Bio Shibushi Gyokuro Super Premium

Hört man Gyokuro, kommt automatisch der Begriff Umami in den Sinn. Und nicht selten ist das auch die einzige Note, die ein Gyokuro hat. Was schade ist, denn es gibt schon Aromen, die mit einem vollmundigen Umami einhergehen können. Zum Beispiel eine leicht nussige Note passt meiner Meinung nach ungemein gut. Wie man sie beim Shibushi Gyokuro finden kann. Im März hatte ich den Tee schon mal gekauft und er hat mir sehr gefallen und dieses Mal auch.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 1

Im Allgemeinen bevorzuge ich chinesischen Tee, hauptsächlich Sheng Pu-Erh, Oolongs, da diese nicht selten eine Vielfalt an Aromen aufweisen können, was sie interessant macht. Ich denke, daher mag ich den Shibushi, da dieser nicht einfach nur Umami hat, weil Umami halt, sondern mit etwas mehr daher kommt.

Zubereitung:

Gefäß  Shiboridashi mit ca. 80 ml
Menge  zwei knappe Teelöffel; nicht übertreiben
1. Aufguss 90 s
2. Aufguss 30 s
3. Aufguss 20 s

Bei den Zeitzeiten halte ich mich anfangs an den Vorschlag des Lieferanten. Das passt in der Regel einigermaßen gut. Später kann ich immer noch variieren, wenn ich ein Gefühl habe, wie der Tee eigentlich schmecken sollte.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 2

Das Aroma im zuvor aufgewärmten Shibo wie auch beim Aufgießen ist sehr angenehm und lässt Rückschlüsse auf die leicht nussige Note des Tees zu.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 3

Die Tasse wird recht milchig, beinahe cremig, ist aber bei Weitem nicht dickflüssig, wie man meinen könnte. Ich würde den Tee einfach mal als geschmeckt bezeichnen.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 4

Wahrlich passend für einen Sonntagmorgen.