Tee · Seite 9

Japan Gyokuro (Tee Gschwendner)

Zusammen mit dem Match Sei habe ich neulich auch 50 g von dem Japan Gyokuro aus dem Hause Gschwendner mitgenommen. Mit 27,70 € für 100 g liegt der Preis für einen Gyokuro noch im Mittelfeld. Daher habe ich den ersten Aufguss auch nicht mit übertrieben hohen Erwartungen gemacht. Als Pessimist kann man durchaus positiv überrascht werden. weiterlesen …

Matcha Sei – Every Day Purity

TeeGschwendner scheint seit einer Weile fünf neue Matcha unterschiedlicher Preis- und Qualitätsstufen im Programm zu haben. In jüngster Zeit habe ich Matcha nur noch online bei sunday.de bestellt, da ich mit den Sorten dort nach einer Weile vertraut war und wusste, was bei welchem Tee auf mich zukommt. Aber unlängst waren meine Teereserven am Ende und ich hatte keine Lust, die Lieferzeit in Kauf zu nehmen, und bin direkt bei TeeGschwendner in der Innenstadt vorbeigegangen.

Ich habe mich für den Matcha Sei entschieden, das ist mit 27,5 € für eine 30-g-Packung der zweitgünstigste aus der Reihe und schien mit eine gute Entscheidung zu sein, da ich die anderen nicht kannte und auch keinerlei Informationen zu Herkunft oder Herstellung des Tee bekannt waren.

Das Pulver ist luftdicht in einer Metalldose verpackt. Beim ersten Zubereiten fiel mir direkt auf, dass der Tee einen leichten Gelbstich hat, also nicht so tief grün, wie ich es bspw. vom Zuiun gewohnt bin. Aber das sollte mich weiter nicht stören.

Zubereitung

Erst mal zwei gute Bambuslöffel in die Schale und etwas nicht erhitztes Wasser darauf, verrühren und dann ca. 70–80 °C heißes Wasser darauf und ordentlich schlagen. Der Sei schäumt schnell und ganz ordentlich auf. Der Schaum ist eher von laubgrüner Farbe, relativ fest und relativ feinporig.

Geschmack

Sehr dezent, mäßiges Umami. Wer einen eher kräftigeren Matcha mit vollem Aroma zu schätzen weiß, wird an diesem keine zu große Freude haben. Womit ich nicht sagen möchte, dass der Seitan nicht schmeckt. Er ist halt nur etwas dezent. Kann man trinken, wenn man keinen anderen hat, aber es gibt vollere Alternativen.

Benifuuki

I tried so hard to like Benifuuki especially for its assumed antiallergenic effect. But I cannot. I really do not like the taste. Even the color of the powder or the aroma is far from compelling to me.

Although it looks quite similar to matcha it is completely different.

Matcha Zuiun

For me, the very best time to taste a new tea is late Sunday morning. Maybe I have listened to some relaxing music or read some chapter of a book. Today I did both: I read some chapters in Dan Kieran’s The Art of slow travel and listened to a Spotify radio channel derived from artists as Sync24, H.U.V.A Network and Aes Dana. All in all easy listening and reading. So my mind is calmed down, and I am open to a better perception.

Matcha Zuiun is of Super Premium quality and comes from Uji, Kyoto. The served tea is creamy and has a strong dark green color. It tastes quite harmonic, has strong Umami is not bitter at all. I will strongly recommend sieving the tea to avoid any clumping. I left the sieving for the first cup. Bad idea! This may ruin the tea entirely.

I guess, I will enjoy this matcha quite a lot.

Darjeeling Lingia First Flush

In der jüngsten Vergangenheit habe ich so gut wie ausschließlich grünen Tee getrunken, vornehmlich Gyokuro, Bank und Matcha.
Als unlängst meine Reserven an Tee aufgebracht waren, habe ich den letzten Rest Darjeeling Lingia aufgebrüht. Eine wirklich gute Alternative bspw. zum Gyokuro, da die Note ein vollkommen anderen ist. Tee ohne Umami kann auch mal sehr erfrischend sein.

