Nikon Z 50mm F/2.8 S · Seite 2

Bio Shibushi Gyokuro Super Premium

Hört man Gyokuro, kommt automatisch der Begriff Umami in den Sinn. Und nicht selten ist das auch die einzige Note, die ein Gyokuro hat. Was schade ist, denn es gibt schon Aromen, die mit einem vollmundigen Umami einhergehen können. Zum Beispiel eine leicht nussige Note passt meiner Meinung nach ungemein gut. Wie man sie beim Shibushi Gyokuro finden kann. Im März hatte ich den Tee schon mal gekauft und er hat mir sehr gefallen und dieses Mal auch.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 1

Im Allgemeinen bevorzuge ich chinesischen Tee, hauptsächlich Sheng Pu-Erh, Oolongs, da diese nicht selten eine Vielfalt an Aromen aufweisen können, was sie interessant macht. Ich denke, daher mag ich den Shibushi, da dieser nicht einfach nur Umami hat, weil Umami halt, sondern mit etwas mehr daher kommt.

Zubereitung:

Gefäß  Shiboridashi mit ca. 80 ml
Menge  zwei knappe Teelöffel; nicht übertreiben
1. Aufguss 90 s
2. Aufguss 30 s
3. Aufguss 20 s

Bei den Zeitzeiten halte ich mich anfangs an den Vorschlag des Lieferanten. Das passt in der Regel einigermaßen gut. Später kann ich immer noch variieren, wenn ich ein Gefühl habe, wie der Tee eigentlich schmecken sollte.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 2

Das Aroma im zuvor aufgewärmten Shibo wie auch beim Aufgießen ist sehr angenehm und lässt Rückschlüsse auf die leicht nussige Note des Tees zu.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 3

Die Tasse wird recht milchig, beinahe cremig, ist aber bei Weitem nicht dickflüssig, wie man meinen könnte. Ich würde den Tee einfach mal als geschmeckt bezeichnen.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 4

Wahrlich passend für einen Sonntagmorgen.

Neu. Aber zu klein.

Teefilter

Teefilter

Ich habe mir einen neuen Teefilter gegönnt – zu klein.

Wenn ich losen Tee aus einer Kanne oder einem Gaiwan einschenke, vermeide ich mit einem Filter, dass Blattgut in die Schale gelangt, denn das gehört sich nicht. Daher der Aufriss.

Ich hätte beim Bestellen schwören können, dass der vorige auch mittel war und nicht groß war. Vielleicht sollte ich mir beim nächsten Mal einfach die Maße der Filter ansehen. Andererseits ist bei einer Auswahl aus klein, mittel und groß die Wahrscheinlichkeit, einen falschen zu nehmen, doch nicht so groß. Wobei ich die kleine Variante von vornherein ausgeschlossen habe.

2006 Yiwu Gushu Sheng

2006 Yiwu Gushu Sheng
Nikon Z 7 · NIKKOR Z MC 50mm f/2.8 · f/16.0 · 50mm · 3/1s · ISO 64

Als Kind musste ich mal einen Hustensaft einnehmen… – So würde ich bei so manchem Pu Erh Tee einen Post einleiten. Gushus bilden dabei eher eine Ausnahme. So auch dieser. Der Yiwu ist mild und nur wenig aufdringlich. Geschmack variiert mit den Aufgüssen von Steinobst zu einer weniger fruchtigen aber würzigeren Note.

Ich mag es, wenn ein Gushu so richtig fruchtig mit einem Aroma, das an Pflaumen erinnert anfängt. In 2017 hatte ich DEN Gushu gefunden. Natürlich nur für eine Ernte. Spätere Ernten waren wieder anders.

Der Tee wurde in Stücken geliefert, die vom Fladen abgebrochen worden sind. Also mussten die vor Verzehr erstmal zerpflückt werden, so dass man wieder die mehr oder weniger einzelnen Blätter zum Aufbrühen erhält. Sehr praktisch, wenn man ein wenig Hilfe hat.

