Musik · Seite 9

ALT:02

ALT:02 von Carbon Based Lifeforms (Tidal) ist Heute erschienen. Und natürlich habe ich mir direkt einen Tag freigenommen um mir das Album in Ruhe anzuhören. Nein, Spaß bei Seite, das hatte andere Gründe. 

Das Album enthält bekannte Titel in anderen Variationen, sei es Live oder ein Remix. Langweilig? Nein, bei Musik dieser Art kann eine Variation einen beinahe neuen Titel ausmachen. 

Fear in a Handful of Dust und Long Stories

Ich denke Foley Room war das letzte Album von Amon Tobin, dass mir noch uneingeschränkt gut gefallen hat. Obwohl die Entwicklung schon auf dem Album abzusehen war. Isam war dan die Bestätigung der Vermutung. Und naja, auf Long Stories und Fear in a Handful of Dust ging es dann in gewisser weise so weiter. 

Ja, zugegebener weise interessant. An zu vielen Stellen allerdings etwas zu anstrengend für meinen Geschmack. 

Infinite Scale: The Value of Accessibility

The Value of Accessibility von Infinite Scale ist Gestern veröffentlicht worden. Kennengelernt habe ich Infinite Scale mit dem Album ad infinitum. Und in den knapp elf Jahren seit dem Album hat sich der Sound von Harmi Palda schon ein wenig gewandelt. Aber ich mag ihn noch immer. Auch wenn es wohl eins der “lebhafteren” Alben, die ich mir in jüngster angehört habe. 

Bei dem farbigen Vinyl bekomme ich schon Lust auf einen Plattendreher. Vermutlich würde der aber ohnehin nur vollstauben.  

Visions of the Past

Robert Leiner – Visions of the Past. Ist jetzt nicht direkt eine Neuvorstellung. Gibt es schon seit 1994.

Durch das Video Pocket-sized hi-fi from Campfire Audio: Solaris, Polaris II & Andromeda von John Darko bin ich an das Album erinnert worden. Ich dachte noch, das Cover mit den Augen kennst du doch… Dankenswerter Weise musste ich nicht erst von CD rippen – habe nach wie vor kein HIFI CD Laufwerk – da es sich in HIFI Qualität über Tidal streamen lässt. 

Habe dann das Video abgebrochen (sorry), mir Kopfhörer aufgesetzt und das Album nach etlichen Jahren mal wieder gehört. 25 Jahre später noch immer der absolute Hammer. Ziemlich zeitlos. 

Gibt ja Menschen, die über Ohrwürmer fluchen. Ich finde sie witzig. Seit Tagen schwebt mir das englischsprachige Major Tom im Kopf herum. 

Eskostatic – Serpentines & Valleys

Habe ich über Eskostatic – Serpentines & Valleys geschrieben? Nee, habe ich wohl etwas verbaselt. Wollte unbedingt einen Einträg schreiben, aber wie das halt so ist.

Nicht als Martin Nonstatic sondern als Eskostatic tischt Martin Van Rossum zusammen mit Marcel Montel (Esko Barba) ein ziemlich gekonntes Elektro / Downtempo / Ambient Album auf.

Wohnzimmertechno, wie fast alles vom Ultimae Label. Da bedeutet mit oder ohne Kopfhörer Entspannung pur.  

AES DANA – Inks

Gestern ist Inks veröffentlicht worden und auf Bankcamp oder der Seite von Ultimae kann man reinhören.

Musikalisch ist es unverkennbar Vincent Villuis. Was nicht heißen soll, dass der Sound sich über die letzten Alben nicht entwickelt hat und immer das Gleiche ist. Vincent Villuis bleibt seinem Stil treu, und wenn das gefällt, wird man dieses Album so genießen können wie die vorangegangenen. 

An einigen Stellen habe ich das Gefühl, dass es direkt an Far & Off anknüpft und Klangmuster konsequent ausgebaut und weiterentwickelt wurden.

Im Laufe des Tages habe ich bei der Arbeit das Album rauf und runter gehört. Ist perfekt für den Hintergrund beim Arbeiten, ist allerdings auch interessant genug, um aufmerksam zuzuhören.

UPDATE: Und heute ist schließlich auch die CD angekommen.

DJ Shadow’s Record-Breaking Album

Twenty years ago this week, DJ Shadow set a Guinness World Record for creating an album made up entirely of samples, many of them from LPs he rescued from the 50-cent bin. But “Endtroducing” is also musically and compositionally inventive, and it caught the attention of the hip-hop world. DJ Shadow has moved on, but some of his fans (including Derek John) still haven’t gotten over it.

DJ Shadow’s Record-Breaking Album – Studio 360 – WNYC

Endtroducing ist schon unglaubliche 20 Jahre alt. Alben wie Endtroducing oder Cure for Pain oder Good von Morphine waren massgeblich verantwortlich mich vom Industrial Zug zu holen und meinen musikalischen Horizont zu erweitern.

Dank an Swen

The Klinik Abschiedskonzert

The Klinik Live in Bahnhof Langendreer

Am Freitag (28.11.) fand im Bahnhof Langendreer wahrscheinlich das letzte oder eins der letzten Konzerte von The Klinik statt. mit der Vorband (Come In Peace) konnte ich zwar rein gar nichts anfangen, aber dafür war der Auftritt von Klinik um so besser. Fühlte sich ein wenig wie eine Zeitreise 20 Jahre zurück in die Vergangenheit an. War schön.

Ach ja. Und egal was Apple auch immer über die Kamera im iPhone 6 sagt. Der Praxistest zeigt, dass das Ding für Konzerte und Restlichtfotografie nun wahrlich nicht geeignet ist.

Autechre: L-event

Bei Autechre benutze ich ja gern die Umschreibung Höhere Mathematik. Aber die EP L-event finde ich nicht ganz so komplex wie das vorangegangene Album Exai und somit auch ein wenig einfacher zu verdauen. Die vier Tracks sind gemessen an dem, was Rob Brown und Sean Booth idR. so konstruieren, halt relativ kompakt und gleichförmig.
Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich mir Exai vielleicht doch noch einmal zu Gemüte führen.

Wie immer kann man sagen, dass die EP gefällt, wenn man Autechre generell nicht abgeneigt ist und gerade in der Stimmung ist sich damit auseinanderzusetzen. Ist halt alles andere als Easy Listening. Andere mögen vielleicht eher fragen, ob das CD Laufwerk defekt ist.

Alpha Wave Movement

Da ich in den letzten Tagen eine Magen-Darm-Pest über ich ergehen lassen musste, hatte ich nicht viel anderes im Sinn als natürlich Musik zu hören. Und so habe ich Alpha Wave Movement für mich entdeckt. Ruhig. Ruhiger. Spacemusic.

Manchmal frage ich mich, warum ich nicht früher über manche musikalischen Schätze stolpere.