Luftbild Blossey
In den Galerien auf Luftbild-Blossey.de präsentiert Hans Blossey zahlreiche Luftbilder aus der Region.
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Ich hatte Heute mal für kurze Zeit die noch recht frische Fuji X-PRO2 in der Hand.
Aber: Weder bestellt noch gekauft. Ich würde erstmal im Juni oder Juli die kommende X-T2 gegenüber stellen wollen. Ich muss sagen, der nicht schwenkbare Display ist schon ein Showstopper. Davon abgesehen macht die X-PRO2 einen echt mögigen Eindruck.
Auf- und Abdrehen von Filtern kann ja nun eine unendlich nervige Angelegenheit sein. Besonders wenn es dann mal schnell gehen soll. So habe ich vor einer Weile angefangen mich nach einem ordentlichen Filterhalten und entsprechenden Filtern umzusehen, die einfach, schnell und sicher am Objektiv angebracht werden können. Zwangsläufig stösst man auf Lee Filter und Formatt Hitech. Von letzteren habe ich allerdings auch das erste Mal gehört, als ich anfing mich mit dem Thema zu beschäftigen. Da in diversen Blogs der Formatt Hitch Filterhalter ziemlichen Anklang fand, habe ich mich auch den entschieden. Naja, irgendwo muss man ja anfangen.
Der Halter ist aus Metall (Alu?), im Winter kalt aber solide. Die dazu passenden Adapter, mit denen der Halter am Objektiv angebracht wird sind aus dem gleichen Material und machen einen gut verarbeiteten und soliden Eindruck. Die Führungsschienen mit denen die Filter am Halter angebracht werden sind aus Kunststoff. Was dafür sorgt, dass die Filter an den Rändern nicht zerkratzt werden und es wird natürlich ein flexibles Material benötigt, dass den Filtern den nötigen Halt gibt damit sie nicht herausrutschen.
Im Lieferumfang befinden sich eine Reihe Schrauben in zwei Längen zur Befestigung der Führungen. Mit sechs Führungen (drei je Seite) können also bis zu drei Filterebenen benutzt werden. Allerdings besteht die Möglichkeit auch nur ein oder zwei Führungen anzubringen. Dafür gibt es dann ein paar kürzere Schrauben. Weiter gibt es einen Abstandshalter, der unter der untersten Führung benutzt werden kann, wenn ein etwas dickerer Filter zum Einsatz kommt. Die Firecast ND Filter von Formatt Hitech sollen wohl etwas dicker sein.
Nicht im Umfang enthalten ist eine Halterung, die auf die äußerste Führung gesetzt werden kann um einen runden Polfilter anzubringen.
Der Adapter ist übrigens auch nicht im Starter Kit enthalten. Was auch Sinn macht, da dieser zum Filterdurchmesser des Objektivs passen muss. Ich habe mich für einen 77mm Adapter entschieden. Mit Hilfe einer Reihe von bereits vorhandenen Step Up Ringen auf 77mm habe ich die Möglichkeit den Adapter an all meine Gläser anbringen zu können. Bei Ultraweitwinkeln ist das vielleicht keine Lösung. Je tiefer das Gebilde vor der Linse ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer hässlichen Vignettierung. Alternativ hat der Hersteller Adapter für Ultraweitwinkel im Sortiment.
Der Halter wird, wenn er aus den Adapter gesteckt wird mit einen Schraube fixiert. Klang für mich beim ersten Lesen ein wenig wackelig. Sitzt aber wirklich fest, wie ich festgestellt habe
Mit dem Starter Kit werden auch bereit zwei Filter geliefert. Ein normaler ND 0,6 und ein weicher ND 0,6 Verlaufsfilter. Da es sich um ein Starter Kit handelt wäre es wohl vermessen anzunehmen, es würde sich um Spitzenfilter handeln.
An dem Standardfilter will ich nicht lange herumnörgeln. Der ist OK. Allerdings habe ich nur selten Verwendung für einen ND 0.6.
