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Gut ausgeschüttelt.

Eine Graugans steht mit den Füßen im Wasser und schüttelt ihre Flügel aus.
Eine Grausgans schüttelt ihre Flügel

Eine Graugans steht mit den Füssen im Wasser und schüttelt ihre Flügel. Aufwärmen. Gefieder ausrichten. Vorbereitung zum Flug.
Letzteres leider nicht. Auch wenn ich darauf gehofft hatte.

Mit dem ersten Post kommt auch der erste Schnee.

Mit dem ersten Post in diesem Jahr kommt auch der erste Schnee. Auf der Kemnader Brücke fühlte es sich teilweise wie ein Schneesturm an. Natürlich war es einfach nur windig. Neuschnee gab es im Ruhrtal erstaunlich wenig.

Aber es bot sich leider kein interessantes Motiv. Selbst auf dem Leinpfad hat es sich nicht gelohnt, die Kamera aus dem Rücksack zu holen, und es blieb bei ein paar Handyfotos.

Und wie es aussieht, wird der Januar quadratisch und schwarz-weiß. Hauptsächlich quadratisch. Das ist etwas abseits von dem, wie ich sehe und mir Motive ausmale, so gibt es auch nur Ausnahmen, dass ich mal ein quadratisches Bildformat nutze. Könnte spannend werden.

U-Bahn Haltestelle Rathaus Süd

Blick in die U-Bahn-Haltestelle Bochum Süd.
U-Bahn Haltestelle Rathaus Süd: Blick in die U-Bahn-Haltestelle Bochum Süd.

Zum Einkaufen musste ich heute mal vom Dorf in die Stadt.

Richtig geile Feuerwerkskörper gibt es halt nur in der Stadt. Hier wird nur für Kinder verkauft.

Nein. Spaß beiseite. Natürlich gebe ich aus unzähligen Gründen kein Geld für so’n Scheiß aus. Ich verkneife mir jetzt aber gebetsmühlenartig noch einmal, alle Gründe dagegen herunterzuleiern. Wer zu Silvester Feuerwerkskörper loslassen will, würde sich davon ohnehin nicht abhalten lassen, und allen anderen erzähle ich nichts Neues.

Wer sich hier auskennt, weiß allerdings, dass ich nicht über die Haltestelle Rathaus Süd fahre. Aber der HBF gibt halt kein so nettes Motiv ab. Ich denke, das Foto kommt in 2,35:1 ganz gut daher und spiegelt die großzügige Weite der Station wider.

Katze aus der Nachbarschaft

Katze aus der Nachbarschaft auf der Fensterbank
Katze aus der Nachbarschaft auf der Fensterbank

Eine Katze aus der Nachbarschaft saß bei meinem Nachbarn direkt unter mir auf der Fensterbank und hat mich angeschaut, als ich den Kopf aus dem Fenster gesteckt habe. Ich war überzeugt, dass ich vollkommen lautlos war. Aber sie hat trotzdem direkt zu mir nach oben geschaut.
Lautlos liegt da wohl auch eher im Ohr der Zuhörers.

NSG Blumenkamp

Kurzentschlossen bin ich heute mal zum Naturschutzgebiet Blumenkamp gefahren. Obwohl es nur einen Steinwurf entfernt liegt, war ich bisher noch nie da.

Ich habe natürlich lebendige Fauna erwartet. Nein. Um es abzukürzen: Das einzige tierische Leben, das mir dort begegnete, war ein kleiner Vogel, der mit ungefähr zweifacher Schallgeschwindigkeit durch den Dickicht sauste. Ansonsten vereinzelte Spaziergänger. Ohne den dichten Nebel, hätte ich sicher enttäuscht meine Nase gerümpft. Aber was erwarte ich auch im Winter?

Insgesamt ist das Geländer überschaubar. Kaum eine Möglichkeit, sich zu verlaufen. Deshalb habe ich es eingerollt, zusammengeflattet und mitgenommen, um es bei mir im Wohnzimmer wieder auszurollen. Zurzeit bescheine ich es mit einigen kräftigen Lampen. Vielleicht wird es etwas lebendiger, wenn’s wärmer wird.

