Musik · Seite 21

Wumpscut: Cannibal Anthem

Ab dem 7. April wird das neue Wumpscut Album Cannibal Anthem an den Start gehen. Direkt im Shop vor Ort kann man die Wartezeit um drei Wochen verkürzen.

Die Trackliste wartet mal wieder mit einem hohen Anteil deutschsprachiger Titel auf, was ich durchaus spannend finde und meine Vorfreude auf das Album wachsen läßt.

Nach »Evoke« bin ich sehr gespannt in welche Richtung sich Hr. Ratzinger bewegt hat.

  1. Herzlich Willkommen 01:11
  2. Wir Warten 04:21
  3. Die Liebe (Album Edit) 04:55
  4. Jesus Antichristus (Album Edit) 04:23
  5. Cannibal Anthem 03:59
  6. Auf Der Jagd 03:40
  7. Pass Auf 05:11
  8. Jetzt 03:20
  9. Ohne Dich 04:21
  10. Hunger 04:13
  11. Recht Vor Gnade 06:11

The Klinik

Unglaublich! Ich habe noch nie explizit über The Klink geschrieben, wohl mal über Dive, dem späteren Soloprojekt von Dirk Ivens, einem der Gründungmitglieder von The Klinik.
Informationen zum Hintergrund der Band bietet die Wikipediaseite.

The Klinik gehörte mit Skinny Puppy, FLA und Front 242 zu den ersten EBM (Elektro) Band, die ich Mitte der 80er kennengelernt habe und mir den Weg in eine für mich völlig neue Musikrichtung weisten. Erst zu dem Zeitpunkt wurde mein Interesse an Musik geweckt. Wo ich Musik zuvor nur als Dahingeplätscher im Radio emfand und ich keinerlei Interesse hegte einen Blick in sowas wie Bravo zu werfen, fing ich dann an mein Taschengeld in Platten und Independent Musikmagazine umzusetzen. Vollständig!

Ich denke, zuvor habe ich einfach noch nie Musik gehört, die mich wirklich angemacht hat. Ich mag es, wenn Musik auf mich wirkt, sich meine Nackenhaare aufrichten, ich plötzlich spüre, daß doch Blut durch meine Adern strömt, wenn es in den Ohren drückt und ich mich der geballten Energie und Gewalt der Klönge nicht mehr entziehen kann.
Naja, und das was damals im Radio zu hören war von A-HA über Modern Talking und Duran Duran bis Whitney Houston konnte das nicht wirklich bieten. Ich will nicht sagen, daß das alles schlecht war, einige Titel von Depeche Mode oder Pet Shop Boys habe ich mir sogar mal aus dem Radion auf Kassette aufgenommen.

Wer Klinik nicht schon kennt und kennenlernen möchte, dem sei das Album States (Discography) ans Herz gelegt. Eine Zusammenstellung verschiedener Titel aus den Jahren ‘85 – ‘90.

Die Alben nach ‘91, die Marc Verhaeghen nach dem Abschied von Ivens im Alleingang oder mit verschiedenen Gastmusikern herausbrachte, klingen weit aus weniger rau als die ältere Veröffentlichungen, und sind eher im Bereich der »Kopfhörermusik« anzusiedeln. Was ich erst im »fortgeschrittenem Alter« zu schätzen gelernt habe. Aber ich mich muß auch gestehen, da gibt es dann interessanteres als The Klinik.

Nerotunes Podcast

Langsam schein auch ich gefallen an Podcasts zu finden, zumindest an jene mit muikalischem Hintergrund.

Nerotunes.com bieten einen Podcast mit kompletten ausgespielten GEMA freien Musiktiteln, News und Infos zu Titeln und Künstlern aus dem Bereich Gothic, EBM und Industrial an. Aufgrund der ausgespielten Titel schlägt so ein Podcast (online hören) schon mal mir einer Stunde ein. zZ. höre ich den 28. Podcast, der einer Stunde und vier Minuten läuft womit er eine gute Alternative zum lausigem TV Programm ist.

Das ist ja geil: FLA stellen einen Poll zur Verfügung, über den man sich Titel für die kommenden Tour wünsche kann. Nur verständlich, daß »The Blade« und »Mindphaser« die ersten Plätze belegen.

Hmm… Beim Zuhören bekomme ich schon Laune auf’s WGT und M’era Luna. Der Sommer könnte langsam kommen…

C-Drone-Defect – Nemesis

C-Drone-Defect – amtlicher EBM. Via ampedOut habe ich die Titel »Adolescence« und »Pandemonium« kennengelernt, die beide ihre Bits auf meinem mp3 Stäbchen fest angemietet haben.

Grund genug, daß ich mir das Album »Nemesis« zu Gemüte führe. Und ja, es lohnt sich.
Ob es nun Gitarrensamples im EBM braucht ist Geschmackssache. Gut platziert kann das sicherlich seinen eigenen Reiz haben. Das Album ist sehr gut produziert und zwar von Daniel Myer.

Auf der Homepage gibt es das Album »Terra Nihil« als freien Download um sich einen kleinen Vorgeschmack zu verschaffen.

Elektronische (Instrumental)Musik

Ich bezeichne ja ein weites Spektrum an Musik als elektronsiche Musik (EM), obwohl es da sicher viele Genre und Subgenre mit den klangvollsten Namen gibt, die der moderne Musikredakteur oder der eine oder andere Blogger auch gern mal nutzt, um das geneigten Opfer seiner Szenen Kompetenz auszusetzen.

Allerdings verbinde ich mit dem Begriff Musik ursprünglich von Mike Oldfield, Tangerine Dream, Jean Michel Jarre und vielen weitaus weniger bekannten Künstlern, wie beispielsweise Michael Garrison oder John Dyson. Dem einen oder anderen noch aus der WDR1 Radiosendung »Schwingungen« bekannt, die es nun mehr nur noch als Radio auf CD gibt.

Ich komme auf das Thema, da mir vorhin zwei lang verliehene CDs von Michael Garrison, der bedauerlicherweise im März 2004 verstorben ist, wieder in die Hände gefallen sind. Live 1+2 geben dieses Konzert aus dem Jahre 1994 aus dem Kölner Bürgerhaus Stollwerk wieder.

Für jede, die nun meinen, das würde nicht zu dem Industrial Krach passen, den ich sonst so höre, sei eine Brück von Mcihael Garrison über den Sampler Music for the 21st Centrury auf dem nicht nur Mr. Garrison sondern u.A. Steve Roach sein Bestes gibt, der wie Biosphere Geir Jennson ein Stammkünstler auf Bluemars. Biospehere ist mittlerweile das Hauptprojekt von niemand geringerem als Geier Jenson, der nur ganz nebenher für den einen einen oder anderen Remix von FLA oder Skinny Puppy verantwortlich ist. OK, wer hat von den beiden noch nichts neuinterpretiert.