Der Verlaufsfilter ist allerdings eine Klasse für sich. Noch nie konnte ich dem Himmel so einfach eine tiefe lila Färbung verpassen, wie mit dem Ding. Selbst das lästige lila Schimmern mit adaptierten Ultraweitwinkel an der NEX7 wirkt dagegen eher müde. Spass bei Seite. Der Filter ist nicht gerade die Offenbarung. Er erfüllt zwar seinen Zweck aber etwas neutraler wäre schon ganz schick. So man muss halt etwas Zeit ins Postprocessing investieren.
Ich vermute vor meiner nächsten Reise, werde ich nochmal in hochwertigere Filter investieren. In erster Linie interessiert mich ein massiver ND Filter (> 1,8 (6 Stops)), so dass auch am Tag eine signifikante Verlängerung der Verschlusszeit möglich ist.
Die Handhabung des Halters ist ungleich viel besser als das Draufschrauben runder Filter. Man kann mit einem Griff den Halter mit den Filtern wieder entfernen und wieder ansetzen. Das Einschieben der Filter in den Halter ist auch recht schnell und einfach gemacht.
Ich hätte mich schon viel früher für ein Haltersystem entscheiden sollen anstelle anstelle meine 77mm Filter in diversen Kombinationen zu nutzen. Denn nach eine Weile entwickeln sich Filter zu einem Kostenfaktor, der nicht zu unterschätzen ist. Der Gedanke an das Nachkaufen der 100mm Filterplatten tut nun ein klein wenig weh.
Trotz meine Vorliebe für spieglelose Systeme und somit kleinerer Gläser mit geringerem Durchmesser habe ich mich für das Filtersystem mit 100mm anstelle von 85mm entschieden, da mit das zukunftssicherer erscheint. Wer weiss, ob ich mich nicht mal wieder in Richtung DSLR bewege. Ausserdem vermute ich, dass die Wahrscheinlichkeit, das eine Vignettierung auftritt beim 100mm Halter wesentlich geringer ist als beim 85mm Halter. Ganz besonders, wenn in Zukunft mal noch ein Polfilter aufgesteckt ist.
Hier nun zwei Beispiele mit dem weichen Verlaufsfilter. Jeweils das Original und die bearbeitete Version.




Über Fuji Addict bin ich auch einen schönen Artikel von Yannick Khong zum Thema Mikrokontrast gestoßen, in dem mit der Überbewertung der Schärfe von Gläsern »abgerechnet« wird.
Jo. Wenn bei Kameras die Anzahl der Megapixel die vermarktbare Einheit ist, ist es bei Objektiven die Schärfe bzw. messbare Auflösung. Ist ja irgendwo auch verständlich, es sind einfache Größen, die sich in einer Anzeige gut unterbringen lassen und auch dem größten Laien zeigen, dass das Gerät ganz weit vorne ist. Welchen begrenzten Einfluss beide Größen auf ein Bild haben, lässt sich wohl kaum mehr mit ein paar Worten innerhalb einer Werbekampagne ausdrücken.
Wie sich ein ausgeprägter Mikrokontrast in einer Aufnahme sichtbar wiederfindet, lässt sich ganz gut anhand ein paar Aufnahmen mit dem Zeiss Makro Planar 2/100 und Zeiss Distagon 2/35 ausmachen. Oder anhand der folgenden Fotos. Bei den dreien springt der 3D Pop quasi ins Auge.


Pentax (Ricoh) hat es nun endlich geschafft mit der K-1 eine Kleinbildkamera auf den Markt zu bringen. Naja, vor mehr als vier Jahren habe ich die Hoffnung bereits aufgegeben und vor gut drei Jahren das System.
Die Aufhängung des LCD sieht ja ziemlich clever aus. Ich bin mal auf erste tiefergehende Testberichte gespannt und wie sich die Kamera in der Hand anfühlen wird. Wäre ja wünschenswert, wenn sich die Bildqualität – insbesondere der Dynamikumfang – irgendwo im Bereich D810 und A7r einreihen würde.
