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Fotografie · Seite 10

Zeiss Milvus 1.4/50

Aus dem Erlös meines Fuji Equipments habe ich mir ein Zeiss Milvus 1.4/50 zugelegt. Eigentlich wollte ich es nie haben und ich hätte auch eher ein 2/50 genommen, wenn ich denn irgendwo im Einzelhandel eins bekommen hätte. Das Universum scheint irgendwas dagegen zu haben. Denn jede Mal wenn ich so weit bin und mir ein 2/50 zulegen will, kommt etwas dazwischen. Dieses Mal ein wuchtig-großes und schweres 1.4/50.

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Samyang 85mm F/1,4

Gestern ist mein Exemplar vom Samyang 85 f/1,4 F-Mount geliefert worden und ich bin am Abend ein wenig durch die Gegend gelaufen um es auszuprobieren. Mit einem Neupreis von knapp über 300 Euro kostet es knapp einen fünftel vom Zeiss Milvus 85/1,4. Meine Erwartungen an das Objektiv waren demzufolge nicht sehr groß. Aber ich muss gestehen für den Preis war ich extrem überrascht.

Mein erster Eindruck ist erfreulich positiv:

Das Samyang ist ein manuelles Objektiv und man muss die digitale Fokuswippe im Sucher benutzen, den sog. Digital Rangefinder. Und das funktioniert sehr gut. Es ist verhältnismässig leicht und sicher zu fokussieren und die Ergebnisse bei Blende 1,4 sind erheblich schärfer als ich angenommen hatte. Es ist wirklich kein kompletter Müll. Der Mindestfokusabstand beträgt etwa 1 m und es hat einen 72 mm Filterdurchmesser.

Das Gehäuse ist aus Kunststoff, fühlt sich dabei aber nicht so an als wolle es jeden Augenblick auseinanderfallen. Der Fokusring ist angenehm gedämpft und es macht eigentlich Spass ihn zu benutzen.

Momentan würde ich sagen, es ist eine gute Option, da ich nur gelegentlich mal ein 85mm benutzte.


Shallow Depth of Field;) OK, ich werde wohl selten eine andere Blende als f/1,4 benutzen. Das ist der Anwendungszweck für das 85mm. Für Landschaftsaufnahmen werde ich wohl nach wie vor auf das Zeiss 2/100mm zurückgreifen. Das ist halt echt brutal scharf. Es wird im Blog bestimmt noch mehr Aufnahmen mit dem Samyang gegen. besonders in nächster Zeit.


Das Foto mit der Katze ist etwas beschnitten, da ich nicht näher kommen konnte ohne sie aufzuscheuchen. Aber man kann gut sehen, dass der Fokus sitzt und es auch nicht zu lange gedauert hat bis ich den Fokus finden konnte, denn sonst wäre die Katze schon über alle Berge gewesen.

Ein Update auf die Fuji X-T2

An sich hatte ich vor die X-T2 links liegen zu lassen und diesen Produktzyklus auszusetzen. Aber dann steht man da im Fotoladen spielt mit der Kamera rum und naja... die Konsequenz ist klar.

Da die Kamera ja nun doch schon ein paar Monate auf dem Markt ist, loht es sich kaum einen weiteren Review zu schreiben. Aber nach dem Kauf habe ich mich schon gefragt, ob sich das Upgrade wirklich lohnt.

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Another Fujifilm X100 Model

… and another temptation.

Each time a new iteration of the X100 Model appears, I tend to take a deep look at.

Primary I use the Fuji XF 23mm F/1,4. For me it is the most versatile focal length on an APS-C sensor. The X100 Series utilizes a 23mm F/2 since its first appearance. Probably it is the same lens all the time. Maybe minor changes to the focus or aperture ring. Not sure. The X100 looks like the setup I use most of the time within a small package with very similar features to the so called flag ship models just with a fixed and quite small length.

And each time I decide against the camera, because I think of the rare occasions I use another lens. Selling my Fuji gear and only using a X100 would make much things quite easier. No more decision which camera to take with me, even the question if there will be need for another lens would be solved. But I guess, I will decide the same way when the X100S and X100T have been introduced.

Schauspielhaus Bochum

Theater of Bochum. No, not for the movies…

At the moment I am quite into long exposure photography. Actually it is fun to use a 16 stop neutral density filter and have exposure times of more then two minutes in bright daylight. It feels like a different type of photography with slightly different rules.

