ALT:02 von Carbon Based Lifeforms (Tidal) ist Heute erschienen. Und natürlich habe ich mir direkt einen Tag freigenommen um mir das Album in Ruhe anzuhören. Nein, Spaß bei Seite, das hatte andere Gründe.
Das Album enthält bekannte Titel in anderen Variationen, sei es Live oder ein Remix. Langweilig? Nein, bei Musik dieser Art kann eine Variation einen beinahe neuen Titel ausmachen.
Ich denke Foley Room war das letzte Album von Amon Tobin, dass mir noch uneingeschränkt gut gefallen hat. Obwohl die Entwicklung schon auf dem Album abzusehen war. Isam war dan die Bestätigung der Vermutung. Und naja, auf Long Stories und Fear in a Handful of Dust ging es dann in gewisser weise so weiter.
Ja, zugegebener weise interessant. An zu vielen Stellen allerdings etwas zu anstrengend für meinen Geschmack.
The Value of Accessibility von Infinite Scale ist Gestern veröffentlicht worden. Kennengelernt habe ich Infinite Scale mit dem Album ad infinitum. Und in den knapp elf Jahren seit dem Album hat sich der Sound von Harmi Palda schon ein wenig gewandelt. Aber ich mag ihn noch immer. Auch wenn es wohl eins der “lebhafteren” Alben, die ich mir in jüngster angehört habe.
Bei dem farbigen Vinyl bekomme ich schon Lust auf einen Plattendreher. Vermutlich würde der aber ohnehin nur vollstauben.
Habe dann das Video abgebrochen (sorry), mir Kopfhörer aufgesetzt und das Album nach etlichen Jahren mal wieder gehört. 25 Jahre später noch immer der absolute Hammer. Ziemlich zeitlos.
Gibt ja Menschen, die über Ohrwürmer fluchen. Ich finde sie witzig. Seit Tagen schwebt mir das englischsprachige Major Tom im Kopf herum.
Habe ich über Eskostatic – Serpentines & Valleys geschrieben? Nee, habe ich wohl etwas verbaselt. Wollte unbedingt einen Einträg schreiben, aber wie das halt so ist.
Musikalisch ist es unverkennbar Vincent Villuis. Was nicht heißen soll, dass der Sound sich über die letzten Alben nicht entwickelt hat und immer das Gleiche ist. Vincent Villuis bleibt seinem Stil treu, und wenn das gefällt, wird man dieses Album so genießen können wie die vorangegangenen.
An einigen Stellen habe ich das Gefühl, dass es direkt an Far & Off anknüpft und Klangmuster konsequent ausgebaut und weiterentwickelt wurden.
Im Laufe des Tages habe ich bei der Arbeit das Album rauf und runter gehört. Ist perfekt für den Hintergrund beim Arbeiten, ist allerdings auch interessant genug, um aufmerksam zuzuhören.
UPDATE: Und heute ist schließlich auch die CD angekommen.
FiiO hat sich daran gemacht einen Musicplayer für iOS und Android zu entwickeln, der speziell auf den Einsatz in Verbindung mit einem externen DAC anzielt. Man kann die App allerdings auch ohne externen DAC benutzen. Bisher habe ich HiBy Music (mit DAC) und PowerAmp (ohne DAC) benutzt.
Ich habe im Wohnzimmer ein Regal auf dem drei Stapel mit CDs liegen, die ich - ohne Übertreibung - seit Jahren nicht benutzt habe. Immer schön vom Staub befreit aber nie durchgeschaut oder gar mal eine eingelegt. Bis jetzt... weiterlesen …
Ein Doppel-CD-Sampler aus dem Hause Ultimate. Auf der ersten CD sind vorwiegend Ambient Titel zu finden, und auf der zweiten CD geht es etwas rhythmischer zu.
Twenty years ago this week, DJ Shadow set a Guinness World Record for creating an album made up entirely of samples, many of them from LPs he rescued from the 50-cent bin. But “Endtroducing” is also musically and compositionally inventive, and it caught the attention of the hip-hop world. DJ Shadow has moved on, but some of his fans (including Derek John) still haven’t gotten over it.
Endtroducing ist schon unglaubliche 20 Jahre alt. Alben wie Endtroducing oder Cure for Pain oder Good von Morphine waren massgeblich verantwortlich mich vom Industrial Zug zu holen und meinen musikalischen Horizont zu erweitern.
Am Freitag (28.11.) fand im Bahnhof Langendreer wahrscheinlich das letzte oder eins der letzten Konzerte von The Klinik statt. mit der Vorband (Come In Peace) konnte ich zwar rein gar nichts anfangen, aber dafür war der Auftritt von Klinik um so besser. Fühlte sich ein wenig wie eine Zeitreise 20 Jahre zurück in die Vergangenheit an. War schön.
Ach ja. Und egal was Apple auch immer über die Kamera im iPhone 6 sagt. Der Praxistest zeigt, dass das Ding für Konzerte und Restlichtfotografie nun wahrlich nicht geeignet ist.
Bei Autechre benutze ich ja gern die Umschreibung Höhere Mathematik. Aber die EP L-event finde ich nicht ganz so komplex wie das vorangegangene Album Exai und somit auch ein wenig einfacher zu verdauen. Die vier Tracks sind gemessen an dem, was Rob Brown und Sean Booth idR. so konstruieren, halt relativ kompakt und gleichförmig.
Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich mir Exai vielleicht doch noch einmal zu Gemüte führen.
Wie immer kann man sagen, dass die EP gefällt, wenn man Autechre generell nicht abgeneigt ist und gerade in der Stimmung ist sich damit auseinanderzusetzen. Ist halt alles andere als Easy Listening. Andere mögen vielleicht eher fragen, ob das CD Laufwerk defekt ist.
Da ich in den letzten Tagen eine Magen-Darm-Pest über ich ergehen lassen musste, hatte ich nicht viel anderes im Sinn als natürlich Musik zu hören. Und so habe ich Alpha Wave Movement für mich entdeckt. Ruhig. Ruhiger. Spacemusic.
Manchmal frage ich mich, warum ich nicht früher über manche musikalischen Schätze stolpere.