Der dichte Nebel hat den Ausflug dann doch noch ganz interessant gemacht. Als ich zu Hause aufgebrochen bin, sah alles nach einem sonnigen Tag aus. Hinter Wattenscheid Höntrop wurde der Nebel dann zunehmend dichter.

Ich könnte mir vorstellen, dass das im Frühling noch mal einen Besuch wert ist.

Trist

Manchmal ist im Herbst auch die Tierwelt an der Ruhr etwas trist. Vielleicht war ich auch abgelenkt und nicht so ganz bei der Sache.

Rotkehlchen im Baum

Ein Rotkehlchen sitzt auf einem Ast.
Rotkehlchen im Baum

Während ich die Kamera aus dem Rucksack holte, saß das Rotkehlchen im Baum neben mir. Quasi in greifbarer Nähe. Die sind wirklich nicht sonderlich scheu. Eigentlich bin ich es gewohnt, dass bei dem Gepolter, das ich in dem Augenblick gemacht habe, alles in der Nähe reißausnimmt.

Auf zu neuen Ufern

Ein Reiher fliegt von rechts nach links durch das Foto. Im Hintergrund sind unscharfe Bäume zu erkennen und vielleicht ein Haus.
Auf zu neuen Ufern

Auf dem Weihnachtsspaziergang habe ich diesen Reiher fotografieren können, der gerade im Tiefflug das Ruhrtal durchquerte. Vielleicht auf der Suche nach geheiztem Wasser. Oder einfach nur, weil er es kann.

Es war ein wenig frisch, etwas windig, klarer Himmel. Zu fantastisches Wetter, um in der Bude zu hocken.

Ich war heute das erste Mal mit meiner neuen Nkon Z8 unterwegs. Die Knöpfe einer Z7 und das Gehäuse an die D850 angelehnt, mit einem ganz anderen Innenleben. Während bei der Z7 mein kleiner Finger lose unter der Kamera lag, weil der Griff nicht groß genug war, ist das bei der Z8 wie bei ’ner D8xx. Liegt schon besser in der Hand, ist dafür aber auch ein paar Gramm schwerer. Man kann nicht alles haben.

Zu sagen, das Autofokussystem sei besser, wäre eine kleine Untertreibung. Ich habe die Z7 gut acht Jahre beinahe täglich benutzt und nun fühlt sich an der Z8 alles an wie eine Vision aus der Zukunft.

Drei Türchen noch… 

Es hat mich heute nach Hattigen verschlagen. Wie jedes Jahr halten die Fenster des alten Rathauses wieder als Tore für einen Adventskalender her.

Last Leaf Standing

Ein Schwarzweißfoto eines einzelnen Blattes am Ast eine Busches.
Last Leaf Standing

Als ich vorhin noch ohne Brille aus dem Schlafzimmerfenster geschaut habe, sah es so aus, als würde das Blatt frei in der Luft schweben, da ich den Stil nicht erkennen konnte.

Und tatsächlich ist es das letzte verbliebene Blatt an dem Busch.

Ein weing Ruhr - Burg Blankenstein

Bei meinem heutigen Sonntagsspaziergang entlang der Gräfin-Imma-Straße bis zum Leinpfad, habe ich die Burg Blankstein aus verschiedenen Perspektiven festgehalten.

Ich hatte keine Lust, direkt zur Burg nach Blankenstein zu laufen. Seitdem die Burg als Restaurant herhält, ist das Gelände nicht mehr so spektakulär. Vor knapp 40 Jahren, als ich noch ein Kind war, sah das anders aus. Wenn die Langeweile zu groß war und man mit sich in Holthausen nichts anfangen konnte, ging es mit dem Rad zur Burg. Damals ein eher wildes Gelände mit Zäunen, die man geflissentlich ignoriert hat.