Today I disabled the noise reduction for long exposure on the X-E2. And being honest I cannot see too much of a difference, apart from the much faster processing time, since the additional exposure for noise reduction is skipped.

Reisen um zu fotografieren?

So gut wie immer, wenn ich eine Reise plane oder von Plänen für eine Reise spreche, kommt bestimmt jemand mit einem Ausspruch daher, dass oder ob man dort „schöne Fotos“ machen könnte. Das klingt in meinen Ohren jedes Mal wie die Vermutung, ich würde eine Reise nur zwecks des Fotografierens unternehmen. – Nein!

Auch wenn ich ein relativ ambitionierter Fotograf bin und quasi immer eine Kamera im Rucksack habe, wäre es für mich nie Grund eine Reise anzutreten. Noch möchte ich meinen Aufenthalt nicht mit der Knipse im Anschlag verbringen und von einem Ort zum anderen rennen. Immer auf der Suche nach dem nächsten, großen Foto.

Solche Fotoreisen sind ja nichts ungewöhnliches und werden von Agenturen zu den exotischsten Orten angeboten. Was sicherlich recht komfortable ist, wenn alles minutiös geplant wird und man sich kaum um etwas kümmern muss. Aber es hat auch seinen Preis. Nicht nur in finanzieller Hinsicht. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass man sich als Fotograf arg im Griff haben muss, eine Reise selbst zu erleben und nicht als Beobachter durch die Linse seines Fotoapparates. Zu leicht wird die Kamera zu einem Filter zwischen seiner Selbst und der Umgebung.

Manchmal ist es einfach die bessere Option die Kamera erstmal im Rucksack zu lassen und sich nicht genötigt zu fühlen alles und jeden unter fotografischen Aspekten zu betrachten. Dabei spielt es kaum eine Rolle ob man sich in der freien Natur oder in der Stadt befindet. Etwas ungefiltert zu erleben und sich auf eine Umgebung einzulassen bedeutet wirklich neue Eindrücke zu sammeln, echt Erinnerungen zu gewinnen und seine Perspektive zu verändern. Und eben diese neue Perspektive kann es ermöglichen eine ganz andere Aufnahme zu machen, wenn man die Kamera dann tatsächlich in die Hand nimmt.

gleicher Ort – gleiche Zeit – kein Nebel

Ach ja, man soll ja bloggen so lange der Ärger noch frisch ist;)

Natürlich bin ich am Nachmittag zur blauen Stunde wieder zum Katzenstein. Dieses Mal dick angezogen, mit ordentlichem Schuhwerk und mit Stativ gewaffnet. Und… Kein Nebel! Nicht mal die kleinste Schwade! Nicht mal eine Andeutung!

Das sollte mir eine Lehre sein. Niemals einen Moment verstreichen lassen, weil es Mal ein wenig kalt oder unbequem ist und dann auf eine zweite Chance hoffen, die Situation ein anderes Mal einfangen zu können. Wo man mal wieder sehen kann wie wenig Landschaftsfotografie mit Technik zu tun hat. Es geht um die richtige Einstellung, Entschlossenheit und zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Das Foto oben ist natürlich von Gestern.

Photokina 2016

So! Die Photokina 2016 wäre nun auch geschafft. Wie jedes Mal bietet sich die Messe an, Bekannte zu treffen und wiederzusehen, mit denen man sich sonst nur in Foren & Co unterhalten kann. So empfinde ich es schon fast als zwanghaft, die schnelle Anreise von nur knapp einer Stunde zur Kölnmesse zu nutzen.

Willkommen zur Fujikina 2016…

Die X-T2 und das XF23F2 und XF50F2 sind ja keine großen Überraschungen mehr gewesen und waren schon im Vorfeld bekannt. Der eigentliche Star der Photokina war wohl die Fuji GFX 50S. Es gab zwar schon vor der Messe Gerüchte, aber keine Bilder oder bestätigte Details. 51,4 Megapixel verteilt auf 43,8 × 32,9mm, also 1,7 mal größer als ein Kleinbildsensor. Im Frühling 2017 wird die Kamera in den Handel kommen und soll für unter USD 10000 zu haben sein. Also wenn Trump Präsident wird, dürfte das der Gegenwert zu knapp 500 € sein..

