Musik · Seite 2

Musik beim Bloggen?

TL;DR: Ja!

Angeregt durch Henning und Martin, wollte ich auch einfach meinen Senf dazugeben.

Wie in jeder anderen Lebenslage läuft auch Musik, wenn ich mal einen Blogpost schreibe. Wobei ich das Hören von Musik etwas differenzieren muss. Wie vermutlich viele andere Menschen höre ich Musik im Hintergrund oder ich höre aktiv Musik.

Bei mir läuft immer Hintergrundmusik in niedriger Lautstärke, gerade so, dass ich meinen Tinnitus ausblenden kann. Das ist meist Ambient oder Zero Beat oder zumindest nix mit mehr als einer Handvoll Beats per Minute. Und mit immer meine ich auch nachts. Seit einer ganzen Weile läuft des Nachts The Mount Hibiki Tapes von Mount Shrine. Auch beim Arbeiten finde ich etwas leise Musik im Hintergrund sehr stimulierend, wenn ich mich konzentrieren muss.

Andererseits höre ich auch gern sehr gezielt ein Album oder einen Künstler. Mache dann aber kaum etwas anderes nebenbei, sondern setze mir Kopfhörer auf und verfolge die Musik.

Und Bloggen liegt irgendwo dazwischen. Dabei kann die Musikauswahl schon etwas gezielter sein, denn gelegentlich mal ein Foto zu posten ist keine Herausforderung, die große mentale Kapazität bindet. Die Bearbeitung eines Fotos hingegen hat mit Stimmung zu tun, und dabei ist die richtige Musikauswahl einfach alles.

Am Rande: Bei vielen Posts steht im Footer, welchen Titel ich beim Verfassen des Posts gehört habe, bzw. als ich den Editor geöffnet habe. Die Daten kommen aus der Last.fm-API.

The Future Sound Of London – Unrealities

Da ich gestern bei dem Kackwetter nichts Besseres zu tun hatte, war Zeit für neue Musik. Also habe ich ein paar Alben von meiner Bandcamp Wishlist gekauft. Eins der Alben war Unrealities (Bandcamp) von The Future Sound Of London, das in der vergangenen Woche erschienen ist.

Ein reines (brutales) Ambient Album. Nur drei von acht Titeln laufen unter einer halben Stunde. Es dauerte, bis ich es einmal komplett durchgehört hatte. Knapp 3 Stunden. Datt is datt wo deine Mudda sacht, datt is gar keine Musik.

in the spirit of Audio Art commissions by radio stations across Europe in the early 1970s ( partly because Avant-garde composers found it difficult to have their work performed ) Eight Compositions by The Future Sound of London were created to accompany the Touched Music Album launch evenings (2019 to 2025)

Spotify lossless

Zu wenig. Zu spät. Verlustfreie Audioqualität - Spotify – Kaum zu glauben, dass das nun doch noch wahr geworden ist. In Internetjahren gerechnet war das schon angekündigt, bevor die Menschheit überhaupt existiert hat.

24 Bit / 44,1 kHz wird geboten. Es würde mich ja mal interessieren, ob das Standard oder nur theoretisches Maximum ist. In der iPad-App kann man nicht ablesen, mit welcher Qualität gestreamt wird. Wenn das zur Wiedergabe benutzte Audio-Dings, nicht darüber informiert, muss man Spotify wohl glauben, oder was? Die Implementierung lässt da doch ein wenig zu wünschen übrig.

FiiO DM13 – Schreibtisch CD Player

Auf meinem Schreibtisch gibt es ein neues Gerät: einen CD-Player. Ich habe mich für einen FiiO DM13 entschieden, da der Preis recht moderat ist und er im Durchschnitt bei den meisten Reviews OK abgeschnitten hat. Und ich habe mit Fiio bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Er ist schwarz, aus Metall und fühlt sich aufgrund eines ausreichenden Gewichts recht gut an. Die weiße Version mit der durchsichtigen Klappe wäre ein paar Euro teurer gewesen. Und ich bin mir sicher, dass mich die drehenden CDs nach einer Weile zu sehr abgelenkt hätten.

Fiio DM13

Fiio DM13

Meistens ist der Player an den kleinen Yamaha-Boxen angeschlossen. Manchmal auch am Kopfhörer. Für Kopfhörer gibt es einen normalen 3,5 mm Anschluss aber auch einen 4,4 mm symmetrischen Anschluss. Wenn ich die T5 mit einem symmetrischen Kabel anschließe, kann ich eine leichte Verbesserung gegenüber dem 3,5 mm Anschluss hören. Aber nicht in dem Maße, dass sich allein dafür die Anschaffung eines symmetrischen Kabels lohnen würde, was wohl auch mindestens noch mal so teuer wäre wie der CD-Player an sich.

Knöpfe zur Bedienung sind oben auf dem Deckel angebracht, was ich sehr praktisch finde. Die Bedienung durch Doppelbelegung der Knöpfe mit langem oder kurzem Drücken ist nur anfangs gewöhnungsbedürftig. Man benötigt keinen Doktor, um sich das zu merken.

Auf der Rückseite sind noch eine Reihe digitaler Anschlüsse. Darunter auch zwei USB-C-Anschlüsse: Einer zum Laden des Akkus und über den anderen könnte man die laufende CD auf dem Rechner rippen. Vermutlich als WAV. Interessiert mich nun nicht so sehr.

Ein Schalter zum Einschalten von ESP (Electronic Skip Protection) ist auch auf der Rückseite zu finden und wird für den mobilen Einsatz empfohlen. Beinahe unnötig, auch beim Schütteln springt da nix, was mich ein wenig überrascht hat.

Alter! Ein CD-Player auf dem Schreibtisch ist der Hammer. Hätte ich schon viel früher anschaffen sollen. Wenn man am Tag acht oder mehr Stunden dort sitzt, ist so ein Ding wirklich Gold wert, wie ich jetzt feststellen konnte.

Nee, ist keine Werbung oder so was. Habe ich von meinem Geld gekauft.

Geklebt für die Ewigkeit.

Wenn ich Audio-CDs rippe, lege ich immer das Cover der CD als cover.jpg in das Verzeichnis. So ziemlich jeder Audioplayer kommt mit diesem Standard klar. Das ist schnell über die Google Bildersuche gefunden.

Es gab eine Zeit – vor wenigen Jahren – da war es eher schwierig, ein JPG von einem Plattencover zu finden, weil alle Bilder weit und breit WebP waren. Nicht gut für ein Cover. Heute nicht mehr. Überall, wohin ich schaue, es sind wieder bracuhbare JPG Bilder.

Man möchte fast meinen, der WebP-Hype sei Geschichte. Vielleicht war es auch doch nicht der Heilsbringer für Bilder-SEO.

Eins hat sich allerdings nie geändert. Es ist nochimmer nervig ohne Hilfsmittel die Aufkleber von den Plastikhüllen zu entfernen. Vor mir auf dem Schreibtisch liegt gerade eine Kopie von Cydonia von The Orb mit einem WOM Preisschild mit einer Auszeichnung in D-Mark und einem kleinen nachträglich aufgebrachten Europreis. Das Ding ist da vermutlcih von 28 Jahren, als das Album in den Handel kam, mit Atomkleber befestigt worden, und kann nur mit ausgefuchster Technik aus der Raumfahrt entfernt werden.

Das nur am Rande.

Schreibtisch: Ausschnitt von meinem Schreibtisch mit einem kleinen Stapel von drei CDs.

Schreibtisch: Ausschnitt von meinem Schreibtisch mit einem kleinen Stapel von drei CDs.