Die Nacht war es so weit: Neue Firmware Versionen für Fuji X-T1 und Fuji X-E2. Und da ich wohl ein paar Flaschen Clubmate und Tassen Kaffee zu viel hatte, war an Schlafen nicht so recht zu denken. So konnte ich auch mal schnell die beiden Kameras auf den neues Stand bringen.
Nicht so spektakulär wie das Update auf Version 4.00 aber immerhin kann der Movie Button nun auch als FN Button benutzt werden. Da ich das D-Pad zur direkten Steuerung des AF Punktes benutze, fallen hier natürlich 4 Knöpfe weg, so dass ich den zusätzliche FN Button sehr begrüße. Zumal der Movie Button für mich eher unnütz ist.
Der Versionssprung ist schon etwas größer als bei der X-T1 und hat somit auch einiges zu bieten.
Nach dem ersten Start fällt natürlich das neue Interface auf. Die Elemente sind kleiner und transparent und wirken insgesamt weniger aufdringlich. Ganz besonders im EVF kommt die Veränderung zu tragen.
Mit dem Update gibt es nun auch den elektronischen Shutter bis zu 1/32000s, wies schon bei der X-T1. Und neben unzähligen anderen Änderungen wurde auch das AF System überarbeitet und arbeitet nun im Rahmen der Möglichkeiten der Hardware wie das der X-T1.
Selbst das manuelle Einstellen der Belichtungszeit von 30s bis 1/32000s ist mit dem Frontrad nun möglich, wenn das Zeitrad auf T steht.
Fuji hat der Kaizen Philosophie mit dem Update wieder mehr als genügt. Die X-E2 fühlt sich beinahe wie eine neue Kamera an.
Da ich dem linksseitig angeordnete Sucher – wie es bspw. bei Rangefinder Systemen üblich ist – zunehmend mehr abgewinnen kann, bin ich ohnehin ein Fan der X-E2 geworden, die ich ursprünglich nur als Backup Kamera benutzen wollte. Wenn der Sucher links aussen ist, drückt man sich zum einen nicht mehr die Nase auf dem Rücken (Display) der Kamera platt und kann mit dem offnen linken Augen völlig ungestört sehen.
Apropos offenes linkes Auge: In der Vergangenheit habe ich dazu geneigt mein linkes Augen beim Fotografieren zu schließen. Dann habe ich mich bemüht es offen zu lassen um zumindest teilweise die Szene noch komplett überblicken zu können. Es ist anfangs nicht ganz einfach zwei unterschiedliche Wahrnehmungen ordentlich zu verarbeiten aber man gewöhnt sich schnell daran. Mir hat es geholfen gerade in belebten Szene einen besseren Überblick zu behalten.
Der erste Monat tookapic wäre dann geschafft. Aber ich muss sagen, ein wenig gemogelt habe ich an einige Tagen schon. Nicht jedes Foto ist vom gleichen Tag, was ja eigentlich Sinn der Sache gewesen wäre. Ich werde mal sehen, ob das im kommenden Monat besser klappt.
Zu Seite selbst kann ich nur sagen, dass sie wohl im ständigen Wandel ist. Von Tag zu Tag fallen kleine Veränderungen auf. Sei es die Überarbeitung des Layouts der Fotoseite, eine Änderung der Navigation oder auch der AGB
Ich weiss gar nicht wie häufig ich schon mit einem 365 Projekt (jeden Tag ein Foto) angefangen und nach kurzer Zeit wieder beendet habe. Offensichtlich hält mich nichts davon ab anzunehmen, dass es beim nächsten Mal nachhaltiger wird.
Bei tookapic dreht es sich ausschließlich darum jeden Tag ein Foto zu veröffentlichen. Da ich mit sonst keine Vorsätze für das neue Jahr aus der Nase gezogen habe, kann ich mich dann zumindest darauf konzentrieren.