Fujifilm GFX 50S

Die abnehmbare EVF Einheit macht einen gut gestalteten Eindruck, da sich das Modul nahtlos an die Kamera fügt. Bei vielen separaten EVF handelt es sich eher um ein drangeklipstes Ding, das so gar nicht zur Kamera passt. Über den hier sichtbaren Adapter lässt sich der EVF drehen und klappen. Praktisch…

Fujifilm GFX 50S

Selbst mit Griff wird die Kamera nicht zu groß. Einen Größenvergleich zwischen der Nikon D810 und der Fuji GFX gibt es auf dem Hands-on auf dpreview.

Sony Alpha 99 II

Entgegen allen Vermutungen bin ich beim Betreten des Sony Stands nicht im Flammen aufgegangen. Die α99 II ist klein. Ähnlich groß wie die α77 II, die allerdings nur über einen APS-C Sensor verfügt. Gibt es wirklich Leute, die ihr α-Zeugs noch nicht verkauft haben. Es gab ja kaum Signale von Sony, dass das α-Bajonett noch einen großen Stellenwert hat, sondern der Schwerpunkt eher auf E und EF liegt.

Zeiss Milvus 2/50 (aka. Makro Planar 2/50)

Auf dem Zeiss-Stand hatte man wieder die Gelegenheit, alle Optiken an Nikon, Canon und Sony Knipse näher unter die Lupe zu nehmen. Als ich mir das letzte Mal das 2/50 anschaffen wollte, kam die X-T1 dazwischen. Mal sehen, was mich jetzt von einem weiteren 50mm in meiner Sammlung abhält…

Zeiss Stand
Begehbares Objektiv APO Planar 1,4/85 am Zeiss Stand
Leica Galerie

Halle 1 war wieder für die Leica Galerie vorbehalten. Während 2014 im vorderen Teil noch Produkte präsentiert wurden, hat Leica dazu in 2016 einen separaten Stand. Naja, und ich fand die Produktpräsentation viel dort etwas kleiner aus.

Sigma Kamera

Hmm… Kameras von Sigma sehen schon seltsam aus.

Fujifilm Evolution to Revolution

Auf Veranstaltungen wie dieser ist das immer noch sehr schön zu beobachten. Ich habe wirklich gestaunt, wie viele mit einer Fullsize DSLR oder einer Kleinbildknipse mit Griff und einem 70-200 oder noch Größeren über die Messe krauchen. Und ich möchte nicht wissen, was die noch im Rucksack haben. Denn ganz ehrlich, so richtig spektakuläre Motive gibt es auf der Messe auch nicht. Da kommt man sich mit einer lässig an das Handgelenk gebundenen Spiegellosen geradezu befreit vor.
Naja, jedem das seine…

Fujifilm X-T2 kommt

Bald ist es so weit. Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass die X-T2 am 7. Juli vorgestellt wird.

Die Gerüchte über neue Keyfeature sind nichts weniger als beeindruckend:

  • Das Gehäuse hat exakt den gleichen Formfaktor wie das Vorgängermodell, allerdings soll eine neue ultraleichte, extrem gehärtete Titanlegierung als Baustoff benutzt werden. Als mögliche Farben sind Rosegold und Lila im Gespräch.
  • Der neue 3 Zoll Ultra-HD-Display ist weder tiltable noch flippable, sondern detachable. Ein sichere Funkkommunikation mit dem Kameragehäuse soll über eine Distanz von 2 km gewährleistet sein.
  • Der neue Lithiumakku soll nicht weniger als 1300 Aufnahmen leisten können. Der Anschluss bleibt dabei kompatibel zum älteren NP-W126.
  • Als Alternative zu SD-Karten kommt eine neue, fest installierte ISSD zum Einsatz.
  • Auch an der Videofront hat sich endlich einiges getan. Aufgrund des neuen, schnellen Speichers soll es nun möglich sein, locker 8K aufzuzeichnen.
  • Beeindruckend muss auch die High-ISO-Performance sein. Erstmals kann in einer mondlosen Nacht eine schwarze Katze in einer schwarzen Scheune ohne Rauschen fotografiert werden.
  • Anstelle des EVF kommt jetzt ein SIMSIN Interface zum Einsatz, mit dessen Hilfe das Sucherbild direkt im Kopf projiziert wird. Damit soll es jetzt möglich sein, die wahre Natur der Dinge zu sehen.

Der Verkaufspreis bei Markteinführung soll wie beim Vorgängermodell etwa 1300 € betragen. Das schließt natürlich die Operation für die Implantierung der Kortikal Schnittstelle für den SIMSIN Adapter ein. Also, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.