IPad

Auf ’n Kopp gehau’n

Nun hat sich geklärt, was ich mit der Rückzahlung vom Finanzamt gemacht habe. Ich habe das Geld für ein iPad mini auf den Kopf gehauen. Neues Handy brauche ich nicht und normale iPads sind mir zu groß, wie mich der 11 Zoll Oschi gelehrt hat.

Ipad Mini

Was? Ich soll mal gesagt haben, dass ich mir nie wieder ein Apple Produkt kaufen würde? Da musst Du mich mit jemandem verwechseln.

Es ist schön klein, leicht und fühlt sich trotzdem relativ gut in der Hand an.

Witzigerweise lässt sich die Tastatur wieder teilen. Das wurde bei meinem 11 Zoll Model nicht mehr unterstützt. Das ist wohl Upselling; um den Wunsch nach einer physischen Tastatur zu wecken, denn für die Bildschirmtastatur vom 11 Zoll iPad benötigt man wirklich große Hände, wenn man es in der Hand hat und mit den Daumen schreiben möchte. Vollkommen egal, wie man es dreht.

Außerdem mag ich das textil ummantelte USB-C-Kabel.

Das iPad war auch so eine grenzwertige Anschaffung.

Habe mir damals extra ein 11 Zoll pro gekauft, weil ich mir davon irgendwas in Richtung Produktivität versprochen habe. Und diesen eumeligen Magnetstift habe ich auch gleich dazu gekauft.

Bullshit.

iPadOs erstickt durch seine Restriktionen jede Form von Arbeit, die ich mir damit vornehme schon im Keim. Heute reinige ich in erster Linie den Screen und manchmal benutze es um Sachen mit dem Stift zu unterschreiben oder YouTube, Amazon Prime & Co zu schauen während ich am Schreibtisch sitze. Ich denke, das hätte ich günstiger haben können.

Ein halbes Jahr Proton Pass

Seit Ende Juni benutze ich nun Proton Pass. Im Prinzip seitdem es aus dem Beta-Stadium raus ist. Es hat KeePass mittlerweile vollständig abgelöst. Ach ja, und auf meinem i386 MacBook Pro benutze ich seit dieser Zeit kaum mehr Safari, weil es immer noch keine Extension für den Browser gibt. Aber so viel zum Genörgel, denn an sich komme ich ganz gut mit Proton Pass klar.

Auf meinem ARM MacBook Pro kann man gut die iOS App von Proton Pass benutzen. Die ist zwar leider auch kein Vorbild an Usability aber erfüllt ihren Zweck. Warum beim Klick ins Suchfeld erst mal ein Modal geöffnet werden muss, um darin dann wirklich suchen zu können, ist fraglich. Es fühlt sich auf dem iPad noch ganz OK an, wirkt auf dem Desktop allerdings etwas befremdlich. Die Android App kommt ohne derlei Umstände aus.

Die Extension für Firefox ist OK und lässt sich in einem neuen Fenster öffnen, wenn ich auf dem i386 mal Passwörter organisieren möchte. Bei der Extension gibt's wie bei der Android App kein irres Modal zum Suchen. Brave benutze ich prinzipiell schon nicht und was ist dieses Chrome gleich nochmal...

Update: Es gibt nun eine Web App für den Passwortmanager: pass.proton.me

Was mich wirklich bei der Stange hält, ist die Möglichkeit auf sehr einfache Weise einen E-Mail-Alias zu benutzen, um meine Privatsphäre zu schützen, wenn ich irgendwo einen neuen Account erstelle. Der Alias zielt allerdings zwangsweise nur auf die eigene Proton Mail Adresse. Was auf den ersten Blick OK ist, da ich mir den Proton Mail Account ursprünglich für den Gebrauch bei Online Accounts zugelegt habe. Auf der anderen Seite entsteht dadurch natürlich auch eine gewisse Bindung an Proton Mail und Proton Pass. Aber um ehrlich zu sein, sind die wenigsten Accounts so wichtig, dass man sie nicht einfach krepieren lassen könnte. Und bei einem anderen E-Mailanbieter, müsste die Adresse auch geändert werden, wenn man die E-Mailadresse wechselt. Also pffft...

Ich weiß, dass auch bei der Apple iCloud die E-Mailadresse verborgen werden kann. Das nützt mir allerdings recht wenig, wenn ich ein Google Pixel in der Hand habe.

Fazit: Ich komme auf jeder Plattform an meine Passwörter, ohne eine KeePass Datei wild synchronisieren zu müssen, und es bietet Aliase zum Verbergen meiner E-Mail. Wenn dann doch noch eine Safari Extension kommen sollte, bin ich rundum glücklich.

Pentax K-7 RAW Images und das iPad

Passt;) Über den SD Kartenadapter des iPad Camera Connection Kit besteht die Möglichkeit eine SD-Karte an ein iPad anzuschließen. Mir hat sich da die Frage gestellt, ob das iPad mit den RAW Bildern der K-7 was anfangen kann.

Der Versuch am iPad der Macnotes Redaktion hat gezeigt, dass RAW Images der K-7 auf das iPad kopiert und auch dargestellt werden können. Beim Import werden natürlich die original DNG Dateien gespeichert; eine Umwandlung wurde nicht ausgeführt.