Musik · Seite 20

All cried out

Verflucht ein Ohrwurm… »All cried out«

Nein, nicht das Original von Alison Moyet (Yazoo?) (iTMS) sondern die Interpretation von Wumpscut (iTMS).

Wie soll ich’s sagen. Der Ton macht die Musik;)
Gleiche Botschaft, ganz anderer Transport.

Und Schuld am Ohrwurm ist die »Preferential Tribe« Doppel CD von Herrn Ratzinger, der früher echt bessere Musik gemacht hat, als auf den letzten beiden Alben »Evoke« und »Canibal Anthem«. Also wenn mir nach :Wumpscut: ist, will ich keinen Weiberelektro hören…

Front Line Assembly – Artificial Soldier

Brett! Warum habe ich mir die nicht eher gekauft?

FLA im ursprünglichen Line Up mit Bill Lebb, Rhys Fulber und Chris Peterson verstärkt durch Jeremy Inkel und Gast Vocals von Jean-Luc De Meyer (Front 242) und Eskil Simmonson (Covenant).

Die beiden vorangegangen Alben »Epitaph« (2001) und »Civilization« (2004) fand ich schon extrem geil und »Artificial Soldier« (iTMS) legt noch einen drauf. FLA haben in den vergangen Jahre noch nie frisch und lebendig geklungen wie auf diesem Album. Zünftige Beats, dichte Atmosphäre.

»Future Fail« mit Jean-Luc De Meyer als Gastsänger auf jeden Fall mal anspielen!

Funker Vogt – Always And Forever Vol. 2

Eine Doppel-CD, eine Kompilation aus Tragic Hero, Gunman, Code 7477 und einigen raren und unveröffentlichten Tracks.

Per Definition sind Alben von Funker Vogt natürlich gut. Und nach dem ersten Hören bestätigte sich die Annahme auch in diesem Fall. Naja, Kunststück, die meisten Titel sind schon ein paar Jahre älter und auch durchaus bekannt.
Funker Vogt ist für mich Heute das, was Front 242 Ende der 80er und in den 90ern für mich waren. Jaja, ein gewagter Vergleich.

An sich habe ich die CD aufgrund der Code 7477 EP gekauft. Ein paar mir unbekannte Tracks stellen dabei noch eine nette Zugabe dar.

Klasse CD, die mal richtig Spass macht. Da muss ich noch mal sehen, dass ich Vol. 1 beim Plattenhändler meines Vertrauens finden kann.

Upgrades

In einer Zeit, da man sich überlegen muss, ob es günstiger ist, sich beim P2P-artigen Urheberrechtsverletzen erwischen zu lassen oder CDs zu kaufen, fällt es schwer, Upgrades von Vinyl auf CD durchzuziehen. Umso schöner, wenn man den einen oder anderen Silberling beim Telök gebraucht ergattern kann.

Ministry – The Land of Rape and Honey

18 Jahre ist sie alt. Gehört zu einer meiner ersten Platten. Durchaus interessant, heute mal wieder hereinzuhören, obwohl ich nicht unbedingt behaupten könnte, noch immer Fan zu sein, da es mich Heute eher nach ruhiger, experimenteller Musik giert. Naja, für sechs Öcken ein guter Kauf.

Leæther Strip – Yes – I’m Limited Vol. II

Auch so’n olles Ding. Naja, knapp 10 Jahre jünger. Funker Vogt, Apoptygma Berzerk, In Strict Confidence und einige, die ich nicht kenne, daddeln an Leæther Strip Titeln herum. Ein Remix Ablum sozusagen. Aber für drei Euro ist es schon okay, sich eine CD für den einen Funker Vogt Track zu kaufen.

drei CDs zum Wochenende.

In letzter Zeit gab es hier im Blog nicht sonderlich viel zum Thema Musik zu lesen, was in erster Linie daran lag, dass ich längere Zeit keine CDs gekauft habe. Dieses doch sehr unangenehme Defizit wollte ich heute beheben und habe mal bei Discover und beim Telök reingeschaut. Und ich hatte auch einige Silberlinge in der Hand, die ich allerdings zT. wieder zurück ins Regal gelegt habe, da ich mir zur Regel machen möchte, keine kopiergeschützten CDs mehr zu kaufen. Und zumindest heute ist es mir gelungen, diese Regel einzuhalten.