Gyokuro Okabe Premium

Ein wunderbarer Gyokuro in Premiumqualität mit bemerkenswert heller, grüner Tasse, gehaltvollem Umami, harmonisch leicht und frisch. Mit gut drei Teelöffeln auf 0,3 l und einer Ziehzeit von 2 Minuten lässt sich der Tee mindestens zweimal gut aufbrühen und je nach Geschmack auch noch ein drittes Mal.

Ein exzellenter Begleiter für das Frühstück am Sonntagmorgen. Lässt sich natürlich auch zu anderen Tageszeiten genießen.

Gyokuro Okabe Premium in einer Teedose aus Holz

Das Blatt besteht aus langen, feinen, farblich sehr schönen Nadeln.

eine Pause in Ehren…

Vor gut einem viertel Jahr habe ich aufgehört Tee zu trinken. Ich habe nicht nur seltener sondern gar keinen mehr getrunken, wenn man mal von ein paar Long Island Ice Tea absieht…

Ich denke, ich habe mich zu sehr an den Geschmack gewöhnt und egal welcher Sorte ich getrunken habe, wirkte der Tee gewöhnlich um nicht zu sagen fade oder langweilig auf mich. Und so habe ich mich entschlossen mal eine kleine Pause zu machen und mich mit anderen Getränken über Wasser zu halten.

Entschlossen eine Weile ohne Teegenuss zu leben habe ich mich im Venedig Urlaub, da ich dort ohnehin so gut wie jedes zweite Kaffeehaus angesteuert habe und den dort zum Teil wirklich sehr guten Kaffee als interessanten neuen Geschmack entdeckt habe. Etwas was ich mir vorher kaum vorstellen konnte, denn bislang habe ich Kaffe in der erster Linie als abgestandenen Brühe aus der Kaffeemaschine wahrgenommen. Das das auch anders sein kann… Verblüffend;)
Wie auch immer, wollte ich diese Geschmackssensation auch wieder haben, wenn ich einen guten oder neuen Tee trinke. Daher die Pause.

Gestern Vormittag habe ich mir dann in Ruhe nach dieser Pause das erste Mal wieder einen Tee aufgebrüht. Einen Gyokuro Ujitawara. Das war der letzte Rest Grünen Tees, denn ich noch hatte. Eine gute Wahl und die Rechnung der Pause ging voll auf.
Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Match, der ich zuvor allerdings erst einmal bestellen muss…

Lange Rede kurzer Sinn; Wenn einem Dinge zu gewöhnlich werden, einfach mal eine kleine Pause machen und dann wird das schon wieder.

Sencha Momiji

Nachdem ich mich in den letzten Monaten eher auf verschiedene Gyokuro eingeschossen habe, war es nun mal wieder an der Zeit einen anderen Tee auszuprobieren. Das Black Friday Angebot des Vertriebs war daran nicht ganz unschuldig

Ceremony Grade

Entgegen meinem gewohnten Matcha (Uji Premium Grade) habe ich mir dieses Mal 20 g höchster Qualität (Uji Ceremony Grade) aus der Region Ujitawara gegönnt.
Ich hatte nicht erwartet, dass der Unterschied so enorm sein würde. So viel Umami ist geradezu verblüffend. Damit lässt sich natürlich hervorragend Koicha machen. In der Regel trinke ich eher Usucha, da Koicha mit einem Premium Grade zwar wohl geht, aber nie so richtig mein Fall war.

Seogwang

Nein, liebe SEO Fuzzis. Es geht um ein wichtiges Thema: Tee. Um präzise zu sein, es geht um Südkoreanischen Tee. Also mal ein vollkommen anderer grüner Tee im Vergleich zu denen, die ich sonst trinke.

Ein frischer Tee mit rundem Aroma und jadegrüner und fruchtiger/lieblicher Tasse. Der hat beim trinken einen kräftigen aber ausgewogenen Geschmack und lässt nach dem Trinken noch für eine Weile ein angenehme Süße auf der Zunge zurück.
Sehr interessant, wie ich finde und sicher nicht der letzten Versuch in diese Richtung.