Mein Profil mit dem ersten Foto von Heute: http://tookapic.com/kniebes
Es hat mich immer ein wenig gestört, dass die Fuji X-T1 zwar wetterresistent ist, aber die Objektive, die ich von Fuji habe, eher nicht. Mit dem XF 35mm F/2 kam dann vor einer kurzen Weile die erste wetterresistente Festbrennweite mit einem moderaten Preis auf dem Markt, das man sich auch mal eben zwischendurch zulegen kann, ohne den Rest des Monats von trocken Brot und Wasser leben zu müssen. Außerdem hat man mit 35mm eine recht vielseitig Brennweite, die an dem APS-C-Sensor der Fuji Knipsen den Blickwinkel eines 50mm bietet.
Ich hätte zwar auch zu einem wetterfesten, etwas kleinere 23mm F/2 als Alternative zum 23mm F/1,4 auch auf keinen Fall „nein“ gesagt, aber immerhin kann ich mit 35mm immer noch mehr anfangen als mit 16mm.

Offen gesagt war ich von der haptischen Qualität der Linse nicht überrascht, da ich das von Fuji mittlerweile voraussetze. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Fuji mal eine olle Plastiklinse auf den Markt bringt, die sich billig anfühlt.
Na ja, wie auch immer. Sowohl der Fokus- als auch der Blendenring laufen nicht so leicht wie beim XF 56mm, was evtl. auf. Dichtungen für die wetterfeste Bauweise zurückzuführen ist. Und es stört auch keinesfalls, eher im Gegenteil. Während sich der Blendenring beim XF23 wie auch beim XF56 recht leicht verstellen lässt, sitzt er beim XF35 F/2 wesentlich fester und rastet auch deutlich spürbarer ein. So lässt sich der Ring auch nicht mehr so schnell unbeabsichtigt verdrehen.
Durch die Verjüngung nach vorne wirkt das F/2 deutlich kleiner als das F/1,4 obwohl es gerade mal einen knappen halben Zentimeter kürzer ist und mit 170g auch nicht viel leichter als das F/1,4, das ohne Kappe und Streulichtblende auch gerade mal 187g wiegt. Ich hätte vermutet, dass sich das F/2 wesentlich leichter anfühlt. Nimmt man beide in die Hand, fühlt sich das F/2 ziemlich solid an.
Schnell genug, schneller als beim F/1,4. Also viel schneller und nicht ewig suchend. Und leise ist der Fokusmotor, so richtig leise.
Im Lieferumfang befindet sich eine recht traurige Blende aus Kunststoff, die vielleicht ihre Aufgabe erfüllt, aber doch ausgesprochen billig wirkt. Alternativ kann man sich die Fujifilm LH-XF35-2 bestellen, die ich bisher nur für an um die 60 Euro im Onlinehandel entdecken konnte. Echt jetzt?! 60 Schleifen für so ein bisschen Metall?! Wie auf den Bildern zu erkennen, habe ich mich für eine China-Alternative für 4,99 € entschieden.
Ich finde es wirklich schade, dass nur bei den ursprünglichen drei XF Linsen schöne Blenden aus Metall enthalten sind. Auch die schöne Verpackung wich einem schnöden Karton mit einem Einsatz aus Styropor.

Schlussendlich gefällt mir das Bokeh von F/2 etwas besser, da es noch cremiger ist. Wobei man allerdings auch sagen muss, dass durch die kleinere Blende auch ein wenig Tiefenunschärfe verloren geht. Was nicht im Ansatz so dramatisch ist, wie man meinen möchte.
Ich bin kein Pixelpeeper und wenn ein Foto scharf aussieht, dann ist es das in meinen Augen auch. Abgeblendet habe ich nicht das Gefühl, dass sich die beiden viel geben. Evtl. mag es Unterschiede geben, wenn man die Ergebnisse der beiden einer wissenschaftlich haltbaren Untersuchung unterziehen würde. Für meine Begriffe sind beide gleichermaßen scharf.