Und was dabei rumkam:)

:Wumpscut: Cannibal Anthem

Wie ich immer sage, kenne ein Wumpscut Album, kenze alle.
Und die meisten sind auch töfte, zumindest die älteren. Das ist nur nicht das Passende für warmes Sommerwetter, da fällt es mir schwer, mich auf derlei düstere und raue Klänge einzulassen.

Mit hohem Anteil deutschsprachiger Texte und zwei mit weiblicher Stimme gesungenen Titeln wie schon auf »Evoke« knüpft das Album an den Vorgänger »Evoke« nahezu nahtlos an. Leider, denn ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir das Album ein wenig zu weichgespült ist und weit davon entfernt ist, knackig-zünftiger Industrial zu sein, wie :Wumpscut: ihn ehemals in die Gehörgänge gehämmert hat. Und ich finde die Thematisierung des Kannibalismus à la Rothenburg über alle elf Titel des Albums doch etwas arg breitgetreten.

Levellers – Zeitgeist

Die ist schon eher was für den Sommer. Das ist quasi uralt und muss auch nicht mehr viel darüber geschrieben werden. Habe ich mitgenommen, da sie mich für 5,95 € geradezu angesprungen hat.

Janosch Moldau – I’m Falling From Love

Janosch hat mir schon vor ein paar Tagen die letzte Auskopplung aus dem Album »Redeemer« per Post zukommen lassen. Ein netter Zug, wie ich finde. Und ich muss sagen, dass er durch geschickt arrangiertes Zusammenspiel von Musik und Stimme sicherlich seinen eigenen Stil gefunden hat, was nicht zuletzt auf dem zuvor unveröffentlichten Titel »Eyes For Humanity« mit schon fast experimentell wirkenden elektronischen Sequenzen bewiesen wird.

Aber auch diese CD ist nichts für Temperaturen > 28 °C und brüllenden Sonnenschein.

Offline.

Nein. Nicht ich. Striff gerade so mein Bewusstsein. Ich kann Heute eine kleine Premiere feiern. Wenn ich Reisen und einfach mal nicht zu Hausen sein außen vor lasse, kann ich mich nicht erinnern, daß die Anlage im Wohnzimmer gleich mehrere Tage keine blinkenden Lichter hatte. Was im Prinzip auch bedeutet, daß ich mein Wohnzimmer untervermieten könnte.

Wenn ich zu zZ. Hause bin husche ich zwischen Arbeitszimmer und Küche hin und her, wenn ich nicht gerade am Schreibtisch festgewachsen bin.

Die Sammlung auf dem Lacie ist schon recht ergiebig.

Schön, wie man sich zu Content zwingen kann…

musikalische Reise …

…für einen ruhigen Samstag. Im Gegesatz zu iTunes hat meine CD Sammlung keine Smartlist für die Top 25 Least Played CDs und so muß ich die Auswahl manuell treffen, was ohnehin viel schöner ist. Bei der einen oder anderen Tasse Lung Ching werde ich mir folgende Auswahl genüsslich zu Gemüte führen.

  1. Peter Mergener – Creatures (1991)
    Mergener

  2. Optical Image – Interference (1994)

  3. Software – Ocean (1990)
    Mergener / Weisser / Wikipedia / Software-Music

  4. Mike Oldfield – Tubular Bells (1992)
    MikeOldfield.com / Die deutsche Mike Oldfield Newspage von Alex Schweigert / Mike Oldfield Portät auf laut.de / Wikipedia

  5. Tangerine Dream – Exit (1981)
    Tangerine Dream / Tangerine Dream Porträt auf laut.de / Wikipedia

  6. Klaus Schulze – Dosburg Online (1997)
    Klaus Schulze – Official Website / Wikipedia

Alles in Allem schöne elektronische Musik, die teilweise auch gern mal als New Age bezeichnet wird.