Musik · Seite 22

Elektronische (Instrumental)Musik

Ich bezeichne ja ein weites Spektrum an Musik als elektronsiche Musik (EM), obwohl es da sicher viele Genre und Subgenre mit den klangvollsten Namen gibt, die der moderne Musikredakteur oder der eine oder andere Blogger auch gern mal nutzt, um das geneigten Opfer seiner Szenen Kompetenz auszusetzen.

Allerdings verbinde ich mit dem Begriff Musik ursprünglich von Mike Oldfield, Tangerine Dream, Jean Michel Jarre und vielen weitaus weniger bekannten Künstlern, wie beispielsweise Michael Garrison oder John Dyson. Dem einen oder anderen noch aus der WDR1 Radiosendung »Schwingungen« bekannt, die es nun mehr nur noch als Radio auf CD gibt.

Ich komme auf das Thema, da mir vorhin zwei lang verliehene CDs von Michael Garrison, der bedauerlicherweise im März 2004 verstorben ist, wieder in die Hände gefallen sind. Live 1+2 geben dieses Konzert aus dem Jahre 1994 aus dem Kölner Bürgerhaus Stollwerk wieder.

Für jede, die nun meinen, das würde nicht zu dem Industrial Krach passen, den ich sonst so höre, sei eine Brück von Mcihael Garrison über den Sampler Music for the 21st Centrury auf dem nicht nur Mr. Garrison sondern u.A. Steve Roach sein Bestes gibt, der wie Biosphere Geir Jennson ein Stammkünstler auf Bluemars. Biospehere ist mittlerweile das Hauptprojekt von niemand geringerem als Geier Jenson, der nur ganz nebenher für den einen einen oder anderen Remix von FLA oder Skinny Puppy verantwortlich ist. OK, wer hat von den beiden noch nichts neuinterpretiert.

undicht

Es bleibt einem auch nichts erspart. Es hat allen Anschein, dass das Dach schon wieder undicht ist. An exakt der gleichen Stelle, an der das Wasser schon durchkam, als ich Anfang des Jahres hier eingezogen bin. Das sollte an sich repariert sein, laut Dachdecker.

Es ist nicht so, als würde es richtig durchtropfen. Die Tapete wird leicht feucht und das Wasser, das durch das Dämmmaterial sickert, nimmt wohl auch ein wenig Farbe an, so dass sich eklig gelbe und feuchte Flecken auf der Tapete bilden. Sieht schon komisch aus, so schräg über dem Bett. Aber lassen wir das…

Aber mal von den Flecken abgesehen, soll das nicht mein Problem sein. Hat auch seine Vorzüge, in einer Mietwohnung zu leben. Morgen mal die Hausverwaltung in Kenntnis setzen und der Dinge harren, die da kommen mögen. Wäre natürlich toll, wenn der Hausverwalter eine E-Mailadresse angegeben hätte, dann hätte ich das gleich machen können und dirkt noch ein Foto dran gehängt.

Noch ein Wort zur musikalischen Untermalung des Eintrag:

Kann nur empfehlen mal die Ohren zu öffnen.

April Skies

Ist ja eher selten, daß ich mal was über aktuelle CDs schreibe, da ich Musik idR. nach Lust und Laune kaufe und seltener nach Erscheinungstermin. Heute habe ich mir dann auch endlich »April Skies« von Deine Lakaien gekauft. Die mit dem Kopierschutz, wobei ich allerdings sagen muß, daß es mich nicht weiter stört und der Import am Mac mit iTunes ohne Probleme klappt. Auf einer Datenpartition befinden sich rudimentäre Player für Mac und Windows.

Darüberhinaus habe ich noch die »Enter Forest Exit« mitgenommen, die ich bislang nur als Vinyl hatte. Ohne Plattenspieler eher ärgerlich.

»April Skies« ist so richtig abwechlsungsreich. Deine Lakaien sind nie wirklich eintönig oder gar langweilig gewesen. Aber das Spektrum auf diese CD ist besonders groß, habe ich das Gefühl. Es wird ein Bogen von gewohnt ruhigen, wundervoll instrumentierten Stücken bis über fast schon harte E-Gitarren (Midnight Sun) hin zu quasi tanzbaren Stücken wie »Take A Chance« gespannt.

Gefällt gut. Danke

AudioTon in Bochum

Auf dem Weg von der Innenstadt nach Hause komme ich auf der Alten Hattinger Straße bei AudioTon vorbei, einem HiFi-Händler der gebrauchte und frische Hi- und LoEnd Komponenten mit viel Know How unter die Leute bringt. Der Inhaber ist so ein richtiger HiFi-Liebhaber, kein abgedrehter HiFi-Studio-Besitzer, der Sekt zum Probehören serviert. Im Laden stehen häufig offene Geräte herum und nicht selten steckt er mit beiden Armen tief in einem Gehäuse und repariert oder tuned irgendwas.

Zurzeit steht ein gebrauchter Mark Levinson No. 334 für entspannte 2500 EUR im Schaufenster. Grund genug für ein kleine Schwätzchen. Schätze, der Verstärker hat einen Strom, der so ziemlich jede Membran im Griff hat. Lässt sich aber wohl nur schwer von der Steuer absetzen. Ich habe nicht zugegriffen. Ist für einen Spontankauf vielleicht auch doch etwas viel.

Für den elektronischen Krach, den Du hörst, reicht auch eine billige Sony Anlage vom Marktkauf.

Frauen hatten noch nie Verständnis für die Bedürfnisse eines Mannes.