Moschus-Malve

Moschus-Malve
Dieses dezente Pflänzchen ist vermutlich eine Moschus-Malve. Auch wenn die meisten Aufnahmen einer solchen Malve eher Blüten mit kräftigerer Farbe zeigen. Bei dieser sind lediglich die Adern etwas rosafarben.

Moschus-Malve
Dieses dezente Pflänzchen ist vermutlich eine Moschus-Malve. Auch wenn die meisten Aufnahmen einer solchen Malve eher Blüten mit kräftigerer Farbe zeigen. Bei dieser sind lediglich die Adern etwas rosafarben.
Nachdem ich die letzten Tage in der Bunde herumgelungert bin und meinen Magen-Darm-Spaß gepflegt habe, musste ich heute unbedingt mal vor die Tür. Perfektes Wetter mit um die 20 °C für einen kleinen Spaziergang.
Am Wegesrand sieht man allerlei Gewächse und Viehzeug.

Ackerwinde

Mittelmerr Brombeere
Aber wenn man mal aufblickt, sieht man alles. Unten am Bildrand schlängelt sich die Ruhr zwischen den Bäumen. In der Bildmitte ist die Burg Blankenstein zu sehen. Und nach dem nächsten Tag sieht man die Hochhäuser in Holthausen am Pattberg und in der Hermannstraße und im Hintergrund dürfte das Windrad am Bergerweg in der Elfinghauser Schweiz zu sehen sein.

Blankensteiner Panorama

Eine Acker-witwenblume wird von einer Biene (vermutlich) bestäubt. Die kleinen Härchen sind voller Blütenstaub.
Nachdem ich heute Vormittag schon eine Weile unterwegs war, ist mir aufgefallen, dass ich am Morgen versäumt habe, meine Cetirizin Tablette zu nehmen. Allerdings habe ich nicht die Spur der typischen Symptome verspürt. Scheint gerade eine recht günstige Blütezeit für mich zu sein. Aber mit der Biene möchte ich trotzdem nicht tauschen. Ein solches Pollenbad wäre nix für mich.

Wenn meine Nachbarn quasi das ganze Haus am Aroma ihres Essens teilhaben lassen, will ich mich doch revanchieren.
Und nein, ich stelle das Dingelchen nicht in den Hausflur ;)
Ich freue mich jedes Mal wenn es mir gelingt eine Nah- oder Makroaufnahme zu machen, die die Fantasie anregen kann mehr zu sehen als einfach nur irgendeine Blume.
Allerdings neige ich nicht dazu darüber zu reden, zu was meine Fantasie beflügelt wird. Jeder soll selbst sehen, was er sehen möchte. Ich mag darauf keinen Einfluss nehmen. Und wenn jemand nur eine Blume sieht, dann ist das auch OK.
Der Post lag jetzt schon ein halbes Jahr im iA Writer Archiv und wenn ich den nicht endlich mal poste, wird das nie was. Also habe ich den Staub abgeschüttelt.
Im Juli 2022 habe ich mir das Nikon 105 mm Makro zugelegt. Das ist nun beinahe anderthalb Jahre her. Wird Zeit, darüber zu sprechen.
Vor dem Nikkor habe ich das Makro Planar 2/100 von Zeiss für Nahaufnahmen benutzt. Das inzwischen seit gut einem Jahr unbenutzt im Schrank liegt.
Da meine Reviews in der Vergangenheit schon nicht sonderlich technisch orientiert waren, will ich auch jetzt erst gar nicht damit anfangen, sondern einfach die beiden Objektive miteinander vergleichen und was ich dazu verleitet hat, das Nikkor zu kaufen und anstelle des Zeiss zu benutzen.
Das Makro Planar ist schwer, es ist aus Metall, es hat keinen Autofokus, keine Bildstabilisierung und einen Abbildungsmaßstab von 1:2 bei Naheinstellung. Beim Fokussieren ändert sich die Länge.
Der Look der Fotos ist der Grund, warum man das Ding freiwillig benutzt. Die Handhabung ist es definitiv nicht!
Das Nikkor 105mm ist leicht, es ist größtenteils aus einem hochwertigen Verbundkunststoff, hat einen brauchbaren Autofokus, hat eine Bildstabilisierung, die mit dem der Kamera zusammenarbeitet, und einen Abbildungsmaßstab von 1:2 bei Naheinstellung. Die Handhabung ist ein Träumchen. Neben dem Schalter für Autofokus/ manueller Fokus hat das Objektiv noch ein paar Knöpfe, Räder und Schalter:
Es könnte sein, dass das Nikkor bei 2.8 einen Hauch schärfer ist als das Zeiss bei Blende 2. Wenn dem so ist, dann allerdings auf einer Ebene, die ich einfach nicht mehr praxisrelevant finde.
Wenn es nur um Bildqualität geht, sind beide fantastisch. Ich würde mich schwer tun, hier einen Gewinner auszumachen.
Wenn es um den Look der Fotos geht, sieht die Sache schon anders aus. Was einem hier besser gefällt, ist natürlich eine recht individuelle Entscheidung.
Im Nahbereich bei offener Blende ist die Schärfenebene haardünn. Beim Nikkor mit 1:1 noch mehr als beim Zeiss, obwohl die Blende bis 2 öffnet. Das Bokeh ist bei beiden sehr schön. Bereiche, die ausreichend von der Schärfenebene werden, butterweich dargestellt. Wobei das Bokeh vom Zeiss eine leicht aquarelle Qualität hat.
Spannend wird es im mittleren Bereich. Hier gefällt mir das Zeiss eine wenig besser. Durch den harten Cut-off vor und hinter der Ebene werden Objekte auf mittlerer Distanz wunderbar freigestellt und erscheinen sehr plastisch. Zeiss erzählt hier von einer Anlehnung an die ARRI/ZEISS Master Prime Optiken, was neben der Blende von 2 wohl mitverantwortlich für diesen Effekt ist. Hier hat das Zeiss IMHO die Nase weit vorn.
Fotos, die ich mit dem Nikkor 105mm gemacht habe, und zum Vergleich Fotos, die ich mit dem Zeiss Makro Planar 2.0/100mm gemacht habe.
Ein tatsächlich recht umfassender Artikel zum Einstieg in die Makro Fotografie. Steht für den Anfang eigentlich aus drin.
Dive into the world of macro photography! Our expert guide reveals how to take mesmerizing close-up shots of flowers, insects, and more.

Acker-Winde gibt es nicht nur auf dem Acker, auch auf'm Friedhof.
Bin ich mir bei den Pflanzenbestimmungen eigentlich immer ganz sicher? Nein, ich bin kein Botaniker und einen grünen Daumen habe ich schon gar nicht.

Der Kollege wollte vermutlich auch nur in Ruhe auf dem alten Gemäuer in der Sonne liegen und prompt kommt so'n Typ mit 'ner Kamera vorbei...