Als ich gestern vom Sonntagsspaziergang nach Hause kam, habe ich mir als Erstes ein paar Handschuhe bestellt und meine dicken Wintermützen herausgekramt.
Ich hatte mal Fingerhandschuhe, bei denen man die Kuppen entfernen konnte. Anglerhandschuhe sozusagen. Keine Ahnung, wo die geblieben sind.
Nach Fotohandschuhen zu suchen, ist eine ziemliche dumme Idee. Wenn irgendwo „Foto“ dransteht, werden die Sachen gleich x-mal so teuer. Nicht nur Taschen und Rucksäcke, auch Handschuhe. Selbst eine „Fotomütze“ hätte wohl einen üppigen Aufpreis gegenüber dem normalen Modell.
Also habe ich mir wieder sog. Anglerhandschuhe gekauft. Meine Kamera wird das schon nicht bemerken.
Weihnachtsmarkt: Und das „Riesenrad“ auf der Massenberger Straße fehlt auch in diesem Jahr nicht.
Weihnachtsmarkt: Mehr Draht auf dem Husemannplatz.
Wie jedes Jahr wird die Bochumer Innenstadt während des Weihnachtsmarktes von den verdrahteten Rentieren bevölkert. Am Weihnachtsmarkt ist so manches recht verdrahtet.
Ich will nicht sagen, dass die ernsthaft hässlich sind, aber das ist, als ob Familie Shtopottneck jedes Jahr den gleichen, gehegten und verstaubten Weihnachtsschmuck aus dem Keller holt und ihn zum x-ten Mal in Folge aufstellt.
Ich habe es ja gesagt: Wenn ich das nächste Mal in die Stadt fahre, sind schon Stände vom Weihnachtsmarkt aufgebaut. Das Dings, das jedes Jahr auf dem Dr.-Ruer-Platz steht, steht schon.
Der Markt in Bochum beginnt übrigens am 20. November.
Der Weinachtsmann mit Schlitten: Es scheint, als würde auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten wieder über den Dr.-Ruer-Platz „fliegen“.
Es scheint, als würde auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten wieder über den Dr.-Ruer-Platz „fliegen“. Naja, ist ja auch schon November, da kann man das Gedöns ja schon mal aufhängen. Wenn ich das nächste Mal in der Innenstadt bin, werden bestimmt auch schon die Hütten für den Weihnachtsmarkt aufgebaut sein.
Aufgenommen mit 50 mm und nur ein gaaaaanz kleines bisschen beschnitten.
Das Wochenende mit den zwei Sonntagen. Das Wetter am ersten Sonntag hat nicht eingeladen, einen Fuß vor die Tür zu tun, aber heute am zweiten Sonntag ist allerschönstes Herbstwetter. Also bin ich zum Botanischen Garten gefahren. In der Regel fahre ich dorthin, um Blumen zu fotografieren oder zu schauen, was es Neues an den Lottentaler-Teichen gibt. Heute hatte ich kein langes Makro oder Tele in der Tasche, sondern habe das einfach mal zu Hause gelassen.
Mit dem Bus fahre ich in der Regel bis zur Uni und von dort laufe ich dann runter zum Botanischen Garten. Dann und wann und heute mache ich einen Umweg über die Terrasse an der Mensa. Dort kann man bei klarem Wetter den fantastischen Ausblick über das Ruhrtal genießen.
Ich will nicht sagen, dass der Ausblick allein einen Ausflug wert wäre, aber wer aus der Gegend kommt und noch nie dort war, dem sei das wärmstens ans Herz gelegt.
Heute gibt es dann mal keine Blumen, sondern den Herbst.
Der Tertiärteich bietet Einblick in die Vegetation während des Tertiärs vor etwa 66–2,6 Millionen Jahren.
Ein Besuch im Chinesischen Garten darf nicht fehlen.
Ich hatte weder Filter noch Stativ dabei. Aber die Kamera kann man gut auf ein Geländer legen, und mit Blende F22 und ISO 31 bin ich bei dem Foto vom Wasserfall immerhin auf eine Belichtungszeit von 3 Sekunden gekommen. Na ja, ich muss halt ein wenig Diffraktion bei geschlossener Blende in Kauf nehmen. Zumal ich keine Lust hatte, die Filtertasche mit durch die Gegend zu schleppen.
Ab und an, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Augen besonders gut mitspielen, nehme ich das Makro-Planar anstelle des Nikon Z 105 mm. Und die Belohnung ist ein besonders weiches Bokeh.
Es war an der Zeit, dass ich mir drei neue mobile Devices für Notizen und To-dos anschaffen musste. Sie laufen plattform- und netzunabhängig und lassen sich mit einem Gerät bedienen, das mit einem Stylus vergleichbar ist.
Notizen und Todos
Spaß beiseite. Ich habe in der Vergangenheit neben Things so manche To-do-App ausprobiert, aber nie etwas so Angenehmes gefunden, das auf allen Geräten läuft (Android, macOS, iPadOS und früher auch mal iOS) und mir nicht im Weg steht. Gibt es nicht! Leider ;(
Die einzige dauerhafte Lösung, mit der ich seit Jahren gut leben kann, ist analog. Ich habe ein primäres Notizbuch, das mir als eine Art Bullet-Journal dient und immer zu Hause auf dem Schreibtisch liegt und nirgendwo sonst. Weiterhin liegen in jedem Raum, jedem Rucksack und jeder Tasche diese kleinen Fieldnotes herum, die ich unterwegs nutze oder wenn ich auf der Couch im Wohnzimmer oder auf dem Pott sitze. Sie dienen dazu, alle Gedanken, die mir schnell wieder entgleiten könnten, oder Dinge, die ich machen möchte oder erledigen muss und die mir gerade in den Sinn kommen, festzuhalten.
Einmal am Tag, meist am Morgen, nehme ich mir die Zeit, die jüngsten Notizen und Ideen aufzugreifen und im Bullet-Journal dauerhaft niederzuschreiben oder manchmal auch mit einem Lächeln zu verwerfen. Der Morgen bietet sich an, um wieder über die Jobs zu stolpern, die ich mir gestern vorgenommen habe, um sie heute zu erledigen. Es kommt nicht selten vor, dass mir etwas einen Tag später gar nicht mehr so wichtig ist, und ich mir einfach denke: Ach, scheiß drauf…
Ein fantastischer Filter, um nicht allen Unfug in meinem Bullet Journal aufzunehmen.