Tja, da steht man nun mit zwei 35mm, von denen man eigentlich nur eins brauchen würde. Letztendlich muss ich mich entscheiden zwischen ein wenig mehr Tiefenunschärfe, die das F/1,4 bei offener Blende bietet, oder der Wetterfestigkeit des F/2. Momentan erscheint mir ein Glas, das etwas resistenter gegen Umwelteinflüsse ist, als wesentlich spannender als ein weiteres, schnelles Glas. Letztendlich war das ja auch der Grund für die Anschaffung.


Leider bin ich in den vergangenen Tagen bisher nicht wirklich dazu gekommen, spektakuläre Dinge zu fotografieren, daher erst mal nur ein paar Aufnahmen aus der Umgebung.




Noch so ein Luxusproblem: Schon seit einer Weile verschiebe ich den Kauf eines Zeiss Makro Planar 2/50 wegen irgendwelcher anderer Dinge, die mir in dem Augenblick wichtiger waren. Und nun hat Zeiss vor wenigen Tagen eine neue Reihe von Gläsern mit EF- und F-Mount vorgestellt. Zum Teil Updates und zum Teil neue bzw. massiv überarbeitete.
Eins davon ist ein Makro Planar 2/50. Und obendrein auch noch abgedichtet und somit resistenter gegen Umwelteinflüsse. Leichter Regen oder direkt nach dem Regen ist übrigens einer der schönsten Augenblicke für Makroaufnahmen, Farben kommen durch die feuchten Oberflächen viel stärker zum Vorschein und kleinste Wassertropfen stellen noch einmal einen ganz besonderen Reiz dar.
Also ein schnelles (Offenblende F/2) und wetterresistentes 50-mm-Makro ist so ziemlich DAS Ding, wenn man so sehr auf 50 mm steht wie ich. Und wie nennt Zeiss die Serie? Milvus. Echt jetzt?! Ich kann mir nicht helfen, aber das klingt trotzdem ein wenig wie ein Bakterium oder eine Fußkrankheit.
Wie auch immer. Ich bin höchst gespannt, mal eins – besonders das 2/50 – in die Hand zu nehmen, wenn sie denn dann im Handel verfügbar sind. Bin etwas skeptisch, was den gummierten Fokusring betrifft. Nicht selten sind solche Bauteile ja echte Staubmagneten.
All about that hood – ich bin also nicht der einzige, der dazu neigt die Plastikblenden der Fuji Gläser durch Alternativen aus Metall zu ersetzen.
Während die ursprünglichen drei (XF18 / XF35 und XF60) noch mit eleganten, geradezu klassisch geformten Blenden geliefert wurden, bekamen alle nachfolgenden diese neumodischen, tulpenförmigen Blenden aus Kunststoff, wenn es die Brennweite zulässt. Ist mir als Erstes beim XF23 aufgefallen. Längere Brennweiten kommen mit einer zylindrischen Blende aus Kunststoff.
Ich will ja gar nicht so sehr über die Tulpenform nörgeln. Das mag ja unter optischen Gesichtspunkten irgendwo gerechtfertigt sein, um ein Maximum an Streulicht zu blockieren, ohne dabei Vignettierung zu erzeugen. Aber Plastik? Ehrlich jetzt! Das sind nicht gerade Linsen, die man am Kaugummiautomaten zieht. Und die wenigen Gramm Unterschied zu Metall fallen einfach nicht ins Gewicht, wie ich beim XF23 und XF56 feststellen konnte.
