20. September bis zum 31. Oktober eine Auswahl der Fotografien aus dem Buch (kein Affiliate Link).
Und tatsächlich hängt dort auch eins meiner Fotos, was mich besonders freut.
Nachdem ich jahrelang mit der Tamrac Velocity 7x sehr zufrieden war, obwohl das Tragekonzept als Sling Bag nie wirklich aufgegangen ist – dafür passt der Trägergurt einfach nicht, so habe ich die Tasche als eher als Messgener Bag getragen – kam mit der größeren und schwereren D800 die Velocity 8 ins Haus.
Das Gewicht der kleineren Velocity 7 mit dem kleinen und leichten Pentax Equipment (K-7/5 und Limited Gläser) war so ziemlich im Rahmen und auch über sehr lange Zeit gut zu tragen. Das hat sich nun mit der D800 und den soliden Zeiss Gläsern geändert.
Mal davon abgesehen, dass die Velocity 8 natürlich ein wenig größer und somit auch sperriger ist, überschreitet die gepackte Tasche wohl das zulässige Gesamtgewicht der Tragfähigkeit meiner rechten Schulter, denn nach einem Tag in der Stadt wußte ich abends nicht was mir mehr weh tut, meine Füsse oder die Schulter. Egal wie ich den Tragegurt eingestellt habe, nach einer Weile wurde es immer unangenehm. Und so komme ich wohl nicht umher der Tasche die rote Karte zu verpassen und sie spielt beim nächsten Trip nicht mit. Genau genommen bin ich mir ziemlich sicher, dass es das Ende ihrer Karriere bedeutet.
Als Alternative habe ich mir den f-stop gear Kenti ausgeguckt und bestellt. Nach der Photokina hatte ich eigentlich eher an einen Loka gedacht, aber f-stop hat derzeit wohl Probleme mit den Internal Camera Units (ICU) für die größeren Rücksäcke hinterherzukommen und ausserdem sollte der Kenti so gut wie immer als Handgepäck durchgehen und auch im alltäglichen Einsatz eine gute Figur abgeben.
Ich bin mal gespannt, wann der Rucksack hier eintrifft und wie er sich in der Praxis machen wird.
Das mögen vielleicht ganz nett und gute Entry Level Kameras sein, aber nicht wirklich das, worauf man gewartet hat. Wobei die Zielgruppe doch neulich erst eine K-30 gekauft hat und sich die Spezifikationenrecht ähnlich lesen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es wieder der gleiche getweekte 16 Megapixel APS-C Sensor mit aktualisiertem Prozessor ist. Was einmal funktioniert hat, funktioniert immer…
Auf der Pentax Produktseite findet man zZ. sechs Kameras mit einem 16 Megapixel APS-C Sensor, mit einer Preisspanne von ca. 500 € (K-500) bis ca. 1200 € (K-5IIs). Man könnte sagen, in den beiden Preissegmenten ist es bei Pentax gut bestellt.
Capture von Peak Design ist ein Haltesystem für Kameras um diese an Gürtel oder Träger von Rucksäcken oder Taschen zu tragen. Capture besteht aus zwei Teilen, dem Clip zur Befestigung an einem Träger und einer Platte, die am Stativgewinde der Kamera angebracht wird. Mit einem Griff kann man die Kamera mit der Platte in den Clip einhängen und wieder herausnehmen.
Ein Verschluss hält die Kamera an ihrem Platz, wenn es mal ein wenig ruckelig wird. Zur Sicherheit kann die Platte noch mit einer Schraube fixiert werden, so dass auch der Verschluss die Platte nicht mehr freigibt.
Die Platte gibt es in drei Ausführungen um sie mit einem bereits vorhandenem Stativkopf benutzen zu können ohne die Platte gegen die Schnellwechselplatte des Stativsystems tauschen zu müssen.
Eine Platte nach Wahl gehört zum Lieferumfang und weitere können separat erworben werden.
Die MICROplate ist die kleinste und für spiegellose Kameras geeignet.
Die ARCAplate kann in Arca Swiss kompatible Halterungen befestigt werden.
Die DUALplate kann sowohl in Arca Swiss wie auch Manfrotto RC2 kompatible Halterungen angebracht werden.
Der Clip und die Platte sind aus Aluminium und machen auf mich einen ziemlich robusten Eindruck. Ich habe mich für die kleine MICROplate entschieden, da ich das Haltesystem für die NEX 7 benutze.