2006 Yiwu Gushu Sheng Wird Zerplckt
Nikon Z 7 · NIKKOR Z MC 50mm f/2.8 · f/4.0 · 50mm · 1/30s · ISO 500

Zubereitung (Gong Fu): 5 g auf 100 ml und bei ~100 °C für 5 bis 10 Sekunden ziehen lassen. Und das mit der Ziehzeit ist kein Flachs. Ich habe zwischendurch mal einen Aufguss aus Schusseligkeit gut 20 Sekunden ziehen lassen. Bitter!

Tracking September

Tracking September

Tracking September

Und so ist auch der September Geschichte:

  • Offensichtlich hatte mein Stamm-Imbiss Urlaub. Ich war nur halb so häufig auswärts essen.
  • Da ich mir so viele Sorgen um mein Mittagessen machen musste, hat sich das negativ auf meine Schlafqualität ausgewirkt. Schlaf war diesen Monat nicht mein Freund.
  • Gesundheitlich ging’s: Ein Tag Migräne – nicht so empfehlenswert. Der Folgetag war besser, aber auch nicht optimal.
  • Arbeit war im vergangenen Monat eher eine deprimierende Veranstaltung.
  • Sechs Kopfschmerztabletten musste ich nehmen. Aber dafür habe ich in der letzten Septemberwoche das Heuschnupfenmedikament abgesetzt.
  • Amazon dürfte im September einen deftigen Umsatzeinbruch erlitten haben. Das spiegelt mein Konsumverhalten insgesamt wider.
  • Anfang und Ende des Monats je eine Flaschenpostbestellung und in der Mitte des Monats eine Teebestellung.

Kalifornischer Mohn

Kalifornischer Mohn

Kalifornischer Mohn

Die „Regenzeit“ (aka. Herbst) hat begonnen und das wird wohl eines der letzten Blumenfotos in diesem Jahr sein. Ich bin mal gespannt, ob ich mich aufraffen kann, morgens früh genug loszuziehen, um Herbstfotos zu machen.

Bisher hatte ich nicht das Gefühl, in meiner Ecke hier in Bochum Weitmar würde sich Nebel bilden. Aber vielleicht werde ich noch eines Besseren belehrt und ich schaue eines frühen Morgens aus dem Fenster und sehe und staune…

Koffeinfreier weißer Knospentee

Nahaufnahme von Teeknospen auf einer dunklen Unterlage.

Knospen des 2024 O Yang Nanmei Yesheng Bai Ya

Wie bei fast jeder Teebestellung, wurde auch der letzten eine kleine Probe beigelegt: 2024 O Yang Nanmei Yesheng Bai Ya, Wilde Teeknospen.

Auch wenn der Tee geschmacklich interessant ist, da er kaum an einen weißen Tee erinnert, wäre er leider nicht meine erste Wahl. Der Tee hat ein recht süßes Aroma – das mag ich – aber gleichzeitig leider auch eine gewisse Strenge.

Knospentees sind eigentlich eine töfte Sache, da sie kein oder nur sehr wenig Koffein haben und somit an den bevorstehenden Winterabenden recht bekömmlich sind. Man kommt abends nach Hause, ist ziemlich durchgefroren und denkt sich: „Jetzt einen Tee...“

Vor einer Weile hatte ich mal einen Ya Bao ausprobiert. Der hat mir etwas eher zugesagt.

Falter

Falter

Falter

Nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Reptilien, geht’s nun wieder wie gewohnt weiter. Zumindest für eine kurze Weile noch. Es ist Mitte September und die Saison ist fast vorbei.

Bei diesem Foto hat es mir das Wasserfarben-Bokeh besonders angetan. Ich weiß auch gar nicht, welche Pflanze das ist, und ganz zu schweigen von welche Art der Falter ist, der auf der Blume seiner Arbeit nachgeht.