Die Seogwang Teefelder liegen im Süden der südkoreanischen Vulkaninsel Jejudo. Die Umweltbedingungen (viel Regen, hohe Lufttemperaturen, häufige Nebelbildung) und der vulkanische Boden bilden offensichtlich eine gute Basis zum Anbau guter Tees.

Endlich! Lr 5.4 mit X-T1 Unterstützung

Auf das Release (Mac/Win) warte ich schon fast so lang wie auch die Lieferung des Novoflex FUX/PENT Adapter um endlich mal das FA77 mit der X-T 1 ausprobieren zu können.

Lightroom war dann wohl schneller. Neben der Unterstützung für die X-T1 kann man sich auch besonders über die Kameraprofile freuen, die die Filmsimulationen der Fuji Kameras aufgreifen.


Dose mit Matcha Tee und Chashaku
Fujifim XT-1 | Fujinon XF 35 F1.4 | Profil: Astia/Weich (kein Postprocessing!)

Astia gehört wohl mit zu den bekanntesten Filmen von Fuji.
-> Velvia vs Provia vs Astia – Photo.net Leica and Rangefinders Forum

Bancha und Kukicha. Tee für den Abend.

Sowohl Bancha als auch Kukicha sind beides hervorragende Tees für den Abend, da die über einen recht geringen Koffeingehalt verfügen. Ich habe es über die letzten Wochen ausprobiert und selbst nach einer kleinen Schale nach 21 Uhr hatte ich keinerlei Problem beim Einschlafen. Oder vielleicht verfüge ich auch über eine außerordentliche Koffeinresistenz. Wer weiss… Also Ausprobieren auf eigene Gefahr. Wer sich eine Schale am Abend gönnt und dann doch nicht einschlafen kann, soll bitte nicht herumjammern.

Bancha wird aus den Sencha Blättern gewonnen, die nach der Ernte des Sencha nachkommen, gilt als Alltagstee und ist qualitativ knapp unter dem Sencha angeordnet. Neben Mineralien wie Eisen und Kalzium verfügt der Tee über viele Gerbstoffe und ist – wie schon erwähnt – arm an Koffein.

Bancha

Bancha

Beim Kukicha handelt es sich um einen sog. Stengeltee, und dieser wird, wie nicht anders zu erwarten, aus den Blattstielen und -rippen des Sencha oder Tencha gewonnen. So richtet sich der Geschmack ein wenig nach dem „Ursprungstee“. Ordentliche Qualität erkennt man am milden, süßlichen und teilweise etwas nussigen Geschmack. Tee von weniger guter Qualität ist dann etwas säuerlich und eher ein wenig kräftig.

Kukicha

Kukicha

Vor einer Weile habe ich schon mal über den entkoffeinierten Darjeeling Infre geschrieben. Der zwar ganz OK, aber kann einem nicht entkoffeinierten Darjeeling IMHO nicht das Wasser reichen. Überhaupt war meine Suche nach schmackhaften entkoffeinierten Tees nicht unbedingt von Erfolg gekrönt.

Tee aus der Kanne.

Eeine Tonkanne mit Pai Mu Tan
Pai Mu Tan – chinesischer weisser Tee – aufgenommen mit Nikon D800, Zeiss Makro Planar 2/100, F/2, ISO 4500 – Flickr

Ach ich weiss auch nicht, was mich früher geritten hat losen Tee in einem Beutel oder einem Tee-Ei oder auf sonstwie einengende Weise zuzubereiten. Ich vermute mal, es ist die Faulheit gewesen den Tee nach der Zubereitung noch umgiessen zu müssen.

Vielleicht mag der eine oder Leser, das nun für den gleichen Voodoo halten wie HiFi Kabel mit Laufrichtung. Aber echt! Das hört man. Nein, Quatsch. Höre ich natürlich nicht. Aber beim Tee macht es idT. einen gewaltigen Unterschied ob sich das Blatt frei im Wasser bewegt und Raum hat um sein Aroma abgeben zu können, oder ob es zusammengepresst in einem Ei oder Beutel liegt.