Wenn ich den Clip am linken Träger des Rucksacks befestige und die NEX 7 einsetze, ist das Gewicht kaum zu spüren. Würde ich die Kamera nicht im Augenwinkel sehen, würde ich kaum spüren, dass sie dort hängt.
Der Clip lässt sich zwar weit öffnen, so dass er auch auf dicken Trägern angebracht werden könnte, allerdings sind die Polster meiner Rucksackträger zu breit für den Clip. Aber an den den Halteriemen des Trägers hängt er allerdings auch sehr gut.
Ich habe es auch mal mit schwereren Kameras ausprobiert und es funktioniert auch solang das Gegengewicht des Rucksacks auf dem Rücken entsprechen groß ist. Mit der Pentax K-5 und DA* 16-50 klappt’s sehr gut. Die D800 mit angesetzten Makro Planar 100 ist allerdings schwer genug um bei einem leeren Rucksack ein leichtes Ungleichgewicht auszulösen.
Bei beiden Knipsen würde sich allerdings eine der beiden größeren Platten anbieten.
Alles in Allem ist das System sehr praktisch und gut genug verarbeitet, dass ich ausreichend Vertrauen darin habe und meine NEX 7 einhängen kann ohne Bauchschmerzen zu bekommen.
Vom ersten Gedanken an einen Systemwechsel bis zur Durchführung hat es zwar eine Weile gedauert, aber nun habe ich mich vor wenigen Wochen für Nikon entschieden. Zur Option standen die Canon 5DMk3 und Nikon D800.
Nachdem ich zahlreiche RAW Aufnahmen beider Kameras verglichen habe, konnte ich mich letzten Endes für die D800 entscheiden. Obwohl ich das Gehäuse der 5D etwas griffiger finde, hat der höhere Dynamikumfang und das ordentliche Rauschverhalten der D800 dann den Ausschlag gegeben. Wobei ich denke, das man als Umsteiger von einem dritten System mit keiner der beiden Kameras in die Toilette greifen kann.
Bisher habe ich den Kauf der D800 keinesfalls bereut und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kann man sich sehr gut mit der Knipse zurecht finden.
Als erste Gläser gab es ein Nikon AF-S 50mm F/1,4G und das Carl Zeiss Makro Planar 2/100 ZF.2 dazu. Letzteres war mit ein Auslöser nun endlich mal den Wechsel in Angriff zu nehmen.
Der Autofokus ist um Längen schneller und präziser als bei der K-5. Auch der Fokusindikator (>o<) arbeitet auf den Punkt. Das Makro Planar 2/100 lässt sich damit sehr gut manuell fokussieren. Auch manuelles Fokussieren des 50mm bei F/1,4 hat eine erfreulich hohe Trefferrate. Mit der K-5 fand ich es gerade zu grausam schnelle Gläser zu fokussieren.
Wie es scheint ist mein Exemplar (Seriennummer 608xxxx) aus einer Baureihe, die nicht mehr von den fehlerhaften linken Autofokuspunkten betroffen ist. Zumindest konnte ich mit dem 50mm F/1,4 keine Probleme erkennen, oder der AF ist mit Fehler präziser als der AF der Pentax K-5 ohne Fehler.
Das Genörgel man bräuchte einen neuen Rechner und neue Festplatte zu Duzten ist Blödsinn. Lightroom auf meinem ollen MacBook Pro (Ende 2009) behandelt die NEF der D800 auch nicht spürbar langsamer als die 24 Megapixel RAW Dateien der Sony NEX-7.
Die Kamera ist größer und schwerer als alle anderen zuvor benutzen. Gerade in Verbindung mit dem Makro Planar kommt schon ein ordentliches Gewicht zusammen. Auf der einen Seite hat man ein ordentlich was in der Hand. Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, dass das zusätzliche Gewicht auf längeren Touren durchaus nervig werden kann.
Und natürlich brauchte ich eine neue Tasche. Die Tamrac Velocity 7 ist ein bisschen zu eng und so habe ich mich für die Velocity 8 entschieden. Ist etwas weiter und die D800 passt perfekt hinein und es bleibt ausreichend Platz für weitere Utensilien.
Der unselige und pixelige LiveView bei maximaler Vergrößerung ist leider keine Übertreibung sondern entspricht der Wahrheit. Allerdings ist es nicht ganz so dramatisch wie ich anfangs befürchtet hatte. Mit dem Makro benutze ich maximal die mittlere Vergrößerung, wenn über den Liveview die Kamera ausrichte und fokussiere.
Damit bin ich dann wohl für den Frühling gerüstet.