Proton

Proton Authenticator

Das ist mal praktisch! Proton hat gestern den Authenticator vorgestellt. Eine App zur Verwaltung von 2FA-Codes mit Synchronisation über einen Proton-Account. Alternativ können Geräte auch über iCloud synchronisiert werden.

Ich konnte auf meinem Pixel 7 Pro die Datenbank aus Aegis als Json exportieren und in den Proton Authenticator auf dem gleichen Gerät importieren und die Codes wurden über meinen Proton-Account mit den Apps auf Mac und iPad gesynct.

Vormals hatte ich nur das Handy als Gerät mit einem Authenticator, und das war schon mal unpraktisch, wenn ich es gerade nicht zur Hand hatte. Ich habe zwar nicht unglaublich viele Schlüssel, aber die paar benötige ich alle naselang. Vereinfacht das Leben ungemein.

Links am Morgen

Dem Pitchfork-Review zu Jon Hopkins neuem Album Ritual ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Äußerst hörenswert!


The aim for the title sequence was to capture the essence of creativity, innovation, and inspiration through the lens of Australia's diverse landscapes, flora, fauna, and geological formations.Camp Mograph Australia Title Sequence 2024 (Vimeo) (via Colossal)


Korrupt schreibt recht unterhaltsam über Die Ringe der Macht. The Last Ringbearer klingt ziemlich interessant.


Wie man an den öffentlichen PGP-Schlüssel eines Proton Mail Users kommt beschreibt Andreas. Ja, und ich fände es auch töte, wenn man die Schlüssel über KeyServer finden könnte.

curl -s 'https://api.protonmail.ch/pks/lookup?op=get&search=user@protonmail.com'

Die Geister, die ich rief. AI nervt überall. Zum Beispiel mit generierter Musik auf Spotify um Hörer und Kohle abzugreifen. Anfang des Jahres ist mir so ein Bullshit auch schon mal auf Tidal auf die Ohren gekommen.

Endlich gibt es eine Proton Pass Extension für Safari. Und als Bonus obendrauf gibt es dann auch endlich eine echte macOS Anwendung und nicht nur diese etwas unpraktische hybride App für iOS, die auch auf ARM Macs läuft. Sondern endlich auch auf meinem alten, angestaubten i386 MacBook. Danke, würde ich sagen;)

Ein halbes Jahr Proton Pass

Seit Ende Juni benutze ich nun Proton Pass. Im Prinzip seitdem es aus dem Beta-Stadium raus ist. Es hat KeePass mittlerweile vollständig abgelöst. Ach ja, und auf meinem i386 MacBook Pro benutze ich seit dieser Zeit kaum mehr Safari, weil es immer noch keine Extension für den Browser gibt. Aber so viel zum Genörgel, denn an sich komme ich ganz gut mit Proton Pass klar.

Auf meinem ARM MacBook Pro kann man gut die iOS App von Proton Pass benutzen. Die ist zwar leider auch kein Vorbild an Usability aber erfüllt ihren Zweck. Warum beim Klick ins Suchfeld erst mal ein Modal geöffnet werden muss, um darin dann wirklich suchen zu können, ist fraglich. Es fühlt sich auf dem iPad noch ganz OK an, wirkt auf dem Desktop allerdings etwas befremdlich. Die Android App kommt ohne derlei Umstände aus.

Die Extension für Firefox ist OK und lässt sich in einem neuen Fenster öffnen, wenn ich auf dem i386 mal Passwörter organisieren möchte. Bei der Extension gibt's wie bei der Android App kein irres Modal zum Suchen. Brave benutze ich prinzipiell schon nicht und was ist dieses Chrome gleich nochmal...

Update: Es gibt nun eine Web App für den Passwortmanager: pass.proton.me

Was mich wirklich bei der Stange hält, ist die Möglichkeit auf sehr einfache Weise einen E-Mail-Alias zu benutzen, um meine Privatsphäre zu schützen, wenn ich irgendwo einen neuen Account erstelle. Der Alias zielt allerdings zwangsweise nur auf die eigene Proton Mail Adresse. Was auf den ersten Blick OK ist, da ich mir den Proton Mail Account ursprünglich für den Gebrauch bei Online Accounts zugelegt habe. Auf der anderen Seite entsteht dadurch natürlich auch eine gewisse Bindung an Proton Mail und Proton Pass. Aber um ehrlich zu sein, sind die wenigsten Accounts so wichtig, dass man sie nicht einfach krepieren lassen könnte. Und bei einem anderen E-Mailanbieter, müsste die Adresse auch geändert werden, wenn man die E-Mailadresse wechselt. Also pffft...

Ich weiß, dass auch bei der Apple iCloud die E-Mailadresse verborgen werden kann. Das nützt mir allerdings recht wenig, wenn ich ein Google Pixel in der Hand habe.

Fazit: Ich komme auf jeder Plattform an meine Passwörter, ohne eine KeePass Datei wild synchronisieren zu müssen, und es bietet Aliase zum Verbergen meiner E-Mail. Wenn dann doch noch eine Safari Extension kommen sollte, bin ich rundum glücklich.

@proton.me

Bei ProtonMail gibt es eine neuer E-Maildomain: proton.me.

Als nicht zahlender Nutzer kann man diese in Verbindung mit dem eigenen Benutzernamen bis zum 30. April nutzen. Cool! Eine E-Mailadresse für 15 Tage. Das ist ja fast eine Wegwerfadresse ;)

Naja, als zahlender Kunde kann man die natürlich über den 30. April hinaus nutzen. Bis vor einem Jahr war ich für knapp ein Jahr auch zahlender Kunde bei ProtonMail. Hatte den MX Record dorthin zeigen lassen und diesen ganzen Spaß. Aber der Mehrwert hat sich für mich nie wirklich ergeben. Und somit habe ich den Spaß dann auch wieder beendet. Ach ja. Und die ProtonMail Bridge ist auch eher was für sehr geduldige Zeitgenossen. Zumindest damals.