Da ich heute trotz der Hitze nicht wieder den ganzen Tag zu Hause sitzen wollte, bin ich schon am frühen Morgen vor die Tür. Bei knapp über 20 drückenden Grad war es noch ganz erträglich.


Sind wir mal ehrlich: Ein Teichhuhn-Küken ist kein Sympathieträger wie ein Entenküken. Das schwarze, fast struppige Daunenkleid, die noch viel zu langen Beine und der rötliche Schnabelansatz mit dem winzigen kahlen Scheitel geben ihnen eher einen leicht punkigen, zerrupften Charme. Aber genau das macht sie als Motiv ja interessant, das ist mal etwas anderes als die übliche Niedlichkeit.

Den Nestbau habe ich für einen kurzen Augenblick gefilmt, und da ich wie immer kein Stativ oder irgendwas in der Art dabei hatte, ist der Spaß wieder ein wenig wackelig geworden. Bei 400mm bringt halt auch die beste Bildstabilisierung in Kamera und Objektiv nix mehr. Das leichteste Zittern reicht schon, um das Bild schaukeln zu lassen.