Unlängst habe ich mir eine gebrauchte Fuji X-E2 für überschaubares Geld gekauft. Eigentlich sollte sie ein Backup für die X-T1 auf Reisen und Wochenendtrips sein. Andererseits ist sie zusammen mit dem XF60mm auch ein kompaktes Makro System, das man nahezu immer in der Tasche haben kann. Und gerade im Sommer ist es klasse, immer ein Makro griffbereit zur Hand zu haben. Und wenn es es dann noch so wenig Platz einnimmt…



Was die Bildqualität betrifft, sind die beiden Kameras identisch, da sie ja nun auch über den gleichen Sensor verfügen. Auch das Menü ist nahezu identisch. Die beiden EVF der Kamera unterscheiden sich natürlich markant. Kunststück die X-T1 ist eine Ecke neuer. Wobei ich nicht sagen könnte, das der EVT der X-E2 negativ auffällt, er ist halt nur ein wenig kleiner.
Der markanteste Unterschied liegt allerdings im Gehäusedesign, die X-T1 ist aufgebaut wie eine SLR. An der Position des Prisma einer SLR findet man bei der X-T1 den großen EVF. Die X-E2 ist eher wie eine Messsucherkamera aufgebaut, der Sucher befindet sich an der linken Seite. Bei der X-E2 drückt man sich somit nicht die Nase am Display platt, was natürlich weniger Schlieren auf dem Display bedeutet. Ich muss sagen, das gefällt mir ziemlich gut.
Weiter kann ich nun auch nix über die Kamera sagen, was schon 1000 mal erzählt wurde. Ist halt eine Fuji-X. Nicht die neuste aber noch immer jeden Cent wert. Und wenn man etwas auf’s Geld schaut oder die solide Verarbeitung und die Wetterfestigkeit der X-T1 keine Rolle spielen, kann man auch mit dieser glücklich werden.
In den letzten Tagen wurde vermutlich schon in so gut wie jedem Blog, das sich auch nur entfernt mit Fotografie beschäftigt, über das neue und recht erfolgreiche Kickstarter Projekt von Peak Design und Trey Ratcliff geschrieben. Aber als Taschenfreak muss ich es einfach auch erwähnen, auch wenn ich natürlich kein Exemplar zur Hand habe.
Die Everyday Messenger ist wie der Name schon sagt eine Schulter-/Messengertasche mit dem Anspruch nicht nur Fotoequipment sondern nach bedarf alles was man an einem Tag so braucht. dazu kann sich die Tasche von 13,5 bis 20,5 l ausdehnen.
Insgesamt sieht das alles ziemlich interessant aus. Allerdings bin ich mit den Think Tank Retrospektive 7 und 30 sehr zufrieden und die beiden f-stopgear Rucksäcke Guru (kleiner und für den Alltag; passt immer als Handgepäck) und Loka (etwas größer und für Wochenendtrips; geht meistens gerade eben noch als Handgepäck) leisten hervorragende Dienste und so konnte ich mich nicht durchringen den entsprechenden Reward von USD 195 aufzubringen. Vielleicht später mal, wenn die Tasche in den Handel gelangt. Bisher konnte man die meisten Peak Design Artikel nach einer Weile auf Amazon wiederfinden.
Neulich war ich mal wieder an der Halde Hoheward, die wohl mit zu den interessantesten und weitläufigsten Halden im Ruhrgebiet gehört.
Blick auf den Obelisken, auf dessen Kopf eine Kugel angebracht ist, deren Schatten die WOZ angibt.
Die Halde kann auf einer sog. Balkonpromenade umrundet werden. In regelmässigen Abständen findet man immer wieder Aussichtsplattformen.
Das Horizontobservatorium aus der Nähe.
Der Obelisk. Ich muss zugeben, so richtig gut konnte man den Schatten der Kugel an dem Tag nicht erkennen, obwohl der Himmel gar nicht mal so bewölkt war.
Das Horizontobservatorium aus Richtung des Obelisken.
Dieses Wochenende sind die Temperaturen auf 37 °C gestiegen.
U-Bahnstationen wurden ein willkommener Ort der Abkühlung. So auch die Haltestelle Lohring, die auf dem Foto zu sehen ist.